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30. November 2015

Blut, Schweiß, eine perfekte Sattlernaht und düstere Geschichten aus dem Unterland (unplanmäßiger Hörtipp und ein bisschen Werbung)


Eigentlich wollte ich euch heute die neuen Stoffe für das kommende Frühjahr vorstellen. Aber uneigentlich nähe ich mir gerade eine Tasche. So richtig aus Leder mit Sattlernähten und so. Schuld daran ist eine kleine Firma aus München, die wunderbare DIY-Sets verkaufen. Darüber berichte ich euch an anderer Stelle nochmal etwas ausführlicher. Am Ende des Postings erfahrt ihr zumindest schonmal wohin und woher, falls ihr darauf nicht warten wollt.

4. November 2015

Mittwochslektüre: Warum der November doch nicht so schlimm ist und zwei tolle neue Hörbücher für Kinder


Ich kann mir ja so ziemlich alles schön reden, wenn ich mich nur ein bisschen anstrenge. Nehmen wir mal den November zum Beispiel. Der ist mir eigentlich ein Graus. Das wunderbare Oktoberbunt weicht langsam aber sicher dem Novemberschmuddelgrau. Die ersten Bäume sind schon kahl und so sehr sich die Herbstastern im Garten auch anstrengen – der alljährliche Verfall von sommerlicher Üppigkeit ist nicht aufzuhalten. Morgens geht man bibbernd aus dem Haus und am späten Nachmittag kommt man bei Stockfinsternis nachhause. Alles ist irgendwie bäh. November ist mein absoluter Liebling im Jahr – nicht!

4. Februar 2015

Mittwochslektüre: Warum ist Schnodder grün und warum sind die Pupse von Termiten klimaschädigend?

Über die Weihnachtsfereien haben wir ganz viel Zeit als Familie genossen und einfach mal ganz entspannt zuhause abgehangen. Irgendwie hatten wir das alle so nötig. Die Kids waren besonders dankbar für einfach mal gar kein Programm. Sowas hatten wir schon lange nicht mehr. Es gab kaum Beschwerden, dass ihnen langweilig wäre, dass sie sich unbedingt mit Freunden verabreden wollten oder dass wir doch endlich mal was unternehmen sollten. Sie haben sich einfach nur selbst genügt.

Und weil wir die Nachmittage so entspannt gemeinsam abhingen, haben wir auch ganz viel zusammen gehört. Ich habe eine Menge Hörbücher und auch Bücher in petto, die ich euch hoffentlich in nächster Zeit alle vorstellen kann.

Den Anfang macht heute ein Hörbuch für etwas größere Kinder. Es heißt „Warum ist Schnodder grün?*“ und ist für Kinder ab 8 Jahren. Ehrlich gesagt lag das Hörbuch schon eine ganze Weile bei uns rum, bevor es das erste Mal in den CD-Player wanderte. Es ist eben keine Geschichte sondern eher ein Sachbuch. Und das per sé klingt ja schonmal nicht so aufregend. Umso überraschter waren wir dann, als wir es zusammen anhörten.


15. Oktober 2014

Mittwochslektüre: „Die sagenhafte Saubande – Kommando Känguru“ und „Hilfe! Ich will hier raus!“

Endlich gibt es mal wieder eine neue Folge Mittwochslektüre! Der Herbst fühlt sich im Norden schon so richtig heimisch und der November streckt seine kalten, feuchten Finger schonmal in den Oktober aus. Das ist eine wunderbare Zeit, die Nachmittage – wenn mal keine Termine anstehen – gemeinsam mit den Kindern abzuhängen. Wir lieben das! Hörbuch an, und jeder macht wozu er Lust hat. Mama schwingt die Stricknadeln, das kleine Fräulein malt und der große Glücksritter fröhnt immer noch den bunten Gummibändern. Hier sind gerade Herbstferien und da macht herbstliches Sofachillen am Nachmittag nochmal so viel Spaß!

Hier also schon mal die ersten zwei Tipps für einen schönen Hör-Herbst!


