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17. Dezember 2014

Write from the heart – schöne Schreibhefte mit viel Hamburger Liebe

Meine heimliche Leidenschaft ist ja die Papeterie. So heimlich, dass kaum einer davon weiß. Irgendwie hat es von meinen mittlerweile elf Postkartenmotiven gerade mal eins auf den Blog geschafft. Und das ist schon eine ganze Weile her. Das Motiv ist übrigens immer noch erhältlich, ich habe schon den dritten Nachdruck im Schrank liegen. Und das mit „im Schrank liegen“ meine ich wortwörtlich. Denn die Handvoll Händler, die von meiner heimlichen Leidenschaft wissen, bestellen zwar immer wieder nach, aber ich schaffe es einfach nicht, euch allen mal davon zu erzählen.

Also: Frau Hahaell macht auch in Papier. Zwar nur ganz klein und mehr so hobbymäßig, aber nicht minder leidenschaftlich.

Meine neuestes Papierprodukt sind Schreibhefte. Voll toll! Außen ganz viel Hamburger Liebe, innen 32 Seiten liniert mit viel Platz für Gedanken, Ideen, Notitzen, Geschichten. Im Moment gibt es die Hefte bei Glücksmarie in Hamburg-Winterhude, bei Limetrees und bei Alles für Selbermacher.

Interessierte Wiederverkäufer schreiben mir gern ein E-Mail, dann sende ich euch meine aktuelle Übersicht für Papeterieprodukte zu.

Ich weiß gar nicht, in welches ich zuerst schreiben soll. Mein kleines Fräulein hat ständig ihre kleinen Finger in den Kartons, sie braucht sie natürlich alle. Eh klar. Ich freu' mich für mich selbst, dass ich jetzt endlich mal wieder kleine Geschenke im Schrank liegen habe. Also, wer mich demnächst mal zum Kaffee einlädt...


Meine Postkarten zeige ich euch demnächst mal!

5. Dezember 2011

Let it snow!


Seitdem wir in Suburbia wohnen, haben wir jedes Jahr vor Weihnachten das gleiche Ritual: unendlich viele Blätter Papier werden gefaltet und zerschnitten und die weißen Schnippsel selbst geben schon ein Gefühl von frisch gefallenem Schnee, denn man findet sie überall. Das liegt aber weniger daran, dass wir keinen Besen oder leistungsfähigen Staubsauger besitzen, sondern eher an der Leidenschaft, mit der mein Kleingemüse schon mitschnippelt.

Wir heben den hübschen Weihnachtsschmuck auch nie auf, denn sonst würde uns in der kommenden Vorweihnachts-Bastel-Saison jede Menge Spaß entgehen.

Die meisten von Ihnen wissen natürlich, wie man eine Schneeflocke faltet. Allen anderen hier noch mal eine kleine Zusammenfassung: Man nimmt ein quadratisches Blatt Papier, faltet zweimal Ecke auf Ecke. Dann drittelt man dieses Dreick noch mal, faltet das rechte Drittel nach links, dreht das Papier dann um und faltet das verbleibende Drittel nach links. Die überstehenden Ecken schneidet man einfach ab.


Was jetzt kommt, ist jedes Mal von neuem eine Überraschung und man bekommt selten zweimal das gleiche Ergebnis. Jede Schneeflocke für sich ist ein kleines Kunstwerk.


Pinterest ist ein wunderbarer Ideen-Pool für Basteleien aller Art und in diesem Jahr haben uns diese wunderschönen Flocken inspiriert und wir haben versucht, ein paar der tollen Muster nachzuschneiden.


Nun sehen wir schönen Schneeflocken wie jeden Winter, wenn wir nach Hause kommen. Am Abend sehen sie besonders hünsch aus. Mal sehen, ob wir es in diesem Jahr schaffen, alle Fenster damit zu dekorieren. Der (meteorologische) Winter hat ja gerade erst angefangen.

1. Februar 2011

Frühlingsteaser

Na, alle Boos & Zoos schon aufgenäht oder aufgebügelt? Jaja, ich werfe schon wieder den nächsten Teaser ins Rennen.

