Ihr Mädchenmamas kennt es alle, das Dilemma. Die kleinen Prinzessinnen wollen langes wallendes Haar, aber bitte schön am besten nie kämmen (autsch, das ziept!) und wenn möglich immer offen tragen (wegen Punkt eins, wallend etc.). Die Folge davon sind Haare, an denen man problemlos wie ein spurensuchender Indianer ablesen kann, was es in der Kita (oder im Hort oder bei der Freundin) zu essen gab, die pausenlos ins Gesicht hängen und im Wind gerne mal so verknoten, dass das abendliche Kämmen zu einer waren Opernarie wird (aaaaaaaiiiiiiiiaaauuuuuu!).
Deshalb habe ich für mein kleines Fräulein neulich mal tief in die Restekiste gegriffen und ratzfatz in Massenproduktion – sonst ja eher nicht so mein Ding – ein paar von diesen Kopftuch-ähnlichen Haarweghaltedingern genäht. Wie nennt man die eigentlich wirklich? Egal, sie sind superpraktisch, ratzfatz genäht und obendrein ist es ein prima Resteverwertungsding.
Sie lassen sich aus Jerseyresten genauso gut nähen, wie aus gewebten Bauwollstoffen und man braucht keine Overlockmaschine dazu. Wenn ihr ein Haarband aus einem gewebten Baumwollstoff nähen wollt, solltet ihr den Gummi nicht zu eng bemesssen, denn der Stoff ist nicht elastisch wie bei Jersey oder Interlock.
Ihr braucht also:
• für das Kopfteil ein Rechteck von 40 x 22 cm, wahlweise kann die kürzere Seite auch kleiner sein, wenn euer Stoffrest nicht mehr hergibt
• für den Gummi-Schlauch ein Rechteck von 29 x 8 cm
• einen breiten Wäschegummi, ca. 14 cm lang
Bei beiden Rechtecken sind die Nahtzugaben schon mit eingerechnet.
Mein kleines Fräulein hat einen Kopfumfang von ca. 54 cm. Mit der Länge des Gummis könnt ihr den Kopfumfang gut regeln. Falls ihr für sehr kleine Kinder näht, würde ich auch an der Länge des Kopfteils ein wenig einsparen.
Zuerst werden die beiden langen Seiten des größeren Stoffstückes nach links umgebügelt und je nach vorhandener Nähmaschine mit einem Coverstich oder einem Geradstich abgesteppt. Wählt ihr einen Geradstich an der normalen Nähmaschine, solltet ihr die Kante zweimal einklappen, damit es keine offene Kante gibt.
Nun legt ihr das kleinere Stoffstück an der langen Seite rechts auf
rechts, schließt die lange Naht und dreht den so entstandenen Schlauch auf rechts.
Als nächstes zieht ihr den Gummi mit einer Sicherheitsnadel in den Schlauch. Sobald der Gummi fast im Schlauch verschwunden ist, näht ihr den Rand mit einer geraden Naht zu. Nun zieht ihr den Gummi komplett durch und schließt auch das andere Ende mit einer Naht. Der Gummi wird in beiden Nähten mit eingefasst.
Nun kommt der Origami-Teil... vielleicht sieht es schwieriger aus als es ist. Wenn ihr aber einmal den Dreh raus habt, werdet ihr den Stoff im Schlaf falten. Allein deshalb ist es sinnvoll, gleich ein paar mehr von den Teilen zu nähen, dann könnt ihr eure Falttechnik gleich vertiefen.
Nehmt ein Ende des Gummischlauchs in die Hand mit der Naht nach rechts und beginnt bei der rosa Linie, das größere Stück Stoff mit den umgenähten Rändern an der kurzen Seite um das Ende des Gummis zu falten.
Falls euer Kopfteil etwas schmaler als 22 cm ist, wählt ihr am besten Variante B.
Wenn ihr fertig seid, steppt ihr alle Lagen mit der Nähmaschine mit einem Geradstich – ca. 1 cm von der Kante entfernt – fest.
Mit dem anderen Ende des Gummis bzw. des großen Stoffstücks verfahrt ihr ganz genauso – nur spiegelverkehrt.
Nun wird alles umgestülpt und das müsste ungefähr so aussehen (links: innen; rechts: außen):
Wie gesagt, hier die totale Massenproduktion. Wenn jetzt nicht für jedes Sommeroutfit das passende Band parat ist, weiß ich auch nicht...
Viel Spaß beim Nähen!
17. Mai 2013
16. Mai 2013
Oh du schöne Langeweile – Urlaub in Dänemark
Wenn man an die dänische Nordseeküste fährt, muss man sich auf gähnende Langeweile gefasst machen. Und das meine ich ausschließlich im positiven Sinne. Ferienhaus an Ferienhaus, Düne an Düne, Strand, Meer, Himmel. Sonst nichts.
Ok, es gibt ein paar kleine und größere Orte mit hübschen bis mittelhübschen Häfen, Pølserbuden, Sportgeschäfte (mit ganz viel Hummel-Sneakers und -Klamotten) und Schnickeldi-Läden. Kann man, muss man aber nicht.In Dänemark muss man vorallem gaaaanz locker werden. Füße ausstrecken. Am besten mit nackten Zehen in den Sand. Seele und Gedanken ziehen lassen, bis an den unendlich weiten Horizont.
Abends die Sauna anmachen und den Kaminofen. Außer die Fußbodenheizung regelt die Temperatur im ganzen Haus unregelbar auf 26°C. Dann muss man zwischendurch das Fenster aufmachen. Aber die Luft ist gut, dann geht das auch.
