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12. April 2014

12 von 12 im April

Heute war ein guter 12., denn wir konnte endlich mal wieder ausschlafen. Keine Termine, keine Geburtstagsfeier, keine Verpflichtungen. Herrlich!

Der kleine Glücksritter nächtigte bei einem Freund, das kleine Fräulein hat sich ganz brav und still beschäftigt, bis Mama, Papa und Polly endlich aus der Koje gekrochen kamen. Deshalb gab es bei uns heute eher Spät- als Frühstück, dafür aber um so üppiger. Wer nicht satt wird, ist selber schuld.

Bei mir fängt die Tulpenzeit nicht wie bei vielen anderen kurz nach Weihnachten an. Es kann sogar vorkommen, dass ich die ersten Tulpen erst im März kaufe. Dann, wenn für mich der Frühling nicht mehr weit ist und ich davon ausgehen kann, dass die Tulpen nicht mehr ausschließlich aus dem Treibhaus kommen. So richtig satt kaufen an Tulpen tu' ich mich eigentlich erst, wenn es Freilandtulpen – am besten noch aus der Region – gibt. Ich liebe die! Man kann ihnen zwar fast beim Wachsen zusehen, aber ich finde es wundervoll, wenn sie sich mit geballter Blütenpower aus der Vase räkeln.

Mittags – nachdem alle wieder zuhause versammelt waren, sind wir zum Ponyhof aufgebrochen, wo das große Kind heute auch mal mitreiten wollte. Das Wetter war so wunderbar, dass die kleine Truppe nach der Reitstunde spontan noch einen kleinen Ausflug um die Koppeln gemacht hat. Bei dem frischen Grün hält es keinen lange auf seinem Platz.

Polly wäre zu gern zwischen den Beinen der Ponys herumgelitzt. Sie hat im Moment eh Hummeln im Hintern und ist kaum zu bremsen. Aber zwischen Pferdebeinen flitzen geht ja mal so gaaaar nicht. War heute also mal nix mit Leine los.

12. Dezember 2013

12 von 12 im Dezember

Kennt ihr solche Tage? Wo man morgens – ganz kurz und schnell – etwas erledigen will, um dann produktiv in den Tag zu starten und dieses Etwas dann den halben Tag verschlingt? Wie ein Monster, dem man den kleinen Finger hinhält und das mit einem Haps den ganzen Kerl runterwürgt. So geschehen heute morgen, als ich mal schnell in die Akut-Sprechstunde zum Orthopäden wollte, weil ich seit Wochen einen bösen Häkelarm habe und vor Weihnachten keinen regulären Termin mehr bekommen hätte. So schön so gut.

Also verließ ich frühzeitig den morgentlichen Kriegsschauplatz mit müden Kindern, unbefüllten Brotdosen und verloren gegangenen Mützen, beteiligte mich nicht an Diskussionen rund um jahreszeitlich geeignete Kleidung und passende Brotbeläge und kämpfte mich durch den dicken Hamburger Dezembernebel. Was für eine Suppe! Aber ich mag Nebel. Alles ist irgendwie so mystisch da draußen. Man weiß nie, was einem hinter dem nächsten Wabervorhang erwartet.


Pünktlich um 8 Uhr in der Praxis angekommen waren bereits vor mir 14(!) andere Patienten, die die gleiche Idee hatten. Schluck. Ja, ich bin Kassenpatient. Und ja, sie haben mich wieder weggeschickt – ich solle nicht vor einer Stunde wieder kommen. Zu dem Zeitpunkt waren die Stühle im Wartezimmer ohnehin schon belegt.

12. Oktober 2013

12 von 12 im Oktober

Um es gleich vorweg zu nehmen: jetzt hat eindeutig wieder die fotofeindliche Jahreszeit begonnen. Vorbei lichtdurchflutete Räume, helle Morgen, lauschige Abende. Ade Tageslicht, willkommen funzelige Lampe. Tut mir leid, dein Licht genügt mir nicht.

So bunt und schön sich der Herbst an manchen Tagen gezeigt hat, so ungemütlich, trüb und nass zeigte er sich an diesem 12.. Wo ist bitte der dislike-Button?

