2. September 2014

Tutorial Tuesday: easy peasy Bindegürtel aus Lederresten


Hamburger Liebe Tutorial Tuesday
Es gibt ja so Projekte, die spuken mir oft monatelang im Kopf herum. Irgendwie kommen sie immer wieder und lassen mich nicht mehr los. Und wenn es auch nur darum geht, Lederreste aneinander zu nähen.

Im Sommer hatte ich ein Jerseykleid. Hö, was ist daran bitteschön so besonders? werdet ihr jetzt sicherlich denken. Besonders deswegen, weil ich die letzten 10 Jahre so gut wie keine Kleider getragen habe. Also außer mal zu Weihnachten oder so. In diesem Sommer habe ich beschlossen, dass vermutlich keiner außer mir meine Beine nicht schön genug für Kleider und Röcke findet und dass ich mich bitteschön nicht so anstellen soll. Und es hat sich gar nicht so schlecht angefühlt (siehe hier). Ich könnte mich quasi dran gewöhnen. Aber der Punkt war, dass an eben diesem Jerseykleid (dass ich mir gekauft und nicht selbstgenäht habe!) ein Bindegürtel aus Leder war. So ein dünnes Schnürchen aus braunem Leder. Und seit ich immer wieder dieses Kleid trug, überlegte ich mir jedes Mal, ob man sowas auch selber machen kann – aus unterschiedlich farbigem Leder.

Man kann und zwar total easy! Da ja schon bald wieder die Weihnachtsgeschenkeproduktion anläuft, könnt ihr schon mal an die beste Freundin, Schwägerin, Nachbarin oder wen ihr sonst mit Selbstgemachtem beglücken wollt ... denken. Das Leder sollte allerdings nicht zu dick sein, sonst wird der Gürtel zu steif und man kann ihn nicht mehr gut binden.

Und das geht so:

21. August 2014

Back to school – zurück zum Alltag und ein Freebie für euch!

Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber das Ferienende betrachte ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zwar freue ich mich, dass ich nun endlich wieder regelmäßig Zeit an meinem Schreibtisch und bei meinen Nähmaschinen verbringen darf. Aber das süße Leben mit meinen Kids habe ich sehr genossen. Die Sonne hat uns die gganzen Ferien über verwöhnt. Dass nun der Herbst so knall auf Fall vor der Tür steht, lässt uns deswegen nicht grämen. Soll er doch. Wir haben Sonne satt und reichlich gute Laune getankt.

Und weil ich so herrlich motiviert und beschwingt bin und außerdem die Lenis Dream Stoffe für die Händler ab sofort vorbestellbar sind, habe ich noch ein kleines Geschenk für euch. Einige von euch kennen vielleicht noch meine Schulheftetiketten zum Selbstausdrucken. Ich habe sie für euch um ein paar Motive erweitert: die Lenis Dream Edition!


14. August 2014

Huhu Leni, aufwachen! Ich muss dir was erzäääählen!


Wie ihr alle wisst, sind Hamburger-Liebe-Designs in der Regel limitierte Drucke. Wenn sie ausverkauft sind, sind sie weg, es ist Platz und Zeit für Neues. Ich finde, das ist gut so und soll auch so bleiben.

Wie bei jeder Regel gibt es aber auch hier Ausnahmen. Nämlich immer dann, wenn auch nach einiger Zeit der „Nichtmehrverfügbarkeit“ die Menge der E-Mail-Nachfragen nicht abreißen und ich auch nach einem knappen Jahr immer noch Anrufe von verzweifelten Müttern/Tanten/Patinen/Omas bekomme, derern Tochter/Nichten/Patenkinder/Enkel sich ganz total dringend ein Kleidungsstück aus eben jenem Stoff wünschen, den es einfach nirgendwo mehr zu kaufen gibt.

So geschehen bei Lenis Dream, bei dem es sich um eines eurer Lieblingsdesigns zu handeln scheint lach! Lest euch unbedingt nochmal die Geschichte zur Entstehung von Lenis Dream durch, ich finde sie auch heute noch besonders süß. Wenn Leni damals, als sie das Bild malte, geahnt hätte, was sie da für einen Boom auslöst? Ich fand das Design der Stoffe damals ja grenzwertig kitschig, aber auch mein kleines Fräulein schläft noch immer am Liebsten in ihrem Einhorn-Nachthemd und quetscht sich auch noch immer in das türkise Langarm-Shirt, dass ihr eigentlich schon viel zu klein geworden ist. Ein echter Mädchentraum! Leider konnte selbst ich nicht mehr für Nachschub im Kleiderschrank sorgen, da auch meine Vorräte nun endgültig zur Neige gegangen sind. Deshalb konnte ich auch keine der verzweifelten Nachfragen positiv beantworten.

12. August 2014

Tutorial Tuesday: Kleines Kragenlatein Teil 5, Halsbündchen gecovert

Es ist mal wieder Zeit für eine neue Folge Kragenlatein, findet ihr nicht?

Seit dem ich meine Ovi-Cover-Kombi-Diva (ich habe früher davon berichtet) sprichwörtlich zum Fenster rausgeschmissen habe und nun mit zwei separaten Maschinen (siehe FAQs) nähe, bin ich ein richtiger Cover-Fan geworden. Ich nähe im Moment tatsächlich am liebsten die Art von Bündchen, wie ihr sie oben auf dem Bild seht. Sie gehen schön fix, tragen nicht auf und kratzen nicht am Hals. Außerdem machen sie ziemlich was her und darauf kommt es ja an lach! Ein paar von euch haben mich immer wieder nach einem Tutorial gefragt und das habe ich nun schon viel zu lange auf meiner Agenda stehen. Wo passt das besser, als in meine kleine Kragenlateinreihe?

6. August 2014

Oh Sommer, oh wundervolle Langeweile


Neulich waren wir im Sommerurlaub. Ist das wirklich erst zwei Wochen her? Kommt mir schon viel länger vor. Aber es war ganz wunderbar, genauso wie wir es uns gewünscht haben: Sommersonne satt und sonst gähnende Langeweile.

Langeweile ist nämlich purer Luxus, wie ich finde. Immer wenn eins meiner Kinder zu mir sagt „Och menno Mama, mir ist ja sooo langweilig!“ antworte ich euphorisch „Wie wunderbar mein Kind! Ich freu' mich für dich!“. Meistens ernte ich dann einen verständnislos-genervten Blick, gleich gekoppelt mit der Forderung nach einem Entertainmentangebot. Die Kinder unserer Zeit eben. Gehetzt von Terminen, überfrachtet von visuellen, akustischen und informativen Reizen. Während der Schulzeit mit Hort, AGs und diversen Freizeitaktivitäten, die ich versuche so klein wie möglich zu halten, kann das Kleinvolk gar nicht mehr so richtig abhängen und gelangweilt in der Nase bohren.

Dabei kommen einem bei Langeweile die besten Ideen. Das Hirn fäng erst an zu arbeiten, wenn man es nicht ständig mit neuen Reizen füttert. Also, das klingt jetzt vielleicht nach Hausfrauenphilosophie, aber ich denke es ist viel Wahres dran.

Auch ein Grund, warum wir in diesem Jahr mal wieder nach Dänemark an die Nordseeküste fahren wollten. Da ist es nämlich – ohne den Dänen zu nahe treten zu wollen – ganz wundervoll unaufgeregt und ziemlich langweilig. Wenn man das zulässt.

5. August 2014

Winterstoffe vernähen bei dem bombigen Sommer da draußen? Nö, ohne mich...


Eigentlich sollten hier Herst- und Winterstoffe unter der Maschine rattern. Tun sie aber nicht. Mich hat nämlich ein akuter Anfall von „Ich will jetzt auch endlich mal ein Sommerkleid für diesen Jahrtausendtropenwasauchimmersommer! Jetzt!“. So! Gesagt, genäht.

Seit dem ich das Design My Mandala aus der Elephant Love Kollektion entworfen habe, träume ich von einem bodenlangen Sommerfähnchen. Meine Freundin würde jetzt sagen „bodenlang macht dich ja noch kleiner als du eh schon bist.“ Pöh! Mir doch egal!

Der Schnitt ist Lorelady von Jolijou. Nur, dass ich mir das sehr zeitaufwändige Geraffe am unteren Rockteil gespart habe. Ebenfalls habe ich auf einen Reißverschluss an der Seite verzichtet. Stattdessen habe ich zwei Gummis in das obere Rückenteil eingenäht. Neckholderträger dran, aus die Maus. Neckholder ohne was drunter ist in meinem Alter grenzwertig (finde ich), denn die Schwerkraft gewinnt die Oberhand. Nachedem ich allerdings festgestellt habe, dass einige meiner futuristischen Schwerkraftbekämpfer die Möglichkeit bieten, die Träger zum Neckholder zusammen zu klipsen, ist das also auch kein Hinderungsgrund mehr.

