Posts mit dem Label Mona werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mona werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

9. Januar 2014

Kaum zu glauben – jetzt gibt es Polly schon zum Nachbacken! Mona macht's euch vor...

Es war einmal ein Hund namens Polly, ich bin ihr noch nie begegnet, hatte leider noch nicht das Vergnügen ihr hinter den Ohren zu kraulen, mit ihr um die Wette zu laufen oder einen ihrer vielen Tricks zu bewundern. Nein, ich bin, wie auch so viele Blogleserinnen des Blogs Hamburgerliebe, ein Fan aus der Ferne. Ihrem Frauchen Susanne habe ich bereits hinter den Ohren gekrault, ääääähhhh, in die Augen geschaut und als sie mir von ihrer Polly erzählen hörte, sah ich das Leuchten in ihren Augen. Die Zwei haben sich gesucht und gefunden. Nun ist Polly nicht nur hin und wieder Bestandteil ihres Blogs, nein, Polly hat jetzt auch einen eigenen Instagram-Account und ist auf dem Weg den berühmten Hunden von Stars und Sternchen, mit Namen wie Tinkerbell oder Daisy, den Rang abzulaufen (Anmerkung der Redaktion aka Pollys Frauchen: Also nicht dass ihr da die Flusen zu Kopfe steigen...!). Mmmhhhhhh, wie krieg ich nur die Kurve zu meinem Rezept. Es gibt ja Nachtische, die sind durch und durch Klassiker. Und als ich eines der Fotos auf Pollys Instagram Account belächelte, auf dem sie etwas verfroren am Strand in die Kamera blickte, sah ich einen kalten Hund. Kalter Hund, klar eine Klassiker der Dessert- und Nachtischgeschichte, aber eine 'Kalte Polly' die ist einmalig und neu. Und somit hab ich den Klassiker ein wenig abgewandelt und nun hat Polly auch noch ihren eigenen Nachtisch, der allerdings nur für Zweibeiner geeignet ist.

13. Dezember 2013

Mona verrät uns heute ihr Weihnachtsdessert – Gewürz-Spekulatius-Parfait... himmlisch!


Im Hause Mona & André herrscht momentan Ausnahmezustand. Wir sind auf die glorreiche Idee gekommen, noch vor Weihnachten die komplette Butze zu streichen und Möbel zu rücken. In welcher Farbe die Wohnzimmerwand gestrichen wird, habe ich auf Instagram schon um Rat gefragt und es wird Black-Blue. Wuuhuuu! Eigentlich ist solch eine Aktion eher für den Januar, nach dem Motto: Das Neue Jahr bringt Veränderungen! Aber nein, wir machen es in der eh schon rummeligen Adventszeit. Der Grund dafür ist, dass wir zum Feste gerne alles im neuen Lichte erstrahlen lassen möchten. Am Heilig Abend ist nämlich die komplette Familie bei uns zu Gast. Ich habe in meinem ganzen Leben den Heilig Abend noch nie ohne meine Familie gefeiert und auch der Ablauf, den meine Eltern vorgegeben haben, ist fester Bestandteil. Es wird mit drei Generationen vor dem Weihnachtsbaum gesungen und anschließen wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Nachdem wir uns alle festgedrückt und "Frohe Weihnachten" gewünscht haben, folgt die Bescherung. Die Geschenke werden abwechselnd ausgepackt, damit jeder alles mitbekommt, ob es große Freude oder ein langes Gesicht ist. Danach wird zusammen geschmaust. Was es Leckeres gibt, ist auch in jedem Jahr eine Überraschung. Das stellt mich aber nun vor ein Problem, ich möchte Euch mein weihnachtliches Dessert zeigen, dass es am Heilig Abend gibt, was bereits von mir getestet und mit 1+ bewertet wurde, doch meine Familie liest meinen Blog. Also nun der Aufruf an alle die am Heilig Abend um 17:00 Uhr, schwerbeladen mit Geschenken vor unserer Haustür stehen. Hier ist Stopp für Euch liebe Familie!

* * * * * * * * * *  Stop!  * * * * * * * * * *

Gewürz Spekulatius Parfait

28. November 2013

Entschuldigt ihr euch auch im Vorfeld für eure Kochkünste, obwohl ihr das gar nicht müsstet? Mona geht der Sache mal auf den Grund – mit köstlichen Zwiebelkuchenmuffins.