Früher sind wir mit Schnuffi ganz häufig nach Dänemark gefahren. Die Dänen waren immer unglaublich entspannt, was Hunde angeht. Hunde am Strand? Kein Thema. Wo man in Deutschland immer an den hinterletzten Strandabschnitt wandern muss – ohne Strandkörbe und anderen Strandkomfort – war man in Dänemark als Hundebesitzer immer gleich am Ziel.
Da uns allerdings Schnuffi 2011 für immer verlassen hat und der letzte Dänemark-Urlaub schon einige Jahre zurück liegt, ist uns leider eine wichtige Neuerung entgangen: das neue dänsiche Hundegesetz.
Leider hat uns diese Info erst nach unserer Buchung erreicht, denn sonst hätten wir unsere Pläne geändert. Das neue Hundegesetz ist so krass und ungerecht und unverhältnismäßig (jetzt mal so pauschal dahingesagt), dass man es eigentlich nicht guten Gewissens verantworten kann, mit seinem geliebten Vierbeiner in dieses ehemals so hundefreundliche Land einzureisen.
Denn wenn man bei einem Hundegemenge mit Verletzungsfolgen (und das kann bei Hunden leider immer mal vorkommen, schließlich sind es Nachfahren von Wildtieren) nicht eindeutig nachweisen kann, dass der Hund keiner Rasse auf der dänischen „Todesliste“ angehört, wird der Hund ganz schnell eingezogen und eingeschläfert. Per Gesetz. Und scheinbar fackeln die Dänen da nicht lange. Puh! Wer ein bisschen mehr darüber nachlesen will, muss einfach mal „Dänisches Hundegesetz“ bei Google eingeben oder sich bei Fairdog.dk auf Facebook informieren. Alles sehr haarstäubend.
Nun ja, es ließ sich nicht mehr ändern und wir hatten Urlaub und Erholung so nötig. Und wo kann man das besser, als am Meer? Eben. Hatten Pollys Ahnentafel im Gepäck – sicher ist sicher – und haben unseren Urlaub trotzdem genossen.
Eingeatmet und ausgeatmet und Handy und Computer einfach mal ausgelassen. Soweit es eben ging.
Alles ging gut. Wollt ihr's sehen?
Ok, es gibt ein paar kleine und größere Orte mit hübschen bis mittelhübschen Häfen, Pølserbuden, Sportgeschäfte (mit ganz viel Hummel-Sneakers und -Klamotten) und Schnickeldi-Läden. Kann man, muss man aber nicht.In Dänemark muss man vorallem gaaaanz locker werden. Füße ausstrecken. Am besten mit nackten Zehen in den Sand. Seele und Gedanken ziehen lassen, bis an den unendlich weiten Horizont.
Abends die Sauna anmachen und den Kaminofen. Außer die Fußbodenheizung regelt die Temperatur im ganzen Haus unregelbar auf 26°C. Dann muss man zwischendurch das Fenster aufmachen. Aber die Luft ist gut, dann geht das auch.
Früher sind wir mit Schnuffi ganz häufig nach Dänemark gefahren. Die Dänen waren immer unglaublich entspannt, was Hunde angeht. Hunde am Strand? Kein Thema. Wo man in Deutschland immer an den hinterletzten Strandabschnitt wandern muss – ohne Strandkörbe und anderen Strandkomfort – war man in Dänemark als Hundebesitzer immer gleich am Ziel.
Da uns allerdings Schnuffi 2011 für immer verlassen hat und der letzte Dänemark-Urlaub schon einige Jahre zurück liegt, ist uns leider eine wichtige Neuerung entgangen: das neue dänsiche Hundegesetz.
Leider hat uns diese Info erst nach unserer Buchung erreicht, denn sonst hätten wir unsere Pläne geändert. Das neue Hundegesetz ist so krass und ungerecht und unverhältnismäßig (jetzt mal so pauschal dahingesagt), dass man es eigentlich nicht guten Gewissens verantworten kann, mit seinem geliebten Vierbeiner in dieses ehemals so hundefreundliche Land einzureisen.
Denn wenn man bei einem Hundegemenge mit Verletzungsfolgen (und das kann bei Hunden leider immer mal vorkommen, schließlich sind es Nachfahren von Wildtieren) nicht eindeutig nachweisen kann, dass der Hund keiner Rasse auf der dänischen „Todesliste“ angehört, wird der Hund ganz schnell eingezogen und eingeschläfert. Per Gesetz. Und scheinbar fackeln die Dänen da nicht lange. Puh! Wer ein bisschen mehr darüber nachlesen will, muss einfach mal „Dänisches Hundegesetz“ bei Google eingeben oder sich bei Fairdog.dk auf Facebook informieren. Alles sehr haarstäubend.
Nun ja, es ließ sich nicht mehr ändern und wir hatten Urlaub und Erholung so nötig. Und wo kann man das besser, als am Meer? Eben. Hatten Pollys Ahnentafel im Gepäck – sicher ist sicher – und haben unseren Urlaub trotzdem genossen.
Eingeatmet und ausgeatmet und Handy und Computer einfach mal ausgelassen. Soweit es eben ging.
Alles ging gut. Wollt ihr's sehen?
| Kurz gesagt: |
15. Mai 2013
Mittwochslektüre: „Superhelden fliegen geheim“ und „5 Hunde im Gepäck“
Die Hamburger Mai-Ferien sind gerade mal Vergangenheit, da denken wir Nordlichter auch schon wieder über die nahenden Sommerferien nach. Ja, so war das schon früher, als ich selbst noch zu Schule gegangen bin. Man hangelt sich so von Ferien zu Ferien.
