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3. Juni 2014

Wie ein Weihnachtstürkranz doch noch fliegen lernte {Mini-Tutorial}


Mit den Türkränzen bei uns ist das so eine Sache. Ich finde sie hübsch, würde auch immer gern einen passend zur Jahreszeit an unsere Eingangstüre hängen, aber sobald ich das Haus betreten habe und die Tür hinter mir schließe, habe ich das Thema Türkranz schon wieder vergessen.

So kam es auch, dass unser Weihnachtstürkranz von 2012(!) – so ein hübscher, aus Ästen gewundener mit roten Beeren aus lackiertem Styropor, die täuschend echt aussahen – auch noch das ganze Jahr 2013 über an der Tür  hing. Kein Scherz. Oh je, dachte ich mir immer, wenn ich das Haus betrat – was mag wohl der Postbote denken? (Als ob Postboten über Türkränze nachdenke würden...).

9. Mai 2014

Stick dir ein paar Federn und flieg!

Gut Ding will manchmal Weile haben, das kennt ihr ja sicher schon von mir. Manche Dinge müssen einfach reifen und dürfen erst auf die Bühne, wenn sie perfekt sind.

So war das auch bei den Feder-Stickies, auf die viele von euch schon so lange warten. Aber dafür bin ich jetzt umso glücklicher, euch wirklich eine – wie ich finde – ganz wunderschöne Stickserie präsentieren zu dürfen. Nein, eigentlich sind es sogar zwei! Und die beiden entsprechen so ganz, was ich mir für die Fly-Kollektion gewünscht habe.

Es gibt ausnahmsweise mal keine Buttons oder Applikationen – die haben wir während der Entwicklung der Stickies wieder verworfen. Dafür steckt die Serie „Fly Feather“ voll von 12 (!) verschieden großen Federn, bei denen ihr eurer Farbfantasie freien Lauf lassen könnt.

5. Juni 2013

Catch a Wave – wenn der Stoff noch nicht da ist, stick dir schon mal einen Hai!

... oder einen Surfer! Oder gleich zwei oder drei und noch einen Hai – yeah! Oder so einen coolen riesen Button, der hier mindestens noch auf eine Tasche oder auf ein extra lässiges Surfer-Shirt wandert!

Ja, ich finde es auch sehr schade, dass ihr nun noch eine Weile auf die tollen Catch a Wave Stoffe warten müsst. Aber das soll euch nicht die Laune verderben. Wir hatten heute hier im Norden einen so perfekten Tag und ich kann immer noch nicht glauben, wie viel Glück wir mit dem Wetter hatten.

Mein kleines Fräulein hat nämlich heute bei uns im Garten ihr Kindergartenabschiedsfest gefeiert. Mit 24 Kindern und 10 Erwachsenen war bei uns ganz schön was los. Was haben wir die letzten Wochen um das Wetter gezittert! Wer meinen Feed auf Instagram verfolgt, konnte sehen, dass ich viel Zeit und mÜhe in die Vorbereitungen investiert habe – es sollte unvergesslich werden. Mit den Eltern der anderen 8 Abschiedskinder haben wir einen wunderschöne Tag verbracht und konnten schon mal erleben, wie sich der Sommer anfühlt. Sonne und Wärme – das hatten wir schon fast vergessen, oder?

Deshalb könnt ihr euch ab morgen bei Kunterbunt-Design schon mal mit coolen Jungs-Stickies eindecken, die nicht nur tolle Shorts und Jacken aus coming Catch a Wave Stoffen schmücken werden, sondern sich auch super auf Uni-Shirts, Handüchern oder Taschen machen! Hauptsache Hai-gefäääährlich!






Es gibt die Haie und Surfer in groß und in klein, in sportlich und gefährlich, als Appli und als Button. Den Button finde ich grandios, deswegen habe ich ihn auch schon in doppelter Auführung verarbeitet. Habt ihr schon gesehen, oder?





„Catch a Wave“ – ab morgen Abend bei Kunterbunt-Design!


27. Februar 2013

I am happy! (oder: Stick dir ein bisschen Fröhlichkeit!)





Ich bin ja so wintermüde! Ich will keine warmen Stiefel, dicke Jacken, Mützen, Schals und Handschuhe mehr anziehen! Ich will die dicken wolkengrauen, waldbraunen und nachtblauen Strickpullis endlich ganz hinten im Schrank verräumen und wieder meine bunten T-Shirts, Sneakers und Ballerinas anziehen! Ich will Sonne! Ich will Farbe! Sofort!

Menno.

Ich finde, es ist nun an der Zeit, euch endlich mehr von der Happy-Kollektion zu zeigen, auf die wir gemeinsam so dringend warten. Denn sie verspricht all das: luftige Kleidchen, bunte Schals, mehr Farbe, gute Laune! Inklusive bunt lackierte Fußnägel in die Sonne halten!