Einladungen zum Essen sind großartig, wenn liebe Freunde einladen, etwas schönes kochen und einen herzlich empfangen, ziehe ich einen solchen Abend jedem Restaurantbesuch vor. Zum Glück sehen dies viele unserer Freunde auch so und wir durften uns vergangene Woche einen Abend lang verwöhnen lassen und ein selbstgezaubertes Menü meiner Freundin probieren. Es gab als Vorspeise köstlich herzhafte Zwiebelkuchen Muffins, dann eine Barberie-Ente und ein Birnensorbet als Dessert. Allerdings merkte man der Gastgeberin eine gewisse Nervosität an und als sie den ersten Gang servierte und wir aufgrund der Optik und des Duftes „Aaahhhs“ und „Mmmmmhhs“ von uns gaben waren ihre Worte: „Ihr müsst mal probieren, eventuell ist der Teig zu hart und wenn Ihr nachsalzen möchtet, Salz steht auf dem Tisch. Probiert einfach mal.“ Unser Fazit war, es fehlte nichts an den kleinen herzhaften Zwiebelkuchen Muffins, sie waren köstlich. Darauf folgte die Barberie-Ente und beim Servieren waren ihre Worte: „Das ist mein erster Versuch mit Ente und ich hoffe, sie schmeckt überhaupt und das Fleisch ist durch und das Gemüse gar.“ Aber auch bei der Ente war alles auf den Punkt gelungen.

14. November 2013

Mona bäckt sich einfach einen süßen neuen Kerl, wenn ihrer mal Ausgang hat...


Da mein Mann André am Wochenende mit seinen Freunden auf Männertour war, hab ich mir gedacht, holste Dir ‘nen Ersatzkerl ins Haus. Süß sollte er sein, gut duften und am Sonntag spätestens ohne Widerworte schnell das Haus verlassen. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Daher habe ich mir einen gebacken, naja, im Prinzip sogar drei, ich nimmersattes Ding! Der Stutenkerl oder auch Weckmann genannt, ist von St. Martin bis Nikolaus der „Renner“ bei unseren Bäckern vor Ort. Da die optische Auswahl dort manchmal aber zu wünschen übrig lässt und ich drei Zuckerschnuten über's Wochenende bei mir haben wollte, habe ich mir die Kerlchen nach diesem Rezept gebacken. 

31. Oktober 2013

Warum Mona das Kettenkarussell und andere halsbrecherische Fahrgeschäfte lieber meidet, aber trotzdem ein großer Kirmesfan ist und auf gar keinen Fall ohne gebrannte Mandeln nach Hause geht.


Mitte Oktober war Kirmes bei uns in der Stadt. Vier Tage herrschte ein Ausnahmezustand und unsere 80.000 Einwohner mischten sich unter die 500.000 Besucher. Ja, ich wohne in keiner Großstadt ABER HALLO, immerhin haben wir die größte Kirmes im Münsterland. Seit ich denken kann, habe ich Wochen vorher auf das dritte Wochenende im Oktober hingefiebert und schon einige 100 Meter vor dem ersten Kirmeswagen lag dieser besondere Duft in der Luft, man hörte die Karussells und das Geschreie der Losverkäufer und die eher sonst ruhige Mini-Ausgabe von Mona wurde hibbelig. Noch immer freue ich mich auf die Kirmes, nicht mehr aus den gleichen Gründen wie als Kind, denn nur bei dem Gedanken an eine Runde im Kettenkarussell wird mir heute übel und für eine Millionen Euro würde ich nicht in diese Schleudermaschinen mit Namen wie "High Voltage" gehen. (Obwohl ne Mille für 5 Minuten Todesangst, Lunge aus dem Leib kreischen und hinterher 3 Stunden Möwen füttern, mmmmhhhh....)

17. Oktober 2013

Mona wird flügge und backt dafür nochmal Kuchen für euch! Aber nur, wenn ihr mal kurz zu ihr in die Küche luschert...

Vor einer Weile fragte ich Mona, deren Feed auf Instagram ich verfolgte, ob sie einen eigenen Blog hätte, da ich gern ihr Rhabarbersirup-Rezept verlinken wollte – ihr erinnert euch bestimmt. Ich konnte gar nicht glauben, dass die Antwort Nein! war. Sie hatte offenbar das, was man als Blogger braucht: die Lust, Ideen zu teilen, ein Auge für schöne Fotos und das ganze auch noch in knackige Texte verpackt. Also bot ich ihr an, solange auf meinem Blog als Gastblogger Posts zu veröffentlichen, bis sie reif für einen eigenen Blog ist. Seit dem hat sie uns regelmäßig mit Leckereien versorgt, die so richtig Lust zum Nachbacken und Nachkochen machten. Hier könnt ihr alle nochmal lesen.

Jetzt gerade ist sie bestimmt total aufgeregt, denn es ist soweit: sie hat ihr eigenes Baby gelauncht: den 180°Salon.

Natürlich finde ich es ein schade, dass ihre Zeit als Gastbloggerin bei Hamburger Liebe dadurch zuende geht. Aber ich freue mich auch auf weitere Posts von ihr – in der ersten Zeit noch zweimal im Monat hier an dieser Stelle, aber auch ab sofort auf ihrem eigenen Blog.

Bei dieser Gelegenheit habe ich mir überlegt, dass ich meine eigenen Blog-Regeln mal niederschreiben mag. Das in Worte fassen, was für mich wichtig ist. Ein paar davon möchte ich Mona mit auf ihren Weg als Bloggerin geben, vielleicht kann sie sich im einen oder anderen Grundsatz wiederfinden.