Unsere zweite Ferienwoche zuhause haben wir trotzdem genossen. Und weil ich mich diesmal gar nicht erst der Illusion hingegeben habe, neben Ferienkindern auch was arbeiten zu können, haben wir einfach mal so richtig Ferienprogramm vom Feinsten gefeiert. Jede Menge Freunde waren zu Besuch oder mit uns unterwegs und wir haben jeden Tag was anderes unternommen. Gestern zum Beispiel 5 Stunden Miniaturwunderland. Puh, am Ende dieser Woche bin ich so platt, dass ich nun gut und gern ein bisschen Urlaub hätte. Ich berichte euch demnächst noch ein bisschen von unseren Ausflügen.

Heute ist aber erstmal der 12. Oktober dran. Der begann – wie schon erwähnt – dunkel und trüb mit reichlich Schlafsand in den Augen. Statt Kaffee und Frühstück habe ich ein paar Präsente für eine liebe Freundin eingepackt, die heute Geburtstag hatte.


Und weil sie den sonst jedes Jahr in der Schweiz verbringt, habe ich sehr gern die Pferde gesattelt und bin zu früher Stunde durch den Regen nach Eimsbüttel gebraust, um sie ganz persönlich zum Geburtstag zu drücken!


Im Café Osterdeich gab es ein sehr leckeres Etageren-Frühstück, heiteres Geplapper und reichlich Kaffee. Da hatte ich doch glatt vorübergehend das scheußliche Wetter draußen vergessen.


Auf dem Nachhauseweg besorgte ich noch schnell ein paar Blümchen für die Lehrerin von Fräulein Schlau. Die hatte nämlich in den Ferien Geburtstag. Dinge, die mal als Elternsprecher eben so auf dem Zettel hat. Das Gute daran: ich hab mich auch gleich mit ein paar hübschen Dahlien belohnt. Die liebe ich sehr und konnte sie in letzter Zeit immer schwer finden. Auf dem Markt waren sie schnell ausverkauft und der Blumenladen hatte selten welche. Warum eigentlich? Früher fand ich, dass Dahlien die totalen Rentnerblumen wären. Jetzt hätte ich selbst gern welche in meinem Garten. Die sehen so richtig knuffig aus!


Zuhause angekommen, habe ich schnell mein Kleingemüse eingepackt und wir sind zu einer Parkour-und-Freerunning-Vorführung gefahren. Das war nur eine ganz kleine Vorführung der Zirkusschule, in die meine Kinder gehen. Ich hatte die Zirkusdirektorin neulich im Supermarkt getroffen und sie fragte mich, ob wir nicht die Abschlussvorstellung des Ferienkurses besuchen wollten, das wäre doch bestimmt was für meinen kleinen Glücksritter. Bingo! Er war hin und weg und wollte natürlich auch gleich mitmachen. Der Ferienkurs war leider erst für Kinder ab 11 Jahren, aber wer weiß? Vielleicht gibt es bald auch eine Gruppe für Jüngere. Wer wissen möchte, was Parkour ist, schaut sich am besten mal dieses Video an. Natürlich haben die Kids in der Turnhalle mit Matten, Kästen, Sprungbrettern etc. parkourt und nicht auf Häuserwänden. Das kommt dann erst bei den Fortgeschrittenen lach!

Weil ein Helfer kurzfristig ausfiel, fand ich mich plötzlich hinter dem Waffelstand wieder und habe Waffeln gebacken, bis der Teig alle war. Dummerweise war das ziemlich viel Teig. Ich glaube, die Vorstellung war schon seit zwei Stunden zuende und ich habe immer noch Waffeln gebacken.


Meine Knirpse fanden das natürlich total knorke und haben schön parkourt, bis alle Geräte aufgeräumt waren. Dann war es leider auch schon zu spät, zum Bauernhof in den Hofladen zu gehen. Der hatte nämlich schon zu.


Half also nur noch ein kurzer Abstecher in den Supermarkt.

Zuhause hätte ich mich dann gern mal ein bisschen entspannt und die Füße hochgelegt. Stattdessen musste ich Denksport betreiben.

