30. Januar 2009

Weil's so schön war...

... hab ich gleich noch eins hinterher geschoben. Diesmal ist das Design schon eher nach Hamburger Liebe Geschmack. Diesen 70er-orangebraunen Jersey hat mir irgendwann mal meine Mum mit in ein Paket gelegt – im Zuge einer ihrer Ich näh ja doch nichts mehr-Ausmist-Aktionen. Sehr schön retro. Und noch viel übrig. Daraus geht bestimmt noch ein Sommerkleidchen.

Diesmal hat die Diva schön genäht, bis auf die letzte Naht. Na, Sie ahnen es? Richtig, das Bündchen unten. Gräußlichscheußlich. Warum auch immer. Vielleicht hat ihr das Raumklima plötzlich nicht mehr gepasst? Ein halbes Grad wärmer? Man weiß es nicht. Zicke!

Geoverlockt

So langsam werden wir Freundinnen, die Overlock Nähmaschine und ich.  Das ist nicht so einfach, denn sie ist eine ziemliche Zicke und diese vier verschiedenen Drehdinger für die Fadenspannung  machen mich ganz kirre. An einem Tag sieht alles super aus, am nächsten habe ich wieder große Schlingen und nichts lässt sich justieren. So langsam komme ich aber hinter das Geheimnis, bekomme ein Gefühl dafür, was dieser launischen Diva nun passt und was nicht. Ganz zum Schluss – sozusagen bei der letzten Naht (das untere Bündchen) – bin ich dann dahinter gekommen (was ich schon geahnt habe), dass ich schlichtweg schlampig eingefädelt habe und das mit der Spannung nichts werden konnte. Also habe ich neben den unordentlichen Schlingennähten wenigstens eine schöne...

Für mein erstes „Werk“ habe ich mir lauter schön elastische Stoffe ausgesucht – solche, mit denen man an der Geradeaus-Nähmaschine verzweifelt. Und was soll ich sagen? Hach, herrlich...

Den Fleecestoff habe ich vor Urzeiten mal auf dem Stoffmarkt gekauft, wollte immer mal ein kleines Jäckchen oder so für das kleine Kind – damals noch kleines Baby – nähen. Mittlerweile gefällt er mir gar nicht mehr so gut, ist irgendwie schischi mit den aufgestickten Blümchen, aber für ein Probeteil gerade richtig. Den Schnitt habe ich wie immer selbst gebastelt, teilweise von einem Kapuzenpulli abgenommen, wollte aber ein Kleidchen daraus machen.

Als es fast fertig war, hat mir die Idee mit dem Kleidchen dann doch nicht mehr gefallen. Ich habe es kurzerhand abgeschnitten und unten ein Bündchen dran genäht. Jetzt ist es sowas wie ein „Longpulli“ und ich bin schon gespannt, wie es am Modell aussieht.

Ich denke, sie kann bleiben. Die Ovi meine ich.

29. Januar 2009

Tatüta-Alarm

Also, es gibt ja Dinge, die die Welt nicht braucht. Und dazu gehören neben Brotbackautomaten, Kochlöffelablageschalen und Hometrainern eben auch Tatütas (Taschentüchertaschen). Aber was wäre die Welt, wenn man sie sich nicht mit einfachen Mitteln ein bisschen aufhübschen könnte. Und nach dem mir Caro bei unserem letzten Kaffeekränzchen ein Taschentuch stilvoll aus ihrem selbstgenähten Tatüta offerierte, wollte ich auch.

Nachdem ich so gut wie nichts nach Anleitung mache, habe ich einfach mal ausprobiert. Das erste ist dann gleich zu klein geworden, eignet sich wohl eher als Schreibtisch-Taschetuchspender. Außerdem fand ich die Variante mit den überlappenden Klappen fast besser, weil man es dabei auch so richtig vollstopfen kann, ohne dass die Taschentücher oben rausquellen.

Die zweite Variante war dann schon besser, aber es war schon sehr spät und ich habe mich vermessen. Das Tatüta, dass dabei rauskam, wurde glatt eineinhalb mal so lang, wie ein handelsüblich zusammengelegtes Taschentuch. Für XL-Schnupfen sozusagen. (Ohne Bild)

Das dritte dann – es war noch später, aber ich habe mich versucht noch mal zu (rest)konzentrieren – ist dann gelungen, wie ich finde.

