6. September 2013

Hamburg, meine Perle – 10 Jahre in der schönsten Stadt der Welt



Im Sommer 2003 ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich bin nach Hamburg gezogen.

Ich habe schon immer von dieser Stadt geträumt und mir gewünscht eines schönen Tages dort – hier – zu wohnen und zu leben, sagen zu können hier bin ich zuhause. Zunächst sah es in meinem Leben aber gar nicht danach aus, als würde dieser Traum jemals in Erfüllung gehen. Manchmal kommen die Dinge aber ganz anders als man denkt.

Der schönste Grund, nach Hamburg zu ziehen, war der Liebe wegen. Daraus wurde später mein Blog und Label „Hamburger Liebe“. Ja, deswegen. Hierher bin ich zu meinem Liebsten gezogen, hier wurden meine beiden Kinder geboren, hier habe ich meinen Traumjob gefunden. Hier habe ich viele liebe Freunde gefunden. Hier fühle ich mich wohl, hier ist das, was ich „Heimat“ nenne.

Ich habe von Anfang an verstanden, warum die Hamburger zu jeder Gelegenheit – passend oder unpassend – von der „schönsten Stadt der Welt“ sprechen. Rein objektiv betrachtet hat Hamburg vieles, wovon andere Metropolen nur träumen können: die malerische Lage am Wasser mit Alster und Elbe, der Hafen, der die Stadt prägt – weltoffen, multikulturell, Exportmotor der deutschen Wirtschaft. Eine Bausubstanz, die zwei Kriege überstanden hat und noch immer den Flair der wohlhabenden Hamburger Reeder- und Kaufmannsfamilien aus längst vergangenen Tagen wiederspiegelt. Grün, soviel Grün! Selbst in den weniger wohlhabenden Stadtteilen reihen sich Alleen, Parks und kleine Grünflächen aneinander und machen die Stadt lebenswert.

Mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn ich verreist war – kurz oder lang – und ich komme von Süden über die Elbbrücken nach Hause und sehe die Kräne und Schiffe im Containerhafen liegen. Seufz.

Ich habe die Hamburger schätzen gelernt. Sie sind bescheiden und zurückhaltend, bodenständig und wenn man ihr Herz erobert hat, gehört es einem für immer. Sie lieben ihre Stadt und versuchen sie aktiv mitzugestalten. So ist es auch einzigartig, dass ein Großprojekt wie die Elbphilharmonie (man mag darüber denken wie man will) von der Hamburger Bürgerschaft mit großen – wirklich großen – Mengen Geld unterstützt und finanziert wird! Bei meiner Hamburg-Reise Anfang des Jahres habe ich nicht schlecht gestaunt, als wir die Baustelle der Elbphilharmonie besichtigten und unser Führer uns die Finanzierung darlegte. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber er sprach von Spendensummen von Hamburger Firmen und Privatpersonen in einer Höhe, nach denen sich manches Bundesland die Finger lecken würde und damit seinen Haushalt sanieren könnte. Aber die Hamburger sind so.

Ich mag das quirlige bunte Treiben, die lebendige Designszene und guten Kontakte, die man hier knüpfen kann. Während mir Berlin zu groß, zu laut und zu unübersichtlich scheint, mag ich in Hamburg das Klare, die Struktur und die Verlässlichkeit. Und wenn man sich nur darauf verlassen kann, dass die Stadtreinigung jedes Jahr Probleme hat, dem großen Laubaufkommen der unzähligen Bäume hinterherzukommen oder der Verkehrsverbund jedes Jahr die Preise erhöht lach. Ich liebe es mit dem Alsterdampfer zu fahren, auf der Reeperbahn Currywurst zu essen und das Tuten der Schiffe am Elbstrand. Ich mag die Nähe zum Meer, die Rotklinkerfassaden und Jugendstilvillen. Ich liebe Franzbrötchen und dass die Verkäuferin im Supermarkt auch noch kurz vor Ladenschluss ein freundliches „Moin!“ auf den Lippen hat. Ach, mir würden noch 1.000 Dinge einfallen, warum ich es hier so mag.