Ganz ehrlich, dieses Maschengezähle finde ich ganz schön anstrengend. Aber das große Kind quengelt schon seit dem Sommer, seit dem wir auf einem Flohmarkt MyBoshi-Wolle erstanden haben, dass ich endlich mit der versprochenen Mütze beginnen soll. Hmpff. Zum Glück habe ich bei Frau Kännchen dieses Video gefunden. Macht zumindest den Anfang leichter.



Erschwerend hinzu kam allerdings, dass ein Kind neben mir saß und jede Masche kommentiert hat und ich die Papierflieger des anderes Kindes kommentieren und dessen Flugeigenschaften bewerten sollte. Seufz.


Dann also lieber Abendessenkochen. Aber zuerst die Blumen angeschnitten und in die richtige Vase gestellt. Dafür war heute Nachmittag keine Zeit.


Nach dem sehr leckeren Abendessen – Kürbislasagne – durfte ich mich dann leider noch immer nicht auf's Sofa schwingen sondern musste noch ein Geburtstags-T-Shirt für den best buddy von meinem kleinen Glücksritter pimpen. Genäht hatte ich es zum Glück schon.



Ich glaube, ich brauche dringend Urlaub. Oder Schlaf. Oder beides. Und Sonne. Ganz dringend!

Vielen Dank für's Gucken! Mehr 12 von 12 gibt es wie immer bei Frau Kännchen, die hoffentlich gerade einen schönen Geburtstagabend verbringt!

13. Juli 2013

12 von 12 im Juli

Meine 12 von 12 kommen wiedermal einen Tag später, aber verzichten möchte ich schon allein deshalb nicht darauf, weil ich so gern selbst in meinem Blog lese, was wir das ganze Jahr über so am 12. eines jeweiligen Monats treiben. Hier also unsere 12 Bilder, die eher mehr als weniger geworden sind. Aber Verzichten stand gestern nicht auf dem Programm...


Der Morgen meines 12. Julis begann eigentlich so, wie jeder Sommertag beginnen sollte: erstmal im Bett liegen bleiben und lange lesen, Ferienkinder, die lange schlafen, frische Brötchen und ein sehr spätes Frühstück im Garten.

Das Buch Ein ganzes halbes Jahr, das ich – begleitet von einer ganzen Packung Taschentücher – gestern abend noch zuende gelesen habe, kann ich euch nur ans Herz legen. Das Thema ist schwierig, aber es ist in eine unheimlich schöne, ungewöhnliche und sensible Liebesgeschichte mit sehr viel Tiefgang.

Überhaupt habe ich in diesen Ferien schon mehr gelesen, als im kompletten ersten Halbjahr. Die Kids sind zufrieden mit sich und der Zeit, die sie einfach verbummeln dürfen – ohne Termindruck oder Hektik. So müssen Sommerferien sein.


Das kleine Fräulein hat einen Ball in die Heckenrosen geschossen und hat sich erstmal Schutzkleidung (Jeans, Winterjacke, Gummistiefel) angetan, bevor sie sich in den Dschungel stürzt. Zum Glück hat sie ihren Beschützmichhund dabei. Dabei fällt eher ungewollt ein hübscher Blumenstrauß für mich ab.


Dank der neuen Mollie makesverbringen wir viel Zeit mit Armbandknüpferei und ich fühle mich ad hoc um Jahre zurück versetzt, mit einer Sicherheitsnadel an der Hose, heimlich knüpfend unter der Schulbank. Irgendwie kommt jeder Trend noch mal wieder!


Dann entschließen wir uns ganz spontan, unsere Insel Amrum für einen Nachmittagsausflug zu verlassen, um auf der Nachbarinsel Föhr ein bisschen bummeln zu gehen. Das geht ganz fix mit der Fähre und als „Fußgänger“ braucht man auch keinen Platz reservieren. Also fix eingecheckt und rüber gecruised!

Föhr ist ja so ganz anders als Amrum – zumindest das, was wir bislang von Föhr gesehen haben. Amrum ist klein, sehr überschaubar (weil auch viel kleiner) und ich könnte mir vorstellen, dass es auf Sylt vor 60 bis 70 Jahren  genauso ausgesehen haben könnte. Viele Läden machen eine lange Mittagspause und wenn man nach 21 Uhr noch ein offenes Restaurant findet, in dem nicht schon die Küche geputzt wird, kann man sich glücklich schätzen.

