26. August 2013

Wie das Einhorn auf den Stoff kam oder wovon Leni so träumt – ein neuer Stoff: Lenis dream

In Interviews werde ich immer wieder gefragt, woher ich meine Inspiration nehme. An aller erster Stelle stehe da meine Kinder – ihre Ideen, Geschichten, Interessen, Bilder geben mir viele Ideen, die oft der „Stoff“ für meine Illustrationen sind. Im Mollie-Interview sagte ich auch, dass ich viele neue Ideen auf Instagram finde. Ja, ich bin ein leidenschaftlicher Instagrammer. Ich teile nicht nur gern die Schönheit eines Augenblicks aus unserem Leben. Ich finde es auch wunderbar, an den schönen Momenten anderer – wo auch immer auf der Welt – teilzuhaben.

Und manchmal sind es die ganz kleinen, simplen Dinge, die eine neue Idee entstehen lassen. So zum Beispiel das gemalte Bild von einem kleinen Mädchen, dass von Einhörnern träumt. So ein kleines Mädchen habe ich nämlich auch hier zuhause.

Das kleine Mädchen heißt Leni und ist die Tochter meiner Blogger-Freundin und Probenäherin Sarah von Mädchenkram. Als ich ihr Bild vor einem halben Jahr in meinem Instagram-Feed entdeckte, fand ich das sehr süß. Und musste sofort an mein kleines Fräulein und ihre Einhorn-Sammlung denken. Einhörner sind ein echtes Mädchending und man kommt irgendwie nicht drum herum. Und was wir Mamas bisweilen schröcklich kitschig finden, lässt kleine Mädchenherzen höher schlagen.



Lenis dream kann von Wiederverkäufern ab sofort bei Hilco vorbestellt werden und die Stoffe – streichelzarter Elasthan-Baumwoll-Jersey - werden ab Mitte Oktober ausgeliefert.



Die Wunschliste von meinem kleinen Fräulein habe ich noch gar nicht abgearbeitet, aber ich musste schonmal aus ALLEN Farben was nähen. Einhorn-Fan im lila 7. Himmel. Oder so ähnlich.

Leni hat noch was gut bei mir. Denn sie hat mir nicht nur ein tolles neues Design beschert sondern per Post auch ihr Bild mit dem Einhorn und dem Apfelbaum vermacht. Darüber habe ich mir ein Loch in den Bauch gefreut. Danke Leni!

Also Mamas... Kreischalarm ist garantiert!








Der T-Shirt-Schnitt ist aus dem neuen Twin(e)book von Ki-ba-doo. Ein tolles Raglan-V-Shirt für Mamas und Töchter. Ich fürchte nur, mit dem Partnerlook wird das nichts – für mich nähe ich dann lieber ohne Einhörner. Das kleine Fräulein trägt noch einen Loopschal, außen Frottee-Dots in Pink und innen lüla Fabelwesen.

Außerdem eine superduperbequem-Hose nach eigenem Schnitt aus lila Frottee-Dots. Mal unter uns: ich finde die Hose ja großartig. Sieht cool und lässig aus und trägt sich so bequem wie eine Schlafihose. Das kleine Fräulein findet das Gebaumel da zwischen den Beinen einfach nur lästig. Seufz.






Das türkis-neon-Shirt ist ebenfalls nach einem Schnitt von Ki-ba-doo: Alleskönner-T-Shirt-Lina. Alleskönner, weil man das Shirt in x-verschiedenen Varianten nähen kann. Hier ohne Einsatz aber mit Puffärmelchen. Perfekt für das kleine Fräulein und Neon findet sie sowieso klasse. Ich übrigens auch. Der Rock ist übrigens ein Mitbringsel aus unserem Dänemark-Urlaub im Frühling und die Legging sozusagen aus dem Bestand. Aber selbstgenäht!

Naja, man könnte sagen, die Einhornrunde geht komplett an Frau Liebstes, die übrigens auch wieder grandiose Musterstücke genäht hat. Der folgende Schnitt ist nämlich ebenfalls von ihr: Kapuzenkleid Sunje. Alter Falter, was für tausend Teile

Aber es hat sich definitiv gelohnt! Das Kleid ist meinem kleinen Fräulein wie auf den Leib geschneidert und die vielen Ziernähte machen es richtig cool, wie ich finde. Plötzlich sieht sie schon so groß aus!