25. September 2014

Meine Herbst-Lieblinge


Ich liebe den Wechsel der Jahreszeiten! Ich könnte in keiner Gegend in Äquatornähe leben, wo das ganze Jahr die gleichen Pflanzen blühen, konstant hohe Temperaturen herrschen und das Wetter sich lediglich in Regen und Nichtregen unterscheidet. Ich liebe diesen Wechsel von Entstehen und Vergehen, von Wachsen und Erblühen, Verwelken und Sterben. Es ist der Kreislauf des Lebens und erinnert uns immer wieder sehr deutlich daran, dass alles endlich ist, aber nach dem Tod auch immer wieder neues Leben entsteht.

Genauso wie mir im Frühling das Herz aufgeht, wenn das erste zarte Grün wie ein zarter Schleier über den Bäumen liegt, quillt mir im Herbst mein Herz über von der Fülle der Farben, Früchte und dem goldenen Licht der tiefstehenden Sonne. Ich mag es, wenn die Blätter unter den Füßen rascheln, die Kinder nicht müde werden, Kastanien, Bucheckern und Eicheln in ihre Taschen zu stopfen – egal, wie alt sie sind.

2. April 2014

Mittwochslektüre: Bastelspaß für die Kleinen

Basteln eure Kinder auch so gern? Unsere schon. Aber der Apfel fällt vermutlich nicht weit vom Stamm. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich als Kinder auch alles verbastelt haben, was irgendwie verfügbar war. Später gingen wir beide in die Werk-AG und überschwemmten unser Zuhause mit Unmengen an selbstgetöpferten, selbstgeschreinerten oder selbstgespecksteinten Stehrumchen. Abstauben durfte die natürlich Mutti. Auweia – ich fürchte, da blüht uns noch was.

Zuhause dürfen natürlich keine Klorolle, Pappreste oder sogar Stoffabschnitte in den Müll wandern, denn man könnte ja noch was draus basteln. Meine Kinder wünschen sich zum Geburtstag besondere Stiffte statt Spielzeug. Oder zumindest auch.
Da verwunderte es mich nicht, als mein Liebster vor ein paar Wochen mal mit einem neuen Buch nachhause kam, das sich die Kinder aussuchen durften. Die fabelhafte Welt der Knete*mit einer extra großen Packung Knete. Und kaum zuhause kneteten sie schon drauf los.

Das Buch ist klasse! Es ist mit zahlreichen Tierchen befüllt und jedes Tier ist Schritt für Schritt erklärt, so dass die Kinder das komplett in Eigenregie hinbekommen. Hier eine Kugel, da drei Würstchen und fertig ist der Osterhase. Und weil's so viel Spaß macht, wird gleich noch ein Rübenacker dazu geknetet.

Osterhase geknetet von Fräulein Schlau

5. Februar 2014

Mittwochslektüre: mit den Olchis im Studio

Vielleicht erinnert ihr euch: im Januar habe ich mit meinem Kleinvolk einen ganz besonderen Ausflug gemacht – wir haben ein Tonstudio besucht! Eigentlich wollte ich euch davon schon längst berichtet haben, aber drei Wochen kranke Kinder und eine neue Stoffkollektion kamen irgendwie ungelegen dazwischen. Das Leben ist eben immer für Überraschungen gut.

Professor Brausewein alias Monty Arnold bei der Arbeit... äh, beim Erfinden und Probleme lösen

Also, das kam so: im letzten Jahr besuchten wir im Rahmen der Hamburger Krimitage ein Live-Hörspiel auf Kampnagel. Für die, die es nicht kennen: Kampnagel ist eine Kulturfabrik in Hamburg-Winterhude. Dort werden vorallem zeitgenössische Tanz-, Theater und Performance-Vorstellungen geboten. Manchmal auch Kino oder Lesungen. Aber immer irgendwie sehr besonders. Dort „sahen“ wir also ein Hörspiel der Alsterdetektive. Auch darüber berichte ich euch demnächst mal ein bisschen mehr, denn die Alsterdetektive sind ein spannendes Projekt der Hamburger Bürgerschaft.

