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28. September 2015

Skater-Geburtstag mit Hindernissen und warum die neue Woche nur besser werden kann als die vergangene


Die Woche, die hinter mir liegt, streiche ich am Besten mal aus dem Kalender. Inklusive des kaputten Rechners (Hauptplatine futsch, Reparatur mit Hindernissen), des doofen Weisheitszahns (mit anhaltender Tennisballbacke und Migräneattacke) und weiteren kleinen und großen Katastrophen.

Der Rechner ist wieder heil und nach einer Woche endlich wieder in meinen Schoß zurück gekehrt. Die Tennisballbacke habe ich immer noch, aber auch die wird mir hoffentlich nicht ewig bleiben. Und der meisten Katastrophen sind wir zumindest vorübergehend Herr geworden. So viel zum positiven Wochenstart.

Ein Wochenend-Highlight sollte auf jeden Fall die schon längst überfällige Geburtstagsparty meines großen Glücksritters werden. Passenderweise wollte er mit seinen Kumpels skaten bzw. scootern gehen, wie wir es vor ein paar Jahren schonmal im i-Punkt-Skateland getan haben. Weil sich ja hier im Moment eh alles um sportliche Bretter drehte, musste ich glücklicherweise kein neues Geburtstags-CI entwerfen – war ja alles schon da!

1. April 2014

Mein März, wo bist du hin verschwunden?


Kaum hat einer das neue Jahr angeknipst, ist ein Viertel davon schon an einem vorbei gerauscht. So als würde man zu nah am ICE-Gleis stehen. Man spürt einen scharfen Wind im Gesicht, aber die Wagons ziehen einfach zu schnell an einem vorbei, als das man die Menschen darin erkennen kann. Zum Glück hält der Zug, wenn auch nur kurz. So bald es piept: Bitte zurücktreten, der April fährt in wenigen Minuten ein!

So ging es mir in diesen ersten drei Monaten – der März ist besonders rasant an mir vorbei gerast. Und bevor der April so richtig durchstartet und ich den Anschlusszug verpasse, will ich nochmal kurz revue passieren lassen, was da alles so war in diesem März. Da war so viel!

Zum Glück halte ich in meinen vielen Bildern all diese Momente fest, Instagram hilft mir dabei wie ein Notitzbuch, in dem ich diese schnellen Momente festhalten kann, um sie dann später nochmal in Ruhe erleben zu können. Mein Bildergedächtnis sozusagen.

20. Februar 2012

Montagssüß

Jetzt muss ich mal doof alle Sonntagssüß-Blogger fragen: wie in aller Welt macht ihr das? Sonntags früh aufstehen, gleich nach dem ersten Kaffee den Backofen anfeuern, sich die Schürze über den Pyjama werfen und ran an den Teig? Ich meine, schließlich kann man einen Kuchen am besten bei Tageslicht fotografieren, oder? Und während die Familie ein kleines Mittagsschläfchen macht, bloggen?

Ich schaffe das nicht. Zwar habe ich gestern auch nach dem Frühstück – das sonntags selten vor 10.30 Uhr stattfindet – den Backofen angeworfen und mir die Schürze über den Pyjama gebunden, aber ich habe ein Ausrede. Waren wir gestern doch bei einer lieben Freundin zum Geburtstagskaffee eingeladen, ich hatte einen Kuchen versprochen und der weltbeste aller Käsekuchen bäckt allein 75 Minuten. Ein paar Fotos habe ich auch noch geschafft. Aber auch noch bloggen!? No way.

Also werde ich euch absichtlich beschummeln und ihr könnt euch schon mal den nächten Sonntag für Käsekuchen deluxe im Kalender notieren, ok?

Oder macht ihr das auch immer so?


Aber da der Tag gestern Abend noch nicht zuende war und der Backofen noch lauwarm vor sich hin murgelte, habe ich mir noch mal die Schürze übergestreift. Um zuckersüße Regenbogen-Cupcakes für den heutigen Kinderfasching in der Schule zu backen.

Nachdem mein armer kleiner Klonkrieger schon an seinem Geburtstag mit Kauf-Kuchen in die Schule gehen musste, habe ich ihm was Leckeres für den Fasching versprochen. Allerdings räume ich ein, dass er mit zwei Tüten Erdnussflips ebenso glücklich gewesen wäre...