Deshalb sind wir für die Fotos mal eben zum Gymnasium vor die Tür spaziert. Passt doch prima, oder?






Ich weiß, bis zur Auslieferung der Stoffe dauert es noch ein bisschen. Aber bis dahin ist hier auf dem Blog noch jede Menge los, denn ich habe ein paar große Zahlen zu feiern. Demnächst mehr darüber.

Als nächstes zeige ich euch aber noch das Jungsmuster aus der Nähe. Auf Facebook konntet ihr ja schonmal schnuppern! Bis dahin!

22. August 2013

Mona serviert euch heute ein leckeres Picknick am Strand! Aber vorsicht: es könnte in den Zähnen knirschen – der Wind ist einfach umwerfend (schön)!

Wir wohnen an der niederländischen Grenze, so nah, dass ich theoretisch sogar rüberspucken könnte (was ich aber nie tun würde, ich liebe Holland). Somit ist es auch nicht weit zur niederländischen Küste und der herrlichen Nordsee, nämlich auf den Kopf 2 Stunden mit dem Auto. Wir planen mit unseren Freunden in jedem Sommer an einem Samstag eine Tagestour dorthin. Dafür halten wir uns zwei-drei Samstage frei und hoffen, dass einer das ideale Wetter bietet. In der Woche vorher wird regelmäßig die Wetter-App aktualisiert und der 3. August schien der perfekte Tag für unseren Trip zu sein. Nun war es aber so, dass wir alle fixiert auf das Sonnensymbol und die Temperatur-Anzeige waren und keiner auf die Windstärke geachtet hat. Und so kamen wir um 10 Uhr morgens am Strand in Bergen aan Zee an und neben strahlendem Sonnenschein und einem knallblauen Himmel, erwartete uns Windstärke 8! Holla die Waldfee!


Der erste Versuch eine Strandmuschel aufzubauen scheiterte zunächst am „sich gegenseitig anbrüllen“ im Wind und dann nach 30 Minuten am Bruch einer Fiberglasstange und brachte die Erkenntnis, dass es bei diesem Wind mit der eigenen Strandmuschel nicht gemütlich sein wird und daher mieteten wir uns stabile Windbreaker inkl. Liegen an der Strandbude. Erleichtert vielen wir, erschöpft vom Strandmuschelkampf und dem Sand, der um die Beine peitschte, auf unsere Liegen und in den Windschatten.

Nun kam aber die, bzw. meine nächste Herausforderung gegen den Wind. Mein geplantes Picknickshooting. Dieses sollte stattfinden, bevor wir Hunger bekommen. Und somit erlebte ich mein extremstes Shooting in meinem kurzen Blogger-Leben, Windstärke 8, ohne Sonnenbrille (sonst sah ich gar nichts auf dem Kameradisplay) und auf allen Vieren im Sand. Doch den Sand am Ende des Tages in allen Ritzen des Körpers zu haben, hat sich zum Glück gelohnt. Die Kitesurfer baten eine großartige Kulisse und die peitschenden Wellen ein fantastisches Naturschauspiel.



Im Anschluss wurde der Picknickkorb auch geplündert und da der Sand eh schon überall saß, machte es auch nichts, wenn er dann ein wenig zwischen den Zähnen knirschte.

Es gab Melonensalat, Rosmarinkartoffeln und Kumquats mit Joghurt.



Hier die Rezepte:

Melonensalat
Das Fruchtfleisch einer Viertel Wassermelone, 3 Aprikosen und 1 Mozzarellakugel in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 100 g Rucola und mit einem Dressing aus 6 El Olivenöl, 2 EL Himbeeressig und etwas Honig vermischen.

Rosmarinkartoffeln
Bereits vorgekochte, kleine Kartoffeln in der Pfanne anbraten und mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Schmecken auch kalt sehr lecker.