15. Juli 2014

Warum wir alle HAPPY sein sollten – jetzt!

Während es um unser dänisches Ferienhaus dicke Tropfen regnet, sitzen wir gemütlich auf dem Blümchensofa und genießen die Aussicht. Naja, jetzt im Moment genießen wir eher die Aussicht in der Glotze, die ausnahmsweise mal am Vormittag läuft. Aber wann kann man schon live dabei sein, wenn Weltmeister nach Hause kommen? Habt ihr auch noch das Dauergrinsen von Vorgestern im Gesicht? Ich muss ja gestehen, dass mich Fußball im Allgemeinen und die WM im Besonderen nicht wirklich tangiert. Aber das Spiel musste ich dann doch mitgucken. Was war das spannend!

Mein Mann und meine Kinder waren Feuer und Flamme und wenn nicht Ferien wären, würden wir jetzt allesamt mit dicken, dunklen Augenringen herumsitzen oder uns in die Arbeit und in die Schule schleppen müssen. Aber wir sind einfach nur happy!

Einen weiterer Grund HAPPY zu sein verrate ich euch jetzt: Exklusiv für Stoff & Liebe habe ich im April eine Neuauflage eurer Lieblingsdesigns aus der Happy-Serie umcoloriert. Die 4 Designs gibt es ab sofort auf Jersey im Online-Shop von Stoff & Liebe zu kaufen. Und nur da!

Bei diesem Bild gerate ich ins Schwärmen: Dany von Andersnahtig hat ihre Tochter in diesem tollen Gewitterstimmungsbild festgehalten... in einem wunderschönen Happy-Shirt. Mehr tolle Fotos findet ihr auf ihrem Blog.

Die Farbpalette ist so angelegt, dass ihr die neuen Happys auch zu einigen Designs der Fly- und auch der Elephant-Love-Serie kombinieren könnt. Außerdem finde ich, dass sie sich besonders gut zu Jeans kombinieren lassen.

3. Juli 2014

Kameraliebe: meine kleine neue X-M1


Im Grunde meines Herzens bin ich ein fleißiger Mensch, arbeite viel und strenge mich an. Meistens zumindest. Deshalb habe ich irgendwann begonnen, mir einmal im Jahr einen Wunsch zu erfüllen. Denn wenn man viel arbeitet, darf man ruhig auch ab und zu mal besonders nett zu sich selbst sein. Also ich freue mich immer darüber, wenn ich mir mal bewusst etwas Gutes tue.

Meistens bin ich im Juni besonders nett zu mir selbst. Das liegt daran, dass ich im Juni Geburtstag habe. Also überlege ich spätestens ab April, mit was ich mir eine Freude machen könnte. In diesem Jahr waren wir ja im April in NY und ich habe meine große Knipse tapfer eine Woche lang durch die Stadt getragen, die niemals schläft. Um Tag und Nacht schöne Erinnerungen auf einem kleinen Chip festzuhalten. Dabei bin ich fast unter dem Gewicht von Kamera und Objektiv (und den Siebensachen der Familie) zusammen gebrochen. Da wusste ich, was ich mir wünsche. Eine neue Kamera, die fast alles kann wie die große, nur viel kleiner und leichter ist.

Eine eierlegende Wollmilchsau sozusagen. Weil wir alle erwachsene Menschen sind, wissen wir natürlich, dass es sowas nicht gibt. Trotzdem habe ich mich – gleich nachdem wir wieder in Hamburg gelandet sind – an den Rechner geschwungen und habe mit der Recherche begonnen. Ich wollte was kleines feines, aber keine Kompaktkamera. Ich wollte die Freiheit haben, Objektive zu wechseln, aber ich wollte nicht schwer tragen. Ich wollte, ich wollte...

Als ich dann irgendwann überhaupt nicht mehr wusste, was ich eigentlich wollte und ich mich auch nicht mehr genau erinnnern konnte, in welchem Testbericht ich das und in welcher Kundenrezenssion ich jenes gelesen habe, habe ich mir einfach eine kleine hübsche Systemkamera samt Objektiv bestelllt. Weil die so hübsch aussah, in mein Budget passte (gerade so) und zudem hatte ich keine Lust auf weitere Wochen lesen und studieren. Ich wollte knipsen!

1. Juli 2014

Huhu Nähmaschine, kennst du mich noch?

Kleid mit U-Boot-Ausschnitt von Lillesol & Pelle aus Elephant Love Jersey und passendem Campante

Seit dem wir vierbeinigen Nachwuchs haben, haben mich meine Nähmaschinen nicht mehr oft gesehen. Meinen Computerarbeitsplatz habe ich kurzerhand auf den Esstisch verlegt. So habe ich das Kleingewusel und die Kabel alle gut im Blick, wenn ich am Arbeiten bin. Die Näherei habe ich – wenn überhaupt – auf's Wochenende verschoben. Dafür habe ich gleich einen ganzen Stapel Tanktops, Shirts und Kleider zugeschnitten, denn das geht ja auch am Esstisch.

Ein paar Sachen konnte ich tatsächlich letzte Woche mal fotografieren, als abends besonders schön die Sonne in unseren Garten geschienen hat. Der Norden ist ja in diesem Sommer nicht gerade sonnenverwöhnt, deshalb stapeln sich hier die Modelle und das kleine Fräulein ist schon leicht genervt, weil sie die Sachen erst anziehen darf, wenn die Fotos im Kasten sind. Bei den Tanktops hatte ich keine Chance. Die treffe ich bisweilen in der Wäsche. Also nicht, dass es hier so irre warm wäre. Aber das kleine Fräulein hat beschlossen, dass wenigstens drinnen Sommer ist. Ich liebe diese Weltsicht.

27. Juni 2014

NY mit Kids – die Jump&Run-Edition und die glückliche Gewinnerin der Kameratasche


Wir haben es also getan: die ganze Familie (ausgenommen Polly) im April in den Flieger gepackt und sind über den großen Teich geflogen. In ein Abenteuer, dessen Ausgang ungewiss war. Denn wer konnte uns vorher garantieren, dass wir nicht eine Woche auf Spielplätzen abhängen, weil das Kleinvolk keine Lust hat, Kilometer um Kilometer die Straßen von Big Apple zu erkunden?

Pustekuchen! Unterschätze nie dein Kind! Das war gleich die erste Lektion, die wir oberschlauen und zweifelgeplagten Eltern lernen durften. Unsere Kinder haben uns einen völlig anderen Blick auf diese sagenhafte Stadt eröffnet und sich als urban jungle explorer aller erster Güte erwiesen. Sie haben sich in jedem Fall in dieser Woche das Goldene Pfadfinderabzeichen am Bande verdient – falls es sowas geben sollte.

17. Juni 2014

Neue Kamera, neue Fototasche, ein Ausflug nach New York und eine Verlosung!

Anfang des Jahres habe ich mich – nach langem Überlegen und nach umfangreicher Recherche – entschieden, meine Canon EOS 450D gegen ein leistungsstärkeres Modell einzutauschen. Ich habe lange mit mir gerungen, denn eigentlich habe ich immer mit einer Vollformatkamera geliebäugelt. Viele Gründe haben aber schlussendlich dagegen gesprochen. Die Anschaffung einer Vollformatkamera hätte einfach mein Budget gesprengt. Es hätte nämlich nicht nur ein neuer Body gereicht. Ausschlaggebend war, dass ich meine alten und teilweise sehr geliebten Objektive nicht hätte weiter verwenden können. Neben der EOS 70D ist auch noch ein neues Objektiv eingezogen (ich habe darüber in meinen FAQs geschrieben).

Neben all der Begeisterung für die neue Kamera musste ich allerdings eins schnell feststellen: boah, ist das plötzlich alles schwer! Zuhause bzw. im Job ist das kein Thema. Ich habe mir ja die neue Ausrüstung vorallem deshalb gekauft, um euch noch schönere Fotos von meinen Stoffe und noch schönere Fotos von meinen genähten Modellen machen zu können. Aber ich mache nunmal auch aus großer Leidenschaft gern schöne Fotos im Urlaub. Und zwar nicht nur mit dem Handy. Deshalb muss das Equipment mit – wiege es, was es wolle.

Im April stand ein ganz besonderer Urlaub vor der Tür: eine gemeinsame Reise nach NY mit der ganzen Familie. Crazy! Mein wenig flugbegeisterter Mann gab sich endlich einen Ruck und mein Flehen fand Erhörung... wir haben es tatsächlich getan! Vorher musste ich allerdings noch das Problem mit der Elefantenkamera lösen.

