13. Juli 2012

The Return of the Supahero – neuer Stoff für coole Jungs




Supahero ist mein ganz besonderer Held. Der Held meines Herzens sozusagen. Klingt ein bisschen schwülstig, ich weiß. Aber immerhin war er der erste Hauptdarsteller, der meinen Einstieg ins Webbandgeschäft bedeutete. Oder überhaupt ins Textil-Design. Und wohin das geführt hat, konntet ihr ja hier quasi live miterleben. Er ist und bleibt also für mich was ganz besonderes.

Dass er es jetzt endlich auf Stoff geschafft hat, freut mich riesig und ich hoffe, auch die Jungs-Mamas unter euch. Supahero ist übrigens nicht nur cool für kleine Windelpopos. Mein mittlerweile gar nicht mehr so kleiner Glücksritter findet den mit 8 Jahren auch noch cool und freut sich sehr, dass ich ihm auch mal wieder was genäht habe.

Supahero gibt es auf Baumwoll-Stretchjersey und auf Baumwoll-Popeline, letzteres keine ganz so feinfädige Qualität wie beispielsweise die Dutch Love Stoffe – eher jungsmäßig eben. Beide Qualitäten gibt es in jeweils drei Farbstellungen: Türkis, Weiß und Dunkelgrau.


Die drei Jerseys haben einen etwas größeren Rapport, prima geeignet also für T-Shirts, Schlafanzüge, kurze Hosen etc.


Kommt mal ein bisschen näher...



Genäht habe ich daraus erst mal zwei Shirts und dann noch die passenden Hosen dazu. Jetzt kann sich mein kleiner Superheld aussuchen, ob er die Kombis als Schlafi anzieht oder die Shirts tagsüber tragen will. Er macht das so (achtung, Ferienmodus): er trägt die Kombi nachts, und wechselt morgens einfach die Hose in eine „Tagsüber-Hose“. Das Shirt lässt er einfach an.

Wer sie noch nicht kennt, dem lege ich unbedingt noch die passende Stickdatei (von Supahero und Actionhero) ans Herz – auch eine meiner ersten Stickdateien, die ich seinerzeit mit Sonni von Kunterbunt-Design realisiert habe. Passt prima!




Und noch eine Kombi in Grau-Grün – mein persönlicher Favorit. Die Maxi Dots in Grün passen übrigens wie dafür gemacht, genauso wie die Maxi Dots in Hellrot super zur türkisen Kombi passen.





Öhöm, ja – auch Frau Hahaell passieren Nähmissgeschicke: die 8 auf der Hose steht glatt Kopf und sollte natürlich nicht oben sondern unten am Bein sein. Dem Kind ist das allerdings total wurstbanane, denn die Hose ist lässig und cool und nur das zählt.


Der Popeline hat einen kleineren Rapport, so dass man ihn auch gut für Accessoires oder kleinere Nähprojekte verwenden kann.



Ich wollte unbedingt so coole Boxershorts für untendrunter nähen und hab damit scheinbar total den Nerv meines kleinen Stylingexperten getroffen. Auf der Suche nach einen passenden Schnitt bin ich über den Machmalhalblang-Schnitt von Farbenmix gestoßen, der schon eine ganze Weile unentzippt in meinem E-Book-Ordner schlummerte. Einfach ein bisschen kürzer und ohne Nahtzugabe zugeschnitten, gibt das genau die richtige Passform für eine coole Unterbüx.


Man könnte natürlich noch ein Fake-Knopfloch und einen kleinen Knopf auf den Eingriff nähen, dass würde dann noch authentischer aussehen. Meine Kinder stehen allerdings nicht so auf Knöpfe...


Die Stoffe gibt es ab sofort bei Michas Stoffecke zu ordern. Händleranfragen bitte an kontakt@michas-stoffecke.de oder im Händlerbereich im Online-Shop.


Übrigens, erinnert ihr euch noch? Mit einer früheren Version des Supahero-Designs habe ich mal einen Design-Wettbewerb bei Spoonflower gewonnen. Hach, lang ist's her...

Be cool, stay tuned!

Guten Morgen! Ist es wirklich schon so spät? Ich glaube, ich brauche erst mal einen Kaffee. Danach gibt's was echt cooles für Boyz mit einem alten Bekannten von mir – hatte ich ja schon versprochen, neech?

Also... stay tuned!


12. Juli 2012

Cornish beach life

Stellt euch vor, das Meer hat ca. 12 bis 14 Grad, der große Zeh ist augenblicklich schockgefrostet. Also gefühlt. Die Luft hat angenehme 16 Grad, auch auf dem letzten Bild.

Alles eine Sache der Gewöhnung, wie schon gesagt. Die Engländer kennen ja prinzipiell nix, die laufen auch im Dezember in kurzen Röckchen und blaugefroreren cornedbeef legs durch die Gegend. Und halten ihre Babys völlig schmerzbefreit – Eltern wie Säuglinge – ins eiskalte Wasser. Das Kleingemüse nicht zwangsläufig in winzige Neoprens gehüllt sondern eher in niedliche knappe Badehöschen oder Schwimmanzüge. Brrr...