Dann hätte ich allerdings weniger Backspaß, eine längere Nacht, weniger dreckiges Back-Geschirr und mehr blaue Lebensmittelfarbe im Fläschchen gehabt. So habe ich wenigsten einen Grund mal wieder funky Backzutaten einkaufen gehen zu müssen. Danke, Kind!

Wie die Monster-Muffins sind auch die Regenbogen-Cupcakes nach dem White-Cake-Rezept aus diesem Backbuch, allerdings deutlich weniger Frosting (1kg Puderzucker – hallo, geht's noch!?), viel Blau und Regenbogenstreifen aus dem Naschiregal.

Wer nachbacken will, sollte folgendes beachten: die hübschen Regenbögen verlieren Übernacht (vermutlich durch die Feuchtigkeit des Frostings) komplett ihren Spannungsbogen. Das heißt, heute morgen waren da eher Regenwellen denn -bögen. Also lieber die Cupcakes erst kurz vor dem Servieren pimpen, dann sitzt auch die Frisur, äh... der Bogen.



Ich bin ja sonst so ganz und gar kein Karnevall-Fan, aber mit Kindern kann man sich dem kaum entziehen. Denen macht das Verkleiden aber auch das ganze Jahr Spaß. Mein kleines Fräulein ist in diesem Jahr als „Regenbogen“ zum Kita-Fasching gezogen – wie passend!


6. Februar 2012

Wochenendschnipsel

Am Wochenende habe ich eine kleine Reise in den Süden gemacht. Da war es kalt, sehr kalt sogar. Ich bin alleine grereist, denn nach ca. 10 Stunden Zugfahrt (hin und zurück) hätte das kleine Volk heute morgen wahrscheinlich nur sehr schwer aus den Federn gefunden.

Ich aber habe dort im Süden in ein glückliches Gesicht gesschaut und deshalb hat sich die Reise – so kurz sie auch war – in jedem Fall gelohnt. Im Zug hatte ich viel Zeit für Exel-Tabellen. Meine totale wahsinns Lieblingsbeschäftigung (Ironiemodus off). Aber wat mut dat mut. Und dort konnte ich wenigstens nicht sagen ich muss jetzt ganz dringend was nähen oder stricken. Habe ich vorsichtshalber alles zuhause gelassen.

Ich wünsche euch allen einen tollen Start in die Woche! Morgen hab ich schon wieder feine Sachen für euch parat – dran bleiben lohnt!
Man weiß nie, wie das Leben so spielt – fränkische Impressionen zum Wochenstart.

31. Dezember 2011

Wow, was für ein Jahr!

Ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Voller Triumphe und voller Abgründe. Voller Zweifel und Zuversicht, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

Dieses Jahr barg für mich lange Durststrecken, die ich ohne die Unterstürtzung meiner Lieben und meiner Freunde nicht überstanden hätte. Dieses Jahr hat mir aber auch einen neuen Weg gezeigt, mich neue Terrains beschreiten lassen und meine Zukunft neu ausrichten lassen.

Mit dem Tod meiner geliebten Fellnase hat dieses Jahr ein großes Loch in mein Herz gerissen, dass ich so schnell nicht zu kitten vermochte. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass einem ein Tier so sehr ans Herz wachsen kann, dass einen der Verlust so aus der Bahn wirft.

Andererseits hat sich mein Traum von einem Beruf, der glücklich macht, erfüllt. Viele Monate harte Arbeit liegen hinter mir, meine Familie musste mich zeitweise mit vielen Stoffstücken, meinem Farbfächer und meiner Nähmaschine teilen – ob sie wollte oder nicht. Ich habe viele neue Kontakte gewonnen, nette Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen.

Bunt war das Jahr auf jeden Fall, nicht nur in meinem Stoff- und Bänderschrank, in dem sage und schreibe 107 verschiedene Stoffe nach meinem Design liegen, neben zahllosen Metern buntem Webband. Das Zählen meiner Stoffe und Bänder kurz vor Weihnachten hat mich selbst völlig verblüfft und ich bin schon ein bisschen stolz darauf, was in diesem Jahr alles entstanden ist.