20. November 2013

Mittwochslektüre: Was die Tribute von Panem mit einem (fast) aussichtslosen Häkelprojekt zu tun haben und wie Polly dazu steht.


Dass Häkeln meine neue Leidenschaft ist, habe ich euch ja schon hier berichtet. Nachdem die ganze Familie nun ausreichend mit neuen Mützchen eingedeckt war, wollte ich mal was anderes machen. Also... was anderes häkeln! Denn Häkeln finde ich immer noch voll toll, ich hänge quasi an der Nadel. Und wenn ich schonmal so im Schwung bin – dachte ich mir – könnte ich gleich mal eine Decke häkeln. Eine richtige, große Decke.

Ähem ja, da ist sie wieder, die grenzenlose Selbstüberschätzung. Aber ich deklariere die Decke einfach nicht nur zum Winterabende-auf-dem-Sofa-Projekt sondern gebe ihrer Entstehung die Chance, mich einfach eine Weile durch mein Leben zu begleiten. Durch mein abendliches Leben 1.0 zum Besipiel. Und das dauert ja wohl hoffentlich noch ein wenig an.

24. Oktober 2013

Mittwochslektüre am Donnerstag: neues Hörfutter für kleine und große Ohren!

Mittwochslektüre gab es schon eine Weile nicht mehr, deshalb geht das auch mal am Donnerstag, n'est-ce pas? Hier hat sich schon wieder allerhand tolles Geschichtenwerk angesammelt, das will ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten. Schließlich ist in genau 2(!) Monaten Weihnachten. Überraschend wie jedes Jahr. Nikolaus, Adventskalender und unvorhergesehene Geburtstagsfeiern nicht zu vergessen.

Das liebe ich ja übrigens auch sehr am Herbst: es wird früh dunkel und so verbringen ich die Nachmittage mit meinem Kleinvolk wieder überwiegend drinnen. Wir puscheln uns zusammen mit Kakao und Keksen auf's Sofa und hören zusammen Geschichten – wunderbar! So haben wir nun endlich mal der neuesten Geschichte von unserer allseits geliebten Miss Braiwhistle gelauscht: Miss Braitwhistle hebt ab!* Die gibt es nämlich schon seit August!


Auch die dritte und wohl auch letzte Folge von Miss Braitwhistle und der Albtraumklasse 4a ist ganz großes Schulkino: Während Frau Sauermann, die unsympathische Lehrerin der Streberklasse 4a, froh ist, dass Miss Braitwhisle nach den Osterferien nicht mehr auftaucht, vermissen die Schüler ihre wortwörtlich zauberhafte Lehrerin sehr. Aber natürlich lässt sie auch diesmal ihre „dear children“ nicht im Stich.

So geht es auch in dieser Folge wieder turbulent durch das restliche Schuljahr und eine komische Anekdote reiht sich an die andere. Zwischendurch hegen einige Schüler Zweifel an Miss Braitwhistles Zauberkraft: was ist mit ihrer Teekanne passiert, warum hat sie eine Thermoskanne in der Tasche? Löst die Zauberkreide nun doch keine Rechenaufgaben mehr? Aber sie ist ganz die alte: Sie redet mit Mäusen, rettet das Theaterstück und fliegt zu guter Letzt bei einem fulminanten Finale mit einer Rakete davon. 150 Minuten Hörspaß pur!

* * * * * 

Und dann sind da noch die Olchis. Die kennt ja nun schon jeder. Aber wir können uns trotzdem nicht satthören. Dass meinen Kindern das gefällt, ist ja wohl sonnenklar. Die krötige Bande aus Schmuddelfing pupst und rülpst sich fröhlich durch ihr Leben auf der Müllkippe und erlebt jede Menge krötige Abenteuer.