Ich vernähe die bunten Gute-Laune-Bringer ja schon seit Wochen und ich kann euch versichern, dass sie mich über den grauen Winter gerettet haben! Die Sonne ist ja im Norden ein seltener Gast geworden und Schnee hatten wir nur in Form von grauen Resten oder Matsch, der ebenso schnell ging wie er kam.

Als Einstieg gibt es bei Sonja von Kunterbunt-Design ab morgen schon mal bunte Stickies, die happy machen. Garantiert!



Auf Instagram und Facebook konntet ihr ja schon den einen oder anderen Ausschnitt von Happy erhaschen, die Geschichte zu dieser Kollektion hatte ich euch hier erzählt. Meine heimlichen Lieblinge sind vorallem die Bänder, denn sie sind so universell einsetzbar, dass man sie eigentlich in allen Farben braucht.




Genau wie die Stickies. Es gibt große und kleine Ornamente, Buttons und Applikationen und je nach Farbe und Laune findet sich immer ein passendes Muster für kleine und große Nähprojekte.



Die Königin aus der Stickdatei ist aber ohne Zweifel eine riesige Blume, die aus zwei Teilen besteht und aus dem Design „After Rain“ entspungen ist. Sie möchte gern extra-prominent auf großen Taschen, Kissen oder als einziger Hingucker auf einem Rock prangen. Das ihr das bitte schon mal im Hinterkopf habt, wenn ihr sie stickt...!

Die Stickserie Happy gibt es ab morgen bei Kunterbunt-Design!

Be happy!

29. Januar 2013

Stick dir den Frühling {Dutch Love}


Na toll, jetzt ist der ganze schöne Schnee dahin. Aber zum Glück kommt hier gerade eine lauwarme Dusche nieder und so müssen wir nicht tagelang durch graubraune Schneereste stapfen.

Überhaupt überkommt mich allmählich dieses Winterendzeitgefühl, wo ich Dunkelheit und Graubraun nicht länger ertragen kann. Klar habe auch ich schon die ersten Tulpen gekauft, obwohl mich wie jedes Jahr mein ökologisches Gewissen plagt, dass gegen Treibhaustulpen aus Holland ruft. Aber wer kann sich schon gegen die bunten Gute-Laune-Bringer aus dem fernen Westen erwehren?


Ich muss ja gestehen, dass ich erst keine Stickserie zu den Dutch Love Stoffen wollte. Aber ihr. Und zwar so nachdrücklich, dass mich Sonja von Kunterbunt-Design schließlich doch noch überzeugen konnte.


Und jetzt freue ich mich gerade sehr über die bunten Frühlingsboten.


Und ihr?


Lange erwartet, endlich da: Dutch Love als Stickserie! Für die Ungeduldigen... nur noch zwei Mal schlafen und dann gibt es die Stickies als Serie zum Selbersticken oder für die Stickmaschinenlosen fertig gestickte Stickies zum sofort verarbeiten.

Der Frühling naht...


7. Februar 2012

Achtung, fischig!

Na, das hat ja gerade noch gefehlt! Genau – neues (Fisch)Futter für die Stickmaschine. Viele von euch haben schon danach gefragt, wann denn endlich die Datei passend zu den Stoffen kommt. Einige von euch haben aber bestimmt auch schon bei Frau Superduperturbo-Lilalotta einen ganzen Fischschwarm entdeckt oder auch bei Frau Kännchens neuer Leidenschaft (Schlafanzüge für die ganze Familie nähen) geluschert.

Nähen ist bei mir leider im Moment so gar nicht drin, aber ich kann es nicht verhehlen: Die kleinen glitschigen Dinger sind Sonja mal wieder sehr gelungen. Die Applis haben es mir ganz besonders angetan.



Und weil genau die mit dem zuckersüßen Blümchenstoff (sehen zu Jeansstoff bestimmt granatenmäßig aus!) so hübsch geworden sind, wird es die nicht nur zum Selbersticken geben sondern auch fertig im Shop bei Kunterbunt-Design. Jetzt dürfen sich die Stickmaschinenlosen unter euch aber mal freuen, ja?


Aber auch die tanzenden Kraken und das ganze Meeresgetier auf einen Haufen sind ganz zauberhaft...



Na und die ja wohl sowieso, oder? Passen perfekt zum Stoff... „Fisch und so“


Fisch & so. gibt es ab Donnerstag bei Kunterbunt-Design. Nur noch zweimal schlafen!


6. Dezember 2011

Für Hund und Katz' ist auch noch Platz...