Ich bin gespannt, was das nächste Jahr in seiner Wundertüte für uns alle bereit hält. Jedenfalls bin ich froh und dankbar für meine wunderbare Familie, meine tollen Kinder und dass wir alle gesund sind. Denn das ist das einzige, das zählt.

Danke für über 1.600 regelmäßige Leser über Google Friend Connect, fast 1.870 „Verfolger“ auf Facebook, für Ihr positives Feedback und die vielen Kommentare, die so wichtig sind für meine Arbeit! Aber das wissen Sie ja eh lach!

Danke auch für die zahlreichen E-Mails, die mich Tag für Tag erreichen! Ich freue mich über jedes einzelne, über die Bilder Ihrer aus meinen Stoffen und Bändern genähten Werke. Leider schaffe ich es kaum, auf jedes einzelne zu antworten – ich hoffe, Sie sehen mir das nach!

Für das neue Jahr wünsche ich allen meinen Lesern viel Glück und Zufriedenheit und die Fähigkeit, den Zauber des Lebens und seine Schönheit auch im Kleinen zu entdecken!

Bis im nächsten Jahr!

30. September 2011

Casual Friday

Hier ist heute der letzten Schultag vor den Herbstferien, die Stapel auf meinem Schreibtisch lassen mir mal kurz den Atem stocken, wenn ich daran denke, dass heute auch mein letzter Arbeitstag vor den Ferien ist. Heute zeige ich noch den letzten Jersey aus der Herbstwinter-Kollektion und dann lasse ich Sie erst mal durchatmen. Während ich mich dann schon mal den schönen Stöffchen für den nächsten Frühling und Sommer widme. Hach, ich freu mich schon!

Lassen Sie heute mal das Kostüm und den Schlips im Schrank hängen, heute ist schließlich casual friday.

28. September 2011

Take a break!

Eigentlich wollte ich heute ja noch weitere Highlights aus der Jersey-Parade präsentieren, aber ich glaube, wir haben alle mal eine kleine Pause verdient, oder? Nicht, dass ich mich jetzt sofort mit einem Buch in den Garten in die güldene Herbstsonne setzen würde, nein. Ich muss dringend weiter meine Nase in meinen tollen Farbfächer stecken, denn sonst gibt's im Januar keine neuen Stöffchen (das nur schon mal vorweg, falls Sie noch nicht wissen, was Sie sich von Ihrem Liebsten zu Weihnachten wünschen sollen --> Dschörsiekredit für Hamburger Liebe Stoffe!?).

Also, machen Sie es sich heute ein bisschen hübsch. Ich empfehle auf jeden Fall einen Spaziergang, wenn auch nur zum Bäcker oder zum Briefkasten. Falls Sie es ganz nicht ausghalten, können Sie ja auch ein bisschen Schaufenster bummeln. Oder was nähen. Oder ein kleines Schläfchen machen. Bis morgen!

19. September 2011

Wochenend' ohne Sonnenschein

Puh, es ist Herbst. Eigenlich mag ich den Herbst, aber nach diesem lausigen Sommer wo noch ein klitzekleines bisschen Hoffnung auf ein paar warme altweibersommerliche Tage glimmt, ist es irgendwie unangebracht, im September schon die Winterstiefel aus dem Keller holen zu müssen und die Heizung aufzudrehen. Finde ich. Aber hilft ja nix.

Der Herbst war zwar da, wo wir das Wochenende verbracht haben, noch nicht zu sehen, aber zu spüren und zu riechen. Und die Herbststürme in der vergangenen Woche haben mich tatsächlich dazu genötigt, die ersten Lebkuchenherzen aus dem Supermarkt nach Hause zu tragen!

An diesem Wochenende haben wir einen Ausflüg nach Potsdam gemacht, wo wir zu einer Gartenhochzeit eingeladen waren. Ich fand es ja schon sehr mutig, in diesem Jahr im September zu einer Gartenhochzeit einzuladen, aber der Mut und die Entschlossenheit des Brautpaares hat Petrus offenbar beeindruckt.