Nachdem ich schon zwei großartige Taschen von Photoqueen mein eigen nennen darf, bin ich gleich mal im Shop stöbern gegangen. Und ich habe genau das gefunden, was ich mir vorstellte – eine Tasche, die zwar groß ist, aber nicht sperrig und die man sowohl quer als auch auf dem Rücken als Rucksack tragen kann: die Sidney von Epiphanie. Meine etwas kleinere Fototasche aus dem letzten Jahr, die mich seit dem Sommerurlaub auf Amrum nicht nur als Fototasche ganz oft begleitet, liebe ich sehr. Und ich wusste, dass die Epiphanie-Taschen ihr Geld wert sind. Tausend Innen- und Seitentaschen, mit und ohne Reißverschluss, robuste Platzwunder und nicht zuletzt einfach hübsche Taschen, denen man ihr praktisches, weiches Innenleben gar nicht auf den ersten Blick ansieht – weil sie eben wie eine modische Handtasche aussehen.


München – weiß-blau, ziemlich analog und mit ganz viel Herz


Wenn ich immer lese, wie sehr analoge soziale Kontakte verkümmern würden, wenn man sich zu viel im Social Media Web aufhalten würde, muss ich immer an meine Mädels denken. Diese Gruppe Bloggerinen – allesamt liebenswerte, tolle Frauen – die sich vor ein paar Jahren im Netz zusammen gefunden hat und die mir alle zu Freundinnen geworden sind. Natürlich tauschen wir uns die meiste Zeit auf digitalem Wege aus. Das geht auch gar nicht anders, denn wir wohnen über ganz Deutschland verstreut, von Schleswig im Norden bis nach München im Süden, von Köln im Westen bis nach Leipzig im Osten.

Aber einmal im Jahr haben wir alle Sehnsucht nach einem ganz analogen Treffen. Ein Treffen zum in den Arm nehmen, sich in die Augen schauen. Miteinander lachen und auch miteinander Sorgen und Tränen teilen. So wie Freundinnen das eben machen. Und dann muss ich leider ein Loblied singen auf Mark Z. und das böse Internet, dass uns alle zusammen geführt hat und uns den Raum gibt, unsere Freundschaften zu pflegen und unserer mittlerweile sehr analoges Band zu knüpfen.

10. Juni 2014

Fly to the Sky, ein kleines belgisches Mädchen mit einem zauberhaften Kleid und eine Verlosung!

Vor einiger Zeit erreichte mich ein E-Mail von Marte von Compagnie M., die mich fragte, ob ich eines ihrer Schnittmuster probenähen wolle. Compagnie M. kannte ich nicht. Aber die Nachricht war so nett geschrieben, dass ich gleich mal auf Martes Blog klicken musste. Die Sachen, die sie für ihre kleine Tochter Lisa näht, und die Fotos, die sie davon macht, haben mich gleich gefangen genommen: so klar, reduziert und ohne Getüddel, ein bisschen retro – genau mein Ding!

Das Schnittmuster Louisa, von dem sie schon einige Beispiele auf ihrem Blog gezeigt hat, fand ich ganz zauberhaft. Ich schrieb ihr, dass ich unheimlich gerne probenähen würde, aber nicht weiß, ob ich es bis zu ihrer Blogtour schaffen würde. Sie hat das Schnittmuster auf Deutsch übersetzen lassen und ich würde mal sagen, dass das ein echter Glücksfall ist. Ich hoffe, noch viele weitere ihrer sehr besonderen Modelle werden folgen.

Foto: Marte, Compagnie M.
Jedenfalls haben wir nach einer sehr netten E-Mail-Konversation beschlossen, dass sie das Nähen übernimmt und ich das Modell und auch das kleine Model auf meinem Blog zeigen würde. Sie hat eine ganz zauberhafte Louisa mit dem Hamburger Liebe Stoff „Fly to the Sky“ genäht und ihre kleine Maus mit den coolen Stiefeln (ich bin ganz neidisch auf diesen lässigen Look!) sieht zum Anbeißen aus. Der Kobistoff ist aus einer alten Hose, getreu dem Motto use what you have.

6. Juni 2014

#tgif

Alles klaro? Ja, die Twitteraner unter euch wissen gleich Bescheid! #tgif ist ein sogenannter Hashtag, ein Stichwort. Heißt nichts anderes als Thank god, it's friday! Ein Glück, ein langes Wochenende liegt vor uns. Manche von euch haben sogar Ferien.


Was freue ich mich auf drei Tage süßes Nichtstun (ähem, bis auf die üblichen Termine), Eis, Sonne und Garten. Ich hab schonmal angefangen mit meinem kleinen Glücksritter. Er hat ein bisschen Fußball im Garten gekickt, ich habe mich in faulem Nichtstun geübt, einen Sanften Engel (Vanilleeis und Orangensaft) geschlürft – mein Sommerlieblings„getränk“ – und verzückt in der neuen Sweet Living geblättert. Wunderschöne Wohnräume, Dekoideen und Schnickeldi mit hohem Haben-wollen-Faktor und mitten drin zwei fette Doppelseiten Hamburger Liebe!

3. Juni 2014

Wie ein Weihnachtstürkranz doch noch fliegen lernte {Mini-Tutorial}


Mit den Türkränzen bei uns ist das so eine Sache. Ich finde sie hübsch, würde auch immer gern einen passend zur Jahreszeit an unsere Eingangstüre hängen, aber sobald ich das Haus betreten habe und die Tür hinter mir schließe, habe ich das Thema Türkranz schon wieder vergessen.

So kam es auch, dass unser Weihnachtstürkranz von 2012(!) – so ein hübscher, aus Ästen gewundener mit roten Beeren aus lackiertem Styropor, die täuschend echt aussahen – auch noch das ganze Jahr 2013 über an der Tür  hing. Kein Scherz. Oh je, dachte ich mir immer, wenn ich das Haus betrat – was mag wohl der Postbote denken? (Als ob Postboten über Türkränze nachdenke würden...).

30. Mai 2014

Blumen auf der Pizza und Flamingos im Kaffee... (mit Anleitung zum Nachbacken)

Es ist Mai und es hat 12°C. Aber immerhin, die Sonne scheint. Also packten wir uns gestern in unsere bereits eingemotteten Daunenjacken und haben trotzdem den Nachmittag im Garten genossen. Es gibt ja kein „schlechtes“ Wetter, sondern nur schlechte Kleidung – sagt man so. Obwohl man bei dem Sonnenschein und den paar tanzenden Zuckerwölkchen wohl kaum von schlechtem Wetter sprechen konnte am gestrigen Vatertag.

Mein Liebster gehört zum Glück nicht zu der Sorte Vater, der am Vatertag mit seinen Kumpels gröhlend durch die Felder zieht und abends sturzbetrunken neben mir ins Bett fällt. Gott sei Dank! Er hat den freien Tag mit seiner Familie genossen und auch wenn die Kinder wiederum am späteren Nachmittag mit ihren Kumpels davon gezogen sind, so hatten wir dennoch eine wunderschöne Zeit zusammen.

Es gab leckere Pizza mit Ziegenkäse, Gemüse und Kapuzienerkresse, Eiskaffee und Frankenwein.


Da ich mit meiner Laktoseintoleranz beim Italiener die Pizza immer ohne Käse bestellen muss, bin ich dazu übergegangen, Pizza am Liebsten selbst zu machen. Geht ja immer total ratzfatz. Wollt ihr auch mal?

28. Mai 2014

Alles, was ihr schon immer mal wissen wolltet und euch dauernd fragen traut...



Einmal im Monat ungefähr muss ich eine Frage nach dem Modell meiner Stickmaschine beantworten. Dabei habe ich gar keine. Und auch die Frage, ob ich in Hamburg einen Laden habe, wird mir ziemlich oft gestellt (übrigens nein, ich habe keinen Laden). Mit welcher Kamera ich meine Bilder knipse, welche Rasse Polly ist und warum ihr den Hamburger-Liebe-Newsletter nicht bekommen habt.

Ich beantworte ja (fast) alle eure Fragen sehr gern, aber manchmal fehlt mir einfach die Zeit für eine ausführliche Antwort. Dafür habe ich mich jetzt endlich mal hingesetzt und FAQs für euch verfasst. Das wollte ich schon SO! lange machen. Natürlich sind sie stets erweiterbar und wenn euch nochwas auf der Seele brennt: immer her mit den Fragen! Jetzt wo ich schon mal dabei bin lach!

Oben im Menü findet ihr also ab sofort den Punkt FAQ. Wer trotzdem noch Fragen hat, stellt mir die am Liebsten per Mail. Wie das geht, wisst ihr ja!

27. Mai 2014

Und das Beste kommt zum Schluss...

Nein, keine Sorge – hier ist noch lange nicht Schluss. Aber das Warten hat ein Ende! Morgen nämlich rollen bei Hilco mehrere bestellte LKW auf den Hof und die Elephant Love Designs beginnen ihren Umzug. Nämlich von Leinfelden-Echterdingen nach überall da, wo sie schon sehnlichst erwartet werden.

