12. August 2009

12 von 12

Der heutige Morgen begann eher schleimig. Eine von den Biestern habe ich sogar inflagranti erwischt. Leider zu spät. Nach dem ich so eine Memme in puncto Schneckenmord bin, habe ich den Eimer vor zur Straße getragen (ca. 120 m weit weg vom Gemüsehügel) und ins Gebüsch geschüttelt. Und ein paar fromme Wünsche hinterher geschickt.

Auf dem Weg zum Wochenmarkt bin ich über Post gestolpert. Sehsüchtig erwartete Post aus Übersee. Mehr dazu bald.

Dies ist der dazugehörige WIP-Teaser (WIP = Work in Progress – ich habe eine Weile gebraucht, um herauszufinden, was das heißt...):

Sommer auf dem Wochenmarkt. Die Natur beschenkt uns im Moment geradezu verschwenderisch mit frischem Gemüse, Obst, Beeren und Sommerblumen. Da macht das Einkaufen von regionalen Produkten viel Spaß und ist zu dem ein Geschenk zurück an die Umwelt. Wer muss jetzt schon Grapefruit aus Argentinien oder Äpfel aus Neuseeland essen? Schaut mal bei Frau Liebe vorbei, bei der läuft gerade eine Aktion zu diesem Thema.

Die Botschaft ist eindeutig. Ich wollte mir eine dieser Tüten schon längst mal einrahmen und in die Küche hängen.

Zum Mittagessen gab's zur Abwechslung mal wieder... Zucchini! Nach einem absoluten Schmackofatz-Rezept von Herrn Oliver – gefunden bei Frau Gutschigutschi. Zucchini-Carbonara. Ich lecke mir jetzt noch den Mund.

Nachmittags habe ich mir und meinem kleinen Glücksritter mal ein bisschen Mama-Sohn-Quality-Time gegönnt. Hach, war das nett. Einzelkinder habe ich selten und deshalb genieße ich solche Ereignisse ganz besonders.

Kino mit allem, was dazu gehört. Danach hat mich der kleine Filmfan auf dem Weg nach Hause gefragt, ob er heute noch was essen muss... die halbe Tüte Popcorn und die Gummibärchen lagen wohl ziemlich schwer im Magen. Eben saß er allerdings schon wieder neben mir und hat zwei Wurstbrote verdrückt.

Das kleine Fräulein hat heute in der Kita Extraschicht geschoben. Wir haben sie nach dem Kino zusammen abgeholt und gleich noch einen kleinen (Verdauungs-)Spaziergang gemacht.

Heute gibt es für mich hoffentlich einen frühen Feierabend. Die lieben Kleinen werden wegen akutem Schlafmangel heute früh ins Bett geschickt und ich kann hoffentlich noch ein bisschen Buchstaben anschauen.

Da Frau Kännchen im Moment im Urlaub ist, verweise ich ausnahmsweise mal auf den Ururheber von „12 von 12“, Chad Darnell. Hier gibt es eine internationale Liste von Teilnehmern dieser monatlichen Aktion. Danke für's gucken!

Kommentare:

  1. Bei mir zaubert gerade Herr Gutschigutschi in der Küche rum (falls das nichts gibt, hab ich aber noch was von dem Schmackofatz-Rezept von gestern übrig ; ) ).
    Aber eigentlich kann der Herr Gutschigutschi mindestens genausogut kochen wie der Herr Oliver und deshalb gibt`s wohl erst morgen mittag wieder Zucchini!

    12 von 12 hab ich leider verschlafen!

    Einen charmanten Abend wünsch` ich ihnen!

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  2. Ich zähle 12 Schnecken. Bei 15 (an)gefressenen Kürbissen gab das wohl ne ordentlich Portion pro Viech. Irgendwie schimmern sie auch schon ganz kürbisfarben... da empfehle ich doch schneckenfreie Balkone im dritten Stock. Mit Taubenschreckplastikvogel....