So fanden wir uns am Samstag mit vielen anderen fröhlichen, großen, kleinen, zwei- und vierbeinigen Gästen in einem Potsdamer Garten bei Drinks und leckerem Essen und konnten nicht aufhören uns zu wundern, dass es auch bei Dunkelheit am prasselnden Lagerfeuer noch mild und gemütlich war. Sternenlos, weil geschlossene Wolkendecke, aber schön.



Der Sonntag war wettertechnisch schon eindeutiger: ungemütlich, kalt und nass.

Von all unseren Plänen, die Stadt zu erkunden, blieb mit übernächtigtem Kleingemüse im Schlepptau nur ein Bummel durch das Holländische Viertel. Vorbei an hübschen Klinkerfassaden, einzigartig und pittoresk. Und noch ein netter Kaffeeklatsch mit meiner persönlichen Lieblings-Schnittdirectrice Frau Müllerson. Das einzig erwärmende an diesem ungemütlichen Sonntagnachmittag.




Potsdam ist erstaunlich vielschichtig, das hätte ich so gar nicht erwartet. Kleiner, als ich dachte, aber wunderschöne Ecken. Kassernen und Villen, Schlösser und Plattenbau, Parkanlagen und Schlaglöcher – alles zu haben. Wir kommen wieder, das steht schon fest. Dazu wird auch keine Hochzeitseinladung nötig sein. Vorher studieren wir allerdings genau den Wetterbericht.

14. Juli 2011

Jetzt gibt's was auf die Ohren...

In diesem Jahr hat mich meine Schwiegermum mit einem ganz besonders coolem Schätzchen zu meinem Geburtstag überrascht – ja, auch Frau Hahaell wird älter. Aber nicht wirklich älter *lach*. Für besonders cooles Equipment welcher Art auch immer bin ich besonders zu haben. Und das wird immer schlimmer, je älter ich werde *lach*. Sogar Frau Pimpi hat sich schon anstecken lassen!

Die Headphones von Urban Ears sitzen viel besser als die doofen Stöpsel, die weder in meinen und schon gar nicht in den Ohren meiner Kinder halten (und das auch gar nicht sollen). Und weil ich meine neuen Kopfhörer gleich gegen den gierigen Nachwuchs verteidigen musste, hatte der Liebste Mitleid mit mir und hat gleich noch eine Runde für das Jungvolk spendiert. Da man die Kopfhörer auch alle aneinander stöpseln kann, können wir jetzt auch noch alle das Gleiche hören und müssen uns nicht auch noch um den iP*d streiten. Naja, eher könnten. Denn manchmal ziehe ich andere Musik Anne Kaffeekanne durchaus vor...

Und während wir uns den Sommer in Lagunentürkis und Vanillegelb beschallen lassen, freue ich mich schon auf wunderschöne neue Stoffschätzchen nach der Sommerpause. Sie auch?

12. Juli 2011

Sommer. Pause.



Schade, die Zeit ist wohl auch im Norden bald vorbei. Jetzt gibt es schon die leckeren Kirschen auf dem Markt. Aber vorher naschen wir uns noch mal so richtig satt.

10. Juli 2011

Just to let you know...

Das Frau Hahaell einen Brit-Love-Tick hat, hat sich wohl auch in Bloghausen schon herum gesprochen. So überrasche mich Frau Hoppenstedt neulich mit diesem genialen Geschirrtuch, das eigentlich viel zu schade ist, um Geschirr damit zu trocknen. Der Liebste (der mich sehr gut kennt) meinte gleich ganz verschreckt „Wo willst du denn das jetzt noch aufhängen!?“. Ha, kann der Gedanken lesen?

Weil wir gerade bei meinem Brit-Tick sind... neulich konnte ich ebenfalls nicht an diesem hübschen Buch vorbei gehen. Der Anblick des Union-Jacks weckt bei mir scheinbar so etwas wie einen schlafenden Pawlowschen Hund. Das Buch ist aber auch zu hübsch.

Kiss me Cake!: Very British beinhaltet nicht nur die klassischen Leckereien der englischen Zuckerbäckerei (nebst Pies und anderen Köstlichkeiten) – modern aufbereitet – sondern ist auch noch ein echter Augenschmaus.