Das ist eigentlich der Titel eines sehr süßen Bilderbuchs einer meiner Lieblings-Kinderbuchautoren Julia Donaldson (Autorin) und Axel Scheffler (Illustrator), aus deren Feder übrigens auch „Der Grüffelo“ stammt.

An diesen Titel musste ich schon damals immer denken, als ich das Design „Take a ride!“ für den Project Selvage Contest für Spoonflower und Michael Miller entwarf.

Jetzt hat es die reiselustige Bande sogar auf Stickies geschafft und siehe da: es ist nicht nur was für Jungs!






Auto und Schiff sind zwei großartige Applikationen geworden, bei denen Sonja Kunterbunt wirklich ihr ganzes Können in die Waagschale geworfen hat! Aber auch die Buttons und einzelnen Stickies sind sehr süß geworden und finden hier bestimmt noch den einen oder anderen Platz auf Shirts, Mützen, Schals oder Taschen.



Take a ride! gibt es als Futter für die Stickmaschine ab Donnerstag bei Kunterbunt-Design!

Wer sich gewundert hat, warum ich die neue Stickserie nicht schon gestern angekündigt habe... irgendwer hat hier nachhaltig das Licht zum Fotografieren ausgedreht. Was freue ich mich auf den 21. Dezember (Wintersonnwende), wenn die Tage endlich wieder länger werden! So kann ja kein Mensch arbeiten schimpf. Deshalb bin ich gestern mal in den Baumarkt meines Vertrauens gefahren und habe mir einen Baustrahler gekauft. Jetzt kann mich das graue Wetter mal am Abend besuchen, ist mir doch egal grmpfff.

30. November 2011

Schöner Schlafen in Maxi Dots


Gut Ding will Weile haben. Das musste ich mir wirklich immer wieder mantra-mäßig vorbeten, als ich – genau wie Sie auch – auf die Maxi Dots gewartet habe. Nach dem sie im gleichen Container wie die „Take a ride!“-Stoffe transportiert wurden, kann ich mir nur vorstellen, dass sie mit dem reiselustigen Trio eine Extratour unternommen und noch eine kleine Weltreise eingeschoben haben. Seufz.

Aber endlich sind sie da und sie sind so klasse geworden, dass sich das Warten wirklich gelohnt hat. Sie sind so universell zu kombinieren und passen auch farblich prima zu vielen Hamburger Liebe Designs (und auch anderen Stoffen), dass es gar nicht so schlimm ist, dass sie nicht zeitgleich mit der Pingu Parade einmarschiert sind. Denn dafür waren sie eigentlich als Kombistoff gedacht.

Nachdem ich dem großen Kind schon seit Wochen neue Schlafanzüge verspreche und er mir jeden Abend mahnend seine Hochwasserhosen und -Oberteile präsentiert, habe ich ihm gestern dafür einen extra schönen Schlafi genäht. Eigentlich fast zu schön zum „nur“ darin schlafen, aber auf dem Traumschiff der „Welcome on board!“ Stickserie träumt es sich bestimmt besonders gut.

Die Stickies sind übrigens wie hier alle mit Reflektorfolie unterlegt, da machte das Zähneputzen im abgedunkelten Badezimmer gestern besonders viel Spaß. Die Applikationsvorlagen für Raketen in unterschiedlichen Größen sind bei der Stickserie übrigens enthalten.






Angeteasert hatte ich die Maxi Dots ja schon mal hier – wer noch mal luschern mag. Ansonsten ab sofort im Hamburger-Liebe-Stoffregal erhältlich!

3. November 2011

Was Warmes für was Heißes.

Als mich Stefanie Luxat von der Brigitte fragte, ob ich nicht bei der Weihnachtsbloggerei mitmachen mag, hielt ich gerade meine Nase zur Tiefenentspannung in die Herbstsonne in Zingst. Wieder zu Hause angekommen und noch völlig euphorisiert von den Brigitte-Lorbeeren, habe ich den Abgabetermin für meine Idee erst mal verdrängt. Aber wie das Termine so an sich haben – sie holen dich gnadenlos wieder ein. Mein Problem dabei war weniger, ob ich eine Idee hätte, sondern welche der viele Ideen in meinem Kopf ich umsetzen sollte. Aber die treuen Leser dieses Blogs wissen ja: Ideen sind hier zum Glück keine Mangelware.

So freue ich mich riesig, heute meinen (herz)erwärmenden Beitrag zur diesjährigen Brigitte-Weihnachtsbloggerei präsentieren zu dürfen...