• Blogge nur, wenn du auch was zu sagen oder zu zeigen hast. Nicht, weil du mal wieder bloggen solltest.

• Schreibe, was du denkst oder fühlst und nicht das, was andere von dir erwarten.

• Blogge aus Leidenschaft und Lust, nicht aus Frust und Ärger.

• Entwickle dich weiter, dann entwickelt sich auch dein Blog weiter.

• Kommuniziere immer so, wie du es auch von anderen erwartest: freundlich, respektvoll, höflich.

So, nun hab ich genug geschrieben.... eigentlich ist ja heute Mona dran! Ach nee, eins noch: ein bisschen beleidigt bin ich ja schon, dass Mona mich nicht gefragt hat, ob ich die wunderschöne Tortenplatte mit Vögelchenglocke haben will. Die ist einfach zu schön. Jetzt könnt ihr sie gewinnen. Seufz...

* * * * * * * * * * * *

Liebe Leserinnen und sicherlich auch Leser der Hamburgerliebe, heute gibt es was zum Feiern und ich möchte Euch zur Blog-Warming-Party meines Blogs 180°SALON einladen. Die letzen 4 Monate durfte ich mich hier als Gastbloggerin warmbloggen. Ich habe mich sozusagen ins gemachte Nest gesetzt und durfte meine kreativen Ergüsse der Blogwelt kundtun. Nun hat es mich mit der Zeit aber immer mehr gejuckt, meinen eigenen Blog auf die Beine zu stellen und sozusagen flügge zu werden. Auf Instagram wurde mir mehrfach die Frage gestellt, warum ich keinen eigenen Blog habe und nun kann ich endlich mein eigenes Baby präsentieren. Und jetzt geht’s los, Trommelwirbel: Der 180°SALON ist eröffnet.

Unseren Freunde habe wir am Wochenende den 180°SALON vorgestellt und bei Kaffee und lauwarmen Pflaumencrumble auf die geplante Blog-Warming-Party angestoßen. Zunächst war es noch angenehm warm in der Sonne, aber dann machte der Herbst seinem Namen alle Ehre und graue Wolken zogen auf und wir ließen den Tag im Haus ausklingen.

Rezept

500 g Pflaumen
1 EL Honig
1 TL Zitronensaft
50 g gemahlene Mandeln
75 g brauner Zucker
50 Mehl
30 g kernige Haferflocken
75 g Butter
1 TL Zimt
2 EL Mandelblättchen
Etwas Butter für die Förmchen



Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Die die vier Förmchen einfetten. Die Pflaumen, waschen, halbieren und entkernen. Die Hälfen in die gebutterten Förmchen legen. Mit Zitronensaft und Honig beträufeln. Mandeln, Zucker, Mehl, Haferflocken, Butter, Zimt vermengen und mit den Händen krümelig kneten. Mandelblättchen untermischen und die Krümel über die Pflaumen streuen. Im Ofen 20 Minuten goldbraun backen und lauwarm servieren.

Wenn Du jetzt neugierig auf den 180°SALON bist und vielleicht auch noch Deine Chance nutzen möchtest, eine der weißen Tortenplatten mit Vögelchenglocke zu gewinnen, dann schau doch einfach bei der Blog-Warming-Party im 180°SALON vorbei. Ich würde mich mehr als freuen, ich würde mich wahnsinnig freuen!

Ich wünsch Euch was,
Mona

10. Oktober 2013

Wie sich Mona den Sommer verlängert hat und nun zuhause in Urlaubserinnerungen schwelgt...

So, nun beginnt er offiziell für mich, der Herbst 2013. Warum erst jetzt? Ganz einfach, Anfang Oktober waren mein Mann und ich noch einmal in den Hochsommer geflogen. 7 Tage bei 30 Grad auf der schönsten Insel der Welt. Einquartiert mal wieder im Haus unsere Freunde an der Cala Figuera, Mallorca.



Wenn ich weiß, es wird noch einmal warm, kriege ich es nicht auf die Kette, mich auf den Herbst richtig einzulassen, geschweige denn den Kleiderschrank von leichten Fähnchen auf wollige Langärmler umzustellen. Dementsprechend herrschte ein Chaos im Ankleidezimmer, was ich aber nun nach der Rückkehr endlich behoben habe. Sommersachen und Wintersachen schön ordentlich und überschaubar getrennt.

Die Stimmungsfotos wurden in der Markthalle in Felanitx, Mallorca aufgenommen.
Wer mich auf Instagram begleitet, hat gesehen, dass wir volle Lotte die mallorquinische Hitze abbekommen haben und jeden Abend uns selbst beköstigt und bis in die Nacht unterm Sternenhimmel gesessen haben. Um das Gefühl ein Stück mit ins heimische Wohnzimmer zu bringen, sollte es dieses Wochenende direkt  Pimientos geben. Sie schmecken nicht nur mit einem Glas Cava im Sonnenuntergang, nein auch mit Rotwein und vorm knisternden Kamin. Doch leider hatte mein Supermarkt die grüne Variante der Pimientos momentan nicht vorrätig und somit habe ich zur bunten Alternative gegriffen. Und ich kann sagen, ob grün, rot oder gelb, die kleinen Dinger sind lecker und schmecken nach Urlaub!