Kumquats mit Joghurt
Naturjoghurt mit etwas Zucker und Zitronensaft verrühren und über die Kumquats geben.

Um 22 Uhr Abends waren wir wieder Zuhause und alle zogen unter der wohltuenden Dusche das gleiche Fazit: Es war ein wunderbarer Tag, der nach einer Wiederholung schreit (Aber gerne auch mit weniger Wind)!

Ich wünsch Euch was,
Mona

16. August 2013

Ein Abend bei Rice im Hamburger Showroom – Frau Hahaell im Farbenrausch

Kennt ihr das? Ihr seht etwas und denkt Yeah! Wow! Booooom! und in eurem Bauch stellt sich ein Gefühl von purer Freude ein.


So ging es mir gestern Abend beim Blogger-Meet up im Showroom von Rice. Hallo, Tür auf und bäääääng! Hinein ins Farbenparadies. Auch wenn ich sonst eher der puristische Typ bin, bei diesem bunten Augenschmaus geht mir das Herz auf. Natürlich findet man auch bei mir im Küchenschrank zahlreiche bunte Teller, Becher, Tortenplatten und Löffel von den farbverliebten Dänen. Allein wenn man Kinder hat, kommt man daran wahrscheinlich kaum vorbei.


Leider konnte ich erst später kommen und habe somit den interessantesten Teil des Abends verpasst. Nämlich als die sympathischen Mitarbeiter von Rice und Gründerin und Creative Director Charlotte Gueniau ein wenig die Philosophie von Rice erläutert haben.

Sie achten nicht nur auf gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne für die Arbeiter bei ihren Zulieferern, sondern unterstützen mit dem Kauf ihrer Produkte zahlreiche ganz konkrete Projekte in Entwicklungsländern, die sie auch ganz gezielt begleiten und überwachen. Der Slogan people care – we care wird dort richtig gelebt und ist wichtiger Bestandteil ihrer Unternehmenskultur.


Am liebsten hätte ich mich heimlich hinter den vielen bunten Kissen und Decken versteckt und mich einschließen lassen. Dann hätte ich mich so richtig satt sehen können an dem vielen Bunt. Es gab kaum etwas, was es nicht gab – von den bekannten Bechern, Löffeln und Tellern über bunte Stehrumchen, Kissen, Decken, Lampen, Kerzen und all den DIngen, die das Leben ein bisschen fröhlicher machen.

Außerdem gab es eine Reihe reizender Bekanntschaften mit Bloggern – bekannt und unbekannt, leckere Häppchen und entspannte Gespräche. I like und zwar tutto completti!

Und meine Kids fanden es superkalifragelistisch, dass es heute zum Frühstück leckere Blaubeermuffins gab und das Schulbrot in Herzchenform in der Brotdose lag. So tauschen sie Mama abends gern mal gegen einen Babysitter aus.




15. August 2013

Warum Mona in aller Herrgottsfrühe durch den Garten hüpft und die Kirschen aus Nachbars Garten einfach am besten schmecken (Achtung, Kalorienbombenalarm!)


Die Kirschen aus Nachbars Garten, schmecken ja wohl bekanntlich am besten. So ist es aber auch wirklich! Unser fleißiger Nachbar brachte mir einen Korb voll mit Kirschen und weiteren Beeren aus seinem Garten und mir stellte sich die Frage, alles auffuttern oder doch etwas Aufwändigeres damit anstellen, in Kombination mit dem bereits vorrätigen Wochenendeinkauf.