Und da ich mir für diesen schönen Augenblick ein echtes Kawumm-Teilchen aufheben wollte, bekommt ihr hier Grace Kelly, äh nee... Kelly, meine geschätzte Probenäherin, auf dem Silbertablett der Inspirationen serviert. Ich bin ja immer wieder mal sprachlos, was meine Probenäherinnen aus meinen Stoffen zaubern. Bei Kellys 50ties-Audrey-Hepburn-meets-Grace-Kelly-Dress gehen mir wirklich die Superlative aus. Simply wow!

Foto: Kelly von dowo design

My Mandala – das Design, das ursprünglich nur ein Kombistoff werden sollte – hat echtes Star-Potential in diesem Sommer. Kelly schickte mir zuerst eine Collage aus meinem Stoffmuster und einem Burda-Schnitt (Burda-Style 8/2012). Allein das sah schon richtig cool aus. Ich lasse euch einfach mal in Bildern schwelgen...

23. Mai 2014

Things I LOVE – ich liebe den Herbst!

Jetzt denkt ihr sicherlich, ich wäre bekloppt. Zwei Tage fast 30 Grad, der Frühling überschlägt sich fast in Pracht und Fülle und überhaupt, warum freuen wir uns nicht erstmal über Erdbeeren, barfuß und laue Nächte auf der Terrasse?

Das ist ganz einfach: es gibt neue Stoffe! Und wie ihr ja bereits wisst, ticken die Uhren bei Hilco und mir ein bisschen anders. Sprich: es wird lange im Voraus geplant und gearbeitet. So habe ich zum Beispiel schon im April die Frühjahrs/Sommer-Kollektion für 2015 abgeschlossen, die Designs sind bereits alle im Andruck! So war das auch im letzten Jahr. Wie ich so arbeite und wie lange das alles dauert und was einem dann dazwischen kommen kann, erzähle ich euch demnächst mal in einem ausführlicheren Posting.

Aber nun zurück zum Herbst und auf was ihr euch da freuen könnt! Diese kleine feine Kollektion liegt bei mir schon eine ganze Weile in der Schublade. Ich habe immer wieder mal daran gearbeitet, Designs sind dazugekommen, andere wurden wieder verworfen. Irgendwie hat sie nie so recht in den Zeitplan gepasst. Bereits 2012 habe ich daraus zwei Designs veröffentlich – Love Stuff und Cool Stuff. Aber weitere Einzelgänger wollte ich nicht, also hieß es warten und geduldig sein. In diesem Herbst ist es endlich so weit: alle meine Herbstlieblinge auf Stoff – meine neue Kollektion Love!


Als ich das Design damals entworfen habe, überlegte ich mir, was ich am Herbst am liebsten mag. Meine Liste wurde ganz schön lang. In meinen Gedanken erlebte ich eine kleine Herbstgeschichte. Ich machte einen Spaziergang im Wald. Die Sonne stand tief und blitzte zwischen den Zweigen und ein paar Wolken vom Himmel. Die bunten Blätter raschelten unter meinen Füßen. Auf der nahegelegenen Streuobstwiese hingen die letzten Äpfel und Birnen süß und saftig am Baum. Ein Fuchs schlich durchs Unterholz, Eichhörnchen sammleten Eicheln, Nüsse und andere Waldfrüchte für ihre winterliche Kaffeetafel. Dicke Wolken versammelten sich am Horizont. Ich öffnete meinen Regenschirm und machte mich auf den Weg nach Hause. Die Luft roch süß und reif, der Regen sammelte sich in glitzernden Pfützen zwischen dem Laub. Ich zog mir meinen Schal enger um den Hals und freute mich auf Zuhause. Dort warteten frisch aufgebrühter Tee und Schokomuffins auf mich und meinen hungrigen Magen. Oder war's Apfelkuchen? Jedenfalls hat es sehr lecker gerochen und der Liebste und ich saßen auf dem Sofa und blickten verträumt ins Kaminfeuer...

Ok, wir haben gar keinen Kamin. Und den Fuchs hätte ich auch nicht getroffen – genauso wenig wie die Eichhörnchen. Die hätten nämlich ganz fix vor Polly Reißaus genommen lach. Aber der Rest... ein Traum in Herbst.

9. Mai 2014

Stick dir ein paar Federn und flieg!

Gut Ding will manchmal Weile haben, das kennt ihr ja sicher schon von mir. Manche Dinge müssen einfach reifen und dürfen erst auf die Bühne, wenn sie perfekt sind.

So war das auch bei den Feder-Stickies, auf die viele von euch schon so lange warten. Aber dafür bin ich jetzt umso glücklicher, euch wirklich eine – wie ich finde – ganz wunderschöne Stickserie präsentieren zu dürfen. Nein, eigentlich sind es sogar zwei! Und die beiden entsprechen so ganz, was ich mir für die Fly-Kollektion gewünscht habe.

Es gibt ausnahmsweise mal keine Buttons oder Applikationen – die haben wir während der Entwicklung der Stickies wieder verworfen. Dafür steckt die Serie „Fly Feather“ voll von 12 (!) verschieden großen Federn, bei denen ihr eurer Farbfantasie freien Lauf lassen könnt.

23. April 2014

Hallo Frühling – auf nach Nordfriesland, Narzissen zählen!


Ist es nicht wunderbar da draußen? Alles Grau und Braun der vergangenen Wintermonate ist in sattes Grün getunkt. Und der Farbe nicht genug, hat einer den großen dicken Pinsel in Bunt getaucht und einmal über dem ganzen Grün ausgeschüttelt. Tulpen, Narzissen und Löwenzahn blühen um die Wette, Schlüsselblumen und Veilchen räkeln sich, um den besten Platz an der Sonne zu ergattern.

Letztes Jahr um diese Zeit hat der Frühling gestöhnt, denn er konnte den Winter kaum besiegen. Schnee bis in den April – erinnert ihr euch? Und besonders gut erinnere ich mich daran, dass wir im April zum ersten Mal nach Nordfriesland zum Narzissenfest auf den Hof Hilligenbohl fahren wollten und der Winter einfach nicht loslassen wollte. Wir haben quasi mitgefiebert, ob die Narzissen unter den schützdenden Planen noch noch ihre Gesichter zeigen würden, wenn die Familie Kirchner die Pforten zu ihrem wundervollen Anwesen öffnen würde.

Und tatsächlich: am Tag des Narzissenfestes strahlen die Blüten mit der Sonne und dem knackeblauen Himmel um die Wette und die Bienen summten um den frischen Apfelkuchen.

12. April 2014

12 von 12 im April

Heute war ein guter 12., denn wir konnte endlich mal wieder ausschlafen. Keine Termine, keine Geburtstagsfeier, keine Verpflichtungen. Herrlich!

Der kleine Glücksritter nächtigte bei einem Freund, das kleine Fräulein hat sich ganz brav und still beschäftigt, bis Mama, Papa und Polly endlich aus der Koje gekrochen kamen. Deshalb gab es bei uns heute eher Spät- als Frühstück, dafür aber um so üppiger. Wer nicht satt wird, ist selber schuld.

Bei mir fängt die Tulpenzeit nicht wie bei vielen anderen kurz nach Weihnachten an. Es kann sogar vorkommen, dass ich die ersten Tulpen erst im März kaufe. Dann, wenn für mich der Frühling nicht mehr weit ist und ich davon ausgehen kann, dass die Tulpen nicht mehr ausschließlich aus dem Treibhaus kommen. So richtig satt kaufen an Tulpen tu' ich mich eigentlich erst, wenn es Freilandtulpen – am besten noch aus der Region – gibt. Ich liebe die! Man kann ihnen zwar fast beim Wachsen zusehen, aber ich finde es wundervoll, wenn sie sich mit geballter Blütenpower aus der Vase räkeln.

Mittags – nachdem alle wieder zuhause versammelt waren, sind wir zum Ponyhof aufgebrochen, wo das große Kind heute auch mal mitreiten wollte. Das Wetter war so wunderbar, dass die kleine Truppe nach der Reitstunde spontan noch einen kleinen Ausflug um die Koppeln gemacht hat. Bei dem frischen Grün hält es keinen lange auf seinem Platz.

Polly wäre zu gern zwischen den Beinen der Ponys herumgelitzt. Sie hat im Moment eh Hummeln im Hintern und ist kaum zu bremsen. Aber zwischen Pferdebeinen flitzen geht ja mal so gaaaar nicht. War heute also mal nix mit Leine los.

9. April 2014

Krass! (Und herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!)

Krass. Sagte ich schon auf Facebook. Seid ihr des Wahnsinns lach??