Da ist es doch an der Zeit, mal wieder ein paar Hörtipps loszuwerden, oder? Ich kann ja gar nicht oft genug betonen, wie sehr ich das Alter meiner Kinder gerade schätze – und dabei vorallem ihren „Hörgeschmack“. Ganz der meine und außerdem macht gemeinsam Hören nochmal so viel Spaß.
Heute gibt es deshalb gleich zwei Hörbuch-Tipps.
Superhelden fliegen geheim
ist mein geheimer Super-Tipp für verregnete Ferientage, lange Autofahrten und gegen Langeweile. Wir haben es auf unserer Fahrt nach Dänemark in den Hamburger Mai-Ferien gehört und dort dann nochmal und nochmal. Obwohl uns weder langweilig war noch hat uns das Wetter im Stich gelassen. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir alle heimliche Superhelden-Fans sind.
Die Geschichte erzählt von Karline, dem einzigen „normalen“ Familienmitgleid der Familie Lund. Die sind nämlich alle Superhelden. Karline findet das alles schrecklich anstrengend. Zum Beispiel ihren Papa, der vorgibt, ein spießiger Finanzbeamter zu sein, in Wirklichkeit aber mit den Elementen kämpft (schließlich ist er der „Elementor“) und bei dem schon mal ein Gewitterwölkchen über dem Kopf schwebt, wenn er sich ärgert. Oder ihre Schwester Adele, die sich bei Gefahr in einen giftigen Kugelfisch verwandeln kann. Oder ihren pubertären Bruder Nick, der als „Big Nick“ seiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung findet, wenn er Menschen aus großen und kleinen Notsituationen hilft.
Richtig spannend und gefährlich wird es, als Professor Pangasius Puvogel mit seinem Sohn Jona auf die nahegelegenen Ziegeninsel zieht. Zu allem Überfluss geht Jona auch noch in Karlines Klasse und zwischen Jona, Karline und ihrer streibaren Freundin Rose bahnt sich eine zarte Freundschaft an. Als Karline einerseits die Sicherheit ihrer Familie schützen und andererseits Jona helfen muss, seinen entführten Vater wiederzufinden, wird es spannend und kompliziert. Denn just zu diesem Zeitpunkt entdeckt Karline, dass auch sie Superkräfte hat, die ihr einerseits helfen, andererseits aber auch schwer zu verbergen sind.
Eine tolle Geschichte auf 3 CDs – spannend und lustig bis zum letzten Satz! Unser aller Liebling: Familienhund Erna und ihr entspanntes Gemüt. Superhelden fliegen geheim ist eine ungekürzte Lesung des gleichnamigen Buches
, erschienen bei ARENAaudio, wunderbar gelesen von Peter Lohmeyer.
Ebenfalls mit nach Dänemark und nicht weniger beliebt reiste die Geschichte 5 Hunde im Gepäck.
Die hat mich einfach angelacht, als ich auf der Suche nach schönen Geschichten für die Ferien war. Außerdem bin ich ein Fan von Eva Ibbotson, die so wunderbare Geschichten schreibt. Und auch die anrührende Hundegeschichte hat gehalten, was sie versprach.
Der 9-jährige Henry, der im Luxus aufwächst, wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Seine Mutter eine vielbeschäftigte Frau, die dafür sorgt, dass der Teppich in ihrem Luxusheim immer die Farbe hat, die dem neuesten Trend entspricht und sein Vater verbringt mehr Zeit im Flugzeug und am Telefon als mit seiner Familie. Als Henry an seinem 10. Geburtstag wieder keinen Hund bekommt, ist er untröstlich. Daraufhin „schenkt“ sein Vater ihm den Terrier Fleck, verschweigt ihm aber, dass Fleck nur geliehen ist und Henry sich nach einem viel zu kurzen Wochenende wieder von ihm trennen muss - natürlich absolut unfreiwillig. Henry beschließt, sich Fleck wiederzuholen und mit ihm wegzulaufen. Eine turbulente und aufregende Verfolgungsjagd beginnt, denn Henry hat plötzlich nicht nur Fleck, sondern auch noch 4 andere Hunde im Gefolge, die aus den Fängen des skrupellosen Hundeverleihers ... entwischt sind. Das Abenteuer von Henry, seiner Begleiterin ... und den 5 Hunden ist spannend, lustig und rührend zugleich, ich musste tatsächlich zwischendrin mal ein Tränchen verdrücken.
5 Hunde im Gepäck ist eine gekürzte Lesung des gleichnamigen Buches
von Eva Ibbotson. Erschienen ist die Geschichte auf 3 CDs bei DAV, gelesen von Martin Baltscheid.
Da ist es doch an der Zeit, mal wieder ein paar Hörtipps loszuwerden, oder? Ich kann ja gar nicht oft genug betonen, wie sehr ich das Alter meiner Kinder gerade schätze – und dabei vorallem ihren „Hörgeschmack“. Ganz der meine und außerdem macht gemeinsam Hören nochmal so viel Spaß.
Heute gibt es deshalb gleich zwei Hörbuch-Tipps.