Eigentlich bin ich ja ein Mensch, der – trotz Kinder – NIIEE Taschentücher einstecken hat. Vielleicht hilfts ja...

Alles klar.

Heute mal wieder Küchenmonteure-Tag.

Als der Mann in der hässlichen grünen Latzhose gegangen war, mir noch mal versichert hat, dass er schon immer das Gruseln kriegt, wenn er unseren Namen auf seiner Liste sieht (Äähh, danke.), auch nicht mehr wusste, wie oft er schon hier war und vorgeschlagen hat, dass wir uns doch schon mit einem speziellen Handschlag begrüßen könnten (Äähh, nein danke. Keine gute Idee.), habe ich mal einen Blick auf seinen Auftragszettel geworfen.

Jetzt wird mir einiges klar.

(Am Besten finde ich Alle Reklamation erlädigt. Stimmt nämlich gar nicht.)

Edit: Leider lässt sich das Bild nicht anklicken und vergrößern. Deshalb hier noch mal: Alle Reklamation erlädigt. Licht einheit an der Dunsthaube spinnt. eventuel werkskundendienst informierem. Bitte nochmal bei Kunde melden.

28. Januar 2009

Geheimnisse

Gestern wurde ich gleich mehrfach nach den „Hamburger Liebe“ Namensbändchen gefragt. Ich verrate meiner werten Leserschaft nun mein Lieferantengeheimnis und hoffe, dass ich nun auch erfahre, wo Sie alle so Ihre Bändchen produzieren lassen...

Die „Hamburger Liebe“ Bändchen kommen von hier und ich finde, sie sind unschlagbar günstig, lasse mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen. Die Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten ist eher begrenzt, aber man muss ja nicht immer aus 5.000 Varianten auswählen können, wenn man sowieso weiß, wie das „Eine” aussehen soll.

27. Januar 2009

Zangengeburt

Die Zeit, das kranke Kind, die Nähmaschine, der Stoff (vor allem dieser orange Nickistoff...) – alles war gegen dieses Projekt: die Zwillingstäschchen. Aber unter Zuhilfenahme von schwerem Werkzeug, eisernem Willen und jede Menge Trennmesser-Einsatz haben sie es doch geschafft.

Nun müssen sie sich nur noch auf den Weg machen. (Soll ich Ihnen nun die Geschichte von der schmerzhaften Trennung nach der Geburt erzählen? Aber die Geschichte geht gut aus, das kann ich versichern!)

Och nöö!

Kommt mir das kleine Kind mit einem Schlafanzug vom großen Bruder entgegen: Bob de' Meiiiiister, Bob de' Meiiiiister anziiieeehn!! Mama helfen! Und ich dachte, dieser penetrante Kerl im karrierten Flanellhemd würde demnächst endlich mal bei uns ausziehen...  

Das kleine Kind ist wieder mal krank und hat die Nacht – neben schlimmen Hustenattacken – duchgefeiert. Das ganze Repertoire von Terne, La Terne über Alle klatschen!! Hurra, alle klatschen! bis hin zu neuen Kalauern (Datarte (Fahrkarte) bitte, Mama no'mal Hand geben!). Finger in Nase, Mund und Augen stecken inklusive. Wie erledigt wir beide heute morgen sind, brauch ich nicht zu erwähnen, oder?

(Wir haben uns dann auf das McQueen-Unterhemd geeinigt. Ich finde, das geht noch. Man beachte diese grandiosen Augenringe...)

26. Januar 2009

Wochenendnachtragsschnippsel

• Mit vier Kindern kann man einen erstaunlich langen Spaziergang machen, denn die Gruppendynamik lässt kaum Luft für Ich kann nicht mehr, Ich mag nicht mehr, Mir tun die Füße weh oder Mir ist so langweilig. Wenn am Wegesrand auch noch genügend Pferde oder Regenwürmer zu sehen oder auszugraben sind, ist sowieso alles paletti.

• Am Hamburger Stadtrand fühlt man sich mancherorts wie in einer anderen Zeit. Aber nicht wie in einer pulsierenden Metropole.

• So Matsch und Pfützen können ganz schön Spaß machen. Wer hat hier was von schlechtem Wetter erzählt?