200 Pimientos oder kleine Paprika
Olivenöl
Meersalz



Das Gemüse waschen, Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Pimientos/Paprika darin rundum anbraten bis die Haut Blasen wirft, ein paar dunkle Stellen schaden nicht. Auf einem Teller anrichten, mit Fleur de Sel bestreuen und sofort servieren.

Vielleicht bringen Euch die Stimmungsfotos von Mallorca etwas Wärme ins Herz und lassen vom nächsten Sommerurlaub träumen. Habt Ihr schon Pläne? Meine könnt Ihr Euch ja  sicherlich denken...

Ich wünsch Euch was,
Mona

26. September 2013

Mona lädt euch heute zum Geburtstagskaffeekränzchen ein und hat sehr leckeren Apfelkuchen gebacken – wer kann dazu schon nein sagen?

Der September ist „Mein Monat“. Heißt, ich habe Geburtstag. Alle meine Lieben kommen zum Gratulieren und die Bude ist jedes Jahr pickepacke voll. Ihr kennt bestimmt die große Frage, die sich vor solch einer Großveranstaltung jedes Jahr stellt. Was koche ich? Entschieden habe ich mich diesmal für Currywurst mit der leckeren Soße, mit der ich auch schon meine „Post aus meiner Küche“-Tauschpartnerin beglückt habe. Für das Dessert habe ich mich für einen saftigen Apfelkuchen entschieden. Denn ich ertrinke momentan in Äpfeln.



Mein lieber und großzügiger Nachbar hat seine Äpfel geerntet und seine Kühltruhe platzt schon vor Apfelmus aus allen Nähten, so dass ich ihm bei der Vernichtung in Form von Backen und Kochen helfen muss. Was heißt muss – mache ich doch gerne! Für die Tischdeko habe ich die sattgrünen Äpfel als Platzkarten verwendet. Einfach mit Bäckergarn den Apfel umwickeln, das Namensschild anstecken, fertig.


Hier nun das Rezept zu meinem Geburtstagsapfelkuchen:

Mürbeteig:
300 g Mehl
70 g Zucker
150 g Margarine
1 Ei
5 EL Milch
1/2 P. Backpulver 

Belag:
800 g Äpfel, geviertelt 

Guß:
1 Becher Sahne
3 Eier
100 g Zucker
1 TL Zimt

Streusel:
100 g gehackte Mandeln
100 g Mehl
100 g Margarine
100 g Zucker
1 Prise Zimt

Mürbeteig: Alle Zutaten mit der Küchenmaschine gut verrühren, danach den Teig sofort mit der Hand in eine Springform auf den Boden drücken und an der Springformwand bis zum Rand hoch drücken.
Belag: Die Äpfel mit der Küchenmaschine zerkleinern (oder mit dem Messer) und auf  dem Mürbeteig verteilen.
Guss: Alle Zutaten gut vermischen und den Guss über den Apfelbelag gießen.
Streusel: Alle Zutaten vermischen, bis die Masse Streusel bildet und die Streusel auf dem Apfelkuchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 70 Minuten backen.

Lauwarm mit Vanillesoße schmeckt der Kuchen besonders lecker. Lasst es Euch schmecken!

Ich wünsch Euch was,
Mona


PS: Psssst, Mona hatte vorgestern Geburtstag – ihr dürft also gern noch ein paar nette Glückwünsche da lassen. Mehr Leckereien von Mona findet ihr hier!


19. September 2013

Monas buntes Herbstfest mit Kürbis & Konsorten – Achtung, Augen- UND Gaumenschmaus!

Es war Anfang September, die Temperaturen sind noch einmal auf stolze 29°C geklettert. Im sommerlichen Look flipflopte ich durch den Supermarkt meines Vertrauens und blieb kurz vor der Kasse wie angewurzelt stehen. Was ich sehe, verschlägt mir in jedem Jahr aufs Neue den Atem. Ich stehe vor einem 2 Meter hohen Aufbau mit Lebkuchen, Spekulatius, Zimtsternen und Dominosteinen. Ja ist denn schon Weihnachten? Nein, es ist der Anfang des Herbstes oder wie ich als „Ich-wünschte-es-wäre-immer-Sommer“-Typ sage, es ist Spätsommer. Es kommt mir vor, als wenn die „Konsum-Weihnachtszeit“ jedes Jahr früher beginnt. Aber bevor ich selbst in die Plätzchen- und Stollenbäckerei verfalle kommt zunächst der Herbst auf den Tisch.



Was der Spargel für den Frühling, so ist es der Kürbis für den Herbst. Am vergangenen Wochenende haben wir mit Freunden ein Kürbisfest besucht. Jedes Jahr wird der Biohof mit hunderten von Kürbissen dekoriert und ein Wochenende lang strömt alt und jung dorthin, um die imposante Dekoration zu bestaunen und um bei gegrillten Würstchen und frisch gebackenem Brot ein paar schöne gemeinsame Stunden zu verbringen.