Am Sonntagmorgen wachte ich in aller Herrgottsfrühe auf, da eine Taube auf meinem Nachttisch gurute. Also sie saß jetzt nicht wirklich auf meinem Nachttisch, war aber so laut mit ihrem Gurren vor dem offenen Fenster, dass ich dank diesem Mistvieh, ääähhh, diesem wunderbare Geschöpf Gottes nicht mehr einschlafen konnte. Das Kopfkino war also wieder eingeschaltet und nahm an Fahrt auf. Auf der Leinwand erschienen dann auch Nachbars Kirschen- und Beerenauslese. Somit entstand der erste Plan des Sonntags damit Kuchen zu backen. Also auf leisen Zehenspitzen das Schlafzimmer verlassen und der blöden Taube einen bösen Blick zugeworfen, was sie aber absolut nicht interessierte und ihre Liebesrufe (oder was soll das Gurren heißen?) fortsetzte. So entstanden am frühen Sonntagmorgen mit wenig Aufwand und einfachen Rezepten zwei optische Hingucker und da das Sonnenlicht am Morgen besonders schön ist, legte ich noch ein Fotoshooting mit meinen beiden Obsttorten hin. (Mein Mann war zwischenzeitlich auch wach und als er mich im Garten um die Torten mit der Kamera tanzen sah, schüttelte er nur ungläubig den Kopf).

Schoko-Kirsch-Sahnetorte

300 g Zucker
450 g Mehl
5 Eier
1 Päckchen Backpulver
200 g  weiche Butter und etwas zum einfetten der Springform
1 Päckchen Vanillezucker
Entsteinte Kirschen
200 g Zartbitter-Schokolade
2 Becher Sahne


Zucker, Mehl, Eier, Backpulver, die Hälfte der Butter und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Die dunkle Schokolade zerbröseln und mit der restlichen Butter zusammen im Wasserbad schmelzen. Die Butter-Schokosoße zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles mit dem Handrührgerät vermengen bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Die Hälfte vom Teig in die eingefettete Springform geben und darauf die Kirschen verteilen. Die zweite Hälfte vom Teig auf den Kirschen verteilen. 1 Stunde in den Bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen. Mit einem Holzstäbchen den Test machen. Der Kuchen ist fertig, wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt. Den Kuchen aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. 2 Becher Sahne steif schlagen und den Kuchen damit einstreichen und mit Kirschen dekorieren.

Geschichtete Beeren-Torte

3 Biskuitböden
Erdbeeren, Blaubeern und Himbeeren
½ Vanilleschote
250 g Mascarpone
2 EL Zitronensaft
75 g Zucker
2 Becher Schlagsahne


Sahne steif schlagen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken auskratzen. Mascarpone, Vanillemark, Zitronensaft und Zucker glattrühren. Die Sahne unter die Mascarponemasse heben. Nun ein Drittel der Masse auf den ersten Boden streichen, mit Himbeeren belegen. Den zweiten Biskuitboden darauflegen, leicht andrücken. Diesen mit dem zweiten Drittel Creme bestreichen und mit Blaubeeren belegen. Den letzten Boden darauf legen, leicht andrücken und mit der restlichen Masse bestreichen. Mit den Erdebeeren und den restlichen Blau- und Himbeeren dekorieren.



Zum Kaffee am Nachmittag ließ mein Liebster sich die Kuchen aber gerne munden und auch der liebe Nachbar bekam noch ein Stück ab. Man muss sich solch einen Nachbarn ja immer warm halten, demnächst wird er seine Äpfel ernten und auch die schmecken aus Nachbarsgarten besonders gut.

Ich wünsch Euch was,
Mona
 

13. August 2013

Tutorial Tuesday: Chevron Freundschaftsbändchen knüpfen – achtung, Suchtgefahr!



Während unserem Urlaub auf Amrum haben wir geknüpft was, das Zeug hält, ich habe euch hier schon davon berichtet. Viele von euch haben mich nach einer Anleitung für die Chevron-Bändchen auf Instagram gefragt – hier kommt sie!

Während unserem Urlaub hat mich die liebe Tanja per Whats App mit einem Foto von einer Anleitung versorgt. Darüber musste ich allerdings erstmal schlafen, denn ich bin ein totaler Anleitungs-Doofie. Ich versteh die Dinger einfach nicht. Gebt mir eine Häkel- oder Stickanleitung und ich bin verloren.

In der Anleitung waren die Fäden nummeriert. Das geht am Anfang noch gut, wenn alle brav in einer Reihe liegen. Doch sobald der erste Knoten geknüpft ist, helfen eigentlich nur noch Schildchen an den Fäden. Aber mit denen knüpft es sich so schlecht. Aber wie ihr seht, ist dann bei mir doch noch irgendwann der Knoten geplatzt und damit ihr es ein bisschen einfach habt, habe ich versucht, die Anleitung in Bilder zu „übersetzen“.