Jetzt muss ich mal eine Lanze brechen für die besten Fans ever!
Facebook hat vor kurzem mal wieder die Regeln geändert. Sie wollen nämlich, dass man künfitg dafür bezahlen muss, wenn man Reichweite erlangen will. Das heißt, dass meine Postings auf Facebook in Zukunft nur noch alle die erreichen, die meine Seite dort mal geliked haben, wenn ich dafür regelmäßig Geld in die Hand nehme und dafür bezahle. Das liegt schlichtweg daran, das Facebook in Content „ertrinkt“. Mittlerweile sind sehr viele Menschen dort online und viele Menschen erzeugen viele Inhalte. Texte, Bilder, Links, wasauchimmer. Und Facebook fängt an, relevante Inhalte von weniger relevanten zu trennen und meint zu wissen, was gerade im Moment interessant für euch ist und was nicht.

Jetzt denkt ihr vielleicht – hey! – die Firma Hamburger Liebe kann Gewinnspiele veranstalten, die über 2.000 Kommentare bekommen, die haben bestimmt genug Geld und können das. Fehlanzeige! Die Firma Hamburger Liebe besteht noch immer aus mir, my self and I. Und Polly. Aber die ist nur für Imagewerbung zuständig und verdient sozusagen kein Geld. Bezahlen muss ich sie dafür trotzdem, aber sie gibt sich mit regelmäßigen Waldspaziergängen, ein bisschen Kopfarbeit und Leckerlis in vielen Geschmacksrichtungen zufrieden. Meine Arbeitszeit lässt sich leider (oder zum Glück) auch nicht noch weiter expandieren, denn – wie schon an anderer Stelle erwähnt – hat auch mein Tag nur 24h. Und mein täglicher 7h Slot gehört nicht nur mir und meinen schönen Stöffchen, meiner Nähmaschine und meinem Computer, sondern auch noch unserem Haushalt, der Waschmaschine, dem Hundchen, den Familieneinkäufen und sonstigen Terminen, ohne die hier bei Familie Hahaell nichts läuft. Schade Mr. Zuckerberg, bezahlte Werbung ist keine Option.

Es geht aber auch anders und das habt ihr gestern und heute bewiesen!

8. April 2014

Endlich, endlich – das Warten hat ein Ende – Fly kommt geflogen!


Ja, ich weiß. Der April kann ganz schön weit weg sein. Und obwohl ich mich hier schon wieder mit Herbststoffen um geben (auch schön...!), kam es selbst mir teilweise unendlich lange vor. Aber hey! Schon mal einen Frühling ohne April erlebt? Genau. Deshalb muss ich euch jetzt mal ganz doll loben für eure große Geduld. Ich weiß ja, dass es hart ist, euch solche Designs vor die Nase zu halten und dann zu sagen – öhm sorry, dauert jetzt leider noch ein paar Monate. Aber Vorfreude ist doch die schönste Freude!

Ich könnte euch jetzt noch die Geschichte von dem Containerschiff mit der Rohware an Bord erzählen, dass statt wie geplant Antwerpen anzulaufen noch eine kleine Europa-Tournee eingeschoben hat. Oder von dem LKW, der in den Pyrenäen in einem irrsinnigen Stau steckte. Aber erstens hab ich mit diesem ganzen Produktionsgedöhns ziemlich wenig am Hut (das machen Menschen, die sich damit auskennen) und zweitens stecken in einer solchen Produktionskette immer mal ein paar Haken und Fußfesseln. Es ist eben ein Geschäft mit Menschen.

Eigentlich wollte ich euch nämlich viel lieber erzählen, dass die Fly-Stoffe (falls sich noch ein paar Haken und Fußfesseln auftun) nächste Woche ausgeliefert werden und sie euch dann endlich bei eurem Händler in die Arme fliegen können. Selbst die Ottobre hat sich so über die Fly Stoffe gefreut, dass sie sie glatt bei der nächste Ausgabe auf den Titel plaziert haben. Ist das nicht toll?

Tutorial Tuesday: Mini-Boshi für Eierköppe


Ihr Lieben, es östert – ob ihr nun wollt oder nicht. Die Osterhasen glotzen einen schon aus den Supermarktregalen an, kaum dass die übriggebliebenen Nikoläuse das Feld geräumt und ihre Rückreise in den Schokoschmelztopf in der Schokoladenfabrik angetreten haben. Um dort ihre alljährliche Transformation von Bartträger in Langohr geduldig zu ertragen. Alles nur ein Märchen, aber was wäre die Welt ohne Märchen.

Und nachdem ich beschlossen habe, dass ich meinem Häkelarm (ja leider, er ist noch immer böse mit mir) keine Pause mehr gönne und er mich nächstes Jahr an Ostern wieder besuchen kommen soll, wenn er unbedingt meint, habe ich die Häkelnadeln rausgekramt und euch Hasenohren gemacht. Höhö!

Und weil das so ruckzuck geht und fernsehen sowieso langweilig ist, verrate ich euch flux, wie das geht.

7. April 2014

Ein Traum in Schoko: Mister „ich bin neu hier“, mit Nachnamen Hüftgold delüx.


Mein all time favourite unter den Schokokuchen war bislang immer der ultimative Quadruple-Chocolate-Hüftgold-Cake von Cynthia. Der aus dem roten Backbuch. Den gab es zu jedem Geburtstag. Als Gugl, als Herz, aus der Springforn, als Kastenkuchen. Name it, he was it. Mit Frosting oder ohne. Meistens aber mit.

Lecker aber... uffz. Pflegte die Familie zu sagen. Und die Kinder irgendwann: Mama, bäckst du uns einen Kuchen? Aber nicht den Schokokuchen, ok? Schwierige Sache. Ich liebe nämlich Schokokuchen. Und Schokokuchenbacken. Also musste ein neuer her. Einer, bei dem man nicht nach drei Bissen Uffz! sagen muss und bis zur übernächsten Mahlzeit satt ist. Zum Glück ist ja in unserer Zeit ein Backbuch mit unendlichunzähligenhunderdrölfzigmillionen Seiten verfügbar: das Internet. Man hat es überall und immer in der Tasche und es hat auf nahezu jede Frage eine Antwort. So auch auf die: wo finde ich unseren neuen Lieblings-Schokokuchen?

2. April 2014

Mittwochslektüre: Bastelspaß für die Kleinen

Basteln eure Kinder auch so gern? Unsere schon. Aber der Apfel fällt vermutlich nicht weit vom Stamm. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich als Kinder auch alles verbastelt haben, was irgendwie verfügbar war. Später gingen wir beide in die Werk-AG und überschwemmten unser Zuhause mit Unmengen an selbstgetöpferten, selbstgeschreinerten oder selbstgespecksteinten Stehrumchen. Abstauben durfte die natürlich Mutti. Auweia – ich fürchte, da blüht uns noch was.

Zuhause dürfen natürlich keine Klorolle, Pappreste oder sogar Stoffabschnitte in den Müll wandern, denn man könnte ja noch was draus basteln. Meine Kinder wünschen sich zum Geburtstag besondere Stiffte statt Spielzeug. Oder zumindest auch.
Da verwunderte es mich nicht, als mein Liebster vor ein paar Wochen mal mit einem neuen Buch nachhause kam, das sich die Kinder aussuchen durften. Die fabelhafte Welt der Knete*mit einer extra großen Packung Knete. Und kaum zuhause kneteten sie schon drauf los.

Das Buch ist klasse! Es ist mit zahlreichen Tierchen befüllt und jedes Tier ist Schritt für Schritt erklärt, so dass die Kinder das komplett in Eigenregie hinbekommen. Hier eine Kugel, da drei Würstchen und fertig ist der Osterhase. Und weil's so viel Spaß macht, wird gleich noch ein Rübenacker dazu geknetet.

Osterhase geknetet von Fräulein Schlau

1. April 2014

Mein März, wo bist du hin verschwunden?


Kaum hat einer das neue Jahr angeknipst, ist ein Viertel davon schon an einem vorbei gerauscht. So als würde man zu nah am ICE-Gleis stehen. Man spürt einen scharfen Wind im Gesicht, aber die Wagons ziehen einfach zu schnell an einem vorbei, als das man die Menschen darin erkennen kann. Zum Glück hält der Zug, wenn auch nur kurz. So bald es piept: Bitte zurücktreten, der April fährt in wenigen Minuten ein!

So ging es mir in diesen ersten drei Monaten – der März ist besonders rasant an mir vorbei gerast. Und bevor der April so richtig durchstartet und ich den Anschlusszug verpasse, will ich nochmal kurz revue passieren lassen, was da alles so war in diesem März. Da war so viel!

Zum Glück halte ich in meinen vielen Bildern all diese Momente fest, Instagram hilft mir dabei wie ein Notitzbuch, in dem ich diese schnellen Momente festhalten kann, um sie dann später nochmal in Ruhe erleben zu können. Mein Bildergedächtnis sozusagen.

