22. April 2013

Wie sich meine Probenäh-Fleißbienchen happy genäht haben und was ihr euch dabei alles abgucken könnt!

Ok., ok. – das wird mal wieder ein Post der Superlative und er ist schon längst überfällig.

Aber nachdem der Frühling gerade erst begonnen hat und sich ganz viele von euch mit den fröhlichen Happy-Stoffen eingedeckt haben, sollt ihr sie nicht im Schrank verstauben lassen. Los, ran an die Maschinen! Meine lieben und durch die Bank höchst talentierten Probenäherinnen der Happy-Serie haben sich mal wieder selbst übertroffen. Ein Ding schöner als das andere.

Ich zeige euch hier jeweils nur einen kleinen Ausschnitt – klickt unbedingt auf die Links im Text, dann erfahrt ihr auf den Blogs meiner Fleißbienen mehr über die genähten Musterstücke!

Den Anfang macht Claudia, auch bekannt als Frau Liebstes. Mit ihrem Label Ki-ba-doo beschert sie uns ein tolles Schnittmuster nach dem anderen – nicht nur für Kinder sondern auch für Frauen. Ihre wunderschöne Happy-Tunika Mamina hat es sogar in die aktuelle Ausgabe der Handmade Kultur geschafft!

Zu dem tollen Tropfen-Kissen stellt sie euch auf ihrem Blog ein kostenloses Schnittmuster zur Verfügung. Außerdem hat sie noch ein traumhaftes Mina-Kleidchen aus Happy-Jersey genäht, dass nun hoffentlich nicht sein Schicksal als Nachthemd fristet sondern auch Sonne sehen darf, und eine farbenfrohe iPad-Hülle... wow!


Die tollen Kreationen von Sandra alias Lila-Lotta haben viele von euch mittlerweile genauso zu schätzen gelernt wie ich. Ich frage mich immer, wieviel Geduld ein Mensch aufbringen kann, um so eine sensationelle Tasche mit zahllosen Innenfächern und liebevollen Details zu nähen. Ich kann das nicht, bzw. mir fehlt definitiv die Geduld dazu. Aber man kann ja nicht alles können und dafür erfüllt es mich umso mehr voller Stolz, dass so talentierte Frauen ihr Geschick für mich einsetzen – danke!

Neben der sagenhaften 100-Fächer-Tasche hat sie ebenso schöne Paddi-Bags (allein die liebevoll arrangierten Fotos sind einen Klick wert!) und Schlüsselanhänger gezaubert. Außerdem eine wundeschöne Liebeserklärung an die Happys mit dieser traumhaften Mina. Danke für die Blumen, ihr zwei Hübschen! Ich freue mich schon auf mehr!


Auch Sahra mit ihrem kleinen Label „Mein Mädchenkram“ und meine kleine Muse Leni haben sich happy genäht: ihr seht schon, die Schnittmuster von Claudia sind offenbar wie gemacht für die Happy-Kollektion! Sarah hat eine zuckersüße Mina aus After Rain und Mini Bizzi genäht, außerdem eine echte Hingucker-Kombi aus dem Happy-Jersey Polka Dots.

Auch ihre kleinen Accessoires – ein mit Wachstuch gefütterter Schwimmbeutel und kleine Kosmetiktäschchen – machen mich happy. Denn sie zeigen, dass sich die Happys wirklich für jedes Projekt eignen – ob groß oder klein!


Und noch eine Mina von Kati Feines Stöffchen – wenn ich doch nur mein kleines Fräulein davon überzeugen könnte, auch mal so ein Kleid anzuziehen! Zuckersüß, jede einzelne. Bei Kati hat sogar die Puppe ein passendes Partnerlook-Outfit bekommen – wow! Außerdem ist mit den Happy-Stoffen schon vor einer Weile bei Familie Feines Stöffchen der Frühling eingezogen. Die Sofakissen könnte ich mir glatt klauen!


Ganz stolz bin ich auf meine neuen Probenäherinnen, die ich für die Happys gewinnen konnte: da ist zum Beispiel Kelly! Kelly ist ein kreatives Multitalent. Sie hat drei Kinder und bloggt zwei Mal im Monat auf Karins Blog Les Tissus Colbert. Karin, wie kann ich das eigentlich jemals wieder gut machen, dass du mir Kelly vermittelt hast?

Kelly kann irgendwie alles. Sie macht die tollsten Sachen aus Stoff, Draht, Holz, alten Schraubdeckeln, leeren Schokoladen-Blister-Verpackungen, ja sogar aus alten Socken. Wham! Klickt hier, um Kellys kreative Ergüsse zu bestaunen, aber ich warne euch – danach werdet ihr sofort alles nachmachen wollen!