Auf Föhr – bzw. in Wyk – ist es dagegen trubelig, die Cafés und Restaurant reihen sich munter aneinander, leider aber auch die Pizzabuden und Souvenirshops. Das Publikum ist irgendwie anders. Aber wir haben uns vorgenommen – obwohl wir Amrum wunderbar finden – Föhr noch ein bisschen genauer zu erkunden.






Mit der letzten Fähre sind wir dann wieder zurück in unser Sommer-Interims-Zuhause und lassen wieder schön alle Viere gerade sein. Denn so müssen Sommerferien sein!


Mehr 12 von 12 gibt es wie immer bei Frau Draußen nur Kännchen! Danke für's Gucken!

13. Juni 2013

12 von 12 im Juni


So ein 12. fliegt ja manchmal so schnell an einem vorbei, dass der Tag schon vorüber ist, ehe man den Computer hochklappen kann. So wie gestern! Meine 12 Bilder sind also nicht mehr taufrisch, aber das war ich gestern den ganzen Tag nicht.

Der hat nämlich schon um 4 Uhr irgendwas begonnen, als mein lieber Mann mal wieder zu so unmenschlich früher Stunde aufstehen musste, dass ich solidarisch vom Aufziehen der Sockenschublade aufgewacht bin und nicht mehr einschlafen konnte. Draußen haben die Vögel gesungen und es war schon ganz hell und das beides hat mich leider davon abgehalten, nochmal kurz ins Land der Träume zu entschwinden gääähn.

Nachdem ich flux mit Fräulein Pipapo eine kleine Gassirunde gegangen, unter die Dusche gesprungen bin und das Kleinvolk in die Arbeit bzw. zum Sportfest und ein kurzes Gespräch mit der Schulleitung hinter mich gebracht habe, bin ich schnell auf den Markt gehuscht, um ein paar Leckereien für's zweite Frühstück einzukaufen. Ganz schön viel los um die Uhrzeit, aber herrlich so in der Morgensonne!


Zum Frühstück habe ich dann lieben Besuch erwartet. Es wurde ein XL-Arbeitsmeeting in gemütlicher Gartenatmosphäre. Sowas könnte ich öfter!

Nur falls einer fragt: für das full english breakfast gab es natürlich noch Toast (neben dem rechten Bildrand) und Erdbeermarmelade (Lemon Curd war aus). Scones hab ich nicht mehr geschafft, aber die sind ja auch eher so ein High Tea Ding, die gibt es dann am Wochenende.


Wir haben unser Gespräch, für das wir locker noch ein paar Stunden gebraucht hätten, dann einfach noch auf einer kleinen Wald-Gassirunde fortgesetzt und ich hab mir ein paar Blümchen mit nachhause gebracht.

Ich liebe den Sommer, sagte ich das bereits?


Dann schnell in die Schule geflitzt, das große Kind total verschwitzt und fix und alle vom Schulsportfest abgeholt und in den Kindergarten weitergeeilt. Da kam ich allerdings – wie meistens – ziemlich ungelegen.


Zuhause wollte Polly dann unbedingt ihr Hundefutter selbst auspacken. Ist ja nun schon fast erwachsen, die kleine Fellnase. Morgen feiert sie schon ihren ersten Geburtstag. Wahnsinn, wie schnell die Zeit mit dem kleinen Glückskeks vergangen ist!

Dann haben wir schnell unsere sieben Sachen gepackt und sind zum Zirkuskurs vor die Tore der großen Stadt gefahren. Praktischerweise haben meine Kinder hintereinander ihre Zirkusstunde, so dass ich die Wartezeit immer mit einem Kind auf dem nahegelegenen Bauernhof verbringen kann. Das ist sozusagen mein Mittwochskaffee. Meine zwei mal 45 Minuten durchatmen, in den Himmel gucken und einfach mal die Beine baumeln lassen.

Das schöne Wetter verabschiedete sich leider langsam aber sicher hinter dicken Wolken.