8. August 2013

Post aus meiner Küche – zusammen schmeckt's besser!


Genau wie Mona habe ich zum ersten Mal bei der tollen Aktion „Post aus meiner Küche“ mitgemacht, die vor einiger Zeit von Clara, Rike und Jeanny ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile mit riesigem Erfolg – allein in dieser Runde haben sich mehr als 700 TeilnehmerInnen gemeldet.

Die Idee ist einfach und doch so spannend: es werden Tauschpartner ausgelost und diese schicken sich dann gegenseitig Leckereien aus ihrer Küche – immer unter einem bestimmten Motto.

Das Motto diesmal lautete „Zusammen schmeckt's besser!“ und mit von der Partie waren als Initiatoren die beiden Macherinnen von einem meiner absoluten Lieblings-Online-Magazine sisterMAG und der große rote Brause-Riese.

Und nun ratet mal, wer meine Tauschpartnerinnen waren? Na...?

Genau, Thea und Toni, die Sisters sozusagen, meine heimlich angebeteten Styling-Queens. Mal ehrlich – ich kenne keine Frauen in der Online-Welt, die besser, stylischer und stilsicherer gekleidet sind, als Thea und Toni. Dass sie Geschmack haben und den auch leben, beweisen sie Ausgabe für Ausgabe mit ihrem Magazin für die „digitale Frau“. Kein Wunder, sie haben auch noch eine total gutaussehende und junggebliebene Mama und scheinen beide das „looking good by nature and perfect look“-Gen in die Wiege gelegt bekommen zu haben. Geht mir leider völlig ab.

Aber ich schweife total ab... zusammen schmeckt's besser! Während unserem E-Mail-Wechsel stellte sich schnell heraus, dass Thea und Toni genauso bussy sind, wie es scheint. Und was hilft am besten gegen Stress? Eine gemütliche Tasse Tee, Lieblingskekse und Scones. Sagt auch die Queen. Also bereitete ich für die beiden ein Five-o'-clock-Tea-Päckchen, denn das kann ich am besten.

Verziert habe ich alle Verpackungen mit kleinen Zeichnungen von der Queen und einem ihrer Corgies. Schließlich leistet mir Polly auch immer Gesellschaft bei meinem Afternoon Tea. Klar würde sie auch am Liebsten mit am Tisch sitzen und an ihrem eigenen Scone knabbern.



In das Päckchen kam ein Glas selbstgekochte Erdbeermarmelade, gekocht aus selbstgepflückten Erdbeeren. Dafür braucht ihr kein Rezept, oder? Ich mag ja Erdbeermarmelade am Liebsten so wie sie quasi ins Glas wächst und verzichte in diesem Fall gern auf Vanilleschoten, Kokosflocken, Liqueur, oder womit man Strawberry Jam sonst noch so pimpen kann. Pur schmeckt es mir am besten und diese hier hat zusätzlich noch extra wenig Kerne, weil rausgesiebt.



Dann gab es noch Cranberry Scones mit Buttermilch und einer Prise Pfeffer – delicious! Da ich sie aus Zeitnotgründen gleich zweimal gebacken habe, hatten wir auch das Vergnügen. So lecker!

Man nehme:
500g Mehl
100g Butter
80g Zucker
1 Pckch. Backpulver
1/2 TL Salz
1 gute Prise weißen Pfeffer
150g Cranberries
275 ml Buttermilch

dazu Erdbeermarmelade und Butter oder wer hat... Clotted Cream!

Die trockenen Zutaten wie Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen. Die weiche Butter mit den Fingerspitzen hineinreiben, bis keine Butterflöckchen mehr zu spüren sind. Die Cranberries waschen und abtupfen, zusammen mit der Buttermilch zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Spatel unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.