Kelly macht außerdem sehr süße Grafiken und verkauft sie auf Postkarten, Prints, Geschenkanhängern und mehr in ihrem Online-Shop.

Aus meinen Happy-Stoffe hat sie zwei alte Hocker gepimpt, die ich mir sofort in die Küche stellen möchte. Und das Boden-Kissen hachz. Nun ja, sehr selbst!


Ähnlich wie bei Kelly verhält es sich mit Andrea mit ihrem Label Anlukaa. Andrea ist in erster Linie Schmuckdesignerin und macht die wunderschönsten Perlen und Schmuckkreationen die man sich nur vorstellen kann. Ich glaube, das was sie macht, nennt man „Lampwork“. Mit Hilfe eines Brenners wird buntes Glas geschmolzen und die neuen Kreationen daraus sehen aus wie gemalt. Klickt euch unbedingt mal in ihren Shop (hier oder hier), ihr werdet große Augen machen!

Aber das wollte ich euch eigentlich gar nicht erzählen lach! Andrea ist auch so vielseitig talentiert, dass sie wunderschöne Taschen näht. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mir auch ein bisschen „Tasche“ von ihr gewünscht. Normalerweise haben meine fleißigen Probenähbienen immer völlig freie Hand, was die Wahl der Musterstücke angeht, aber ich finde, bei Andrea hat sich das Wünschen gelohnt.

Vor allem die Florabella ist ein Träumchen schlechthin. Die Lederdetails machen sie richtig edel. Die Umhängetasche aus Big Drops werde ich auf jeden Fall noch nachnähen, die Kombi ist der Knaller! Hier, hier und hier könnt ihr außerdem auch noch fröhliche Accessoires aus Happy bestaunen!

Ich freue mich riesig über die tollen Musterstücke und die schönen Bilder!


Und last but not least Angela mit ihrem Blog Anis Welt! Erinnert ihr euch? Angela hat seinerzeit gewonnen, als  ich auf dem Blog einen Probenäh-Auftrag verlost habe!

Angela hatte es nicht so leicht, denn sie hatte einen straffen Zeitplan einzuhalten, um die Musterstücke für den Händler-Newsletter noch vor Weihnachten fertig zu bekommen. Als hätte sie in ihrem Dreimädels-Haushalt nicht schon genug um die Ohren. Respekt, Angela! Du hast nicht nur eine supersüße Kombi für deine kleine Motte gezaubert sondern auch noch alles just in time! Danke dafür!

Klickt mal auf Angelas Blog, hier hat sie auch später noch das eine oder andere Happy-Teilchen gepostet! Leider glaube ich, dass unsere gegenseitigen E-Mails irgendwann im weiten Web verschollen sind, aber glücklicherweise ist man dank Klick-auf-den-Blog nie weit voneinander entfernt.



Na, juckt es euch jetzt auch in den Fingern? Mich schon, und zwar total! Dabei habe ich euch noch nicht mal alles gezeigt, was ich aus den Happys gemacht habe. Also, stay tuned! Ich wünsche euch eine großartige Woche und hoffe, ihr seid alle happy!

8. April 2013

And the winner is...



Nun habe ich euch ganz schön lange schmoren lassen – ich hoffe, ihr konntet es aushalten! Aber manchmal müssen Stoffe, Nähmaschine und Blog einfach zurückstecken (sitz und bleib!), wenn das Leben ruft.

Um so mehr freut es mich, dass ich meine Happy-Stoffvorräte gerade so noch mal aufstocken konnte, so dass die Gewinner wirklich aus allen Designs ihre Gewinne wählen können. Mich haben kurzzeitig schon Stoffverarmungsängste geplagt, denn einige der für Händler bereits ausverkauften (wohlgemerkt nur für Händler!) werde auch nicht mehr nachproduziert. Da ich meine Stoffe nur für den Eigenbedarf nutze und nicht selbst verkaufe, halten sich meine Vorräte deutlich in Grenzen. Ich hoffe also, Gewinnerin Nummer zwei und drei planen eher einen Quilt aus viele verschiedenen Designs als ein paar neue Wohnzimmervorhänge, denn dann könnte es Design-mäßig knapp werden.

Leider musste ich auf's Lose schnippeln verzichten. Meine Familie hätte mich erstens für bekloppt erklärt, zweitens hätte ich vermutlich zukünftig Gewinnspiel-Veranstaltungs-Verbot bekommen. Die rekordverdächtigen 1.334 (in Worten: eintausenddreihundertvierundreißighallo!?) Kommentare hätten mich nämlich vermutlich das komplette Wochenende gekostet. Ein zukünftiges Gewinnspielverbot wollen wir auf gar keinen Fall riskieren, hab ich recht?