Weil ich nun schon seit 10 Jahren in Hamburg bin, ist das ein Grund für mich zu feiern. Mit euch! Denn ihr – mein Blog, meine Leser und eure Kommentare – seid ein wichtiger Bestandteil dieser 10 Jahre. Ok, ich blogge erst seit 5,5 Jahren, aber diese Jahre waren dafür umso ereignisreicher!

Deshalb gibt es in den nächsten Wochen eine Reihe von großartigen Verlosungen! Für meine Feierlichkeiten konnte ich viele tolle Sponsoren gewinnen – solche, die irgendwie mit meiner Liebe zu dieser Stadt, der tollen Design-Szene, meinen Freunden, Hamburger Liebe oder meinem Blog zu tun haben. Soll ich euch schon ein paar Namen verraten? Da wären die Photoqueen, Ahoi Marie, die Hamburger Kunstmeile, dekoop, die Feine Billetterie und noch einige mehr. Am Montag geht's schon los, verpasst also besser in den nächsten Wochen kein Posting!

Bis dahin schwelge ich noch ein bisschen in Heimatliebe – ahoi!

5. September 2013

Mona verrät euch heute ihr Rezept für leckeres Brot mit Hefe und Malzbier. Und das geht gar nicht schwer!

 Heute habe ich eine Mission, denn bei vielen löst das Wort Hefe immer noch Panik aus. Brot selber backen! Auch hier ziehen viele lieber die Köpfe ein und wagen sich nicht ran. Meine Mission ist den „Angsthasen“ unter euch  die Furcht zu nehmen und zu beidem zu ermutigen, Brot backen mit Hefe. Ich habe ein Rezept ausgesucht, das euch den Respekt vor beidem nehmen soll. Es gibt ein Malzbierbrot mit einer knusprigen Kruste (sichert euch die leckeren Endstücke!) und einem leicht malzigen Geschmack.

Alles was ihr braucht, ist eine normale Kuchenkastenform und eine Küchenmaschine. Mit einem Handrührgerät mit Knethaken geht es sicherlich auch, nur müsst ihr das Gerät aber gut festhalten, auf der Arbeitsfläche per Hand zu kneten empfehle ich nicht, da der Brotteig sehr klebrig ist. Ebenso braucht ihr folgende Zutaten:

250 g Dinkelmehl
250 Weizenmehl
1 Würfel Hefe
2 TL Salz
80 Sonnenblumenkerne
340 g Malzbier
2 EL Haferflocken
Etwas Margarine für die Form


Und so geht’s:

Dinkelmehr, Weizenmehl, Hefe, Salz, Sonnenblumenkerne und das Malzbier 10 Minuten zu einem Teig verarbeiten. Die Kastenform ausfetten zwei Drittel der Haferflocken hineinstreuen, so dass sie am Boden und den Wänden kleben bleiben. Den Teig in die Form geben mit den restlichen Haferflocken bestreuen. Die Form abgedeckt mit einem Tuch 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Form auf der untersten Schiene in den Ofen schieben und 45 Minuten goldbraun backen. Das Brot aus der Form lösen und vor dem Anschneiden auskühlen lassen.





Als ich das erste mal alle Zutaten für mein erstes Mehrkornbrot im Bioladen gekauft habe, war ich dann doch verdutzt, wie hoch der Preis war und eigentlich wollte ich für ein selbstgebackenes Brot nicht mehr zahlen als beim Bäcker. Daher mein Tipp, geht zu dm, dort gibt es Körner und Mehl günstig von der Marke Alnatura. Den Hefewürfel bekommt ihr im Supermarkt im Kühlregal. Na ja und Malzbier und Wasser brauche ich wohl nicht zu erklären ;-).

Lasst das Brot gut auskühlen und genießt es dann mit allem, was ihr mögt. Herzhafter Aufschnitt oder süße Marmelade. Die Endstücke mit der knusprigen Kruste sind wie gesagt besonders lecker.