In der Folge Die Olchis und die Gully-Detektive von London*haben die Olchi-Kinder einen wichtigen Auftrag: sie sollen eine von Professor Brauseweins großartigen Erfindungen nach London bringen – zu dem berühmten Detektiv Mr. Paddock. Der haust mit seiner vorübergehenden Assistentin Fritzi – die ebenfalls aus Schmuddelfing stammt, aber kein Olchi ist – in der Londoner Kanalisation. Und es wären nicht die Olchis, wenn sie sich nicht Hals über Hörhörner in ein neues, spannendes Abenteuer stürzen würden – Muffelfurzteufel! Dabei wird der Drache Feuerstuhl entführt, Dinosaurierknochen aus dem Naturkundemuseum geklaut und der gefürchtete Ganove Jack Firebone gejagt. Dabei sind nicht nur Leib und Leben der Olchi-Kinder in Gefahr. Schleimeschlamm und Käsefuß – was für ein Krimi!

Meine Kinder finden die neue Geschichte krötig-gut und wir haben die zwei CDs schon mehrfach gemeinsam angehört. Ein Glück, dass es von den Olchis immer wieder Nachschub gibt!

Viel Spaß beim „Nachhören“!

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29. Februar 2012

Schere, Kleber und Stifte raus! {Mittwochslektüre}

Dass das Kleingemüse im Moment – zwangsläufig – viel Zeit zuhause verbringt, hatte ich ja schon erwähnt. Kranksein muss aber ja nicht unbedingt doof sein, wenn man mal von den Unmengen Taschentüchern, der daraus resultierenden wunden Nase und den lästigen Halsschmerzen absieht.

Hatschi! Ja, mich hat es jetzt auch erwischt. Aber zum Glück sind meine Kinder keine „Langweiler“, das heißt, ihnen fällt immer was ein. Eine große Hilfe war dabei meine neueste Entdeckung auf dem Doodle- und Bastelbüchermarkt. Coolski!

In dem Buch Krickel-Krakel-Bastelbuch* stecken stundenlanger Mal-, Bastel- und Spielspaß. Die Altersangabe ist wie ich finde ein bisschen eng gefasst, denn auch Unter-5-Jährige und Über-7-Jährige können damit jede Menge Spaß haben. Einzige Voraussetzungen sind ein bisschen feinmotorisches Geschick, Phantasie und Spaß am Basteln. Malen muss man nämlich gar nicht unbedingt.

Und das geht so:


Das Buch ist zum Zerstören gemacht. Die einzelnen Seiten werden rausgerissen, bemalt, beklebt, zerschnitten, gefaltet. Jeder wie er mag. Die Illustrationen sind toll, es gibt Themen wie „Vampirschloss“, „Zirkus“, „wilde Tiere“ oder „Baustelle“, jedes Thema ist anders gestaltet.


Die Lichterkette aus bunten Glühbirnen finde ich total funky!



Hinten gibt es ein paar Seiten mit Untergründen zum Rausreißen, auf denen mit den gebastelten Objekten kleine Spiellandschaften arrangiert werden können. Das sieht das ungefähr so aus, wie vorne im Buch abgebildet:


Neben meinem All-Time-Favourite, dem Kinder Künstler Kritzelbuch*, ist das mein neuer Liebling unter den Kinderbastelbüchern und mein Kleingemüse findet das auch. Sehr süß fand ich auch, dass der kleine Glücksritter mit Fräulein Schlau gemeinsam gebastelt hat (ich konnte mich solange ungehindert meiner Rotznase widmen). Er hat ihr vorgelesen, was zu tun ist, bei den schwierigeren Ausschneideobjekten geholfen und sie wusste natürlich alles besser. Bastelexpertin, zuständig...

Schon wieder ein Buch, dass wir zur nächsten Kindergeburtstags-Einladung gern weiterverschenken werden. Also, ein neues natürlich. Denn unseres sieht mittlerweile schon recht bespielt aus hüstel.


Trotzdem könnten sich die Seuchen jetzt langsam mal schleichen. Ich will Frühling!!

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15. Februar 2012

Mittwochslektüre

Dass uns der Verlust von Schnuffi so lange und intensiv beschäftigen würde, hätte ich im letzten Sommer nicht für möglich gehalten. Trauer – und sei es nur die Trauer um einen geliebten vierbeinigen Freund – scheint einfach ihre Zeit zu brauchen.