Aber nun genug auf-die-Folter-spannen.... Trommelwirbel, Feuerwerk und Tusch! Die glücklichen Gewinner wurden von Mr. Random.org ermittelt:

Joolez gewinnt eine Ausgabe der Mollie makes und darf für 50 Euro bei Glücksmarie nach Herzenslust shoppen gehen! Herzlichen Glückwunsch, Joolez!

Lia, meine zweite Gewinnerin, darf sich insgesamt 3 Meter aus der Happy-Serie aussuchen, außerdem bekommt auch sie die aktuelle Ausgabe der Mollie makes und eine bunte Knopftüte von Limetrees. Herzlichen Glückwunsch, Lia!

Last but not least Pia! Sie hat ebenfalls eine Ausgabe der Mollie makes gewonnen, eine bunte Knopftüte von Limetrees und sie darf sich 2 Meter Stoff aus der Happy-Serie aussuchen. Herzlichen Glückwunsch, Pia!

Danke an alle anderen für eure bombastische Teilnahme, für's mitfiebern und für eure tollen Kommentare zu meinem Interview in der Mollie und die neue Happy-Serie! Das ist wirklich großartig und fühlt sich grandios an! Dankedankedanke!!!

4. April 2013

Hurraaa, Happy ist daaa!

Juhuu, es ist so weit! Die Happy-Stoffe haben ihren Weg zu den Händlern gefunden und ab sofort könnt ihr eurer Stoffsucht nach Herzenslust fröhnen! Ich freue mich riesig, soviele von euch haben mich in den letzten Wochen ungeduldig mit E-Mails bombardiert – ich hoffe, mir ist keins durchgerutscht!

Ich zeige euch hier nochmal alle Designs und auch noch ein paar Verarbeitungsbeispiele. Das, was meine Probenäherinnen tolles genäht haben, werde ich euch in den nächsten Tagen häppchenweise servieren.

Bereit für ein zweites Frühstück? Voià, hier kommen After Rain, Big Drops, Dancing Drops, Polka Dots und Mini Bizzi.






Die Kombinationsmöglichkeiten sind fast unendlich, aber so in etwa kann man sich das vorstellen:




Das Nähen hat unglaublich viel Spaß gemacht, denn noch nie hatte ich eine ganze Kollektion mit so vielen kombinierbaren Designs in unterschiedlichen Größen. Von großen Mustern bis klitzekleinen Kombis war alles dabei. Ich wünsche mir, dass euch Happy genauso glücklich macht, wie mich!

Jetzt zeige ich euch auch endlich mal den Quilt, den ich aus den lila Kombis genäht habe. Einige von euch haben ja schon Ausschnitte davon auf Instagram gesehen. Ich habe ihn nach diesem Tutorial genäht und er ist nun schon seit ein paar Monaten ein fester Bestandteil unserer Kuschelausstattung auf dem Sofa geworden.



Wer sich noch weiter von wunderschönen Quilts inspirieren lassen will, sollte mal auf mein Quilt-Board auf Pinterest klicken. Auf der Suche nach dem passenden Muster für meine Happys sind mir prachtvolle Exemplare in Netz begegnet. Ich würde sie am liebsten alle nachnähen!

Für meine Nichten habe ich schon vor Weihnachten Puppenschlafsäcke nach dieser Anleitung genäht. Wie ich gehört habe, kamen sie bei den Puppenmuttis gut an.



Noch eine kurze Info für die Händler: die angekünndigten Fotos, die zur Bewerbung der Happy-Kollektion verwendet werden dürfen, sind nun unter dem im Newsletter vermerkten Link verfügbar. Die Stoffe werden von meinem Produktionspartner Hilco vertrieben. Anfragen könnt ihr bitte gleich direkt an info(at)hilco.de senden.

Und um noch ein kleines Missverständnis auszuräumen: für euch Nähbegeisterte sind die Stoffe natürlich noch nicht ausverkauft! Ab jetzt sind sie bei euren Händlern verfügbar. Für Wiederverkäufer allerdings sind schon einige Designs nicht mehr verfügbar, d.h. sie sind ausverkauft und werden auch nicht nachproduziert. Genaueres erfahrt ihr aber auch direkt bei Hilco.

Nun bleibt nur noch eins zu sagen: Happy sewing! Lasst die Nadeln glühen!