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  3. Frau Hamburger Liebe! Jetzt bedrucken Sie schon Ihre eigenen Stoffe - ich bin platt!

    Liebe Grüße, Linnea

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  4. Liebe Frau Hamburger Liebe,

    ich habe ja schon neidisch auf ihre Zucchini geblickt, war aber nach gestriger Ernte im Heimischen Garten etwas versöhnt. Und nun dieser makellose Kürbis!!! Unter allden Blüten zeigt sich bei uns ein kleiner "Möchtegernhokaido", der noch nicht maldie Größe eines Tischtennisballs hat:( Womit düngen Sie, meine Liebe?!? Trotz allem tausend Dank für die herrlichen Rezepte!Als absolute Slow Food Anhänger freuen wir uns (Frau,Mann +Kind kochen soo gerne)über Rezepte ohne viel Schnickschnack,dafür mit Gemüse aus der Region! Hier gibt es heute Zucchini, Tomaten,Zwiebeln,Knobi in der Pfanne mit Mozzarella zwischendrin.Ganz schnell,ganz lecker!
    Herzliche Grüße,
    kiki

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  5. Tolle Tüte :-)
    Und tausend Dank für die neue Zucchini-Inspiration! Ich bin ein großer Fan dieses Gemüses und dieses Jahr auch wirklich reich gesegnet und deswegen nehme ich Ihre Anregungen zum Thema immer mit Wonne an...

    Liebe Grüße, Tina

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  6. @ Kiki: Also, wir haben einfach unseren Kompost „umgehoben”, d.h. alles was unten war und schon einigermaßen nach Erdreich ausgesehen hat, wurde auf einen großen Haufen aufgeschüttet. Eine Freundin hat mal gesagt „Das sieht ein bisschen aus wie ein ...*hüstel* Grabhügel.” Deshalb auch mein Gemüsehügel. Und düngen oder gießen? Fehlanzeige. Der Hügel ist einfach so weit weg von Regentonne oder Gartenschlauch, dass die lieben Pflänzlein (und Schnecken) sich völlig selbst überlassen sind.

    Ich freue mich, wenn Sie so gerne so leckere und gesunde Sachen kochen!

    Liebe Grüße,
    Susanne

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  7. vielen Dank für das Zucchini-Rezept! Wurde gleich ausgedruckt!!

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  8. Bitte Frau Hamburger Liebe, bitte sagen Sie mir, dass es die Superhelden auch mal als Stickdatei geben wird.....!

    LG Mila

    PS: Ich habe meine Pflanzen jetzt rausgerissen...nicht eine lumpige Zucchini war da dran...tz!

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  9. Also, ihr Kinder sehen ja so lässig aus von hinten!
    Ich kann die Tüten auch immer nicht wegschmeißen, aber mir ist noch nichts richtig Gutes eingefallen. (Meine Karten Versuche fand ich noch nicht so ganz perfekt.)

    Es grüßt herzlichst, die (h)-Meise

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  10. @ Mila: :-)

    (Mehr darf ich dazu leider nicht sagen...)

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  11. oh frau hamburger liebe!
    kann's kaum glauben, eine ähnliche einkaufstüte hängt seit einigen wochen gerahmt in meiner küche, und gerade gestern hab ich darüber nachgedacht eben die, die SIE dort liegen haben auch zu rahmen und dann zu verschenken ;) lustiger zufall!
    wünsche einen tollen tag,
    lena

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  12. Liebe Frau H.L.,
    ich glaube tatsächlich Kompost heißt das Zauberwort. Habe heute dem Bonsaikürbis gut zugeredet - vielleicht hilft auch das!?
    LG,
    kiki

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  13. Ja, die lieben Schnecken, ich leide mit dir. Bei mir im Garten gibt es auch zahlreiche Exemplare. Wie ich sehe warst, du gestern auch auf dem Wochenmarkt.Schöne Einblicke liebe Grüße Sabine

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Susanne