Die Vielzahl der unterschiedlichsten Kürbisse war wirklich beeindrucken und lockte Schaulustige von weit her an. Kein Besucher ist ohne eine Ausbeute an Kürbissen nach Hause gegangen und so auch ich nicht. Zu dem Hokkaido gesellte sich noch weiteres Gemüse wie Rote Bete, Möhrchen und Süßkartoffeln. Daraus wurde geschmortes Herbstgemüse und das Rezept dazu lautet wie folgt:

1 Hokkaido-Kürbis
1 kg gemischtes Gemüse z.B. Rote Bete, Möhrchen, Süßkartoffeln, Zucchini
4 TL frische Rosmarinnadeln
2 TL Paprikagewürz
1 TL Kümmel
½ TL Chilisalz
8 EL Olivenöl
Meersalz, Pfeffer

Den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Den Kürbis säubern, entkernen und in große Würfel schneiden. Die Möhren vom Grün befreien und waschen. Die Kartoffeln und Rote Bete schälen und großzügig würfeln. Zucchini waschen und längs halbieren und in Stücke schneiden. Den Rosmarin hacken, mit Paprika, Kümmel, Chilisalz, Öl, Salz und Pfeffer verrühren. Einen großen Bräter einfetten, das Gemüse einfüllen und mit der Öl-Gewürzmischung gründlich durchmischen. In den Backofen schieben und ca. 40 Minuten schmoren lassen.



So schmeckt für mich der Herbst und wie schmeckt er für Euch?

Ich wünsch Euch was,
Mona

11. September 2013

Warum Mona lieber zuhause bleibt und leckere Cronuts backt, statt nach NY zu jetten. Cro... was?!

Achtung jetzt kommt mein Outing: Ja ich lese die BILD! (Ein raunen geht durch die Bloggerwelt) Fast jeden Tag, aber nicht am Wochenende und nicht, wenn mein Arbeitskollege Urlaub hat. Denn er ist noch schlimmer dran als ich, er kauft sie sogar! Herrje, das ist mir noch nicht passiert (Das eine mal im Urlaub auf Mallorca zählt nicht. Buch durch, brauchte akut was zum Lesen.) Somit bin ich in der Mittagspause eine Schmarotzer-BILD-Leserin. So, jetzt ist es raus.

Warum ich das Euch schreibe? Ich habe da was in der BI.., nein jetzt nenn' ich den Namen nicht mehr, in der besagten Zeitung entdeckt. Ich gebe zu, ich bin schnell von neuen Dingen  angefixt und schnell dabei diese zu testen und auszuprobieren. So war es  auch, als ich den Cronut dort entdeckte. Berichtet – hört sich jetzt sehr seriös an – wurde von dem Hype in New York, der jeden Tag von einer kleinen Bäckerei in SoHo stattfindet. Denn dort wurde der Cronut von dem Franzosen Dominique Ansel erfunden, er ist eine Mischung aus Croissant und Donut, wird mit diversen süßen Cremes gefüllt und Glasur überzogen. Nun stellte ich mir die Frage, ist das Ding wirklich so gut, dass sich täglich hunderte von Menschen vor der kleinen Feinbäckerei in New York anstellen um maximal 2 dieser Kalorienbomben zu ergattern (die tägliche Produktion ist auf 200 Stück beschränkt, Kompliment an Monsier Ansel für die Geschäftsmasche!).


Um dies herauszufinden gab es zwei Möglichkeiten: erstens mal wieder nach New York fliegen, wobei ich jetzt echt nicht so begeistert war von der Metropole. Oh, oh, Mona, noch ein böses Outing, da ja alle so in love with NY sind. Oder zweitens: einfach selber machen. Ich habe mich für die kostengünstigere Variante entschieden und präsentiere hier nun meine Variante des...

... Cronut:

2 Packungen fertiger Croissantteig aus dem Kühlregal (ergibt 4 Cronuts)
450 ml Milch
40 g Speisestärke
80g Zucker
2 Vanilleschoten
1 frisches Ei
100g Sahne
Pflanzenöl zum Frittieren
Zuckerguss
Nach belieben, fertige Vanillesoße

Den Croissantteig aus der Packung nehmen und an den Nahtstellen zusammendrücken. Anschließend zusammenfalten, mit dem Nudelholz etwas ausrollen. Vorgang so oft wiederholen, bis der Teig so groß ist wie eine Tafel Schokolade. Ein Trinkglas zweimal leicht in den Teig drücken und die Umrisse mit einem scharfen Messer aus dem Teig schneiden. Ebenfalls in der Mitte ein 2 Euro großes Stück ausschneiden, so dass die Form eines Donuts entsteht.Das Öl in einem Topf oder in der Fritteuse auf 180° erhitzen. Die Cronuts vorsichtig in das heiße Öl tauchen und wenden, sobald sie auf der einen Seite schön gebräunt sind. Herausholen, wenn sie auf beiden Seiten goldbraun gebacken sind. Das geht sehr schnell. Die Cronuts auf Küchenpapier auskühlen lassen.