Wenn ich mit dem Rezept nur einer/m von Euch die Angst vor Hefe nehmen konnte, ist meine Mission Backt mehr Brot mit Hefe! geglückt!

Ich wünsch Euch was,
Mona

4. September 2013

Follow me!


Wie ihr sicherlich schon alle festgestellt habt, hat der Google-Reader zum 1. Juli seinen Dienst eingestellt. Uff! Leider komme ich zwar ohnehin kaum zum Blogs lesen, aber auf einen Feed-Reader möchte ich ungern verzichten. So habe ich meinen Blog nun bei Bloglovin (Follow my blog with Bloglovin), Feedly und Blog Connect angemeldet und hoffe, das ist für euch eine Alternative. Es gibt  auch Apps für eure mobilen Geräte, schaut einfach mal im App-Store nach!

Nach wie vor kann ich euch nur ans Herz legen, meine Facebbok-Fanpage zu „liken“, denn da gibt es auch zwischen den Blog-Posts immer wieder mal interessante News, Verlinkungen zu besonders schönen Nähprojekten auf anderen Blogs und Ankündigungen zu neuen Stoffen.

Ich bekomme immer wieder viele Freundschaftsanfragen auf meinem privaten Profil, die dann meistens unendlich lange in der Waarteschleife hängen (aktuell 134). Ich bin immer hin und hergerissen, ob ich diese beantworten soll oder nicht, denn ich „kenne“ meistens nur maximal 1% der Menschen wenigstens von einem regen Austausch per Mail oder Facebook. Der Rest ist mir gänzlich unbekannt. Und das hat auch zur Folge, dass auf meinem privaten Profil reichlich wenig privates stattfindet – wenn ihr wisst, was ich meine.

Also klickt euch lieber auf Facebook auf die Hamburger Liebe Seite, die ist viel spannender und bringt euch viel mehr News rund ums Selbermachen mit oder ohne Hamburger-Liebe-Stoffen. Wer trotzdem einen kleinen Einblick in meinen Arbeits- und Familienalltag bekommen möchte, folgt mir am besten auf Instagram (@hamburgerliebe). Da gibt es auch mal schmutzige Kinderhände, Milchschaumberge und nasse Hunde zu bewundern.

Ansonsten seit ihr nach wie vor alle ganz herzlich hier an Ort und Stelle auf meinem Blog willkommen!


3. September 2013

Was Hübsches für's Hinterteil – damit dein Fahrradsattel trocken bleibt und auch noch schick aussieht – Fahrradsattelbezug-Tutorial


Heute gibt es mal wieder ein Tutorial-Tuesday-DIY-Projekt (ein TTDYIP sozusagen...), das ich für brigitte.de gemacht habe. Zwischen den Cake Wheels und dem heutigen Projekt ist eine ziemliche Weile vergangen, aber ich gelobe Besserung! Hab schon viele neue Ideen. Heute schicke ich euch mal wieder an die Nähmaschine! Husch husch, ab ins Nähzimmer!

* * * * *

29. August 2013

Wie ihr euch schonmal ein bisschen Herbstvorfreude auf den Teller holt – Pasta mit Kürbis und Chorizo



Habt ihr es auch schon gemerkt? Es riecht nach Herbst. Dicke Nebelschwaden wabern morgens durch den Garten, in den die Sonne ihre ersten Morgenstrahlen schickt. Auf den Spinnweben glitzern Tautropfen, Altweibersommer.

Mir graut vor der bevorstehenden Dunkelheit, wenn wir uns nach dem Weckerklingeln die Augen reiben. Die Sonne steht schon viel tiefer, nachmittags ist sie golden und lässt die Stoppelfelder leuchten.

Ich mag diese Jahreszeit. Irgendwie finde ich es merkwürdig, bei anderen zu lesen, dass sie in den Sommerferien sind. Uns hat der Alltag schon seit Wochen wieder fest in seinen Klauen und wir reden viel über die bevorstehenden Herbstferien. Nur noch 4 Wochen! Dabei hatte ich als Kind immer bayerische Sommerferien und der Sommer war längst nicht zuende, wenn die Schule wieder begonnen hat.