• Nach vier Stunden Hagenbeck habe ich mich plötzlich wieder sehr auf unser eigenes Haustier gefreut.

• Ziegen stinken noch viel schlimmer als Schnuffi. Also echt ma.

• Wir hoffen, dass wir den netten Besuch vom Wochenende bald mal wieder empfangen dürfen. Dann aber bitte schon ab Freitag!

• Sonntagabend war mein Akku so alle, dass ich mich schon um halb neun (20.30 Uhr!) ans Ladegerät anschließen musste ääh... ins Bett legen musste.    

Leider geschlossen.

Nanu? Der Hund ist verwörrt. Mein Garten war doch gestern noch mindesten viermal so groß!?

Tja Schnuffi, leider pünktlich zu deinem Geburtstag ist endlich der Zaun fertig geworden. Nun ist Schluß mit Fremdbaden in Nachbars Gartenteich und Spazierengehen auf der Straße.

Und wie immer, mein Häschen, ist das nur zu deinem Besten. Ehrlich.

26.01.2000

Geliebtes kleines Stinktier, du bist und bleibst für immer meine beste und treueste Freundin!

Happy Birthday!

22. Januar 2009

Große Löcher und kleine Ziele

Ich hatte ja gewarnt. Vor noch mehr Banalitäten. Aber es ist wichtig. Für mich zumindest. Irgendein schlauer Mensch hat mir mal gesagt, dass man sich erreichbare Ziele stecken soll, sonst bleibt das Erfolgserlebnis aus. Und wenn's generell nicht so gut läuft (vor allem, was das Wohl- und Gesundheitsempfinden angeht), sind die Ziele entsprechend niedrig, da sonst nicht erreichbar. Nachvollziehbar?

Also, hier eine Hose mit extragroßen Löchern, durch die man im Winter friert. Extra große Löcher = extra große Flicken. Und die lag schon so lange, dass sie wohl schon nicht mehr an Rettung Reparatur geglaubt hatte.

(Der Liebste meinte abschätzig Sowas hatte man doch in den 80ern, oder? Danach kamen dann gleich die Lederstreifen an der Seite... Pah! Ich bin mir sicher, der Sohn wird sie mögen.)

Edit: Der Sohn sagt Oooh, coooool! Darf ich die Morgen in den Kindergarten anziehen? Ich schätze, das Thema hätten wir wohl geklärt...

Soulmates

Zwillingstäschchen für beste Freundinnen.

21. Januar 2009

Für's Meeting

Jetzt mal in schick: dafür musste eine Anzughose meines Liebsten (die ohnehin schon zu Recyclingzwecken in meinem Stoffschrank lag) herhalten. Edles Tuch vs. grelloranger Nikistoff. Und damit erwecke ich mal wieder den eingeschlafenen Shop zum Leben...

... und weiter entwickelt: jetzt auch mit Kabelloch ;-)!

Aaahhh und Uuuhhh...

Im Gegensatz zu Caro bin ich eher nicht so der Mittelgangshopper. Das liegt vorallem daran, dass der einzige Discounter hier in Reichweite ein Al.di ist und der geht GAR NICHT. Früher war ich mal ein totaler Al.difan, da habe ich allerdings noch in Süddeutschland gewohnt und zwischen A-Süd und A-Nord liegen Welten. Nein, ganze Sonnensysteme. Also, nach meiner Nordübersiedlung habe ich mir Al.di einfach abgewöhnt.

Nun schickte mir Caro aber vor Weihnachten dieses Email, ob ich mir nicht selber zu Weihnachten..., es gäbe da gerade... usw. Kein Geld, aber tausend Dank, denn träume ich doch schon lange von einer, aber die sind so teuer (nicht die bei Al.di). Schnell weggeklickt, vergessen.

So vor zwei Wochen ist mir das dann aber wieder in den Sinn gekommen und so beschloss ich, ich könnte ja mal gucken, ob es überhaupt noch welche gibt. Bestimmt ausverkauft, bei so einem Schnäppchen. Denkste. Ein ganzer Stapel stand da noch, ist hier wohl eher nicht so die Näher-Gegend. Nachdem ich nun zwei Wochen drumherum geschlichen bin   und der Stapel merklich kleiner geworden ist (Ladies, vier Stück standen da noch!), habe ich zugeschlagen.