24. März 2014

Alte Liebe rostet nicht: Elephant Love – Edition 2014

Elephant Love ist eine ganz besondere Liebe. Das Stoff-Deisgn habe ich 2011 zusammen mit Michas Stoffecke realisiert. Schnell waren sowohl der Popeline als auch die Jerseys vergriffen. Seit dem vergeht kein Monat, in dem mich nicht mehrere Anfragen per Mail, PN oder über welchen Kanal auch immer erreichen, von Menschen, die ganz dringend auf der Suche nach einem Stückchen Elephant Love sind. Leider meistens vergeblich.

Als ich damals dieses Design entwickelt habe, war ich mir über dessen Bedeutung kaum bewusst. Die Geschichte über die Entstehung könnt ihr hier nachlesen. Ich mochte einfach dieses gebatikte Stück Stoff mit den Elefanten darauf, die mich irgendwie an meine Kindheit erinnerten. An meine Tante mit der ausgeprägten Sammelleidenschaft und letztendlich auch an einen Druck, den meine Eltern lange an der Wand hängen hatten.

6. März 2014

Mehr Schwäne, mehr Boote...

Es kommt selten vor, dass ich von einem neuen Design alle Farben vernähe. Das schaffe ich eigentlich gar nicht. Auch wenn ich es natürlich gern möchte. Denn schließlich muss ich bei der Colorierung von neuen Designs am Ende das dringende Bedürfnis haben, mir genau daraus etwas nähen zu wollen. Oder für meine Kinder. Oder für irgendwen. Aber er muss bei mir durch die Maschine laufen wollen.

So simpel die Boote und die Schwäne (und übrigens auch die Äpfel und Birnen – wie ja der Name schon sagt) auch sind – ich liebe sie! Und obwohl ich schon längst an einem erschreckend dickem Punkt auf meiner To-Do-Liste sitzen sollte, den ich schon seit Wochen vor mir her schiebe... ich musste einfach weiternähen.

Zu guter Letzt bleibt noch der royalblaue Schwan-Stoff mit den pinkfarbenen Wellen. Tja, da hatten meine Ovi und ich gestern einen ordentlichen Knatsch miteinander. Was 3 abgebrochene Nadeln ihrerseits und jede Menge unanständiger Ausdrücke meinerseits zur Folge hatte. Und ein unvollendeter Stufenrock samt T-Shirt mit Schwanapplikation daneben. Aber das muss nun bis Ende der Skiferien warten. Genau, das kommt noch dazu. Hier sind schon wieder Ferien!

Aber bis dahin zeige ich euch einfach noch ein paar Schiffchen und Alsterschwäne. Von mir, von Nina und von Julia, meinen fleißigen Probenäherinnen. Simply Swans und Simply Boats – macht's euch hübsch!


4. März 2014

Tutorial Tuesday: Kleines Kragenlatein Teil 4, die Knopfleiste



Naaaa, bereit für eine neue Runde Halsbündchen? Ich probiere ja gern mal neue Sachen aus und lasse euch gern teilhaben. Das macht mich allerdings noch lange nicht zum Experten. Das ist also eher ein trial-and-error-Bericht. Heute zeige ich euch, wie ihr aus einem simplen T-Shirt-Ausschnitt eine schicke Knopfleiste zaubert. Und das alles ganz ohne Magie. Funnktioniert mit nahezu jedem gängigen T-Shirt-Schnittmuster. Ein bisschen frickelig ist es an der einen oder anderen Stelle, aber je akkurater ihr näht, desto schöner wird das Ergebnis!

18. Februar 2014

And the Winner is...



Naja, eigentlich müsste es ja heißen „And the winners are...“. Denn heute mache ich gleich sechs (!!) Menschen glücklich!

Die Glücksfee aka random.org hatte alle Mühe, denn eure Teilnahme war mal wieder überwältigend! An der Indianer-Kopfschmuck-DIY-Set-Verlosung haben allein 605 (in Worten: sechshundertfünf!!) Menschen teilgenommen! Falls ihr euch wundert, dass diese Zahl nicht mit der angezeigten unter dem Posting übereinstimmt – es haben natürlich nur die an der Verlosung teilgenommen, die im angegebenen Zeitraum einen Kommentar hinterlassen haben. Ich wollte aber nicht die Kommentarfunktion für dieses Posting deaktivieren, denn aus Erfahrung kommen zu DIY-Anleitungen immer auch später noch Fragen oder nette Kommentare. Und auf die will ich auf keinen Fall verzichten.

17. Februar 2014

10 is 'ne Party – Vollgas voraus!


Mein kleiner großer Glücksritter hatte ja schon im Januar die erste große 10 in seinem Leben vollgemacht. Verrückt! Lag nicht noch vorgestern diese winzige engelsgleiche Wesen in meinen Armen? So zerbrechlich und kostbar? Wo in aller Welt ist die Zeit geblieben? Ich habe ein großes Kind. Und ich bin mächtig stolz darauf!

Die geplante Party musste leider erstmal ausfallen wegen anhaltender Seuchen im Hause Hahaell. Januar halt. Da müssen alle durch. Am vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit: it's party time! Mein großes Kind hat schon immer ein Faible für Aktiv-Geburtstage. Wir haben da schon einiges durch: Beach-Volleyball, Soccer-Halle, Skateboard-Halle, Kegeln etc.. Und doch fällt ihm immer wieder was Neues ein, was er ausprobieren möchte. Im Moment steht Cart-Fahren ganz hoch im Kurs und wie sich herausstellte, fanden das auch seine Freunde klasse!

11. Februar 2014

Tutorial Tuesday: Ein neuer Kopfschmuck für Häuptling Fliegende Feder (mit Gewinnspiel!)


Nähen, Selbermachen, DIY
Verkleiden sich eure Kids auch so gern? Ach was frage ich lange, alle Kinder verkleiden sich gern. Der kleine Glücksritter – der ja gar nicht mehr so klein ist – verkleidet sich natürlich nicht mehr als Batman, Indianer oder Feuerwehrmann. Aber er verkleidet sich neuerdings gern mal als Profifußballer oder Hipster lach. Kommt auf jeden Fall auch gut.

Beim kleinen Fräulein ist aber noch alles drin: Klonkrieger, Pipi Langstrumpf, Feenprinzessin. Die letzten beiden Jahre hat sie sich zu Karneval als Indianerin verkleidet. Leider nur mit Kaufkostüm, aber das findet eh nur Mama schlimm, nicht das kleine Fräulein. In diesem Jahr will sie wieder ein Indianer sein. Diesmal sogar mit Häuptlingskopfschmuck. Sie hat ihn bereits in die Schule probegetragen. Und ich konnte sie nicht aufhalten lach!

Weil so viele von euch nach einer Anleitung gefragt haben, als ich den Kopfschmuck neulich auf Instagram gezeigt habe, zeige ich euch heute, wie ihr das selber machen könnt. Und weil es die Stoffe erst Anfang April gibt (im nächsten Jahr soll übrigens auch nochmal Karneval stattfinden, habe ich aus sicherer Quelle gehört...!), verlose ich am Ende der Anleitung drei Indianer-Kopfschmuck-Sets zum Selbermachen!

8. Februar 2014

And the Pumphose goes to....


Huch, da hat mich gestern Abend auf dem Sofa doch schneller der Schlaf überwältigt, noch ehe ich in die Tasten greifen konnte. Aber dann serviere ich euch eben zum Wochenendfrühstück ein paar glückliche Gewinnerinnen!

Herzlichen Glückwunsch an Conny, Melanie und Steffi! Ihr habt jeweils ein e-Book für die Pumphose von Hedi näht! gewonnen. Viel Spaß beim Nähen und ich freue mich schon auf eure Nähergebnisse!

Für alle anderen: nicht traurig sein! Ihr habt noch bis Montagmorgen Zeit, bei einem neuen Gewinnspiel euer Glück zu versuchen. Dabei könnt ihr eins von drei e-Books eurer Wahl von Lillesol & Pelle gewinnen. Verpasst das auf keinen Fall!

Für euch alle ein wunderschönes Wochenende – an der Nähmaschine oder was auch immer ihr vor habt!

7. Februar 2014

Zum Wegfliegen schön: das Fly-Blusenkleid


Geht es euch auch manchmal so? Ihr würdet gern mal was ausprobieren, traut euch aber nicht. Weil ihr denkt, das ist zu schwer. Oder ihr habt es schonmal ausprobiert und es hat nicht geklappt.

Ich hab ja da so ein paar dicke Frösche, die ich nicht geschluckt bekomme. Urrgs. Knopfleisten mit Kragen und Ärmelmanschetten mit Knopf gehörten auch dazu.

Vor langer, langer Zeit (also gefühlt), als ich megastolz auf eins meiner ersten Designs – Tattoo Kids – war, wollte ich mich an einem Kinder-Pyjama versuchen. Ein Schnittmuster hatte ich dafür nicht, aber in der Ottobre hatte ich ein Kinderhemd gefunden und die Hose wollte ich mir selbst basteln. Leider bin ich an den Manschetten gescheitert. Das zugeschnittene UFO schämt sich zutiefst und versteckt sich irgendwo im UFO-Schrank. Soll es da auch bleiben, der Pyjama würde heute niemandem mehr passen. War – glaube ich – Größe 98 oder 104.