Mein intensives Verlangen nach einem Strickzeug in der Hand, sobald die Temperaturen unter 15°C fallen, ist in diesem Herbst besonders ausgeprägt. Bestrickt wird, was sich bei drei nicht im Schrank versteckt hat. Und weil es bei mir immer schnell gehen muss, bin ich in diesem Jahr Stammkunde im Woll-Laden meines Vertrauens. Und zwar vor dem Regal mit den besonders dicken Garnen. Unter Nadelstärke 9 geht hier in diesem Herbst und Winter gar nichts – da werden die Finger nämlich schon beim Stricken gewärmt und müssen sich zwischendurch nicht dauernd an der heißen Teetasse wärmen. Apropos...


Seit dem Trendgetränke wie Latte Macchiato oder Chai-Tea schwer in Mode gekommen sind, werden diese am liebsten in Gläsern statt in Tassen serviert. Gläser haben aber keinen Henkel und man trinkt zwar trendy seinen Latte, verbrennt sich aber nicht selten die Finger oder schüttet sich das Zeugs über die Hose, weil man reflexartig versucht, die festgebrannten Finger so schnell wie möglich wieder vom Teeglas wegzubringen. Aber die gute Nachricht: dank der Erfindung von Becherpullis (fallen nur beinahe unter die Rubrik „Dinge, die die Welt nicht braucht“) kann man den Latte nicht nur aus dem Glas trinken, ohne sich die Finger zu verbrennen – es sieht noch stylischer aus! Ehrlich. Und wenn der Becherpulli dann auch noch im Hahaellschen Brit-Love-Look ist, entzückt das ungemein.


Wie das geht? Ganz schnell und simpel, versprochen.

Man nehme:
• dicke weiße Wolle (hier Linea Pura Fauna von Lana Grossa)
• Nadelspiel Größe 9
• Lochzange
• Wollfilz (hier Daimer Wollfilz von Mymaki, Farbe 12 Lichtblau)
• Wollreste in Rot und Weiß
• stumpfe Sticknadel
• evtl. Textilsprühkleber

Aus dicker Wolle wird zuerst eine Maschenprobe gestrickt. Dafür werden ca. 15-20 Maschen angeschlagen und im gewünschten Muster gestrickt. Meine Becherpullis sind – bis auf das Zopfmodell) alle glatt rechts gestrickt. Danach wird der Umfang des Teeglases gemessen und die Maschenprobe im gedehnten Zustand umgerechnet. Ich habe mit einem Nadelspiel Größe 9 26 Maschen (für das Zopfmuster 28 Maschen) angeschlagen und auf die 4 Nadeln verteilt.


Dann strickt man reihum soweit, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Achtung: wenn der Becherpulli „angezogen“ ist, verliert er durch die Dehnung ein bisschen an Höhe. Für das Zopfmuster habe ich jeweils 4 Maschen rechts und 3 Maschen links gestrickt, in jeder 4. Reihe jeweils zwei der vier rechten Maschen vertauscht, so dass ein Zopf entsteht.


Für das Brit-Love-Modell wird nach dem Abketten und Vernähen der Fäden ein Herz aus Wollfilz ausgeschnitten. In die Mitte stanzt man mit der Lochzange mit dem größten Stanzer ein Loch. Durch dieses Loch werden die Fäden für die Union-Jack-Streifen gestickt und somit wird das Herz auf dem Becherpulli befestigt. Wer mag, kann das Herz vorher mit Textilsprühkleber auf dem Becherpulli fixieren.



Zuerst wird die weiße Wolle mit jeweils einem Faden mit einer stumpfen Sticknadel wie eine 8 durch das Loch gezogen und dabei das Herz auf dem Becherpulli fixiert. Danach wird der rote Faden durchgezogen. Die senkrechte und waagerechte Linie wird zweifädig, die diagonalen mit einem Faden gestickt.


Die losen Fadenenden werden auf der Rückseite sauber vernäht. Tadaaa, fertig ist der Becherpulli.

Wer den Becherpulli noch mit einer Abrutschsicherung ausstatten will, dreht ihn einfach auf links und macht eine feine Linie aus Alleskleber am oberen Rand. Die muss natürlich erst vollständig trocknen, ehe man der Pulli wieder umdreht. Aber so hält der Pulli auch rutschsicher an glatten Gläsern.


Fehlt nur noch eine hübsche Verpackung...


Und weil das so schnell ging und so viel Spaß gemacht hat, muss selbst der Zucker bei uns nicht mehr frieren.


Auf diese Art und Weise kann man natürlich auch leere Flaschen oder Dosen zu hübschen Vasen oder Übertöpfen umfunktionieren – ich sagte ja ‘alles was sich nicht bei drei im Schrank versteckt‘...

Und wem das Garn noch nicht dick genug ist, findet sicherlich hier etwas passendes.

Viel Spaß beim Ausprobieren und danke, Brigitte!