Die Bilder der beiden Fotografen Ansgar Prudenz  und Rainer Schillings lassen einem das Wasser im Mund zusammen laufen. Und an „An Apple a Day“ konnte ich ja wohl absolut unmöglich vorbei laufen, oder!?

Und wenn ich schon die Queen zum Afternoon Tea treffe, musste ich mir auch noch ein passendes Armband dazu nähen. Wie das geht, verrate ich demnächst.

Genießen Sie weiterhin den Sommer, wir tun das auch!

8. Juli 2011

Ferien

Ferien. Viel Zeit. Ganz viel Zeit für ganz viele Bücher.

1. Juni 2011

Statt Gurken.

Gurken und Tomaten sind im Moment nicht so angesagt hier im Norden. Und eigentlich ist das auch leider gar nicht so richtig lustig, aber was will man tun? Mehr, als Rohkost meiden und Gemüse lieber kochen geht leider nicht. Also essen wir im Moment eher Obst als Gemüse.

Wie wär's zum Beispiel mit ein paar knackigen Äpfelchen? Denn Sie wissen ja... An apple a day keeps the doctor away. Hoffentlich! Während ich hier weiterhin ungeduldig mit den Fingern trommle...

29. Mai 2011

Revue

Bevor die neue Woche beginnt, muss ich am Sonntag Abend wenigstens noch mal die vergangene Woche revue passieren lassen. Viel Zeit zum Bloggen gab es leider nicht. Dafür hat ein Termin den nächsten gejagt und der Computer lief heiß. Alleine an einem Tag habe ich 24 neue Stoff-Rapporte gebastelt, unzählige Farben aus dem Farbfächer rausgesucht. Und eine schöner als die andere.

Die Zeit steht nicht still in der Hamburger-Liebe-Ideen-Werkstatt, nur habe ich kaum Zeit darüber zu berichten. Dabei gäbe es doch so vieles zu berichten.

Manche haben es vielleicht schon selbst entdeckt – letzte Woche hatte ich auf dem Dawanda-Blog einen kleinen Gastbeitrag, zu dem mich Dawanda im Rahmen des Mütter-Monats-Mai eingeladen hat. Für meine geneigten Leser gibt es nicht viel Neues, aber ein neues Bild von Frau Hamburger Liebe, das ich mir schwer abgerungen habe. Ich stehe nämlich viel lieber hinter der Kamera als davor, aber darüber habe ich ja erst neulich berichtet.

Wer trotzdem gerne mal luschern möchte und die „Queen of Wimpels“ auf Dawanda besuchen möchte... hier geht's lang!

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Die Stunde Null rückt immer näher, die neuen Stoffe sind zum Greifen nah! Obwohl ich schon wieder sehr fleißig an neuen Kollektionen arbeite, bereite ich die Ankunft der neuen Stoffe vor, wie wenn ein neuer Mitbewohner einzieht. Ich stöbere Schnittmuster, decke mich mit Zubehör wie farblich passenden Reißverschlüssen, Paspelbändern oder Knöpfen ein, als hätte ich einen Mangel an den selben *hüst*. Die Probenäherinnen stehen in den Startlöchern und bei Michas Stoffecke werden Regale freigemacht. Anfang der nächsten Woche werde ich meine neuen Lieblinge vorstellen, dann dauert es nicht mehr lange, bis die Stoffe ihre lange Schiffsreise beendet haben und sich auf kreativen Verarbeitungsideen freuen. Reinschauen lohnt also auf jeden Fall!


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Da die Sommerferien nicht mehr weit sind, hat mich die Tatsache, diesmal nicht auf unseren Lieblingshundesitter zugreifen zu können, ziemliche Bauchschmerzen bereitet. Während der sehr seltenen Urlaube, die wir ohne Schnuffi gemacht haben, wusste ich sie immer in liebevoller „Individualbetreuung“. Diesmal geht sie in eine Hundepension und mir mussten schon mehrere Menschen – inklusive unserer Tierärztin – gut zureden, um mich zu diesem Schritt zu bewegen. Die Tatsache, das Schnuffi im Haus mit einer übersichtlichen Anzahl anderer Vierbeiner schlafen und sich auf einem 4.000 qm großen Grundstück aufhalten darf, lässt mich ein bisschen beruhigter schlafen und nimmt dem Wort „Hundepension“ ein bisschen meinen persönlichen Schrecken.