Komischerweise hat mich dieser ganze Stillstand und meine teilweise wirklich miese Stimmung keineswegs in meiner Motivation oder Kreativität beeinträchtigt. Darüber wundere ich mich selbst. Im Gegenteil. Ich kann mich kaum erinnern, so viele Dinge „erschaffen” zu haben, wie in den letzten Monaten. Und es ist noch längst nicht alles auf Papier geflossen, was sich da in meinem Oberstübchen aufgestaut hat. Und es schreit, es will raus! Meine Tage könnten im Moment gern 48 Stunden haben und selbst das würde nicht reichen. Aber da meine physischen Grenzen im Moment schnell erreicht sind, schlüpfe ich lieber früh ins Bett als eine Nachteule zu werden. Ganz gegen meine Gewohnheiten.

Das einsame Huhn von neulich ist nicht mehr allein. Ich habe einen Vogel. Oder auch zwei oder drei. Eine Meise unterm Pony. Einen Spatz in der Hand und eine Taube draußen auf dem Baum. Hach, ich freu mich schon drauf. Sie auch?

7. September 2010

Einfach nur...

Heute habe ich voller Begeisterung die Kalligrafie-Funktion von A.dobe I.llustrator entdeckt. Hach, was wäre so ein Grafik-Tablett schön! Dann könnte ich nach Herzenslust digitales Blattwerk zaubern, ohne mir dabei einen Maus-Hand-Krampf zu holen.

Frau Kunterbunt-Design hat mir einen bunten Umschlag voller Lieblingsstickies geschickt (unter anderem Toll! aus der Tattoo Kids Serie). Nach dem ich den halben Tag mit Telefonaten verbracht habe, konnte ich währendessen in aller Ruhe Sprungfäden schnippeln und Stickies ausschneiden.

Außerdem habe ich eine sehr ergreifende Rede von Steve Jobs über Lebensziele und Visionen gesehen, die ich jedem ans Herz lege. 14 Minuten, die sich lohnen. Toll!

30. Juli 2010

Das Buch

Neulich habe ich kurz über ein Projekt geschrieben, dass mir sehr am Herzen lag und das eine Weile gebraucht hat, bis es fertiggestellt war. Es sollte ein Buch werden für einen kleinen Kerl, der gerade nicht viel zu lachen hat.

Der kleine Kerl ist der beste Freund von Fräulein Schlau, und er ist sehr, sehr krank. Er wird für eine lange Zeit nicht mehr in den Kindergarten gehen können und besucht werden kann er eigentlich auch nicht. Ich dachte mir, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, wenn er seine Freunde – die er ja nun nicht mehr sehen kann – in einem Buch wieder findet und sie darin sehen kann, sooft er mag. Vielleicht hilft das in seiner schwierigen Situation, denn was mag man einem Dreijährigen schon erzählen? Dass jetzt jeder Tag und jedes Lächeln, jedes gute Gefühl und jeder Augenblick mehr zählt, als alles was in der Zukunft kommt. Ein kleiner Lichtblick in einem Gefühl der Hilflosigkeit.

Und so war ich an drei Tagen in der Kindergartengruppe von Fräulein Schlau und ihrem besten Freund und habe so unauffällig wie möglich versucht, ein paar Augenblicke der kleinen Mäuse festzuhalten. Das war teilweise sehr lustig, denn die kleinen Knirpse waren ein bisschen irritiert von Fräulein Schlau's Mama mit der Kamera vor dem Gesicht. Sie waren teilweise sehr neugierig und quietschvergnügt, teilweise aber auch sehr kritisch und ein bisschen misstrauisch, warum diese Tante dauernd um sie herumschleicht und ihnen beim Sandspielen, Buch lesen, kuscheln und die Welt entdecken immer den Fotoapparat vor die Nase hält.