Aber Übung macht ja den Meister und viele Dinge, die ich „damals“ (so lange ist es dann auch wieder nicht her) noch nicht konnte, habe ich in der Zwischenzeit gelernt. Reißverschlüsse einnähen zum Beispiel. Auch so ein Frosch. Oder Halsbündchen einnähen. Da bin ich mittlerweile sogar ziemlich gut darin und konnte dem einen oder anderen schon weiterhelfen.

Und deshalb hatte ich auch nur noch ein bisschen Angst, als ich zum ersten Mal NEO von Frau Liebstes nähte. Das Shirt mit der – Achtung! – Knopfleiste. Augen zu und durch dachte ich mir dann auch beim Lillesol & Pelle Starschnitt Nr. 8. Das hübsche Blusenkleid hat mir so gut gefallen, dass ich es unbedingt nochmal probieren wollte. Die Manschetten und ich. Schwierige Beziehung. Aber jetzt? Best friends. Was für ein Glück, dass es gute Anleitungen gibt. Mit Foto! Schritt für Schritt! Und dann auch noch mit Fly!

5. Februar 2014

Mittwochslektüre: mit den Olchis im Studio

Vielleicht erinnert ihr euch: im Januar habe ich mit meinem Kleinvolk einen ganz besonderen Ausflug gemacht – wir haben ein Tonstudio besucht! Eigentlich wollte ich euch davon schon längst berichtet haben, aber drei Wochen kranke Kinder und eine neue Stoffkollektion kamen irgendwie ungelegen dazwischen. Das Leben ist eben immer für Überraschungen gut.

Professor Brausewein alias Monty Arnold bei der Arbeit... äh, beim Erfinden und Probleme lösen

Also, das kam so: im letzten Jahr besuchten wir im Rahmen der Hamburger Krimitage ein Live-Hörspiel auf Kampnagel. Für die, die es nicht kennen: Kampnagel ist eine Kulturfabrik in Hamburg-Winterhude. Dort werden vorallem zeitgenössische Tanz-, Theater und Performance-Vorstellungen geboten. Manchmal auch Kino oder Lesungen. Aber immer irgendwie sehr besonders. Dort „sahen“ wir also ein Hörspiel der Alsterdetektive. Auch darüber berichte ich euch demnächst mal ein bisschen mehr, denn die Alsterdetektive sind ein spannendes Projekt der Hamburger Bürgerschaft.

4. Februar 2014

Der Quilt, der einem Flügel verleiht


Der Quilt ist das Herzsstück meiner Fly-Designs-Musterstücke-Kollektion. Irgendwie ist es schon zu einer schönen Tradition geworden, dass ich mir aus den Stoffen einer neuen Kollektion einen Quilt nähe. Das ist dann wirklich mein Baby und die Designs wachsen mir noch ein Stück mehr ans Herz. Durch die vielen Stücke kann ich nach Herzenslust kombinieren, die Farben und Muster und deren Wechselspiel auf mich wirken lassen. Quiltnähen hat etwas meditatives. Zuerst schneidet man Streifen für Streifen, Stück für Stück. Und ja, ein Quilt braucht Zeit und Muse. Der ist nicht mal eben zack zack genäht. Aber gerade das fasziniert mich in unserer schnelllebigen, hektischen Zeit, wo man alles sofort haben kann. Dank zahlreicher easy-peasy Anleitungen und Schnittmuster kann man auch ratzfatz was schönes selber machen. Oder sich per Next-Day-Delivery schicken lassen.

Es braucht schon ein gehöriges Stück Geduld, viele Stücke Stoff aneinander zu nähen, die Nähte alle einzeln umzubügeln und dann die Teile zu einem großen Ganzen zu verbinden. Aber es lohnt sich so sehr!

Für die, die Lust bekommen haben, habe ich hier mal aufgeschrieben, wie ich meinen Fly-Quilt genäht habe. Die Anleitung habe ich von hier übernommen. Weil mir das ganze inch-cm-Gerechne zu mühsam war, habe ich meine eigenen Maße genommen und mich nur an das Grundmuster gehalten. Wer gerne quiltet, sollte sich auch mal mein Pinterest-Inspirations-Board ansehen!

31. Januar 2014

Von fliegenden Federn und Vögeln, lustigen Zwillingen und eine Verlosung!

Am Computer einen Stoff zu colorieren und ihn dann später fertig gedruckt in den Händen zu halten, ist manchmal ein echtes Aha-Erlebnis.

So musste ich bei dem „Fly Feather“-Stoff mit dem rubinroten Hintergrund einige Nächte darüber schlafen, ob ich diese Farbe wirklich nehmen wollte. Aber sie hat sich einfach so gut in die Farben der anderen Designs eingereiht. Abgerundet. Ergänzt. Was ich daraus nähen würde, war mir zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so klar. Das finden dann spätestens die anderen raus, dachte ich mir, denn ich kann unmöglich alle Designs und Farben aus der ganzen Kollektion vernähen. Dazu bräuchte ich noch ein paar Monate extra.

Als die Stoffe dann kamen, hab ich mir diesen einen sofort rausgepickt und er ist einer meiner persönlichen Favoriten aus der ganzen Kollektion. Ich hatte sofort ein Kleid für mich im Kopf, mit Dreiviertel-Fledermaus-Ärmeln mit ganz langen, dunkelblauen Bündchen, einem U-Boot-Ausschnitt und knielangem Rock. Soweit, so gut.

Dann kam mir Ninas Pumphose dazwischen. Und dann hat der Stoff nicht mehr gereicht. Ja ihr Lieben, auch mich plagen manchmal akute Stoffverarmungsängste! Aber ich konnte mir zum Glück schon Nachschub ordern und Rettung naht. Ihr müsst euch leider noch bis April gedulden. Händler könne im Moment die Stoffe bei Hilco in der Vororder bestellen!

Aber von vorne: heute zeige ich euch neben meinen süßen neuen Models zwei Kombis, die komplett aus Fly-Jersey genäht sind. Das Shooting mit den beiden süßen Blondinen hat total viel Spaß gemacht. Sie sehen sich ziemlich ähnlich, oder? Ich hatte meine liebe Not die beiden auseinander zu halten, sie haben im Moment sogar die gleichen Zahlnlücken!

Foto: Kathrin Stahl

28. Januar 2014

I'm learning to fly...

... but I ain't got wings. Coming down is the hardest thing.

Das habe ich übrigens in den 90er mit Tom Petty zusammen geträllert. Also, er im Radio und ich davor.

In der Tat, das Landen ist das schwieirgste überhaupt beim Fliegen. Man springt einfach hinein ins Blaue und fliegt und fliegt. Man dreht Runde um Runde, ändert die Perspektive, die Flughöhe, fliegt zurück und startet nochmal neu. Und irgendwann muss man auf den Punkt kommen. Aber ich glaube, mit meiner neuen Kollektion „Fly“ ist mir eine ganz gute Landung geglückt.

Sobald ich euch eine neue Kollektion vorstelle, habe ich schon viel Zeit mit ihr verbracht. Viele, viele Monate. Wieviele genau, erzähle ich euch demnächst mal im Detail. Viele von euch fragen mich immer wieder „Warum dauert das alles so lang?“. Ja, man braucht schon viel Geduld und Durchhaltevermögen, bis die ersten fertigen Kleidungsstücke oder Accessoires vor einem auf dem Tisch liegen. Und erst dann kann man sagen: „Ja. Genau so hab ich mir das vorgestellt.“


Zum Leidwesen meiner Familie gehe ich mit meinen eigenen Stoffe eine ganz besondere Symbiose ein. Wenn die ersten Farbabschläge mit der Post kommen, wandern sie mit mir durch's Haus. Sie liegen neben dem Herd beim Kochen, auf dem Esstisch beim Frühstück, neben dem Bett beim Schlafengehen. Gerne auch mal ein paar hier, ein paar da. Sind dann die fertig gedruckten Ballen da, ist es noch schlimmer. Dann kurven schon mal einige zig Meter Stoff im ganzen Haus herum. In diesem aktuellen Fall 81 Meter. Plus 6 Rollen Webband. Arme Familie Hahaell.

Und weil das erste, was ich nähen wollte, ein Quilt sein sollte und ich mir erst mal eine Jelly-Roll daraus basteln wollte (nein, die gibt es so leider nicht zu kaufen!) und ich mir ganz genau überlegt habe, welche Stoffe ich kombiniere und weil das einige Tage gedauert hat.... musste die Familie sich zweitweise in eine Sofaecke quetschen, weil die andere leider belegt war. Mit Fly-Stoffen....

9. Januar 2014

Kaum zu glauben – jetzt gibt es Polly schon zum Nachbacken! Mona macht's euch vor...