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Neben Pinterest hat mich ein neuer Zeitfresser voll im Griff: die iPhone-Fotosharing-Plattform Instagram. Menschen auf der ganzen Welt teilen sich hier ihre Schnappschüsse, die überwiegend mit dem iPhone geschossen wurden. Weil ich ein sehr visueller Mensch bin, ist das für mich ein Augenschmaus der ganz besonderen Art. Und nach dem ich die Schnappschüsse mit meinem Telefon liebe und sich mir langsam immer mehr Bildbearbeitungsmöglichkeiten auf meinem kleinen Wunderspielzeug erschließen, ist das eines meiner Lieblings-Tummelplätze, wenn ich gerade in der U-Bahn sitze, mir die Zähne putze oder vor dem Schlafengehen noch ein bisschen in mein schwarzes Kästchen gucken will. Nachfolgend ein paar meiner jüngsten Lieblings-Shots (alle mit dem iPh*ne geshootet und bearbeitet)...






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So, nun geht die alte Woche langsam zu Ende und die nächste steht schon mit vielen Termin vor der Tür. Zum Glück ist es eine kurze Woche und der morgige Tag verspricht schon mal ein sehr freundlicher zu werden. Der Sommer kommt! In diesem Sinne: nächste Woche wird es heiß und bunt – reinklicken lohnt! Ich wünsche morgen allen einen bombigen Montag!

28. April 2011

The Royal Lieselotte

Wenn Bonnie Prince Wills morgen seine angebetete Waity-Katie endlich vor den Traualtar führt, werde ich auf dem Sofa sitzen, mein Tütchen Wal.kers Chips in der Hand halten und das Spitzentaschentuch zum Betupfen von Rührseeligkeitstränen in Griffbereitschaft. Stilecht verstaut in meiner neuen Lieselotte. Also besser gesagt in Her Royal Highness Duchess Lieselotty of Suburbia Castle. Oder so ähnlich. Hübsch jedenfalls.

Ich hoffe, mein lieber Mann leidet morgen nicht allzusehr an mangelnder Aufmerksamkeit ihm gegenüber, denn er hat Geburtstag. Ach, wie gern wär ich mit ihm an seinem Geburtstag in die englische Metropole gefahren! Stattdessen fahren wir morgen an die Ostsee. Ist ja auch nett da.

Aber zurück zu Lieselotte. Dass der Schnitt süchtig macht, erwähnte ich ja bereits, oder?

Also, man zeichne einen Union Jack auf das Schnittmuster der großen Lieselotte, suche weißen, festen Stoff aus (hier ein abgeschnittener Vorhang vom großen Schweden), blauen Stoff (hier eine alte Jeans von meinem Liebsten), roten Stoff (hier ein Minirest roter Farbenmix-Jersey) und hübsche Sternchenbänder (ebenfalls von Farbenmix). Übertrage die Teile für das rote Kreuz in der Mitte und die blauen Ecken auf Vliesofix (Nahtzugabe nicht vergessen!) und bügle das auf den roten bzw. blauen Stoff. Nummerieren der Teile hilft!

Dann wird alles aufgebügelt. Die Sternchenbänder, deren Enden vorher unbedingt abgeflammt werden sollten, damit sie nicht ausfransen, fixiert man am besten mit Stylefix. Dann alles mit Geradstich aufnähen – die Jeansteile ruhig zweimal, denn die fransen mehr aus.

Dann schön außenherum abschneiden, eine Rückseite aus Jeansstoff und die Futterteile zuschneiden und alles nach Anleitung zusammennähen.

Dann eine Tasse Earl Grey in der Charles-und-Diana-Gedächtnistasse zubereiten, Taschentücher bereitlegen und morgen um 11 Uhr die Hochzeit des Jahrhunderts nicht versäumen.

Oder eben einfach ab jetzt eine ultracoole Britstyle-Lilo besitzen. So wie ich jetzt *grins*.