Für die Füllung 50 ml Milch mit der Speisestärke und dem Zucker glatt rühren. Mark der Vanilleschoten vorsichtig mit einem Messer auskratzen und unterrühren. Die restliche Milch samt der ausgekratzten Vanilleschoten zum Kochen bringen. Die Schoten aus der heißen Milch nehmen und die Speisestärke-Zucker-Mischung mit einem Schneebesen in die heiße Milch einrühren. Unter Rühren kurz aufkochen lassen bis die Creme leicht eindickt, vom Herd nehmen. Das Ei trennen, das Eigelb mit 1 EL Puddingmasse in einer Schale verrühren und gleichmäßig unter die Puddingcreme rühren. Etwas abkühlen lassen. Eiweiß und Sahne getrennt von einander steif schlagen und unter die leicht abgekühlte Puddingmasse heben. Die Crememasse in einen Spritzbeutel mit Krapfentülle füllen und von mehreren Seiten Füllung in die fertigen Cronuts spritzen. Die Cronuts nach Geschmack mit Zuckerguss und Zuckerdekor verzieren.

Die nach dem Ausstechen übrig gebliebenen Teigreste zupft ihr einfach in mundgerechte Stücke und fritiert sie ebenfalls. Wer nach einem Cronut noch nicht genug hat, kann sich hier bedienen. Und wenn Euer Besuch fragt, wo ihr die Idee zu diesen neuen Köstlichkeiten her habt, sagt ihr von Mona und braucht die verpönte Zeitung nicht erwähnen.

Ich wünsch Euch was,
Mona


PS: Hier noch schnell eine Info zu den Landschaftsbilder: Ich habe sie am Morsum-Kliff auf Sylt fotografiert. Und ein schnelles DIY für das Heidekrautherz: Aus dickem Draht ein Herz formen, mit  abgeschnittenen Heidekraut und Silberdraht umwickeln.

5. September 2013

Mona verrät euch heute ihr Rezept für leckeres Brot mit Hefe und Malzbier. Und das geht gar nicht schwer!

 Heute habe ich eine Mission, denn bei vielen löst das Wort Hefe immer noch Panik aus. Brot selber backen! Auch hier ziehen viele lieber die Köpfe ein und wagen sich nicht ran. Meine Mission ist den „Angsthasen“ unter euch  die Furcht zu nehmen und zu beidem zu ermutigen, Brot backen mit Hefe. Ich habe ein Rezept ausgesucht, das euch den Respekt vor beidem nehmen soll. Es gibt ein Malzbierbrot mit einer knusprigen Kruste (sichert euch die leckeren Endstücke!) und einem leicht malzigen Geschmack.

Alles was ihr braucht, ist eine normale Kuchenkastenform und eine Küchenmaschine. Mit einem Handrührgerät mit Knethaken geht es sicherlich auch, nur müsst ihr das Gerät aber gut festhalten, auf der Arbeitsfläche per Hand zu kneten empfehle ich nicht, da der Brotteig sehr klebrig ist. Ebenso braucht ihr folgende Zutaten:

250 g Dinkelmehl
250 Weizenmehl
1 Würfel Hefe
2 TL Salz
80 Sonnenblumenkerne
340 g Malzbier
2 EL Haferflocken
Etwas Margarine für die Form


Und so geht’s:

Dinkelmehr, Weizenmehl, Hefe, Salz, Sonnenblumenkerne und das Malzbier 10 Minuten zu einem Teig verarbeiten. Die Kastenform ausfetten zwei Drittel der Haferflocken hineinstreuen, so dass sie am Boden und den Wänden kleben bleiben. Den Teig in die Form geben mit den restlichen Haferflocken bestreuen. Die Form abgedeckt mit einem Tuch 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Form auf der untersten Schiene in den Ofen schieben und 45 Minuten goldbraun backen. Das Brot aus der Form lösen und vor dem Anschneiden auskühlen lassen.





Als ich das erste mal alle Zutaten für mein erstes Mehrkornbrot im Bioladen gekauft habe, war ich dann doch verdutzt, wie hoch der Preis war und eigentlich wollte ich für ein selbstgebackenes Brot nicht mehr zahlen als beim Bäcker. Daher mein Tipp, geht zu dm, dort gibt es Körner und Mehl günstig von der Marke Alnatura. Den Hefewürfel bekommt ihr im Supermarkt im Kühlregal. Na ja und Malzbier und Wasser brauche ich wohl nicht zu erklären ;-).

Lasst das Brot gut auskühlen und genießt es dann mit allem, was ihr mögt. Herzhafter Aufschnitt oder süße Marmelade. Die Endstücke mit der knusprigen Kruste sind wie gesagt besonders lecker.

Wenn ich mit dem Rezept nur einer/m von Euch die Angst vor Hefe nehmen konnte, ist meine Mission Backt mehr Brot mit Hefe! geglückt!

