Und jeden Tag denke ich mir, heute war es bestimmt das letzte Mal.
24. Februar 2010
Es grünt so grün (2)!

Draußen seit heute morgen: Schneefall. Mal starker, mal leichter aber nachhaltig und bei 0°C wirksam. An den Gedanken, dass das bis mindestens in den März hinein im Norden auch so bleiben soll, gewöhnt man sich besser. Alles andere wäre nervenzehrend.
Drinnen seit gestern Nachmittag: Frühlingserwachen, Teil 2. So ein niedliches Narzissengewächs hat der Glücksritter im Kindergarten gebastelt. Auch dort schwere Frühlingssehnsucht. Und weil's so schön ist, haben wir das gestern noch mal zu Hause nachgebastelt. Dabei musste ich mir allerhand Belehrungen anhören. Nein doch nicht sooo, Mama!, Das ist das falsche Papier!, So hält das nicht, wir haben anderen Kleber benutzt. und Hab ich dir doch gleich gesagt! waren nur einige davon. Das Kind wird groß, kann man nichts machen – stöhn.
Ich versuche mal kurz eine kleine Zusammenfassung, den das ist wirklich ein nettes Zeitverbringding für einen trüben, spätwinterlichen Nachmittag.
Man braucht: gelbes, weißes und grünes Papier, nicht zu stark (Tonpapier lässt sich eher nicht gut verarbeiten, musste ich einsehen), einen grünen Knick-Strohhalm, Schere, Kleber, Tesafilm. Zunächst schneidet man einen Kreis (ø ca. 10 cm) aus gelben Papier, am Besten mit einer Zickzackschere, aus. Schneidet daraus mindestens ein Viertel raus (ich habe ihn sogar halbiert, das reicht dann für zwei Blümchen), rollt einen Trichter und klebt das äußere überlappende Stück an dem inneren fest. Dann schneidet man die Spitze ab und steckt den Strohhalm von oben in die Mitte des Trichters bis zum Knick. Von dem überstehenden Stück Strohhalm am oberen Ende schneidet man ein bisschen ab.
Als nächstes zeichnet man 6 gleich große Blütenblätter auf weißes Zeichenpapier, schneidet diese aus und klebt sie außen an den gelben Trichter.
Zum Schluss schneidet man noch ein langes, schmales Blatt aus grünem Papier aus – am unteren Ende ca. 15 mm breit und klebt dieses rundherum mit Tesafilm fest.

Und freut sich nun mehr über diesen zauberhaften Blumenschmuck, der garantiert nicht verwelkt, bis die Narzissen im Garten ihre Blüten öffenen.
| Kurz gesagt: |
23. Februar 2010
Superhering und der 333. Leser
Kenn Sie das? Sie haben nicht viel Zeit und wollen schnell mal was ausprobieren. Geht doch babyeialeicht, einmal rumgenäht, ausgestopft, zugenäht, fertig ist der Superheld. Dachte ich mir so und hatte ja da schon den kürzlich via Spoonflower bestellten Stoff mit den vorgedruckten Superhelden zum Nurschnellmalzusammennähen hier liegen.
Pustekuchen. Der Supahero hat sich als ein vermaledeiter, verflixt und zugenähter Superhering entpuppt, dessen Spaghettiarme sich um's Verr*** nicht haben wenden lassen wollen und wie ich die Füllwatte in die Hände geschafft habe – ich hab's vergessen. Ich weiß nur noch, dass es später und später wurde, eine Häkelnadel und jede Menge böse Worte dabei im Spiel waren. Tsetsetse. Niedlich ist er ja geworden, das zumindest muss ich eingestehen. Zwei Stiche links und rechts und er hat sogar noch einen rotes Supahero-Cape bekommen. Aber für die Serienproduktion sind meine Ungeduld und die Spaghettiarme wohl eher nicht geeignet. Es geht eben nicht immer alles so rund und smoothie, wie es hier wohl den Anschein macht. Ehrlich!