Superhelden fliegen geheim
Die Geschichte erzählt von Karline, dem einzigen „normalen“ Familienmitgleid der Familie Lund. Die sind nämlich alle Superhelden. Karline findet das alles schrecklich anstrengend. Zum Beispiel ihren Papa, der vorgibt, ein spießiger Finanzbeamter zu sein, in Wirklichkeit aber mit den Elementen kämpft (schließlich ist er der „Elementor“) und bei dem schon mal ein Gewitterwölkchen über dem Kopf schwebt, wenn er sich ärgert. Oder ihre Schwester Adele, die sich bei Gefahr in einen giftigen Kugelfisch verwandeln kann. Oder ihren pubertären Bruder Nick, der als „Big Nick“ seiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung findet, wenn er Menschen aus großen und kleinen Notsituationen hilft.
Richtig spannend und gefährlich wird es, als Professor Pangasius Puvogel mit seinem Sohn Jona auf die nahegelegenen Ziegeninsel zieht. Zu allem Überfluss geht Jona auch noch in Karlines Klasse und zwischen Jona, Karline und ihrer streibaren Freundin Rose bahnt sich eine zarte Freundschaft an. Als Karline einerseits die Sicherheit ihrer Familie schützen und andererseits Jona helfen muss, seinen entführten Vater wiederzufinden, wird es spannend und kompliziert. Denn just zu diesem Zeitpunkt entdeckt Karline, dass auch sie Superkräfte hat, die ihr einerseits helfen, andererseits aber auch schwer zu verbergen sind.
Eine tolle Geschichte auf 3 CDs – spannend und lustig bis zum letzten Satz! Unser aller Liebling: Familienhund Erna und ihr entspanntes Gemüt. Superhelden fliegen geheim ist eine ungekürzte Lesung des gleichnamigen Buches
Ebenfalls mit nach Dänemark und nicht weniger beliebt reiste die Geschichte 5 Hunde im Gepäck.
Der 9-jährige Henry, der im Luxus aufwächst, wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Seine Mutter eine vielbeschäftigte Frau, die dafür sorgt, dass der Teppich in ihrem Luxusheim immer die Farbe hat, die dem neuesten Trend entspricht und sein Vater verbringt mehr Zeit im Flugzeug und am Telefon als mit seiner Familie. Als Henry an seinem 10. Geburtstag wieder keinen Hund bekommt, ist er untröstlich. Daraufhin „schenkt“ sein Vater ihm den Terrier Fleck, verschweigt ihm aber, dass Fleck nur geliehen ist und Henry sich nach einem viel zu kurzen Wochenende wieder von ihm trennen muss - natürlich absolut unfreiwillig. Henry beschließt, sich Fleck wiederzuholen und mit ihm wegzulaufen. Eine turbulente und aufregende Verfolgungsjagd beginnt, denn Henry hat plötzlich nicht nur Fleck, sondern auch noch 4 andere Hunde im Gefolge, die aus den Fängen des skrupellosen Hundeverleihers ... entwischt sind. Das Abenteuer von Henry, seiner Begleiterin ... und den 5 Hunden ist spannend, lustig und rührend zugleich, ich musste tatsächlich zwischendrin mal ein Tränchen verdrücken.
5 Hunde im Gepäck ist eine gekürzte Lesung des gleichnamigen Buches
| Kurz gesagt: |
14. Mai 2013
Dancing Drops Jersey
Bevor die nächsten Stoffe hier eintrudeln, muss ich euch doch auf jeden Fall noch meine genähten Sachen aus Dancing Drops Jersey zeigen.
Diese Designs hat Hilco auf Wunsch vieler Händler produzieren lassen, die sich unbedingt noch ein weiteres Design aus der Happy-Serie auf Jersey gewünscht haben. Ich bin ja bei Jersey eher nicht so für kleingemustert und hatte noch gar keine konkreten Pläne, bevor die Stoffe kamen. Als sie dann aber da waren, hat es in meinem Kopf nur so gerattert, ich musste die Ideen aufschreiben, bevor sie wieder in meinem Kopf wieder von neuen überschrieben wurden. Und ich bin noch längst nicht fertig! Dummerweise ist mittlerweile mein Stoff fast alle...
Das kleine Fräulein konnte sich gar nicht für nur eine Farbe entscheiden und so habe ich einfach darauflos genäht.
Der Schnitt von diesem Kleid ist die Basic Tunika No.2 von Lillesol und Pelle. Meine Idee war, Blockstreifen einfach mal selber zu machen. Man schneidet also beide Stoffe auf der kompletten Breite in gleichgroße Streifen (ich glaube, meine waren 8 cm hoch) und näht sie mit der Overlock wieder zusammen. Ich hätte es schön gefunden, wenn ich mit einem Coverstich nochmal alle Nähte mit einer Kontrastfarbe hätte absteppen können, aber meine Ovi (die Diva, die Oberzicke) war leider total anderer Meinung. Aber ich finde, es sieht auch so toll aus!
Vorallem das Haarband ist ganz schön geworden.Wie man sowas macht, zeige ich euch wahrscheinlich am Donnerstag. Also dranbleiben!
Das nächste Kleid ist ein Freesstyle-Schnitt. Das kleine Fräulein hat ein ähnliches gekauftes im Schrank hängen und liebt es. Die Schulternaht habe ich waagerecht zugeschnitten und einen ziemlich großen Armausschnitt gelassen. Wenn man dann das Bündchen vorallem oben beim Annähen recht stramm anzieht, formt sich schön die Schulter.