Es war einmal ein Hund namens Polly, ich bin ihr noch nie begegnet, hatte leider noch nicht das Vergnügen ihr hinter den Ohren zu kraulen, mit ihr um die Wette zu laufen oder einen ihrer vielen Tricks zu bewundern. Nein, ich bin, wie auch so viele Blogleserinnen des Blogs Hamburgerliebe, ein Fan aus der Ferne. Ihrem Frauchen Susanne habe ich bereits hinter den Ohren gekrault, ääääähhhh, in die Augen geschaut und als sie mir von ihrer Polly erzählen hörte, sah ich das Leuchten in ihren Augen. Die Zwei haben sich gesucht und gefunden. Nun ist Polly nicht nur hin und wieder Bestandteil ihres Blogs, nein, Polly hat jetzt auch einen eigenen Instagram-Account und ist auf dem Weg den berühmten Hunden von Stars und Sternchen, mit Namen wie Tinkerbell oder Daisy, den Rang abzulaufen (Anmerkung der Redaktion aka Pollys Frauchen: Also nicht dass ihr da die Flusen zu Kopfe steigen...!). Mmmhhhhhh, wie krieg ich nur die Kurve zu meinem Rezept. Es gibt ja Nachtische, die sind durch und durch Klassiker. Und als ich eines der Fotos auf Pollys Instagram Account belächelte, auf dem sie etwas verfroren am Strand in die Kamera blickte, sah ich einen kalten Hund. Kalter Hund, klar eine Klassiker der Dessert- und Nachtischgeschichte, aber eine 'Kalte Polly' die ist einmalig und neu. Und somit hab ich den Klassiker ein wenig abgewandelt und nun hat Polly auch noch ihren eigenen Nachtisch, der allerdings nur für Zweibeiner geeignet ist.

Hallo neues Jahr!


Hallo Blog, hallo neues Jahr 2014! Huch, es ist ja schon fast Mitte Januar! Falls es euch nicht schon auf einem anderen Kanal erreicht hat: ich wünsche euch allen ein gesundes neues Jahr voller schöner und bunter Überraschungen. Und ich verspreche, ich werde meinen Teil dazu beitragen!

Ich hoffe, ihr habt alle wunderschöne und entspannte Feiertage mit eure Lieben verbracht und seid gut ins neue Jahr gestartet. Dank einem Magen-Darm-Infekt hatten wir es hier sehr gemütlich (öhm...) und entschleunigt und statt rauschender Party haben wir ein paar Hütchen gebastelt, Salzstangen geknabbert und sind vor der Flimmerkiste abgehangen. Tut ja auch mal ganz gut.

24. Dezember 2013

Merry, merry merry!

Eine – wiedermal – anstrengende Weihnachtszeit liegt hinter mir. Und obwohl ich mir in diesem Jahr sehr viel Mühe gegeben habe, das Leuchten des Sterns von Bethlehem zu erhaschen – es ist mir doch recht schwer gefallen. Ich musste erkennen, dass es nicht allein an mir liegt, diese stille Zeit in Ruhe und Vorfreude genießen zu können, sondern auch an den vielen Dingen, die von außen auf einen prasseln und die einfach zu Weihnachten dazu gehören. Still ist es vorallem hier im Blog geworden.

Aber nun ist es soweit, wir durften das 24. Türchen öffnen. Die Vorfreude bei meinem Kleinvolk ist unermesslich. Der Weihnachtsbaum erstrahlt in hellem – und vorallem bunten – Glanz, die Geschenke sind verpackt.

Ich wünsche euch und euren Familien ein ganz und gar zauberhaftes und friedliches Weihnachtsfest. Genießt die Momente des Schenkens und beschenkt werdens. Genießt die Musik und das Leuchten in den Kinderaugen. Make yourself a merry little christmas!

Und weil ich euch in den letzten Wochen ein wenig vernachlässigt habe, lass ich euch noch ein paar weihnachtliche Schnappschüsse da. Macht's euch hübsch!


13. Dezember 2013

Mona verrät uns heute ihr Weihnachtsdessert – Gewürz-Spekulatius-Parfait... himmlisch!


Im Hause Mona & André herrscht momentan Ausnahmezustand. Wir sind auf die glorreiche Idee gekommen, noch vor Weihnachten die komplette Butze zu streichen und Möbel zu rücken. In welcher Farbe die Wohnzimmerwand gestrichen wird, habe ich auf Instagram schon um Rat gefragt und es wird Black-Blue. Wuuhuuu! Eigentlich ist solch eine Aktion eher für den Januar, nach dem Motto: Das Neue Jahr bringt Veränderungen! Aber nein, wir machen es in der eh schon rummeligen Adventszeit. Der Grund dafür ist, dass wir zum Feste gerne alles im neuen Lichte erstrahlen lassen möchten. Am Heilig Abend ist nämlich die komplette Familie bei uns zu Gast. Ich habe in meinem ganzen Leben den Heilig Abend noch nie ohne meine Familie gefeiert und auch der Ablauf, den meine Eltern vorgegeben haben, ist fester Bestandteil. Es wird mit drei Generationen vor dem Weihnachtsbaum gesungen und anschließen wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Nachdem wir uns alle festgedrückt und "Frohe Weihnachten" gewünscht haben, folgt die Bescherung. Die Geschenke werden abwechselnd ausgepackt, damit jeder alles mitbekommt, ob es große Freude oder ein langes Gesicht ist. Danach wird zusammen geschmaust. Was es Leckeres gibt, ist auch in jedem Jahr eine Überraschung. Das stellt mich aber nun vor ein Problem, ich möchte Euch mein weihnachtliches Dessert zeigen, dass es am Heilig Abend gibt, was bereits von mir getestet und mit 1+ bewertet wurde, doch meine Familie liest meinen Blog. Also nun der Aufruf an alle die am Heilig Abend um 17:00 Uhr, schwerbeladen mit Geschenken vor unserer Haustür stehen. Hier ist Stopp für Euch liebe Familie!

* * * * * * * * * *  Stop!  * * * * * * * * * *

Gewürz Spekulatius Parfait

12. Dezember 2013

12 von 12 im Dezember

Kennt ihr solche Tage? Wo man morgens – ganz kurz und schnell – etwas erledigen will, um dann produktiv in den Tag zu starten und dieses Etwas dann den halben Tag verschlingt? Wie ein Monster, dem man den kleinen Finger hinhält und das mit einem Haps den ganzen Kerl runterwürgt. So geschehen heute morgen, als ich mal schnell in die Akut-Sprechstunde zum Orthopäden wollte, weil ich seit Wochen einen bösen Häkelarm habe und vor Weihnachten keinen regulären Termin mehr bekommen hätte. So schön so gut.

Also verließ ich frühzeitig den morgentlichen Kriegsschauplatz mit müden Kindern, unbefüllten Brotdosen und verloren gegangenen Mützen, beteiligte mich nicht an Diskussionen rund um jahreszeitlich geeignete Kleidung und passende Brotbeläge und kämpfte mich durch den dicken Hamburger Dezembernebel. Was für eine Suppe! Aber ich mag Nebel. Alles ist irgendwie so mystisch da draußen. Man weiß nie, was einem hinter dem nächsten Wabervorhang erwartet.


Pünktlich um 8 Uhr in der Praxis angekommen waren bereits vor mir 14(!) andere Patienten, die die gleiche Idee hatten. Schluck. Ja, ich bin Kassenpatient. Und ja, sie haben mich wieder weggeschickt – ich solle nicht vor einer Stunde wieder kommen. Zu dem Zeitpunkt waren die Stühle im Wartezimmer ohnehin schon belegt.

3. Dezember 2013

Simply hanseatisch – von Schwänen, ihren Menschen und von Booten.



Was für Berlin der Bär, für München den Löwe und für Bremen das tierisch-unmusikalische Quartett ist, das ist für Hamburg der Alsterschwan. Die weißen Vögel mit Attitude sind nicht nur ein Hamburger Wahrzeichen. Seit mehr als 400 Jahren werden sie auf öffentliche Kosten mit Futter versorgt, seit 1674 stehen sie unter besonderem Schutz: es ist bei Strafe verboten, sie zu beleidigen, zu verletzen oder zu töten. Zuwiderhandlungen wurden damals mit 3 Talern Strafe oder 3 Tagen Zuchthaus geahndet. Alter!! würde mein Großer jetzt sagen.

2. Dezember 2013

Dit und dat zum ersten Advent – mit Heinrich Hirsch und Robert Raumfahrer.

Ich hoffe, ihr habt alle das erste Adventswochenende gut überstanden! Auch wir haben die erste Kerze angezündet, die bunten Kugeln an den großen Leuchter gehängt und die Kinder haben ihr erstes Türchen geöffnet. Mein Motto in diesem Jahr heißt: keep it simple.


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