Gestern war es morgens so frisch, dass ich mir erstmal eine Strickjacke und einen Schal aus dem Schrank geholt habe. Und mittags habe ich mir ein bisschen Herbstvorfreude auf den Teller geholt. War sehr lecker!

Während Mona noch einen wohlverdienten Urlaub auf Sylt genießt, bitte ich euch heute mal zu Tisch.



Pasta mit Kürbis und Chorizo – für zwei Personen:

Nudeln kochen – am besten eigenen sich solche, die man gut mit der Gabel aufpieksen kann.

1/2 Hokaido-Kürbis waschen, entkernen, in Stücke schneiden. Eine Knoblauchzehe hacken. Zwei Chorizo-Würstchen (gerne scharf!) in Scheiben schneiden. Eine kleine Hand voll Salbeiblätter waschen, trockentupfen und in Stücke schneiden – nicht zu klein.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chorizo darin andünsten. Kürbisstücke und Salbeiblätter dazugeben, auf kleiner Flamme zugedeckt einige Minuten dünsten.

2-3 Fleischtomaten in Stücke schneiden. Wer mag, kann sie vorher mit heißem Wasser überbrühen und häuten. Ich gebe sie immer ganz zum Schluss dazu, damit sie nur kurz mit aufgewärmt werden. Dann löst sich die Haut nicht ab.

Wenn der Kürbis weich ist – und das geht schneller als man vermutet – Tomaten dazugeben, mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Zusammen mit den Nudeln draußen im Spätsommerlicht genießen. Guten Appetit!


27. August 2013

Yeah boy!

Gestern erzählte mir die Lehrerin von meinem kleinen Glücksritter, was er im Erzählkreis so berichtete: nämlich dass er sich immer Dinge ausdenken würde, ich sie dann auf Stoff umsetze und er bald nur noch selbstgenähte Klamotten aus „seinen“ Stoffen tragen würde lach! Wenn das mal nicht das süßeste Kompliment seit langem ist!

Die Wahrheit ist tatsächlich, dass ich ihn oft frage, was er cool finden würde (wer schon an der Quelle sitzt, sollte auch davon trinken...). Coole Designs für größere Jungs – das ist ja eine Wissenschaft für sich! Ob er in Zukunft tatsächlich nur noch Selbstgenähtes tragen möchte, wage ich allerdings ernsthaft zu bezweifeln. Bei aller Liebe!

So sind zum Beispiel die Catch a Wave-Designs und Cool Stuff entstanden. Und da mein Großer im letzten Jahr die Gaffiti-AG mit Begeisterung besucht hat und seit dem seine Zimmertür mit sinnfreien Sprüchen in 3D-Optik gepflastert ist, wollte ich auch! Yeah boy!



Die Cool Stars kennt ihr ja schon von den Sweat-Stoffen, diesmal gibt es alle beiden Designs (Cool Stars und Yeah boy!) zum Kombinieren auf Bauwoll-Elasthan-Jersey. Vorbestellbar sind die Stoffe ab sofort bei Hilco für Wiederverkäufer und ausgeliefert werden sie zusammen mit Lenis dream ca. Mitte Oktober.





Let's rock the Pausenhof!




Der Schnitt ist aus der letzten Ottobre – ein schöner Basic-Schnitt für Jungs und lässigere Mädchen!

Besonders stolz bin ich ja auf mein erstes Neo-Shirt von Frau Liebstes und – yeah! – meine allererste Knopfleiste! Und soll ich euch mal was flüstern? Es hat gar nicht wehgetan! Hätte ich gewusst, dass eine Knopfleiste so easy geht – die Schränke wäre voll mit Knopfleistenshirts! Aber das kann man ja noch ändern.