Meine Eindrücke habe ich in dem kleinen Buch in kleine Bildergeschichten verpackt und mit Illustrationen „garniert“. Es ist sehr süß geworden und ich bin mir sicher, es wird seinen Zweck erfüllen. Natürlich ist das alles sehr persönlich und deshalb kann ich hier nur ein paar gesichtslose Ausschnitte zeigen. Das Buch habe ich mit einem DTP-Programm gestaltet und ein fertiges PDF bei blurb.com hochgeladen. Es hat eine prima Qualität. Die Fotos im Buch sind für meinen Geschmack alle ein bisschen zu hell geworden, aber das tut seiner „Seele“ nichts zuleide.

Blurb Book, Format: standard landscape (25 x 20 cm), Umschlag: hardcover image wrap, innen: ca. 40 Seiten, premium paper, matte finish

28. Januar 2010

Inspiration (1)

Ein befreundeter Fotograf in den USA sagt seit dem ich ihn kenne, er freue sich jeden Morgen auf seine Arbeit, als würde er auf den Spielplatz gehen. Mir geht es genauso. Meine Arbeit macht mir so viel Spaß, dass ich mich jeden Morgen darauf freue. Das ist ein bisschen wie spielen. Dafür bin ich sehr dankbar. Und manchmal hat Inspiration für mich ganz real mit Spielen zu tun. So wie eben.

Bleiben Sie dran, es wird mal wieder spannend!

27. Oktober 2009

Ich mal mir ein Monster.

Kürzlich habe ich es endlich mal geschafft, den Shop von Urban Outfitters in Hamburg am Gänsemarkt zu besuchen. Nach dem ich nicht so häufig in der City bin, hatte ich den nie so auf dem Plan, kenne ihn aber aus London und war neugierig, ob es bei uns die gleichen abgedrehten Sachen gibt. Gibt es. Wer also ein bisschen London-Feeling oder ein abgedrehtes Weihnachtsgeschenk sucht, ist hier genau richtig.

Ich konnte nicht an einem Buch mit Stoffmustern vorbeigehen, dass sich im Nachhinein aber als ziemlich enttäuschend erwiesen hat. Man soll einfach nicht in Eile shoppen. In meiner Einkaufstüte ist außerdem – neben anderem Schnickeldi – ein Satz T-Shirt Marker gelandet. Den musste ich zu Hause mit Zähnen und Klauen gegen den Nachwuchs verteidigen, der aber gar niemals nicht verstehen konnte, warum Mami sich Filzstifte kauft und die lieben Kleinen dann nicht mal damit malen dürften. Tsetsetse.

Während sich das kleine Volk im Kindergarten tummelt, habe ich heute – heimlich sozusagen – die Packung geknackt und hatte jede Menge Spaß. Auf ein paar Stoffresten haben sich wilde Kerle und fürchterliche Piraten niedergelassen. Sie wissen ja, ich mache keine Piraten. Nur ausnahmsweise.

Ich fürchte die nachtleuchtenden Schreiberlinge muss ich mir auch noch holen. Und wie guuut, dass Frau Farbenmix den ultimativen Fülltipp gegeben hat: GOSA Slån Kissen vom großen Schweden, günstiger bekommt Seeräuberopa Fabian keinen runden Bauch!

30. September 2009

Tellerlei

Ich gestehe, an die Plastiktellerchen habe ich mein Herz verloren. Das geht soweit, dass das große Kind schon dann und wann darum bittet, von einem „normalen“ Teller essen zu dürfen. Pffüh, kleine Banausen. Das kleine Kind hingegen ist ein Fan. Vor allem von Robert Raumfahrer und von einem Teller, den Sie noch nicht kennen. Aber um den vorzustellen muss erst noch die passende Jahreszeit kommen. Also in Kürze.

Ganz großzügig verteilt sie heute morgen die erst gestern Abend angekommenen, nigelnagelneuen Wiesn-Teller: Den (Zenzi und Seppl) krieg ich und den (Spatzl) kriegst du, Mama. Abba den (Zenzi und Seppl), den krieg NUR ich. Sehr nett, aber die Teller wandern ausnahmsweise mal in den Shop und nicht in den Schrank. Der quillt nämlich schon bald über.

Ich kann mich übrigens nicht entscheiden, welchen ich herziger finde. Und wenn ich's mir recht überlege, könnte ich mir bei der nächsten Bestellung noch ein Spatzl in den Einkaufskorb packen. Nur für mich. Oder die Zenzi und den Seppl. Jo mei...