Zwischen Ober- und Unterteil habe ich zwei Lagen Bündchen genäht, so entsteht ein Tunnelzug. Neben der Kordel habe ich auch noch einen breiten Gummi eingenäht. Die Ösen muss man natürlich einschlagen, bevor man alle Teile (oben, mitte und unten) zusammennäht.
Weil ich weiß, dass auch viele von euch für ihre kleinen Zwerge nähen, habe ich noch eine Babykombi genäht. Der Schnitt ist aus der Sommer-Ottobre aus dem letzten Jahr.
Das Bündchen habe ich nach dieser Art an den Halsausschnitt und die Ärmelausschnitte genäht.
Die Dancing Drops auf Jersey gibt es ja nun schon eine Weile in den Läden und Online-Shops, ihr könnt also gleich mal loslegen mit dem Nähen der Sommergarderobe. Fehlt jetzt nur noch der Sommer. Aber der kommt bestimmt auch bald, wenn er die neuen Sommerstoffe sieht, die es demnächst geben wird... stay tuned!
Diese Designs hat Hilco auf Wunsch vieler Händler produzieren lassen, die sich unbedingt noch ein weiteres Design aus der Happy-Serie auf Jersey gewünscht haben. Ich bin ja bei Jersey eher nicht so für kleingemustert und hatte noch gar keine konkreten Pläne, bevor die Stoffe kamen. Als sie dann aber da waren, hat es in meinem Kopf nur so gerattert, ich musste die Ideen aufschreiben, bevor sie wieder in meinem Kopf wieder von neuen überschrieben wurden. Und ich bin noch längst nicht fertig! Dummerweise ist mittlerweile mein Stoff fast alle...
Das kleine Fräulein konnte sich gar nicht für nur eine Farbe entscheiden und so habe ich einfach darauflos genäht.
Der Schnitt von diesem Kleid ist die Basic Tunika No.2 von Lillesol und Pelle. Meine Idee war, Blockstreifen einfach mal selber zu machen. Man schneidet also beide Stoffe auf der kompletten Breite in gleichgroße Streifen (ich glaube, meine waren 8 cm hoch) und näht sie mit der Overlock wieder zusammen. Ich hätte es schön gefunden, wenn ich mit einem Coverstich nochmal alle Nähte mit einer Kontrastfarbe hätte absteppen können, aber meine Ovi (die Diva, die Oberzicke) war leider total anderer Meinung. Aber ich finde, es sieht auch so toll aus!
Vorallem das Haarband ist ganz schön geworden.Wie man sowas macht, zeige ich euch wahrscheinlich am Donnerstag. Also dranbleiben!
Das nächste Kleid ist ein Freesstyle-Schnitt. Das kleine Fräulein hat ein ähnliches gekauftes im Schrank hängen und liebt es. Die Schulternaht habe ich waagerecht zugeschnitten und einen ziemlich großen Armausschnitt gelassen. Wenn man dann das Bündchen vorallem oben beim Annähen recht stramm anzieht, formt sich schön die Schulter.
Zwischen Ober- und Unterteil habe ich zwei Lagen Bündchen genäht, so entsteht ein Tunnelzug. Neben der Kordel habe ich auch noch einen breiten Gummi eingenäht. Die Ösen muss man natürlich einschlagen, bevor man alle Teile (oben, mitte und unten) zusammennäht.
Weil ich weiß, dass auch viele von euch für ihre kleinen Zwerge nähen, habe ich noch eine Babykombi genäht. Der Schnitt ist aus der Sommer-Ottobre aus dem letzten Jahr.
Das Bündchen habe ich nach dieser Art an den Halsausschnitt und die Ärmelausschnitte genäht.
Die Dancing Drops auf Jersey gibt es ja nun schon eine Weile in den Läden und Online-Shops, ihr könnt also gleich mal loslegen mit dem Nähen der Sommergarderobe. Fehlt jetzt nur noch der Sommer. Aber der kommt bestimmt auch bald, wenn er die neuen Sommerstoffe sieht, die es demnächst geben wird... stay tuned!
| Kurz gesagt: |
Pimp your Gugl mit Cake Wheels (Tutorial)
Erinnert ihr euch? Ende letzten Jahres hatte ich bei Brigitte den Kreativ-Blog-Award mit meiner englischen Kissenparade gewonnen. Nun wird es in regelmäßigen Abständen kleine DIY-Projekte auf brigitte.de von mir geben. Das freut mich sehr! Das erste ist heute online und freut sich über Nachmacher!
Auf der Kaffeeklatsch-Beliebtheitsskala wurden große, feiste Torten schon längst von kleinen feinen Kuchen links überholt. Muffins und neuerdings auch Minigugls erobern jedes Kuchenbuffet – egal ob beim Kindergeburtstag oder bei einer Hochzeitsgala. Mit der passenden Deko wird so ein kleiner Kuchen zum echten Hingucker.
Meine gebastelten Cake Wheels sind quasi das Muffinfähnchen 2.0 und so kompatibel, dass sie sich flux im Nu zur universellen Deko für die Kaffeetafel umfunktionieren lassen.
Dazu braucht man:
• farbiges Origamipapier oder buntes Geschenkpapier im Format Din A4
• Nadel und Faden
• bunte Köpfe und/oder Kreise aus Papier und Pappe
• Lineal
• Schere/Cutter
• Heißklebepistole
• Zahnstocher
• doppelseitiges Klebeband oder Stylefix (z.B. von Farbenmix)
• Schleifenband (für die Serviettenhalter)
Aus einem Din A4-Bogen bekommt ihr 6 Cake Wheels.