Neo mit Neon – voll cool, oder? Und ja, mein kleiner Styleboy hat sich im Frühling in Dänemark tatsächlich eine neongelbe Hose ausgesucht. Manchmal verblüfft er mich immer wieder. Die hat sogar einen leichten „Haremsschlag“, also so ein bisschen Hängehose im Schritt. Sieht sehr lässig aus und zum neuen Shirt erst recht.



Und das die beiden Designs absolut mädchentauglich sind, hat meine liebe Probenäherin Kelly mal wieder bewiesen. Aber mal ehrlich – diesen bildhübsche und trotzdem lässig-coole Model kann wahrscheinlich alles tragen. Diese Haare... schwärm.





26. August 2013

Wie das Einhorn auf den Stoff kam oder wovon Leni so träumt – ein neuer Stoff: Lenis dream

In Interviews werde ich immer wieder gefragt, woher ich meine Inspiration nehme. An aller erster Stelle stehe da meine Kinder – ihre Ideen, Geschichten, Interessen, Bilder geben mir viele Ideen, die oft der „Stoff“ für meine Illustrationen sind. Im Mollie-Interview sagte ich auch, dass ich viele neue Ideen auf Instagram finde. Ja, ich bin ein leidenschaftlicher Instagrammer. Ich teile nicht nur gern die Schönheit eines Augenblicks aus unserem Leben. Ich finde es auch wunderbar, an den schönen Momenten anderer – wo auch immer auf der Welt – teilzuhaben.

Und manchmal sind es die ganz kleinen, simplen Dinge, die eine neue Idee entstehen lassen. So zum Beispiel das gemalte Bild von einem kleinen Mädchen, dass von Einhörnern träumt. So ein kleines Mädchen habe ich nämlich auch hier zuhause.

Das kleine Mädchen heißt Leni und ist die Tochter meiner Blogger-Freundin und Probenäherin Sarah von Mädchenkram. Als ich ihr Bild vor einem halben Jahr in meinem Instagram-Feed entdeckte, fand ich das sehr süß. Und musste sofort an mein kleines Fräulein und ihre Einhorn-Sammlung denken. Einhörner sind ein echtes Mädchending und man kommt irgendwie nicht drum herum. Und was wir Mamas bisweilen schröcklich kitschig finden, lässt kleine Mädchenherzen höher schlagen.



Lenis dream kann von Wiederverkäufern ab sofort bei Hilco vorbestellt werden und die Stoffe – streichelzarter Elasthan-Baumwoll-Jersey - werden ab Mitte Oktober ausgeliefert.



Die Wunschliste von meinem kleinen Fräulein habe ich noch gar nicht abgearbeitet, aber ich musste schonmal aus ALLEN Farben was nähen. Einhorn-Fan im lila 7. Himmel. Oder so ähnlich.

Leni hat noch was gut bei mir. Denn sie hat mir nicht nur ein tolles neues Design beschert sondern per Post auch ihr Bild mit dem Einhorn und dem Apfelbaum vermacht. Darüber habe ich mir ein Loch in den Bauch gefreut. Danke Leni!

Also Mamas... Kreischalarm ist garantiert!








Der T-Shirt-Schnitt ist aus dem neuen Twin(e)book von Ki-ba-doo. Ein tolles Raglan-V-Shirt für Mamas und Töchter. Ich fürchte nur, mit dem Partnerlook wird das nichts – für mich nähe ich dann lieber ohne Einhörner. Das kleine Fräulein trägt noch einen Loopschal, außen Frottee-Dots in Pink und innen lüla Fabelwesen.

Außerdem eine superduperbequem-Hose nach eigenem Schnitt aus lila Frottee-Dots. Mal unter uns: ich finde die Hose ja großartig. Sieht cool und lässig aus und trägt sich so bequem wie eine Schlafihose. Das kleine Fräulein findet das Gebaumel da zwischen den Beinen einfach nur lästig. Seufz.