Ist uns aber erstmal egal. Es ist warm und wir haben lange genug darauf gewartet, dass man wieder Eis essen kann. Also: Eis her!


Mein Mittwochskaffee hat heute Himbeersorbetgeschmack!


Während das kleine Fräulein akrobatikt, streife ich mit dem kleinen Glücksritter und der Stracciatellaprinzessin über den Hof.

Schweine und Kühe geknutscht hat sie ja schon als kleines Fellknäuel gern. Und von ihrer anfänglichen Zurückhaltung den großen Schweinen gegenüber ist nicht mehr viel übrig.

„Ey du Sau, was geht ab!?“


Zuhause dann schnell die Blumen gewässert – wer weiß, ob das noch was wird mit dem Regen. Es ist schwül und sie brauchen dringend eine Dusche. Ich übrigens auch!


Denn ich bin schon wieder auf dem Sprung zum Trendtable im Showroom vom Deutschen Tapeten-Institut. Jette Joop hat sich leider krank gemeldet, aber was der Designer Dieter Langer und die inspirierende Katja Behre alias Elli Popp zu sagen hatten, war auch sehr interessant. Das Catering vom Blauen Hummer wie immer grandios und die Gespräche nach dem Dessert spannend. Danke für die Einladung!


Zwischendurch musste ich noch mein Auto aus der Tiefgarage retten, mangels passendem Wechselgeld durch das sich schließende Tor sprinten und im Regen auf den Wachdienst warten. Kurz vor Mitternacht bin ich dann fix und alle in meine Kissen gesunken und mir ist wieder eingefallen, wann ich am Morgen aufgewacht bin. Aber ehe ich den Gedanken noch zuende denken konnte, war ich schon abgereist. Ins Land der Träume...

Danke für's Gucken – alle 12 von 12 im Juni gibt es wie immer bei Frau Kännchen!

Heute Abend müsst ihr unbedingt noch mal reichschauen – da gibt es wieder Gaumenfreuden von Mona. Aber ich empfehle euch, das nach dem Essen zu tun. Hungrig ist der Anblick dieser Leckereien kaum auszuhalten!

12. Mai 2013

12 von 12 im Mai

Hui, das war aber eine lange Blogpause. Huhu, ich bin wieder da!

Aber sie war mehr als nötig, die Berge an Arbeit haben mir einfach keinen Raum zum Bloggen und für viele andere Dinge gelassen. Außerdem war es an der Zeit, nach dem aufregenden Launch der Happy-Kollektion mal ein bisschen Luft zu holen. Ferien zu machen. Über Neues nachzudenken. Morgen erwarte ich neue Stoffe, ihr dürft euch schon freuen!

In der Zwischenzeit haben wir die Hamburger Maiferien genossen und sind seit langem mal wieder nach Dänemark gefahren. Haben eine Woche wohltuende Langeweile genossen, Meer und endlosen Himmel eingeatmet und uns den Wind durch's Haar pusten lassen. Das tat so gut!

Und was passt besser, als ein 12. für einen Wiedereinstieg? Guten Morgen, Sternchen-Pänts!


Unten im Wohnzimmer erwartet mich schon konspiratives Gemeinschaftsschreiben. Mit viel begleitendem Gekicher. Immer wieder zu gern aus dem Schrank geholt und es gibt immer noch eine Seite, die noch nicht ausreichend bekritzelt ist im Kinder Künstler Kritzelbuch.

Huch, kaum zuhause hab ich schon wieder mehr als zwei Kinder!


Frühstück darf ich selbermachen, was war heute nochmal für ein Tag? Ach ja, Muttertag! Nee, das sehen wir hier nicht so eng. Ich freue mich jeden Tag über meine wunderbaren Kinder und es reicht mir völlig, wenn sie mich ab und an mal spontan umarmen und mir ins Ohr flüstern, dass ich die beste Mama aller Zeiten bin. Oder so ähnlich. Und mit kleinen Kunstwerken werde ich auch ganz häufig überrascht. Also alles in Butter mit den Armen Rittern. Und in Ahornsirup und unter Erdbeerherzen. Mnjamm...