18. August 2009

Stoffchampagner und weitere Heldentaten

Der Anblick des weißen Briefumschlags, den der Postmann wie immer fachmännisch in unseren Briefschlitz zu stopfen versuchte, hat mein Herz höher schlagen lassen. Post von Spoonflower ist wie ein Gläschen Champagner zum Frühstück. Oder so ähnlich. Jedenfalls musste der Hund noch ein bisschen die Beine zusammen kneifen, denn schließlich musste ich unbedingt noch VOR dem Gassigehen diesen Umschlag öffnen.

Dann konnte ich nur noch aaaahhh... sagen.

Vor einer Weile habe ich mal wieder gescribbelt, was das Zeug hält. Komischerweise war ich mir allerdings während der letzten zwei Wochen, während ich auf die Lieferung gewartet habe, gar nicht mehr so sicher, ob ich diesen Krickelkrackel-Stoff wirklich hätte bestellen sollen. Aber jetzt bin ich ganz glücklich. Ich habe zwei Varianten drucken lassen – einmal mit weißem Fond, einmal mit grauem. Den grauen finde ich beinahe noch schöner, kombiniert sieht das sicher toll aus. Bestimmt gibt es daraus das eine oder andere Röckchen.

Auf diesen habe ich besonders gespannt gewartet, ist er nämlich für Mutti herself und mal nicht für die Lieblingsbälger. Herzschmerz auf Taschen, Täschchen und was nicht alles – ich bin ganz verliebt. Und schwimme ja damit voll auf der Tattoo-Welle, die aller Blogs vor sich hinwabbert.

Zu guter Letzt noch eine weitere Heldentat von Mutter Hamburger Liebe: das große Kind meinte, ich solle doch zur Abwechslung mal eine Sechs nähen, schließlich wird es ja nächstes Jahr schon sechs Jahre alt. Ich bezweifle zwar, dass das T-Shirt dann noch passt, aber vielleicht will sich mein kleiner Held einfach schon mal an das Gefühl gewöhnen, wie es ist, groß zu sein. Das ist man nämlich mit sechs, wissen Sie?

Edit: Nur um noch offene Stofffragen vom letzten Mal zu beantworten: Die Stoffe von Spoonflower kann man ab einer sehr kleinen Menge ordern. Ich lasse keine ganzen Ballen bedrucken, die ich dann verkaufen kann – ich ordere nur für den Eigenbedarf. Einen eigenen Stoff in größerer Menge produzieren zu lassen und dann zu einem vertretbaren Preis weiter zu verkaufen, ist sehr teuer und für mich ausgeschlossen. Deshalb müssen Sie sich leider vorerst mit appetitanregenden Bildern abspeisen lassen.

Für Angebote von mitlesenden Stoffproduzenten bin ich allerdings immer offen...

14. August 2009

Mehr Helden „Stuff“

Ah, da lag doch noch dieses T-Shirt im Schrank, dass ich dem großen Kind eigentlich zum Geburtstag pimpen wollte. Ähem, der Geburtstag war im Januar. Egal, für Heldentaten ist es nie zu spät und fünf stimmt ja noch eine Weile.

Begonnen habe ich nicht mit den kleinen Helden, die ich immer noch nicht zu zerschneiden wage und außerdem müssen sie noch den Waschtest bestehen. Ich gestehe, ich bin deshalb ein bisschen aufgeregt. Aber laut spoonflower hatte bei der ersten Lieferung (aus dessen Stoff der große Held auf dem Shirt stammt) ihr Fixierer vermutlich nicht die richtige Temperatur und deshalb ist der Stoff so verwaschen aus der Maschine gekrochen. Nun hat er einen „Used Look“ und das das ja eigentlich total trendy ist, wissen wir alle. Is klar, ne?

Und um eine Frage aus den zahlreichen Kommentaren zu den Heldenstoffen (1000 Dank für Ihren Applaus!) zu beantworten: klar, es gibt auch eine „Heroine“! Das ist Cosmicgirl auf ihrem Chopper – sie fährt bei uns zu Hause auf einem Teller daher und das kleine Ding weiß ganz genau Des is MEIIIN Teller! So ist das. Das Essen schmeckt natürlich viel besser von den bunten Plastikbildern. Is klar, ne?