Das türkis-neon-Shirt ist ebenfalls nach einem Schnitt von Ki-ba-doo: Alleskönner-T-Shirt-Lina. Alleskönner, weil man das Shirt in x-verschiedenen Varianten nähen kann. Hier ohne Einsatz aber mit Puffärmelchen. Perfekt für das kleine Fräulein und Neon findet sie sowieso klasse. Ich übrigens auch. Der Rock ist übrigens ein Mitbringsel aus unserem Dänemark-Urlaub im Frühling und die Legging sozusagen aus dem Bestand. Aber selbstgenäht!

Naja, man könnte sagen, die Einhornrunde geht komplett an Frau Liebstes, die übrigens auch wieder grandiose Musterstücke genäht hat. Der folgende Schnitt ist nämlich ebenfalls von ihr: Kapuzenkleid Sunje. Alter Falter, was für tausend Teile

Aber es hat sich definitiv gelohnt! Das Kleid ist meinem kleinen Fräulein wie auf den Leib geschneidert und die vielen Ziernähte machen es richtig cool, wie ich finde. Plötzlich sieht sie schon so groß aus!

Deshalb sind wir für die Fotos mal eben zum Gymnasium vor die Tür spaziert. Passt doch prima, oder?






Ich weiß, bis zur Auslieferung der Stoffe dauert es noch ein bisschen. Aber bis dahin ist hier auf dem Blog noch jede Menge los, denn ich habe ein paar große Zahlen zu feiern. Demnächst mehr darüber.

Als nächstes zeige ich euch aber noch das Jungsmuster aus der Nähe. Auf Facebook konntet ihr ja schonmal schnuppern! Bis dahin!

22. August 2013

Mona serviert euch heute ein leckeres Picknick am Strand! Aber vorsicht: es könnte in den Zähnen knirschen – der Wind ist einfach umwerfend (schön)!

Wir wohnen an der niederländischen Grenze, so nah, dass ich theoretisch sogar rüberspucken könnte (was ich aber nie tun würde, ich liebe Holland). Somit ist es auch nicht weit zur niederländischen Küste und der herrlichen Nordsee, nämlich auf den Kopf 2 Stunden mit dem Auto. Wir planen mit unseren Freunden in jedem Sommer an einem Samstag eine Tagestour dorthin. Dafür halten wir uns zwei-drei Samstage frei und hoffen, dass einer das ideale Wetter bietet. In der Woche vorher wird regelmäßig die Wetter-App aktualisiert und der 3. August schien der perfekte Tag für unseren Trip zu sein. Nun war es aber so, dass wir alle fixiert auf das Sonnensymbol und die Temperatur-Anzeige waren und keiner auf die Windstärke geachtet hat. Und so kamen wir um 10 Uhr morgens am Strand in Bergen aan Zee an und neben strahlendem Sonnenschein und einem knallblauen Himmel, erwartete uns Windstärke 8! Holla die Waldfee!


Der erste Versuch eine Strandmuschel aufzubauen scheiterte zunächst am „sich gegenseitig anbrüllen“ im Wind und dann nach 30 Minuten am Bruch einer Fiberglasstange und brachte die Erkenntnis, dass es bei diesem Wind mit der eigenen Strandmuschel nicht gemütlich sein wird und daher mieteten wir uns stabile Windbreaker inkl. Liegen an der Strandbude. Erleichtert vielen wir, erschöpft vom Strandmuschelkampf und dem Sand, der um die Beine peitschte, auf unsere Liegen und in den Windschatten.

Nun kam aber die, bzw. meine nächste Herausforderung gegen den Wind. Mein geplantes Picknickshooting. Dieses sollte stattfinden, bevor wir Hunger bekommen. Und somit erlebte ich mein extremstes Shooting in meinem kurzen Blogger-Leben, Windstärke 8, ohne Sonnenbrille (sonst sah ich gar nichts auf dem Kameradisplay) und auf allen Vieren im Sand. Doch den Sand am Ende des Tages in allen Ritzen des Körpers zu haben, hat sich zum Glück gelohnt. Die Kitesurfer baten eine großartige Kulisse und die peitschenden Wellen ein fantastisches Naturschauspiel.