Weil ich nun also meinen ganz persönlichen Handtaschen-Schmuse-Helden habe (der sich übrigens auch gut als Taschenanhänger, Voodoo-Puppe oder Puppenhausbewohner eignet) und mein Bedarf vorerst gedeckt ist, hier mittlerweile 333 Leser regelmäßig mitlesen (WOW und DANKE!) und schon längst mal wieder Zeit für eine Verlosung ist, hätte ich hier was zu bieten:

Wer mir also bis Freitag, den 26. Februar 2010, 24 Uhr einen Kommentar hinterlässt, wandert in den Lostopf und kann eines von drei Make-your-own-Hero-Sets gewinnen. Jedes Set besteht aus einem Supahero und einem Actionhero zum selbst zusammennähen und ein bisschen Heldengedöhns (was da alles in den Umschlag wandern wird, weiß ich noch nicht so genau). Über Risiken und Nebenwirkungen beim Fertigstellen der Helden habe ich – denke ich – ausreichend aufgeklärt. Bitte nehmen Sie also nur teil, wenn Sie der Meinung sind, das nötige handwerkliche Geschick aber auch und viel mehr ausreichend Geduld und Spucke für ein solches Projekt übrig zu haben. Reklamationen ausgeschlossen!
So nun genug Kleingedrucktes. Ich freue mich über jeden Kommentar (wie auch sonst) und natürlich auch über jeden regelmäßigen Leser! Herzlich willkommen, Nr. 333!
| Kurz gesagt: |
22. Februar 2010
Es grünt so grün!

Der erste Blick aus dem Fenster heute morgen hat mir erst ein mal den Atem stocken lassen. 10 cm Neuschnee, ungelogen. Ich kann dieses Wort nicht mehr hören. Zauberhaft, knirschender Schnee unter den Sohlen beim morgentlichen Gassigang, tanzende Flöckchen, die vorsichtig sprießenden Schneeglöckchen wieder sanft unter weiße Watte gebettet.
Aber wir geben uns nicht geschlagen. Bei 3°C war das Meiste der weißen Pracht schon wieder Schnee von gestern und der Frühling leckt weiter beharrlich an den verbleibenden 35 cm, die sich an unberührten Stellen noch türmen. Wir sind zuversichtlich.
Und so kommt es, dass ich jedes grüne Fleckchen im wohligwarmen Zuhause feiere, als wären es die ersten Frühlingsboten. Da wären zum Beispiel die frühlingsfrischen Drachenhausschuhe von Fräulein Schlau.

Oder meine reizende kleine Putzhilfe (mit der gelbgrünen Rotznase) in ihrer neuen maigrünen Glückskleekuscheljacke. So macht Frühjahrsputz gleich viel mehr Spaß.

Dabei ist mir aufgefallen, dass wir im Moment sogar überwiegend grüne Bücher lesen, wenn wir so des Nachmittags auf dem Sofa sitzen und dem dahin schmelzenden Schnee lauschen. Aus dem (ganz wunderbaren) Familienliederbuch singen wir natürlich am Liebsten den Teil mit den Frühlingsliedern (Im Märzen der Bauer...). Und auch das Sams erlebt seine lustigen Abenteuer mit Herrn Taschenbier, der sich zufälliger Weise auch noch in Frau März verliebt.

Und dann wären da noch die echten ersten Frühlingsboten, das echte sprießende Grün, das erste in diesem Jahr. Auf dem Esstisch. Von einer lieben Freundin. Denn: Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März (sagt schließlich Rolf Zuckowski und der muss es ja wissen).
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19. Februar 2010
Really?
Ich war beim Psychiater. Bei so einem Typ mit Weste und Sakko, mit einem Columbo-Spiralblock in der Hand. Ein bisschen nervös war ich schon, sagte er doch immer Quick, quick! oder Come on now! und drehte so ungeduldig seinen quietschenden Drehstuhl hin und her, wenn ich mal ein bisschen länger für die Antwort brauchte. Aber wenigstens weiß ich jetzt, welcher Typo-Typ ich jetzt bin. Pistilli Roman. Und soll ich Ihnen was sagen? Ich will kein anderer sein. Diese Schrift entspricht mir ganz und gar. Ich freu' mich. Aber mein Leben wird das jetzt nicht verändern.

Wollen Sie auch wissen What type are you? Hier geht's lang. (Gesehen bei Barbara und Frau Ahoimeise)
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Tauwetter
Kinder sind ein Armutsrisiko. Das habe ich gestern im Radio gehört. Und konnte eigentlich nur beipflichten. Denn was macht die selbständige Mutter, die mitten in den Vorbereitungen für eine Präsentation steckt, wenn das kleine Kind krank wird? Richtig. Sie lässt alles liegen und stehen und kümmert sich um das kranke Kind. Und sagt die Präsentation ab. Und verdient im schlimmsten Fall eben kein Geld. Ich hatte Glück, ich darf noch mal ran. Nächste Woche. Wenn nichts dazwischen kommt. Bis dahin muss ich allerdings noch ein bisschen Schlaf nachholen, die liegen gebliebenen Wäscheberge abarbeiten und das Chaos lichten. Wie immer eben.