Ich muss sagen, ich falle vor Begeisterung nicht gerade vom Hocker, was aber nicht so sehr an der Maschine liegt. Sondern eher an der Tatsache, dass ich keine Ahnung hatte. Nämlich, dass es einen Unterschied gibt zwischen Overlock und Coverlock (und spätestens hier verlassen uns wahrscheinlich alle Nichtnäher unter den Lesern dieses Blogs...). Bei einer Coverlock kann man vermutlich auch alle sichtbaren Nähte (also auch die, wo man nur zwei schöne Nähte und nicht das elastische Gewurtstel darunter sieht) nähen und außerdem kann man das Messer wegklappen. Das geht bei dieser nicht.

Außerdem hat es Stunden gedauert, bis ich all diese Fäden in all diese kleinen Löcher, Ösen und Schlaufen eingefädelt hatte. Und bis ich endlich die richtige Fadenspannung gefunden habe, sind mir zehnmal die Fäden gerissen und ich musste wieder von vorne anfangen. Puh.            

Gestern Nacht habe ich irgendwann entnervt aufgegeben und war heute morgen erfolgreich. Konnte endlich die erste Naht nähen – trallala!

Fazit: Das ist jetzt mal ein guter Einstieg, ich finde für 129 EUR kann man wahrscheinlich nicht mehr erwarten. Bei den richtigen Profimodellen kann man ja locker mal noch eine Null hinten anhängen.

(Aber es ist wieder ein neues Gerät und ich liiieeeeebe Geräte mit viel Technik und Schnickschnack dran...).

Danke liebe Caro :-)! 

20. Januar 2009

Ab ins Täschchen

Ich wollte es ja unbedingt. Und es ist schlichtweg grandios. Nie mehr ohne.

Jetzt ist es auch noch hübsch verpackt.

Nicht mit Klett, wie oft gesehen, sondern mit einem Moleskine-ähnlichen Verschluss: nämlich mit einem elastischen Gummiband. Macht irgendwie nicht so ein aufdringliches Krrcht beim Öffnen. Und zu sollte es schon sein, denn sonst fällt es aus der Hülle in mein Bermudadreieck in der Handtasche und ward nicht mehr gesehen...  

Kleiner Tipp am Rande

Freitag und Samstag findet in der Bismarckstraße (Ecke Mansteinstraße, Nummer hab ich vergessen) ein Lagerverkauf von meinem absoluten Nr.1-Lieblings-Kinderklamottenladen statt. Beginn am Freitag ist 11 Uhr.

Der Laden in der Hegestraße ist auf alle Fälle auch immer einen Besuch wert, lasst euch nicht von dem eher müden Internetauftritt abschrecken. Kim hat eigentlich angefangen, Kindermöbel liebevoll zu bemalen und nebenbei noch ein paar Klamotten von skandinavischen Marken zu vertickern. Mittlerweile hat sie aber eine sehr ausgesuchte Kollektion von Molo, Kik-Kid, Katvig, Smafolk, IdaT.dk etc. Ich könnte mich da immer arm kaufen.

Die Sachen sind für „kleinere“ Kinder bis ca. 5 Jahre (würde ich mal grob schätzen).

Von lebenden Büchern und schlimmen Kellnern

Hatte ich schon mal erwähnt, das ich ein absoluter Fan von Popup-Büchern bin? Nein?

Also, ich liebe diese Bücher, aus deren Seiten wundervolle, dreidimensionale Welten entstehen und sich ebenso dramatisch wie unsichtbar auch wieder versenken lassen. Kleine Geschichten, die emporsteigen wie der Geist aus der Flasche um eben dahin auch wieder zu verschwinden. Ich freue mich wie ein Kind über zauberhafte Konstruktionen oder eben einfach nur die Tatsache, dass man aus so einem zweidimensionalen Ding wie Papier sich bewegende Formen entstehen lassen kann. Ich blättere vor und zurück, klappe auf und zu, beobachte und staune.