So geht's:
Zuerst wird der Bogen Papier der Länge nach in zwei Hälften geschnitten (jeweils 105 x 291 mm). Einen Streifen faltet ihr dann an der schmalen Seite beginnend im Zickzack in möglichst gleichmäßige, ca. 4-5 mm breite Streifen
Ist der Streifen komplett durchgefaltet, wird er in der Hälfte aufgeklappt und drei ungefähr gleich große Teile geschnitten.
An einem Ende wird nun mit einer Nadel ein Loch gestochen. Nehmt am besten immer drei bis vier Falten, dann bleiben auch die Finger heil. Durch das Loch wird nun ein Bindfaden gezogen.
Auf eine der äußeren Flächen wird nun ein Stück doppelseitiges Klebeband geklebt. Am besten eignet sich dafür Stylefix.
Nun klebt ihr die zwei äußeren Seiten zusammen, und bindet die beiden Enden der Fäden zu einem Knoten, so dass ein Rad entsteht.
Auf die Mitte der Oberseite werden nun mit der Heißklebepistole bunte Knöpfe und/oder bunte Papierkreise geklebt. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer keine bunte Knopfsammlung besitzt, kann sich zum Beispiel bei Limetrees bunte oder farbig sortierte Knopftüten bestellen.
Auf die Rückseite kann man nun noch mit der Heißklebepistole einen Zahnstocher in eine Papierfalte kleben.
Mit Cake Wheels lassen sich nicht nur kleine Kuchen pimpen sondern auch die Kaffeetafel aufhübschen. Klebt die bunten Papierrädchen einfach auf ein Schleifenband und bindet es um die Servietten. Mit einem kleinen, handgeschriebenen Label dran hast du dann zum Beispiel sogar ein Tischkärtchen und auch Tante Erna weiß, wo sie sitzen soll.
Auf der Kaffeeklatsch-Beliebtheitsskala wurden große, feiste Torten schon längst von kleinen feinen Kuchen links überholt. Muffins und neuerdings auch Minigugls erobern jedes Kuchenbuffet – egal ob beim Kindergeburtstag oder bei einer Hochzeitsgala. Mit der passenden Deko wird so ein kleiner Kuchen zum echten Hingucker.
Meine gebastelten Cake Wheels sind quasi das Muffinfähnchen 2.0 und so kompatibel, dass sie sich flux im Nu zur universellen Deko für die Kaffeetafel umfunktionieren lassen.
Dazu braucht man:
• farbiges Origamipapier oder buntes Geschenkpapier im Format Din A4
• Nadel und Faden
• bunte Köpfe und/oder Kreise aus Papier und Pappe
• Lineal
• Schere/Cutter
• Heißklebepistole
• Zahnstocher
• doppelseitiges Klebeband oder Stylefix (z.B. von Farbenmix)
• Schleifenband (für die Serviettenhalter)
Aus einem Din A4-Bogen bekommt ihr 6 Cake Wheels.
So geht's:
Zuerst wird der Bogen Papier der Länge nach in zwei Hälften geschnitten (jeweils 105 x 291 mm). Einen Streifen faltet ihr dann an der schmalen Seite beginnend im Zickzack in möglichst gleichmäßige, ca. 4-5 mm breite Streifen
Ist der Streifen komplett durchgefaltet, wird er in der Hälfte aufgeklappt und drei ungefähr gleich große Teile geschnitten.
An einem Ende wird nun mit einer Nadel ein Loch gestochen. Nehmt am besten immer drei bis vier Falten, dann bleiben auch die Finger heil. Durch das Loch wird nun ein Bindfaden gezogen.
Auf eine der äußeren Flächen wird nun ein Stück doppelseitiges Klebeband geklebt. Am besten eignet sich dafür Stylefix.
Nun klebt ihr die zwei äußeren Seiten zusammen, und bindet die beiden Enden der Fäden zu einem Knoten, so dass ein Rad entsteht.
Auf die Mitte der Oberseite werden nun mit der Heißklebepistole bunte Knöpfe und/oder bunte Papierkreise geklebt. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer keine bunte Knopfsammlung besitzt, kann sich zum Beispiel bei Limetrees bunte oder farbig sortierte Knopftüten bestellen.
Auf die Rückseite kann man nun noch mit der Heißklebepistole einen Zahnstocher in eine Papierfalte kleben.
Mit Cake Wheels lassen sich nicht nur kleine Kuchen pimpen sondern auch die Kaffeetafel aufhübschen. Klebt die bunten Papierrädchen einfach auf ein Schleifenband und bindet es um die Servietten. Mit einem kleinen, handgeschriebenen Label dran hast du dann zum Beispiel sogar ein Tischkärtchen und auch Tante Erna weiß, wo sie sitzen soll.
| Kurz gesagt: |
12. Mai 2013
12 von 12 im Mai
Hui, das war aber eine lange Blogpause. Huhu, ich bin wieder da!
Aber sie war mehr als nötig, die Berge an Arbeit haben mir einfach keinen Raum zum Bloggen und für viele andere Dinge gelassen. Außerdem war es an der Zeit, nach dem aufregenden Launch der Happy-Kollektion mal ein bisschen Luft zu holen. Ferien zu machen. Über Neues nachzudenken. Morgen erwarte ich neue Stoffe, ihr dürft euch schon freuen!
In der Zwischenzeit haben wir die Hamburger Maiferien genossen und sind seit langem mal wieder nach Dänemark gefahren. Haben eine Woche wohltuende Langeweile genossen, Meer und endlosen Himmel eingeatmet und uns den Wind durch's Haar pusten lassen. Das tat so gut!