Während mich neben dem schmerzhaften Verlusst meiner treusten Freundin immer wieder Schuldgefühle beschleichen (warum konnte ich nicht besser auf sie aufpassen?), fragen die Kinder ganz andere Dinge. Was macht Schnuffi jetzt? Wo ist sie? Ist sie glücklich, da wo sie ist? Kommt sie wieder? Sieht sie, was wir tun? Weiß sie, dass wir sie vermissen?

Und jeder macht es auf seine ganz eigene Art und Weise mit sich aus. Der kleine Glücksritter im Stillen. Und leisen Fragen, ob wir nicht einen neuen Hund haben könnten. Oder eine Katze, aber das geht ja nicht, denn Papa ist ja allergisch. Das kleine Fräulein macht eine Gesprächstherapie. Zur Not spricht sie mit sich selbst, wenn ihr keiner zuhört. Aber sie redet unentwegt darüber und macht so die Sache mit sich aus.


Da kam uns neulich ein Hörbuch ins Haus geflattert, das wohl der Hundehimmel geschickt haben muss. Bulle und Pelle*, die Geschichte von einem kleinen Jungen, dessen Kaninchen eines Tages wie ein kalter, steifer Klotz im Käfig liegt. Und Bulle tut das, was alle Kinder tun – er fragt. Er sucht Pelle und fragt sich durch die undurchdringliche Welt der Erwachsenen, die die Dinge einfach so hinzunhemen scheinen und keine zufriedenstellenden Lösung für Bulle parat haben. Selbst die allwissende Knackoma kann mit nichts weiter helfen, als mit einigen Tassen Kakao und Himbeerkuchen.

Bulle hat Glück, denn er findet Pelle wieder. Wiedergeboren in einem kleinen Hund. Und er ist sich da ganz sicher. Hat er Pelle doch an der Endhaltestelle der Straßenbahn auf einer Hasenwiese hüpfen sehen und dann war da plötzlich dieser kleine Hund, der ihm nicht mehr von der Seite weicht.

Die Geschichte ist voller Metaphern und Bilder. Ich muss gestehen, für mich als Erwachsenen war das teilweise etwas verwirrend. Aber das kleine Fräulein fand das Bild von dem wiedergeborenen Pelle so wunderbar, dass sie es dankbar für sich adaptiert hat. Mama, sagte sie neulich, manchmal glaube ich, dass Emily gar nicht gestorben ist, sondern sie ist nur weggegangen. Und irgendwann kommt sie wieder zu uns zurück.


Bulle und Pelle. Eine Geschichte über den Tod* ist eine sehr liebevoll erzählte kleine Geschichte über Tod, Trauer, Zuversicht, Trost und eine ganze Portion Mut. Ich würde mal sagen, so ab fünf Jahren ist sie perfekt.

Sehr schmunzeln musste ich über die in der Geschichte beschriebene Straßenbahn-Endhaltestelle Erlenstegen. Die liegt nämlich in Nürnberg und dort sieht es genauso aus, wie in der Geschichte erzählt. Den dunklen Tunnel und die Wiese dahinter gibt es wirklich. Es ist der Pegnitzgund oder – wie wir als Kinder sagten – Wiesengrund. Tatsächlich tummeln sich dort eine Menge Kaninchen, im Sommer die Schafe und jede Menge Hunde. Ob ich dort wohl mal nach Schnuffi suchen gehe?


Ich persönlich glaube ja, dass unser Schnuffi im Hundehimmel wieder glücklich vereint ist mit ihrem allerbesten Freund. Ein schwarzer Labrador, den sie in der Welpenspielgruppe kennen- und lieben gelernt hat. Liebe auf den ersten Blick sozusagen. Als beide schon „erwachsene“ Hunde waren, haben sie immer noch wie Welpen miteinander gespielt und wenn sie sich nach ausgiebigem Toben ausruhten, taten sie das am liebsten dicht nebeneinander oder gern auch aufeinander. So wie sie auf dem kleinen Bild Händchen halten, das bei uns auf dem Heizungssimms steht. Nico ist leider schon mit 6 Jahren beim Spazierengehen im Wald einfach tot umgefallen.

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