Gestern habe ich einen neuen Schatz entdeckt (und nebenbei auch noch einen sehr schönen Buchladen, aber dazu später mehr), musste ich unbedingt haben. Ich hab mich mit meiner lieben Freundin auf einen Kaffee verabredet, wir haben mal wieder Eppendorfer Schickimicki-Milieustudien betrieben, sind zu der Erkenntnis gekommen, dass selbst die Kellner in E-dorf vermutlich die arrogantesten in ganz Hamburg sind („Ist in dem Kartoffelgurkenpürree auch Milch?“ – „Natürlich, was denken Sie denn?“) und sind nebenbei ein wenig shoppen gegangen. Dabei wollte wir doch nur zur Cashmachine und ein paar Scheinchen für den Kaffee ziehen hüstel.

Also dann dieser Laden auf dem Weg, schon von außen sehr einladend. Das Buch ist von David A. Carter, einem Papieringenieur und begnadeten Künstler (wie ich finde). Durch das ganze Buch zieht sich ein kleiner roter Punkt, den es zu entdecken gilt.

Der Buchladen ist nicht riesig aber sehr gut sortiert, läd zum Stöbern und Verweilen und hat eine tolle Auswahl an Kinderbüchern (das nur nebenbei). In der Mitte des einen Raumes steht ein langer Tisch, an den man sich setzen und schmökern kann. Sogar eine kleine Auswahl an Lesebrillen liegt bereit. Nur für den Fall.

Ansonsten ist das Quartier rund ums Falkenried ziemlich bürolastig. Abends absolut ausgestorben. Seit einer Weile befindet sich da aber DER Küchentempel schlechthin. Hier gibt es alles, wirklich alles, was das Herz von Hobbykoch und -köchin begehrt. Allerdings kann man in der Cucinaria auch die typischen Eppendorfer Verkäufer antreffen. Kaffetrinken (und Kartoffelgurkenpüree essen) waren wir in der Marsbar. Das ganze Areal war ein ehemaliges Straßenbahndepot und wurde vor ein paar Jahren aufwändig in ein modernes Quartier mit Bürotürmen, Townhouses, Lofts und Wohnungen umgebaut. Nicht so mein Geschmack, weil dem Ganzen wie gesagt ein wenig das Leben fehlt. Geht man allerdings durch bis zur Hoheluftchaussee, erlebt man den krassen Gegensatz: hier reihen sich Discounter, Billigschuh- und Ramschläden aneinander.

19. Januar 2009

Partykater

Ich lebe noch. Allerdings fühle ich mich wie nach einer Partywoche, als hätte ich die Nächte durchgefeiert. Außerdem habe ich eine Bindehautentzündung auf beiden Augen und habe deshalb nicht so den rechten Durchblick. Irgendwas ist ja immer.

Vielleicht habe ich es mit den Vorbereitungen auch schlichtweg übertrieben. Es war doch nur ein fünfter Geburtstag. Aber eben, es war ein fünfter Geburtstag und es war der erste „richtige“ Kindergeburtstag. Die letzten sind irgendwie immer ausgefallen, sei es wegen Krankheit, Motivation, falscher Jahreszeit etc.

Also die Megasause. Ritterlich sollte es sein. Und da hat sich Mutter Hamburger Liebe sogleich in die Kreativwerkstatt eingeschlossen und gerittert, was das Zeug hält. Selbstbedruckte Wimpelketten mit Rittermotiven, selbstgenähte und bedruckte Mitgebseltaschen, Spielvorbereitung, Dekotrallala, Pappritterhelme, Ritterorden und Kuchenberge. À la „Oh Cynthia“, versteht sich. Chocolate-Fudge-eine-Million-Kalorien-Geburtstagskuchen und -Muffins, Vanilla Cake Muffins mit Ich-weiß-nicht-was-Frosting und Kunterbunt-Toppings, das einem das Herz lacht.

Aber es war toll. Die wilden Kerle (und Burgfolleins) hatten einen Riesenspaß und irgendwie ist keiner gern nach Hause gegangen. Am Sonntag mussten wir erst mal alle ausschlafen und die Kinderlein haben ganz brav (als hätten sie den Extra-Schlafbedarf ihrer Mama geahnt) bis halbzehn an der Matratze gehorcht.

Hier ein paar Bilder vor und während der Tafelrunde:  

15. Januar 2009

15. Januar 2004

Mein Ein. Mein Alles. Mein Erster. Mein Einziger. Mein Großer. Mein Kleiner. Mein Herz. Mein gutes Gefühl. Mein Verlass. Mein Gutelaunebär.

Bleib wie du bist.

Ich liebe dich!