Nun den Teig auf einer bemehlten Unterlage ausrollen oder plattdrücken (so mache ich das immer), bis er ungefähr 3 cm dick ist. Mit einem Glas oder einer Ausstechform ca. 5cm große Kreise ausstechen, auf ein Backblech setzen und mit einem Küchentuch zudecken. Zwischendruch nicht zu viel kneten! Nun könnt ihr die Scones ca. eine Stunde ruhen lassen. Gut Ding will nämlich Weile haben.

Nun bepinselt ihr die Oberfläche der Scones noch ein wenig mit Milch und schiebt sie in den vorgeheizten Backofen bei 180°C auf der mittleren Schiene. Nach 20 bis 25 Minuten sollte sie goldbraun und lecker fertig sein.

Am leckersten schmecken sie lauwarm!

Und was natürlich auch nicht fehlen durfte: Shortbread! Als ich das vor Urzeiten mal bei meinem Schüleraustausch in Schottland probierte, fragte ich mich, was die Engländer an diesem süß-salzigem Mürbteiggebäck so besonderes finden. Mittlerweile bin ich süchtig danach. Shortbread gibt es in unzähligen Variationen.

Hier die Lemon-Variaten mit feiner Zitronennote. Ich hoffe, es ist heil angekommen – beim Verpacken habe ich mir besonders viel Mühe gegeben.

Man nehme:
120g gesalzene Butter
80g Puderzucker
200g Mehl
etwas geriebene Zitronenschale von einer unbehandelten, gewaschenen Zitrone

Butter und Puderzucker mit dem Handrührer vermischen. Nun die restlichen Zutaten zügig unterkneten und den Teig – in eine Folie gewickelt – eine Stunde im Kühlschrank parken.

Danach nicht fluchen, denn er ist sehr hart und bröckelig. Eben ein echter Mürbteig. Mit etwas Fingerspitzengefühl schafft ihr es trotzdem, den Teig kurz durchzukneten (nicht zu lange, denn sonst wird die Butter zu weich und er fängt an zu kleben) und auf einer bemehlten Fläche auf ca. 25 x 10 cm auszurollen.

Diese Rechteck schneidet ihr mit einem scharfen Messer oder mit dem Pizzaroller in 2 cm breite Streifen und legt sie mit etwas Abstand auf ein Backblech. Nun könnt ihr die Stangen noch mit der Gabel ein wenig verzieren.

Das Shortbread wird im vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C ca. 15 Minuten blassgolden gebacken. Falls euch die einzelnen Stangen doch ein wenig zusammen wachsen, könnt ihr sie leicht mit einem Messer trennen, sobald sie aus dem Ofen kommen. Später werden sie zu hart und zerbrechen beim schneiden.

Das Shortbread hält sich in einer luftdichten Dose ca. 4 Wochen, falls ihr es nicht schon vorher restlos verputzt.

Beide Rezepte sind leichte Abwandlungen aus dem schönen Backbuch Kiss me Cake – very British! – klar, dass ich das besitze, oder? Es ist übrigens nicht nur ein tolles Backbuch sondern auch ein schönes Bilderbuch.


Dazu gab es natürlich noch ein bisschen Earl Grey, den mag ich bei keiner Teeparty missen.


Für Post aus meiner Küche angemeldet habe ich mich blauäugig-erholt vom Liegestuhl aus im Urlaub und war naiv-optimistisch, was die Zeitplanung für nach unserem Urlaub anging. Der Alltag hatte uns allerdings quasi mit einem Haps! einverleibt, noch ehe wir zuhause die Türschwelle überschritten. So dauerte alles ein bisschen länger, aber schließlich konnten wir uns doch noch beide glücklich machen.

Am Liebsten hätte ich ja Thea und Toni zum gemeinsamen Picknick an die Alster eingeladen, aber ich hoffe, das holen wir mal nach. Denn das ist der wunderbare Nebeneffekt von „Post aus meiner Küche“: man lernt nicht nur neue Gaumenfreuden sondern auch noch neue, interessante Menschen kennen. Alleine dafür hat sich das Mitmachen gelohnt! Danke an Clara, Rike und Jeanny für ihre schöne Aktion!