Ich wünsch Euch was,
Mona

22. August 2013

Mona serviert euch heute ein leckeres Picknick am Strand! Aber vorsicht: es könnte in den Zähnen knirschen – der Wind ist einfach umwerfend (schön)!

Wir wohnen an der niederländischen Grenze, so nah, dass ich theoretisch sogar rüberspucken könnte (was ich aber nie tun würde, ich liebe Holland). Somit ist es auch nicht weit zur niederländischen Küste und der herrlichen Nordsee, nämlich auf den Kopf 2 Stunden mit dem Auto. Wir planen mit unseren Freunden in jedem Sommer an einem Samstag eine Tagestour dorthin. Dafür halten wir uns zwei-drei Samstage frei und hoffen, dass einer das ideale Wetter bietet. In der Woche vorher wird regelmäßig die Wetter-App aktualisiert und der 3. August schien der perfekte Tag für unseren Trip zu sein. Nun war es aber so, dass wir alle fixiert auf das Sonnensymbol und die Temperatur-Anzeige waren und keiner auf die Windstärke geachtet hat. Und so kamen wir um 10 Uhr morgens am Strand in Bergen aan Zee an und neben strahlendem Sonnenschein und einem knallblauen Himmel, erwartete uns Windstärke 8! Holla die Waldfee!


Der erste Versuch eine Strandmuschel aufzubauen scheiterte zunächst am „sich gegenseitig anbrüllen“ im Wind und dann nach 30 Minuten am Bruch einer Fiberglasstange und brachte die Erkenntnis, dass es bei diesem Wind mit der eigenen Strandmuschel nicht gemütlich sein wird und daher mieteten wir uns stabile Windbreaker inkl. Liegen an der Strandbude. Erleichtert vielen wir, erschöpft vom Strandmuschelkampf und dem Sand, der um die Beine peitschte, auf unsere Liegen und in den Windschatten.

Nun kam aber die, bzw. meine nächste Herausforderung gegen den Wind. Mein geplantes Picknickshooting. Dieses sollte stattfinden, bevor wir Hunger bekommen. Und somit erlebte ich mein extremstes Shooting in meinem kurzen Blogger-Leben, Windstärke 8, ohne Sonnenbrille (sonst sah ich gar nichts auf dem Kameradisplay) und auf allen Vieren im Sand. Doch den Sand am Ende des Tages in allen Ritzen des Körpers zu haben, hat sich zum Glück gelohnt. Die Kitesurfer baten eine großartige Kulisse und die peitschenden Wellen ein fantastisches Naturschauspiel.



Im Anschluss wurde der Picknickkorb auch geplündert und da der Sand eh schon überall saß, machte es auch nichts, wenn er dann ein wenig zwischen den Zähnen knirschte.

Es gab Melonensalat, Rosmarinkartoffeln und Kumquats mit Joghurt.



Hier die Rezepte:

Melonensalat
Das Fruchtfleisch einer Viertel Wassermelone, 3 Aprikosen und 1 Mozzarellakugel in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 100 g Rucola und mit einem Dressing aus 6 El Olivenöl, 2 EL Himbeeressig und etwas Honig vermischen.

Rosmarinkartoffeln
Bereits vorgekochte, kleine Kartoffeln in der Pfanne anbraten und mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Schmecken auch kalt sehr lecker.

Kumquats mit Joghurt
Naturjoghurt mit etwas Zucker und Zitronensaft verrühren und über die Kumquats geben.

Um 22 Uhr Abends waren wir wieder Zuhause und alle zogen unter der wohltuenden Dusche das gleiche Fazit: Es war ein wunderbarer Tag, der nach einer Wiederholung schreit (Aber gerne auch mit weniger Wind)!

Ich wünsch Euch was,
Mona

15. August 2013

Warum Mona in aller Herrgottsfrühe durch den Garten hüpft und die Kirschen aus Nachbars Garten einfach am besten schmecken (Achtung, Kalorienbombenalarm!)


Die Kirschen aus Nachbars Garten, schmecken ja wohl bekanntlich am besten. So ist es aber auch wirklich! Unser fleißiger Nachbar brachte mir einen Korb voll mit Kirschen und weiteren Beeren aus seinem Garten und mir stellte sich die Frage, alles auffuttern oder doch etwas Aufwändigeres damit anstellen, in Kombination mit dem bereits vorrätigen Wochenendeinkauf.

Am Sonntagmorgen wachte ich in aller Herrgottsfrühe auf, da eine Taube auf meinem Nachttisch gurute. Also sie saß jetzt nicht wirklich auf meinem Nachttisch, war aber so laut mit ihrem Gurren vor dem offenen Fenster, dass ich dank diesem Mistvieh, ääähhh, diesem wunderbare Geschöpf Gottes nicht mehr einschlafen konnte. Das Kopfkino war also wieder eingeschaltet und nahm an Fahrt auf. Auf der Leinwand erschienen dann auch Nachbars Kirschen- und Beerenauslese. Somit entstand der erste Plan des Sonntags damit Kuchen zu backen. Also auf leisen Zehenspitzen das Schlafzimmer verlassen und der blöden Taube einen bösen Blick zugeworfen, was sie aber absolut nicht interessierte und ihre Liebesrufe (oder was soll das Gurren heißen?) fortsetzte. So entstanden am frühen Sonntagmorgen mit wenig Aufwand und einfachen Rezepten zwei optische Hingucker und da das Sonnenlicht am Morgen besonders schön ist, legte ich noch ein Fotoshooting mit meinen beiden Obsttorten hin. (Mein Mann war zwischenzeitlich auch wach und als er mich im Garten um die Torten mit der Kamera tanzen sah, schüttelte er nur ungläubig den Kopf).