Eine liebe Freundin, die in letzter Zeit sehr viel weniger Glück hatte als ich, fliegt nächste Woche in den Taucherurlaub nach Ägypten. Den Urlaub hat sie dringend nötig, fern von Alltagssorgen kann sie hoffentlich mal ein bisschen die Seele baumeln lassen. Ich denke, dass kann man gut am Strand. Und damit sie Handutch, Buch und Bikini nicht in der Plastiktüte dahin tragen muss, schicke ich ihr neben guten Wünschen noch eine Gretlies-Strand-Tasche mit auf den Weg. Mit extra Schnickeldi-Anhänger außen und Reißverschlusstasche innen. Für alles, was man ein bisschen extra aufheben will.

Hier in Suburbia riecht es nach Frühling, Schnee und Eis fließen in schmutzig grauen Bächen die Straße entlang und suchen verzweifelt den Weg in den zugefrorenen Gulli. Am Anfang der Woche habe ich bei herrlichem Sonnenschein und Eiseskälte noch mal einen Spaziergang gemacht und es war mir, als würde ich innerlich den Winter verabschieden. Habe noch mal Schnee gerochen, das Knirschen von Eis unter meinen Schuhsohlen gefühlt und das Glitzern der Eiskristalle betrachtet. Was für ein Winter! Er war so unglaublich, so schön, so kalt, so weiß. Es fällt mir ein bisschen schwer, ihn nun gehen zu sehen, aber es ist Zeit für was neues. Die ersten zarten Triebe warten schon unter dem Schnee.
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15. Februar 2010
Give L♥O♥V♥E
Mein Beitrag zum Valentinstag kommt spät, aber nicht zu spät. Denn liebe Menschen kann man das ganze Jahr beschenken. Vor allem aber die, die am Valentinstag Geburtstag haben, darf man mit besonders viel Liebe beschenken. Innen und außen. Was drin ist, wird nicht verraten (Überraschung!). Außen drauf ist einer meiner ersten Spoonflower-Stoffe, für den jetzt die Zeit reif geworden ist. Tattoo Love heißt der schöne, macht sich gut auf meiner aller ersten Gretelies-Tasche (was für ein sensationeller Taschenschnitt!) und ist mein Beitrag zum Fabric of the week contest zum Thema Love – wie passend!

Wenn auch Ihnen Tattoo Love gefällt, freue ich mich wieder mal über jede Stimme! Abgestimmt werden darf noch bis morgen. Danke ♥!
| Kurz gesagt: |
11. Februar 2010
Ida wird 4!
Ida ist die kleine Freundin von meinem kleinen Glücksritter. Und Ida wird am Wochenende 4. Und weil Ida absolut cool ist, am liebsten Fußballklamotten oder Spiderman-Kostüme trägt, weil Ida große Jungs toll findet (und davon ganz viele zu ihrer Party eingeladen hat), durfte ein Geburtstags-Pimp-T-Shirt auf keinen Fall auch nur einen Hauch zu girly sein. Ich finde Ida übrigens auch ziemlich cool und weil sie ein paar ältere Geschwister hat, bin ich echt erstaunt, dass Ida erst 4 wird. Sieht man ihr nicht an, ehrlich. Happy Birthday, Ida!