13. August 2009

Der Stoff, aus dem die Helden sind

Eines Tages kritzelte ich so auf meinem Papier rum und dachte mir, für kleine Jungs müsste es mal was richtig Cooles geben. Also was, was nicht schon überall weich gekaut ist, wie Piraten 3.0 oder Ritter, der fünfhundertsiebenundzwanzigste. Helden, dachte ich mir. Jung sind kleine Helden. Sie kämpfen, sie messen sich, sie springen höher, rennen schneller, schreien lauter. Superhelden. So ungefähr sahen meine kleinen Helden aus.

Mittlerweile sind ein paar Wochen vergangen und die Helden haben fliegen gelernt. In meinem Kopf, auf dem Papier, im Computer. Auf Tellern.

Und dann lief mir in irgendeinem der zahlreichen Kretaiv-Blogs (ich weiß leider wirklich nicht mehr, wo ich es zuerst gesehen habe) spoonflower.com über den Weg. Eine Firma in USA, die per Inkjet-Plotter Stoffe mit den eigenen Motiven bedruckt. Verschiedene Stoffqualitäten stehen zur Wahl (z.B. ein dünnerer Baumwollstoff, Baumwoll-Satin oder sogar Polsterstoff), bei der Anordnung des Rapports hat man die verschiedensten Möglichkeiten.

Ich war völlig hin und weg, denn Superhelden eigenen sich bestens zum Rapport – ich habe meine Abende ausschließlich vor dem Computer verbracht, um schließlich Superhero und Actionhero über den großen Teich zu schicken und auf Stoff gebündelt wieder zu bekommen. Man braucht ein wenig Geduld, denn der Weg über den Atlantik ist weit, aber Geduld zahlt sich aus.

Ich gestehe, meine ersten Gehversuche mit spoonflower waren nicht sehr erfolgreich, denn irgendwas lief bei denen schief und meine Stoffe sahen nach der ersten Wäsche ziemlich erbärmlich aus. Im Land der zufriedenen Kunden bin ich aber auf offene Ohren gestoßen und habe selten bei einem Reklamationsfall eine solch bemühte, freundliche und zuvorkommende Konversation geführt wie bei den Damen und Herren von spoonflower.

Nicht nur, dass ich meine Bestellung subito noch mal gedruckt und geschickt bekommen habe (für lau, versteht sich). Ich konnte auch noch mal Korrekturen bei meiner Datei vornehmen, Farbe und Kontraste verändern und die Größe des Rapports neu bestimmen.

Und so bin ich nun wahnsinnig stolz auf den ersten Hamburger-Liebe-Stoff, befühle, drapiere, kombiniere, bestaune das Ergebnis. Ich mag sie gar nicht zerschneiden, die kleinen Helden.

Zu Superhero und Actionhero habe ich mir jeweils noch einen Fatquarter passenden Sternchen- bzw. Pünktchenstoff dazu bestellt und spiele nun ungefähr zwanzig Projekte durch – von der Pyjamahose bis hin zum Turnbeutel – was ich alles daraus nähen könnte.

Und weil es wirklich so viel Spaß macht und nicht mal wahnsinnig teuer ist (ein Yard kostet $ 18 und der Versand nach Deutschland ist erschwinglich), habe ich schon nachgeordert, bevor ich nun das zweite und perfekte Ergebnis in den Händen halte.

14. Juli 2009

Geisterstunde

Geisterstunde, Geisterrunde, Nachtgespenst uaah!

Geisterstunde, Geisterrunde, Mitternacht ist da!

Geisterstunde, Geisterrunde, bimbam Glockenklang!

Gesisterstunde, Geisterrunde, Mitternachtsgesang!

(Aus dem Hörspiel „Das kleine Nachtgespenst” von Ottfried Preussler)

Meine Damen und Herren, nach dem Sie sich die letzten Tage warmgegruselt haben, will ich nun den Vorhang erheben und die offizielle Geisterstunde einläuten: ab Freitag, den 17. Juli gibt es bei Kunterbuntdesign die allererste Hamburger Liebe Stickserie „Geisterstunde” zu kaufen.