Schoko-Kirsch-Sahnetorte

300 g Zucker
450 g Mehl
5 Eier
1 Päckchen Backpulver
200 g  weiche Butter und etwas zum einfetten der Springform
1 Päckchen Vanillezucker
Entsteinte Kirschen
200 g Zartbitter-Schokolade
2 Becher Sahne


Zucker, Mehl, Eier, Backpulver, die Hälfte der Butter und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Die dunkle Schokolade zerbröseln und mit der restlichen Butter zusammen im Wasserbad schmelzen. Die Butter-Schokosoße zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles mit dem Handrührgerät vermengen bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Die Hälfte vom Teig in die eingefettete Springform geben und darauf die Kirschen verteilen. Die zweite Hälfte vom Teig auf den Kirschen verteilen. 1 Stunde in den Bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen. Mit einem Holzstäbchen den Test machen. Der Kuchen ist fertig, wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt. Den Kuchen aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. 2 Becher Sahne steif schlagen und den Kuchen damit einstreichen und mit Kirschen dekorieren.

Geschichtete Beeren-Torte

3 Biskuitböden
Erdbeeren, Blaubeern und Himbeeren
½ Vanilleschote
250 g Mascarpone
2 EL Zitronensaft
75 g Zucker
2 Becher Schlagsahne


Sahne steif schlagen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken auskratzen. Mascarpone, Vanillemark, Zitronensaft und Zucker glattrühren. Die Sahne unter die Mascarponemasse heben. Nun ein Drittel der Masse auf den ersten Boden streichen, mit Himbeeren belegen. Den zweiten Biskuitboden darauflegen, leicht andrücken. Diesen mit dem zweiten Drittel Creme bestreichen und mit Blaubeeren belegen. Den letzten Boden darauf legen, leicht andrücken und mit der restlichen Masse bestreichen. Mit den Erdebeeren und den restlichen Blau- und Himbeeren dekorieren.



Zum Kaffee am Nachmittag ließ mein Liebster sich die Kuchen aber gerne munden und auch der liebe Nachbar bekam noch ein Stück ab. Man muss sich solch einen Nachbarn ja immer warm halten, demnächst wird er seine Äpfel ernten und auch die schmecken aus Nachbarsgarten besonders gut.

Ich wünsch Euch was,
Mona
 

1. August 2013

Die nächste Hitzewelle rollt an, aber Mona hat da was für euch... Blue ice, my Baby's got, blue ice, like a deep blue sea, on a blue, blue day!

Deutschland schwitzt! Und das ist auch gut so, denn es ist endlich Sommer. Was haben wir nicht alle rumgejammert und rumgeplärrt in diesem kalten, langen Winter. Jetzt ist der Sommer endlich da und hält sich auch schon seit einigen Wochen. Daher kriegt jeder von mir, der über die derzeitigen Temperaturen wieder anfängt zu jammern, zwar nicht „Wind von vorne“ aber zur Abkühlung „ein Eis von vorne“.


Der Eisschrank ist im Sommer bei uns immer gut gefüllt und hält für jeden eine eiskalte Erfrischung bereit. Mit wenig Aufwand mache ich Eis am Stiel selber, was sich auch bei den Nachbarskindern herumgesprochen hat und wenn der Eiswagen mal nicht klingelnd durch unsere Straße fährt, wird halt bei Mona geklingelt. Das Rezept lässt sich mit jeder Beerensorte umsetzen. Hier das Favoritenrezept meines Mannes: Blaubeer-Eis. Daher auch die Überschrift meines Post’s, capisce?!

150 g Blaubeeren
120 g Joghurt
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker,
50 g Sahne
4 Eis-am-Stiel-Förmchen
4 Holzspatel




Blaubeeren waschen und mit Joghurt, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Pürierstab oder der Küchenmaschine pürieren. Die Sahne halbsteif schlagen und vorsichtig unter das Beerenpüree ziehen, sodass eine lila-weiße Marmorierung entsteht. Die Masse in die Eisförmchen füllen ca. 4 Std. tiefkühlen. Bitte beachtet die Anleitung zur Euren Eisförmchen, wann der Holzspatel in die Masse gesteckt wird.


Ein Hoch auf den Sommer 2013, möge er noch lange andauern und uns die Hitze speichern lassen, auf die wir im nächsten Winter zurückgreifen können!

Ich wünsch Euch was,
Mona