Aber der Ozean ist magisch und für alle gleich. Die Gedanken können unendlich weit ziehen, die Möwen kreischen, die Luft riecht nach Salz. Die Surfer warten auf die perfekte Welle.

Das Wetter ist dabei völlig schnuppe.












11. Juli 2012

Cornischer Augenschmaus

Der blaue Cornische Himmel hat sich nur selten blicken lassen – zum Glück wussten wir von seiner sagenhaften Existenz! Aber wie heißt es so schön? Willst du was gelten, mach dich selten. Wenn er es diesmal nicht übertrieben hat.

In diesem Urlaub hatte ich auch viel mein iPhone mit meiner geliebten Hipstamatic-Foto-App parat. Lässt sich auch bei Regen schnell aus der Tasche ziehen.

Dank des Regens haben wir viele Ausflüge gemacht und waren auch in anderen Buchten, als in unserer eigenen am Strand. Wer mehr über unsere Unterkunft erfahren möchte, liest am besten mal hier. Auch im dritten Jahr hat The Red Buoy nichts von ihrem Zauber verloren. Auf unsere Vermieterin Jane freuen wir uns schon wie auf eine Freundin.

Wir haben auch endlich mal einen Ausflug zum Eden Project gemacht – dazu an anderer Stelle mehr. Außerdem waren wir ein paar Mal in St. Ives, gefällt uns trotz allem bei Sonnenschein besser. Falmouth und der Falriver war eine echte Neuentdeckung. In Falmouth lässt sich herrlich bummeln (wenn man so rechtzeitig hinkommt, dass die Läden noch geöffnet haben) und das National Marine Museum Cornwall ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Die Sonderausstellung über die Royal Navi Lifeboat Institution (RNLI), deren Baywatcher an jedem Strand über Schwimmer und Surfer wachen, war vorallem bei den Kids ein großer Ankommer.

Auch diesmal waren wir wieder in der Tate St. Ives – dem kleinen Ableger der großen Tate Modern in London. Die Sommerausstellung in diesem Jahr fanden wir zwar im Vergleich zum letzten Jahr ein bisschen mager, aber die Kinder waren mal wieder begeistert.

Surfen, surfen, surfen – das erwähnte ich ja bereits. Gern in der Bucht gleich vor unserer Tür, toll sind aber auch Treyarnon Bay mit den großartigen Rockpools und Constantine Bay. Großartig auch der Coast Path – ein Wanderweg, auf dem man quasi die ganze Nordwest-Küste entlang der Klippen von einer Bucht zur nächsten wandern kann. Bei Dauerregen leider eine zimelich glitschige Angelegenheit.

Die ersten Bilder sind alle Handy-Bilder, wahllos in der Reihenfolge, extra groß für den extragroßen Augeschmaus. Und so wie Cornwall eben ist: unrsprünglich, wild und romatisch zugleich, viel Himmel, viel Meer. Viel mehr!



















10. Juli 2012

Out of the rain, into the rain.

Dieser Sommer mag einfach kein Sommer sein, schade eigentlich. Also zumindest da, wo wir sein wollen.

Großbritannien erlebt den schlechtesten, regenreichsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wir sind mittendrin. Kommen nach langen 1.600 Kilometern wieder nach Hause und was erwartet uns? Eine ganze Woche voller Regen. Voraussichtlich. Weiter schauen wir lieber nicht. Also verbringen wir unsere Ferien mit Schlechtwetterprogramm.


Was Cornwall angeht, wo wir auch in diesem Jahr wieder unseren Urlaub verbracht haben, ist das eine komische Sache. Es ist und bleib ein magischer Ort. Auch wenn sich über uns die schwarzen Wolken getürmt haben, nachts der Regen laut auf auf das Oberlich von Küche und Bad prasselte, so dass wir manchmal kaum ein Auge zutun konnten: wir würden gern wieder kommen. Vielleicht nicht gleich im nächsten Jahr, denn irgendwann müssen wir auch mal Sonne tanken. Aber irgendwann bestimmt.

Irgendwie sind wir schon so verenglischt, dass wir uns trotz des schlechten Wetters zum Frühstück auf die Terrasse setzen – eben mit Regenschirm. Und die Kids? Denen machte das schlechte Wetter am allerwenigsten aus. Jeden Morgen vor dem Frühstück: Wann können wir endlich sörfen?

Ok, dann staden wir eben bei einer steifen Brise, nass von oben und von unten, im Regenmantel und mit Gummistiefeln in der Bucht und sahen dem Nachwuchs zu, wie er sich sich im tosenden Atlantik bei wohligen 12-14°C mit dem Bodyboards purem Vergnügen hingab. Alles eine Frage der Einstellung.

Nun werde ich mich mal den 1.200 Fotos (öhm, scheinbar hat mich auch das schlechte Wetter nicht davon abgehalten) und den Wäschebergen im Keller widmen und die restlichen Ferien genießen.

Bis demnächst also bei Earl Grey und Clotted Cream Shortbread!


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