Ich für meinen Teil bin ehrlich gesagt besonders aufgeregt, bin ich doch zu dieser Ehre wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Von Maschinenstickerei hatte ich ungefähr soviel Ahnung wie meine Kinder von Finanzbuchhaltung, aber die liebe Sonja von Kunterbuntdesign hatte sehr viel Geduld mit mir. Und so habe ich in den letzten Wochen nicht nur viel Zeit vor Caros Stickmaschine verbracht (Danke, meine Liebe!), sondern auch praktische Dinge gelernt, wie Sinn und Unsinn von Sprungstichen, Fadenwechsel und Stickvlies.

Und ich darf Ihnen jetzt schon mal androhen, dass dies nicht die letzte Strickserie war, die es von Hamburger Liebe geben wird.

(Falls Sie Scary Joe und Konsorten noch mal in groß sehen wollen, klicken Sie auf das Bild oder hier.)

16. Juni 2009

Superhelden

Ladies and gentlemen, may I proudly present:

Nie mehr Langeweile auf dem Esstisch!

Jetzt gibt's was auf den Teller, das seines gleichen sucht: Superhero, Actionhero und Cosmicgirl. Und weil die drei unwiderstehlich, unbesiegbar und uuuuunglaublich cool sind, gibt es sie bald auch noch... (nein, das verrate ich jetzt noch nicht).

Mehr gibt's hier.

11. Juni 2009

Starke Männer

Seit meinem Flohmarktfund surfe ich voll auf der Actionhelden-Welle. Ganz oben auf bis tief in die Nacht. So um eins hat dann doch die Vernunft gesiegt und mir ist eingefallen, dass ich den Abend nicht vor der Kiste sondern im Bett mit meinem wunderbaren Buch verbringen wollte um das Ende der Geschichte zu erfahren (den Tipp habe ich übrigens von hier – danke!!).

Jetzt fallen mir fast die Augen zu und ich denke mit Grauen daran, dass wir heute Nachmittag schon wieder ein Kind zu Besuch haben werden, es heute draußen am laufenden Band gießt und ich noch nichts zu Mittag gegessen habe.

Dann lasse ich Sie jetzt mal mit meinem Action-Helden alleine, erzählen Sie sich was schönes.

3. Juni 2009

Tri Tra Teller La

Ritter Rost singt Torte marsch, Torte marsch! Marsch in meinen Mund! Nimm doch noch ein bisschen Sahne! Torte ist gesund!

In diesem Sinne, voilà: Aber bitte mit (viel) Sahne! Auch diese Tellerchen will ich gern mit Ihnen teilen, ab sofort käuflich zu erwerben im Shop. Und wie bei Robert Raumfahrer gibt es auch hier eine Lieferzeit von ca. zwei Wochen, weil ich die Teller erst bestellen muss.

Man sagt immer, wenn's am schönsten ist, soll man aufhören. Ich denke gar nicht daran. Ich habe gerade so einen Spaß bei der „Arbeit“, ich hör' noch lange nicht auf. Übrigens, haben Sie schon mal daran gedacht, sich einen solchen Teller an die Wand zu hängen? Ich schon. Ich plane eine Tellerwand. Hach, ich freu mich schon.

Aber erst mal gibt's noch was für's Abendbrot: Kalt, bunt und lecker.

2. Juni 2009

Astronautenkost

Wenn gleich morgens der Ups-Mann klingelt und so feine Sachen bringt, kann das nur eine gute Woche werden. (Click to size up)

27. Mai 2009

Eat more Cake

Nun sagen Sie mal, würden Sie sich so was auf den Tisch stellen?

(Ich bin ja so was von im Zeichenfieber, aber so was von. Und Sie sind schuld. Mal wieder. Und ich warte leider immer noch auf Post.)

25. Mai 2009

Sneak Preview

Demnächst gibt es auch wieder mal was Kreatives zu sehen, versprochen. Also, bleiben Sie dran.