Und was passt besser, als ein 12. für einen Wiedereinstieg? Guten Morgen, Sternchen-Pänts!
Unten im Wohnzimmer erwartet mich schon konspiratives Gemeinschaftsschreiben. Mit viel begleitendem Gekicher. Immer wieder zu gern aus dem Schrank geholt und es gibt immer noch eine Seite, die noch nicht ausreichend bekritzelt ist im Kinder Künstler Kritzelbuch
.
Huch, kaum zuhause hab ich schon wieder mehr als zwei Kinder!
Frühstück darf ich selbermachen, was war heute nochmal für ein Tag? Ach ja, Muttertag! Nee, das sehen wir hier nicht so eng. Ich freue mich jeden Tag über meine wunderbaren Kinder und es reicht mir völlig, wenn sie mich ab und an mal spontan umarmen und mir ins Ohr flüstern, dass ich die beste Mama aller Zeiten bin. Oder so ähnlich. Und mit kleinen Kunstwerken werde ich auch ganz häufig überrascht. Also alles in Butter mit den Armen Rittern. Und in Ahornsirup und unter Erdbeerherzen. Mnjamm...
Aber dafür ist Zeit für eine gemütliche Dusche und die schwerwiegende Entscheidung, in welcher Farbe die Frühlingsfüße leuchten dürfen (Shocking Pink, falls das jemenden interessiert).
Das kleine Fräulein wartet auf ihr Taxi zum Kindergeburtstag im Indoor-Spielplatz. Kaum zurück aus den Ferien, schon beginnt wieder der Freizeitstress. Sie trägt es mit Fassung. Und Bildungslektüre.
Ich schleiche mich heimlich in mein Nähzimmer und nähe ein paar Sachen fertig, die ich vor dem Urlaub nicht mehr geschafft habe. Ein Klein Fanö und ein Haarzurückhaltedings. Dafür hatte ich euch auf Facebook ein Tutorial versprochen. Das ist schon fast fertig und ihr findet es bestimmt noch in der kommenden Woche im Blog!
Außerdem noch eine kleine große Lieselotte für die Erzieherin in der Kita. Die hatte nämlich heute Geburtstag!
Und ich freue mir ein Loch in den Bauch, dass ich wiedermal nur in meine Webbandstapel greifen muss und das perfekt passende Band herausziehe. Hach! Das war das Band für Meise mit Herz und passt zu Big Drops und Polka Dots in Lüla wie dafür gemacht.
Und dann noch schnell ein Dreieckstuch aus Dancing Drops Jersey. Man könnte fast meinen, ich wäre auf Nähentzug...
Nachdem der Liebste, der kleine Glücksritter und sein Freund von ihrer spontanen Fahrradtour zurückkommen, die eigentlich zur BMX-Bahn gehen sollte, dann aber wo ganz wo anders hinführte, und das kleine Fräulein wieder von der Kinderparty zurück kommt, machen wir uns auf den Weg „ins Dorf“. Wir wohnen zwar in Hamburg, aber in Suburbia geht man ins Dorf. Zum Einkaufen, zum Eisessen, zum Kaffeetrinken, zum Arzt. Heute ins Restaurant, das passender Weise „Dorfkrug“ heißt. Mutti hat dann nämlich doch frei und darf sich und ihre Lieben bekochen lassen. Das Thunfischsteak auf Süßkartoffelragout mit Thaispargel und Teriyakisoße war traumhaft, leider ohne Bild, zu schnell aufgegessen.
Nebenan steht der Maibaum und lässt seine bunten Bänder lässig im Wind tanzen. Ich mag Suburbia!
Mann und Kinder machen sich doch nochmal auf zur BMX-Bahn – diesmal stellen sie vorher sicher, dass sie da auch ankommen – und das Fräulein Pipapo und ich machen uns auf zu einer schönen langen Gassirunde.
Bei dem satten Grün geht mir das Herz auf. Während unserer Ferienwoche im kargen Dänemark – da blühen jetzt gerade mal die Osterglocke und die Bäume entwickeln einen zartgrünen Flaum – ist die Natur hier geradezu explodiert. Ich kann mich gar nicht sattsehen! Und ich kann mich auf keinen Fall für nur ein Bild entscheiden! Ein Frühlingstraum an jeder Ecke! Die Stracciatella-Prinzessin rauscht wie verrückt durchs ergrünte Gebüsch, nimmt ganz viele Frühlingsbäder und ist einfach nur happy. Wenn das nach der Woche am Strand mit Extremeballwerfing und Sandrolling überhaupt noch zu toppen ist.
Der Hund braucht dringend ein Bad und ich einen geruhsamen Abend mit Buch und Tatort.
Das Buch „Netzgemüse
“ (Aufzucht und Pflege der Generation Internet) kann ich euch schon nach 70 Seiten wärmstens empfehlen. Alle von euch, die kleine Hände zuhause herumwuseln haben, die sich von Handy, iPod und Computer magisch angezogen fühlen, sehen sich irgendwann mit der Frage konfrontiert, wie man damit umgeht. Mit dem Internet und seinen Kindern. Und dieses Buch gibt ein paar ganz wertvolle und entscheidende Denkanstöße dazu. Wenn ich es ausgelesen habe, werde ich euch davon berichten.
Das war mein 12. Mai – danke für's Gucken! Mehr 12 von 12 gibt es wie immer bei Frau Kännchen.