(Hinten drauf ist noch eine große „4“, aber wie die aussieht, wissen Sie ja.)
T-Shirt: gekauft, Schrift: Script, appliziert, Supahero-Aufbügler (leider gerade ausverkauft): Farbenmix
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10. Februar 2010
Schnipsel
Das große Kind ist gerade mit seinem neuen Schlafi ins Bett geschlüpft und ich freu' mich so. (Mama, ich bin froh, dass du DEN drauf genäht hast, weil ich wollte genau den.)
Fräulein Schlau: Mama, ich habe gerade einen Kleiderschrank gegessen.
Manchmal muss man als Mama auch mal Fragen offen lassen: Mama, kommt die Schnullerfee eigentlich mit dem Auto?
Heute Abend werde ich NICHT nähen und NICHT arbeiten. Der Mann muss (wiedermal) lange arbeiten und ich wünsche mir leichte Berieselung und ein warmes Essen. Erstes findet sich schnell. Für Letzteres muss ich wohl erst mal den Kühlschrank befragen.
Einen schönen Abend allerseits!
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Neuschnee
Gestern schrieb ich eigentlich noch einen Post, bevor ich mich dann doch entschloss, lieber mal nicht erst um 23 Uhr die Kiste auszuschalten. Der begann etwa so: Ganz ehrlich? Ich bin so was von wintermüde...
Und heute: Neuschnee. Für den Hamburger der Neuzeit bis zum Winter 2009 noch ein Fremdwort, so kann er es jetzt schon nicht mehr hören. Geschweige denn sehen. Ich finde den Winter ja immer noch schön. Auch den Schnee. Aber irgendwie ist meinem inneren Auge so nach ein bisschen Grün zumute. Und das nicht in Form von Treibhaustulpen aus Holland. Zumindest ist mir nicht mehr danach, den Kindern nicht jeden Morgen dieses dicke Zeug anziehen zu müssen. Oder jedesmal, bevor man ins Auto steigt, dieses erst freischaufeln zu müssen. Oder auf diesen Eiertanz auf den Straßen und Gehwegen. Oder auf die durchgeknallten Nachbarn, die einen echten Schnee- und Eiskoller zu haben scheinen.
Ist das eigentlich eine Folge unserer schnelllebigen Zeit, dass wir Dingen so schnell überdrüssig werden? Dass wir die ersten Schneeflocken kaum erwarten können, sie nach 6 Wochen aber nicht mehr sehen können. Ich vermute das. Der Städter an sich ist ja eher wenig mit der Natur und ihrem Kreislauf verbunden.
Die erfreulicheren Dinge spielen sich zur Zeit jedenfalls eindeutig DRINNEN ab. Und so gibt es heute wieder die nötige Portion Bliep und Blech, die ich bereits versprochen habe.

Auf den selbstgenähten Schlafanzug bin ich ein bisschen stolz wenn nicht gar übermütig und beschwöngt, weil er so ganz und gar aus meiner Hand kommt. Ich bin gespannt, wie ihn mein kleiner Glücksritter findet, denn meine verwöhnten Gören sind ja eher skeptisch allem gegenüber, was Mama da so an der Nähmaschine bastelt. Pah! Dann ziehe ich ihn eben selber an! Der Stoff „Happy Robots” (hier auf Organic Cotton Interlock Knit) liegt bei Spoonflower im Regal (geneigte Leser haben ihn schon entdeckt und für sich gesichert!).

Robert Robot und seine Freunde gibt es ab morgen bei Kunterbunt-Design. Ganz sicher gibt es da auch bald fertig gestickte Aufnäher (auch den großen Button, wie ich es schon Flüstern gehört habe).
Außerdem habe ich mich wieder zu einer U-Heft-Hülle hinreißen lassen. Aber warum man so was unbedingt braucht, hat sich mir auch diesmal nicht erschlossen ;-). Zu den Robos passt übrigens hervorragend das Roboterband von Suse, zu bekommen hier. Die Sternchenbänder passen sowieso immer und überall und vor allem zu meinen Jungsserien. Das sind die einzigen Bänder, die ich immer wieder nachkaufen muss.

Ansonsten geht hier alles wieder seinen gewohnte Gang. Das kleine Fräulein Schlau bekommt morgen die Fäden gezogen und ein bisschen gruselt mir schon davor. Dabei war sie beim Flicken so tapfer. Ich werde wohl reichlich Gummibärchen einstecken müssen. Morgen kommt der neue Schrank, danach muss ich unser Chaos lichten, denn wir bekommen über's Wochenende sehr lieben Besuch. Viel Zeit zum Bloggen werde ich da nicht haben, denn wenn wir nicht gerade mit Schneeschippen beschäftig sind, werden wir es uns bei heißem Tee und viel Kuchen sehr sehr gemütlich machen. Wir lesen uns!
| Kurz gesagt: |
8. Februar 2010
Bliep?
So, wie spanne ich nun den Bogen? Von diesem Wochenende, gespickt mit Katastrophen und einem echten Highlight, von dem Montag der mit dem Klingeln der Polizei begann und der ziemlich im Chaos steckt? Am besten ich beginne mit erfreulichen Nachrichten: Das Warten hat ein Ende! Robert Robot und seine Freunde sind schon fast gelandet, ab Donnerstag gibt es jede Menge Blech, blinkende Lichter und Bliebliep und Nöödnööd bei Frau Kunterbunt-Design im Shop zu kaufen.