Mein Päckchen kam übrigens gerade mit der Post an, als das kleine Fräulein und ich beratschlagten, was wir wohl essen könnten. So naschten wir uns statt Mittagessen gleich durch die Leckereien, die aus einem riesigen Paket zum Vorschein kamen. Ganz lieben Dank dafür!


Mehr PAMK-Leckereien findet ihr auf dem Pinboard bei Pinterest!

6. August 2013

Ein großer Schritt und eine bunte Zuckertüte


Wer sich gefragt hat, warum es hier in letzter Zeit so still geworden ist... die Ferien sind schuld!

Und ein kleines Schulkind-to-be, das die letzten zwei Wochen so unglaublich aufgeregt war, voller Vorfreude auf diesen großen Schritt und dennoch so voller Abschiedsschmerz vom geliebten Kindergarten. Und ich jonglierte mit den vielen Gefühlen (die auch mich als Mutter so gar nicht kalt lassen), den Bergen von liegengebliebener Arbeit während der Ferien und den vielen Dingen, die bis zum großen Tag noch zu erledigen waren.

Mit der Schultüte zum Beispiel. Das kleine Fräulein hatte ganz genaue Vorstellungen. Eine Meerjungfrau sollte es sein. Und sie wollte par tout kein neues Kleid sondern dieses hier.

Voilà, hier ist die maßgeschneiderte Zuckertüte für mein kleines Fräulein Schlau, der ich stellvertretend für alle i-Dötzchen, die in diesem Jahr diesen großen Schritt gehen, eines von Herzen wünsche: eine glückliche Schulzeit, auf die sie gern zurückblickt.

Ich wünsche ihr gute Freunde und dass sie Menschen trifft, die für sie einstehen und an sie glauben. Das sie den Mut hat, eigene Gedanken und Idee zu entwickeln und diese auch formulieren kann. Ich wünsche ihr, dass sie jeden Tag fröhlich nachhause kommt – auch wenn das ein sehr frommer Wunsch ist.

Und nun muss ich meine kleine Maus begleiten auf ihrem allerersten Schulweg. Ihr dürft solange einen Blick auf die Zuckertüte werfen!

Bis bald!






1. August 2013

Die nächste Hitzewelle rollt an, aber Mona hat da was für euch... Blue ice, my Baby's got, blue ice, like a deep blue sea, on a blue, blue day!

Deutschland schwitzt! Und das ist auch gut so, denn es ist endlich Sommer. Was haben wir nicht alle rumgejammert und rumgeplärrt in diesem kalten, langen Winter. Jetzt ist der Sommer endlich da und hält sich auch schon seit einigen Wochen. Daher kriegt jeder von mir, der über die derzeitigen Temperaturen wieder anfängt zu jammern, zwar nicht „Wind von vorne“ aber zur Abkühlung „ein Eis von vorne“.


Der Eisschrank ist im Sommer bei uns immer gut gefüllt und hält für jeden eine eiskalte Erfrischung bereit. Mit wenig Aufwand mache ich Eis am Stiel selber, was sich auch bei den Nachbarskindern herumgesprochen hat und wenn der Eiswagen mal nicht klingelnd durch unsere Straße fährt, wird halt bei Mona geklingelt. Das Rezept lässt sich mit jeder Beerensorte umsetzen. Hier das Favoritenrezept meines Mannes: Blaubeer-Eis. Daher auch die Überschrift meines Post’s, capisce?!

150 g Blaubeeren
120 g Joghurt
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker,
50 g Sahne
4 Eis-am-Stiel-Förmchen
4 Holzspatel




Blaubeeren waschen und mit Joghurt, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Pürierstab oder der Küchenmaschine pürieren. Die Sahne halbsteif schlagen und vorsichtig unter das Beerenpüree ziehen, sodass eine lila-weiße Marmorierung entsteht. Die Masse in die Eisförmchen füllen ca. 4 Std. tiefkühlen. Bitte beachtet die Anleitung zur Euren Eisförmchen, wann der Holzspatel in die Masse gesteckt wird.


Ein Hoch auf den Sommer 2013, möge er noch lange andauern und uns die Hitze speichern lassen, auf die wir im nächsten Winter zurückgreifen können!

Ich wünsch Euch was,
Mona
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