Aber sie war mehr als nötig, die Berge an Arbeit haben mir einfach keinen Raum zum Bloggen und für viele andere Dinge gelassen. Außerdem war es an der Zeit, nach dem aufregenden Launch der Happy-Kollektion mal ein bisschen Luft zu holen. Ferien zu machen. Über Neues nachzudenken. Morgen erwarte ich neue Stoffe, ihr dürft euch schon freuen!
In der Zwischenzeit haben wir die Hamburger Maiferien genossen und sind seit langem mal wieder nach Dänemark gefahren. Haben eine Woche wohltuende Langeweile genossen, Meer und endlosen Himmel eingeatmet und uns den Wind durch's Haar pusten lassen. Das tat so gut!
Und was passt besser, als ein 12. für einen Wiedereinstieg? Guten Morgen, Sternchen-Pänts!
Unten im Wohnzimmer erwartet mich schon konspiratives Gemeinschaftsschreiben. Mit viel begleitendem Gekicher. Immer wieder zu gern aus dem Schrank geholt und es gibt immer noch eine Seite, die noch nicht ausreichend bekritzelt ist im Kinder Künstler Kritzelbuch
Huch, kaum zuhause hab ich schon wieder mehr als zwei Kinder!
Frühstück darf ich selbermachen, was war heute nochmal für ein Tag? Ach ja, Muttertag! Nee, das sehen wir hier nicht so eng. Ich freue mich jeden Tag über meine wunderbaren Kinder und es reicht mir völlig, wenn sie mich ab und an mal spontan umarmen und mir ins Ohr flüstern, dass ich die beste Mama aller Zeiten bin. Oder so ähnlich. Und mit kleinen Kunstwerken werde ich auch ganz häufig überrascht. Also alles in Butter mit den Armen Rittern. Und in Ahornsirup und unter Erdbeerherzen. Mnjamm...
Aber dafür ist Zeit für eine gemütliche Dusche und die schwerwiegende Entscheidung, in welcher Farbe die Frühlingsfüße leuchten dürfen (Shocking Pink, falls das jemenden interessiert).
Das kleine Fräulein wartet auf ihr Taxi zum Kindergeburtstag im Indoor-Spielplatz. Kaum zurück aus den Ferien, schon beginnt wieder der Freizeitstress. Sie trägt es mit Fassung. Und Bildungslektüre.
Ich schleiche mich heimlich in mein Nähzimmer und nähe ein paar Sachen fertig, die ich vor dem Urlaub nicht mehr geschafft habe. Ein Klein Fanö und ein Haarzurückhaltedings. Dafür hatte ich euch auf Facebook ein Tutorial versprochen. Das ist schon fast fertig und ihr findet es bestimmt noch in der kommenden Woche im Blog!
Außerdem noch eine kleine große Lieselotte für die Erzieherin in der Kita. Die hatte nämlich heute Geburtstag!
Und ich freue mir ein Loch in den Bauch, dass ich wiedermal nur in meine Webbandstapel greifen muss und das perfekt passende Band herausziehe. Hach! Das war das Band für Meise mit Herz und passt zu Big Drops und Polka Dots in Lüla wie dafür gemacht.
Und dann noch schnell ein Dreieckstuch aus Dancing Drops Jersey. Man könnte fast meinen, ich wäre auf Nähentzug...
Nachdem der Liebste, der kleine Glücksritter und sein Freund von ihrer spontanen Fahrradtour zurückkommen, die eigentlich zur BMX-Bahn gehen sollte, dann aber wo ganz wo anders hinführte, und das kleine Fräulein wieder von der Kinderparty zurück kommt, machen wir uns auf den Weg „ins Dorf“. Wir wohnen zwar in Hamburg, aber in Suburbia geht man ins Dorf. Zum Einkaufen, zum Eisessen, zum Kaffeetrinken, zum Arzt. Heute ins Restaurant, das passender Weise „Dorfkrug“ heißt. Mutti hat dann nämlich doch frei und darf sich und ihre Lieben bekochen lassen. Das Thunfischsteak auf Süßkartoffelragout mit Thaispargel und Teriyakisoße war traumhaft, leider ohne Bild, zu schnell aufgegessen.
Nebenan steht der Maibaum und lässt seine bunten Bänder lässig im Wind tanzen. Ich mag Suburbia!
Mann und Kinder machen sich doch nochmal auf zur BMX-Bahn – diesmal stellen sie vorher sicher, dass sie da auch ankommen – und das Fräulein Pipapo und ich machen uns auf zu einer schönen langen Gassirunde.
Bei dem satten Grün geht mir das Herz auf. Während unserer Ferienwoche im kargen Dänemark – da blühen jetzt gerade mal die Osterglocke und die Bäume entwickeln einen zartgrünen Flaum – ist die Natur hier geradezu explodiert. Ich kann mich gar nicht sattsehen! Und ich kann mich auf keinen Fall für nur ein Bild entscheiden! Ein Frühlingstraum an jeder Ecke! Die Stracciatella-Prinzessin rauscht wie verrückt durchs ergrünte Gebüsch, nimmt ganz viele Frühlingsbäder und ist einfach nur happy. Wenn das nach der Woche am Strand mit Extremeballwerfing und Sandrolling überhaupt noch zu toppen ist.
Der Hund braucht dringend ein Bad und ich einen geruhsamen Abend mit Buch und Tatort.
Das Buch „Netzgemüse
Das war mein 12. Mai – danke für's Gucken! Mehr 12 von 12 gibt es wie immer bei Frau Kännchen.
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