Bis dahin ist hoffentlich auch meine reizende kleine Assistentin wieder vollständig genesen im Kindergarten und ich habe wieder freie Hand und kann die noch verbleibenden Roboter-Projekte abschließen.

Ganz ehrlich: heute frage ich mich ernsthaft, wie Mütter, deren unter-3-jährige noch nicht in den Kindergarten gehen, ihre Arbeit schaffen? Ok, die haben dann keinen Job und erledigen das, was ich unter der Woche mal eben so zwischendurch mache, die ganze Woche über. Aber heute geht gar nichts. Ich komme erst mittags unter die Dusche, die Soße hat Klumpen, der Reis kocht über und die Waschmaschine wäscht noch immer nicht. Geschweige denn von dem Geburtstagskuchen, den ich meiner Freundin noch backen wollte oder der Einkauf, der dringend erledigt werden müsste. Vielleicht habe ich mich auch schon zu sehr an die Kinderfreie Zeit gewohnt, in der ich schnell und effektiv durch's Hause fege, meine Arbeit erledige und dann k.o. aber einigermaßen entspannt die Zeit am Nachmittag mit meinen Kindern genieße.
Von unserem Wochenende erzähle ich später oder gar nicht. Manche Dinge vergisst man am besten auch ganz schnell wieder. Das Fräulein Schlau hatte ein Rendezvous mit einem Gesichtschirurgen, weiß jetzt, wie es ist im Gesicht geflickt zu werden (nicht schön, nicht schön!) und ein vollgek** Kind an einer Riesenkreuzung abends bei -8°C bis auf's Unterhemd ausziehen zu müssen ist hart. Für Mutter und Kind. Und wenn man frühmontagmorgens von der Polizei aus dem Schlaf geklingelt wird, weil die Nachbarn angesichts mangelnder Fahrkünste und anhaltenden Eis- und Schneemassen langsam die Nerven verlieren und nicht in der Lage sind, aus ihrer geräumigen Ausfahrt auf eine ausreichend breite Straße zu fahren, ist das wirklich grenzwertig. (Der Polizist hat sich mehrfach entschuldigt, uns wegen einer solchen „Angelegenheit” raus zu klingeln).
Nun, freuen Sie sich mit mir auf Robert Robot und seine Freunde, alles andere ist Schnee von gestern.
Das einzige echte Highlight an diesem eher durchwachsenen Wochenende: ich konnte nun endlich die reizende Frau Kunterbunt-Design persönlich kennen lernen und habe so zu meiner besseren Stickhälfte endlich ein Gesicht
| Kurz gesagt: |
5. Februar 2010
Bliepbliep.

Das ist Robert. Aber weil Robert niemals ohne seine Kumpels Ron, Roxy und Rolf kommt, müssen auch Sie sich immer noch gedulden. Aber nur noch drei mal schlafen, versprochen...!
| Kurz gesagt: |
4. Februar 2010
Customized.
Mir scheint, customized ist das Zauberwort der Neuzeit. Customized (dt. anpassen, Kundengerecht anfertigen) Teetassen, T-Shirts und Mousepads sind ein alter Hut. Customized Müsli, Stoffe, U-Heft-Hüllen gehören sozusagen zum guten Ton. Customized Turnschuhe, iPhone-Schutzcover oder Schnuffi-Bekleidung liegen voll im Trend. Auf customized Toilettenpapier oder customized Milchkaffee warte ich sehnsüchtig. Bis dahin erfreue ich mich an virtuellen Supahero-Sneakers. Ich fürchte allerdings, Schnuffi geht nach wie vor lieber im eigenen Lieblingspelzmantel spazieren.

Customized Ked's Sneakers mit dem eigenen Design und jede Menge andere customizable Artikel finden Sie bei zazzle, von denen ich mir auch die Bilder geborgt habe (Danke!).
| Kurz gesagt: |
2. Februar 2010
Guckst du!?

Der Postbote hatte es heute nicht leicht, durch die Schneewehen hier nach Suburbia zu finden – es schneit ununterbrochen stark bis waagerecht, zeitweise auch von unten nach oben. Den Schwimmkurs, der heute endlich wieder beginnt, lassen wir schon mal gleich ausfallen, bei dem Wetter setze ich mich nicht freiwillig ins Auto. Da kommt die Post heute gerade recht, die mir wieder lauter schöne Schätze ins Haus bringt, die ich leider größtenteils noch sehr geheimhalten muss.
Aber ein Blick in die Sterne ist ja immer erlaubt (tease me, tease me).
| Kurz gesagt: |