Im Anschluss wurde der Picknickkorb auch geplündert und da der Sand eh schon überall saß, machte es auch nichts, wenn er dann ein wenig zwischen den Zähnen knirschte.

Es gab Melonensalat, Rosmarinkartoffeln und Kumquats mit Joghurt.



Hier die Rezepte:

Melonensalat
Das Fruchtfleisch einer Viertel Wassermelone, 3 Aprikosen und 1 Mozzarellakugel in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 100 g Rucola und mit einem Dressing aus 6 El Olivenöl, 2 EL Himbeeressig und etwas Honig vermischen.

Rosmarinkartoffeln
Bereits vorgekochte, kleine Kartoffeln in der Pfanne anbraten und mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Schmecken auch kalt sehr lecker.

Kumquats mit Joghurt
Naturjoghurt mit etwas Zucker und Zitronensaft verrühren und über die Kumquats geben.

Um 22 Uhr Abends waren wir wieder Zuhause und alle zogen unter der wohltuenden Dusche das gleiche Fazit: Es war ein wunderbarer Tag, der nach einer Wiederholung schreit (Aber gerne auch mit weniger Wind)!

Ich wünsch Euch was,
Mona

16. August 2013

Ein Abend bei Rice im Hamburger Showroom – Frau Hahaell im Farbenrausch

Kennt ihr das? Ihr seht etwas und denkt Yeah! Wow! Booooom! und in eurem Bauch stellt sich ein Gefühl von purer Freude ein.


So ging es mir gestern Abend beim Blogger-Meet up im Showroom von Rice. Hallo, Tür auf und bäääääng! Hinein ins Farbenparadies. Auch wenn ich sonst eher der puristische Typ bin, bei diesem bunten Augenschmaus geht mir das Herz auf. Natürlich findet man auch bei mir im Küchenschrank zahlreiche bunte Teller, Becher, Tortenplatten und Löffel von den farbverliebten Dänen. Allein wenn man Kinder hat, kommt man daran wahrscheinlich kaum vorbei.


Leider konnte ich erst später kommen und habe somit den interessantesten Teil des Abends verpasst. Nämlich als die sympathischen Mitarbeiter von Rice und Gründerin und Creative Director Charlotte Gueniau ein wenig die Philosophie von Rice erläutert haben.

Sie achten nicht nur auf gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne für die Arbeiter bei ihren Zulieferern, sondern unterstützen mit dem Kauf ihrer Produkte zahlreiche ganz konkrete Projekte in Entwicklungsländern, die sie auch ganz gezielt begleiten und überwachen. Der Slogan people care – we care wird dort richtig gelebt und ist wichtiger Bestandteil ihrer Unternehmenskultur.


Am liebsten hätte ich mich heimlich hinter den vielen bunten Kissen und Decken versteckt und mich einschließen lassen. Dann hätte ich mich so richtig satt sehen können an dem vielen Bunt. Es gab kaum etwas, was es nicht gab – von den bekannten Bechern, Löffeln und Tellern über bunte Stehrumchen, Kissen, Decken, Lampen, Kerzen und all den DIngen, die das Leben ein bisschen fröhlicher machen.

Außerdem gab es eine Reihe reizender Bekanntschaften mit Bloggern – bekannt und unbekannt, leckere Häppchen und entspannte Gespräche. I like und zwar tutto completti!

Und meine Kids fanden es superkalifragelistisch, dass es heute zum Frühstück leckere Blaubeermuffins gab und das Schulbrot in Herzchenform in der Brotdose lag. So tauschen sie Mama abends gern mal gegen einen Babysitter aus.




15. August 2013

Warum Mona in aller Herrgottsfrühe durch den Garten hüpft und die Kirschen aus Nachbars Garten einfach am besten schmecken (Achtung, Kalorienbombenalarm!)