Aber dafür ist Zeit für eine gemütliche Dusche und die schwerwiegende Entscheidung, in welcher Farbe die Frühlingsfüße leuchten dürfen (Shocking Pink, falls das jemenden interessiert).


Das kleine Fräulein wartet auf ihr Taxi zum Kindergeburtstag im Indoor-Spielplatz. Kaum zurück aus den Ferien, schon beginnt wieder der Freizeitstress. Sie trägt es mit Fassung. Und Bildungslektüre.


Ich schleiche mich heimlich in mein Nähzimmer und nähe ein paar Sachen fertig, die ich vor dem Urlaub nicht mehr geschafft habe. Ein Klein Fanö und ein Haarzurückhaltedings. Dafür hatte ich euch auf Facebook ein Tutorial versprochen. Das ist schon fast fertig und ihr findet es bestimmt noch in der kommenden Woche im Blog!


Außerdem noch eine kleine große Lieselotte für die Erzieherin in der Kita. Die hatte nämlich heute Geburtstag!

Und ich freue mir ein Loch in den Bauch, dass ich wiedermal nur in meine Webbandstapel greifen muss und das perfekt passende Band herausziehe. Hach! Das war das Band für Meise mit Herz und passt zu Big Drops und Polka Dots in Lüla wie dafür gemacht.


Und dann noch schnell ein Dreieckstuch aus Dancing Drops Jersey. Man könnte fast meinen, ich wäre auf Nähentzug...


Nachdem der Liebste, der kleine Glücksritter und sein Freund von ihrer spontanen Fahrradtour zurückkommen, die eigentlich zur BMX-Bahn gehen sollte, dann aber wo ganz wo anders hinführte, und das kleine Fräulein wieder von der Kinderparty zurück kommt, machen wir uns auf den Weg „ins Dorf“. Wir wohnen zwar in Hamburg, aber in Suburbia geht man ins Dorf. Zum Einkaufen, zum Eisessen, zum Kaffeetrinken, zum Arzt. Heute ins Restaurant, das passender Weise „Dorfkrug“ heißt. Mutti hat dann nämlich doch frei und darf sich und ihre Lieben bekochen lassen. Das Thunfischsteak auf Süßkartoffelragout mit Thaispargel und Teriyakisoße war traumhaft, leider ohne Bild, zu schnell aufgegessen.

Nebenan steht der Maibaum und lässt seine bunten Bänder lässig im Wind tanzen. Ich mag Suburbia!



Mann und Kinder machen sich doch nochmal auf zur BMX-Bahn – diesmal stellen sie vorher sicher, dass sie da auch ankommen – und das Fräulein Pipapo und ich machen uns auf zu einer schönen langen Gassirunde.

Bei dem satten Grün geht mir das Herz auf. Während unserer Ferienwoche im kargen Dänemark – da blühen jetzt gerade mal die Osterglocke und die Bäume entwickeln einen zartgrünen Flaum – ist die Natur hier geradezu explodiert. Ich kann mich gar nicht sattsehen! Und ich kann mich auf keinen Fall für nur ein Bild entscheiden! Ein Frühlingstraum an jeder Ecke! Die Stracciatella-Prinzessin rauscht wie verrückt durchs ergrünte Gebüsch, nimmt ganz viele Frühlingsbäder und ist einfach nur happy. Wenn das nach der Woche am Strand mit Extremeballwerfing und Sandrolling überhaupt noch zu toppen ist.






Der Hund braucht dringend ein Bad und ich einen geruhsamen Abend mit Buch und Tatort.

Das Buch „Netzgemüse“ (Aufzucht und Pflege der Generation Internet) kann ich euch schon nach 70 Seiten wärmstens empfehlen. Alle von euch, die kleine Hände zuhause herumwuseln haben, die sich von Handy, iPod und Computer magisch angezogen fühlen, sehen sich irgendwann mit der Frage konfrontiert, wie man damit umgeht. Mit dem Internet und seinen Kindern. Und dieses Buch gibt ein paar ganz wertvolle und entscheidende Denkanstöße dazu. Wenn ich es ausgelesen habe, werde ich euch davon berichten.


Das war mein 12. Mai – danke für's Gucken! Mehr 12 von 12 gibt es wie immer bei Frau Kännchen.