Die Kirschen aus Nachbars Garten, schmecken ja wohl bekanntlich am besten. So ist es aber auch wirklich! Unser fleißiger Nachbar brachte mir einen Korb voll mit Kirschen und weiteren Beeren aus seinem Garten und mir stellte sich die Frage, alles auffuttern oder doch etwas Aufwändigeres damit anstellen, in Kombination mit dem bereits vorrätigen Wochenendeinkauf.

Am Sonntagmorgen wachte ich in aller Herrgottsfrühe auf, da eine Taube auf meinem Nachttisch gurute. Also sie saß jetzt nicht wirklich auf meinem Nachttisch, war aber so laut mit ihrem Gurren vor dem offenen Fenster, dass ich dank diesem Mistvieh, ääähhh, diesem wunderbare Geschöpf Gottes nicht mehr einschlafen konnte. Das Kopfkino war also wieder eingeschaltet und nahm an Fahrt auf. Auf der Leinwand erschienen dann auch Nachbars Kirschen- und Beerenauslese. Somit entstand der erste Plan des Sonntags damit Kuchen zu backen. Also auf leisen Zehenspitzen das Schlafzimmer verlassen und der blöden Taube einen bösen Blick zugeworfen, was sie aber absolut nicht interessierte und ihre Liebesrufe (oder was soll das Gurren heißen?) fortsetzte. So entstanden am frühen Sonntagmorgen mit wenig Aufwand und einfachen Rezepten zwei optische Hingucker und da das Sonnenlicht am Morgen besonders schön ist, legte ich noch ein Fotoshooting mit meinen beiden Obsttorten hin. (Mein Mann war zwischenzeitlich auch wach und als er mich im Garten um die Torten mit der Kamera tanzen sah, schüttelte er nur ungläubig den Kopf).

Schoko-Kirsch-Sahnetorte

300 g Zucker
450 g Mehl
5 Eier
1 Päckchen Backpulver
200 g  weiche Butter und etwas zum einfetten der Springform
1 Päckchen Vanillezucker
Entsteinte Kirschen
200 g Zartbitter-Schokolade
2 Becher Sahne


Zucker, Mehl, Eier, Backpulver, die Hälfte der Butter und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Die dunkle Schokolade zerbröseln und mit der restlichen Butter zusammen im Wasserbad schmelzen. Die Butter-Schokosoße zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles mit dem Handrührgerät vermengen bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Die Hälfte vom Teig in die eingefettete Springform geben und darauf die Kirschen verteilen. Die zweite Hälfte vom Teig auf den Kirschen verteilen. 1 Stunde in den Bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen. Mit einem Holzstäbchen den Test machen. Der Kuchen ist fertig, wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt. Den Kuchen aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. 2 Becher Sahne steif schlagen und den Kuchen damit einstreichen und mit Kirschen dekorieren.

Geschichtete Beeren-Torte

3 Biskuitböden
Erdbeeren, Blaubeern und Himbeeren
½ Vanilleschote
250 g Mascarpone
2 EL Zitronensaft
75 g Zucker
2 Becher Schlagsahne


Sahne steif schlagen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken auskratzen. Mascarpone, Vanillemark, Zitronensaft und Zucker glattrühren. Die Sahne unter die Mascarponemasse heben. Nun ein Drittel der Masse auf den ersten Boden streichen, mit Himbeeren belegen. Den zweiten Biskuitboden darauflegen, leicht andrücken. Diesen mit dem zweiten Drittel Creme bestreichen und mit Blaubeeren belegen. Den letzten Boden darauf legen, leicht andrücken und mit der restlichen Masse bestreichen. Mit den Erdebeeren und den restlichen Blau- und Himbeeren dekorieren.



Zum Kaffee am Nachmittag ließ mein Liebster sich die Kuchen aber gerne munden und auch der liebe Nachbar bekam noch ein Stück ab. Man muss sich solch einen Nachbarn ja immer warm halten, demnächst wird er seine Äpfel ernten und auch die schmecken aus Nachbarsgarten besonders gut.

Ich wünsch Euch was,
Mona
 
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