3. April 2013

Stick dir Polly oder: Wie der Hund auf die Klamotte kommt


Einige von euch fragen mich immer wieder mal, wie meine Designs so entstehen.

Die meisten davon beginnen mit einem Bild in meinem Kopf, gefolgt von einer hektischen Suche nach einem Schreibgerät und einem Stück Papier, das an irgendeiner Ecke nicht bedruckt und nicht beschrieben ist, und mit einer Kritzelei. Wenn ich viel Glück habe, finde ich einen Bleistift und ein weißes Papier, das nur ich alleine bekritzeln darf.

Meinen Scanner samt Kabelsalat habe ich irgendwann einmal abgebaut und in die Abseite meines Dachkammer-Studios verräumt. Braucht kein Mensch, sowas. Ich mache lieber ein Foto mit meinem Handy, das sowieso immer in meiner Hosentasche steckt. Geht auch.

Danach digitalisiere ich meine Zeichnung. Das war eines der ersten Dinge, die ich vor gefühlten hundert Jahren während meiner Ausbildung als Druckvorlagenherstellerin (heute heißt das viel schicker „Mediengestalter“) gelernt habe. Damals noch mit Illustrator 88, einer der allerersten Versionen. Noch bevor halb Grafik-Deutschland mit Freehand arbeiteten würde – wie ich später auch jahrelang – brachte mein damaliger Chef die neue Software immer in einer großen Sporttasche direkt von der MacWorld in Boston. Und fand sich dabei unglaublich early adopter-mäßig.


Und so entsteht aus einer liebevoll dahin gekritzelten kleinen Polly schlussendlich eine kleine Stoffkollektion und eine Stickserie. Auch für mich ist es immer wieder spannend, diesen Verlauf mitzuerleben, der mitunter ein paar Monate dauert.

Am längsten dauert der Stoff. Da müssen druckfähige Rapporte erstellt werden, die ohne sichtbaren Übergang auf große Walzen graviert werden. Jede Farbe wird einzeln aus einem großen Farbfächer bestimmt, der nur für den Druck auf Textilien bestimmt ist. Dann werden erstmal sogenannte Abschläge angefertigt, auf denen man Stoff und Farbe beurteilen kann, bevor die großen Stoffbahnen bedruckt werden.


Die Stickies gehen ein bisschen schneller: Die Vektorgrafiken (so nennt man die Grafiken, die aus Flächen und Pfaden bestehen, wie man sie zum Beispiel mit Illustrator machen kann) setzt Sonja von Kunterbunt-Design in ihrem Stick-Programm so um, dass statt der Linien und Flächen ausgestickte Flächen, Nähte und „Satinraupen“ (wie das rosa Oval bei dem kleinen Polly-Button) entstehen. Da werden dann Stiche berechnet und so vorbereitet, dass ihr eure Stickmaschinen damit füttern könnt.


Und da ich selber keine Stickamschine besitze, schickt sie mir immer lauter kleine fertiggestickte Kunstwerke, die ich meistens erstmal ein paar Tage streichle, drehe, wende und auf Kleidungsstücke oder Stoffe arrangiere, ehe ich sie verarbeite.

Meistens kommen mir da schon mindestens 10 neue Ideen.


Polly war sich hier ganz sicher, dass es um sie gehen würde. Deshalb hat sie sich vorsichtshalber mal mitten in mein Foto-Set reingelegt. Seufz.

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: hier geht es auch um eine neue Stickserie lach! Nämlich um My friend Polly, die es schon seit letzter Woche Donnerstag bei Kunterbunt-Design zu kaufen gibt.

Und während all diese Dinge passieren, kommt es vor, dass ich in komplette Schnappatmung verfalle, wenn mich E-Mails mit Bildern von meinen Probenäh-Fleißbienen erreichen. So geschehen zum Beispiel von Claudia (Frau Liebstes), die meine Polly-Stoffe vernäht – ach was, verzaubert hat! Wäre nicht mein kleines Fräulein eine Schoggingpänts-Queen – ich hätte ihr diese Kombi auf der Stelle abgebettelt:


Ist das nicht Hammer-hoch-dreizehn? Der Rock! Mit Tüll!! Pssst, ich kann euch schon mal flüstern, dass es den Rock demnächst als Schnitt bei Frau Liebstes geben wird. Wer das nicht erwarten kann, kann sich schon mal an dieser grandiosen Lina mit Bubikragen versuchen!

Hier sind übrigens noch weitere Traumstücke aus Claudias In-Love-with-Polly-Couture.

Während eure Stickmaschinen nach neuem Futter bellen, gehe ich jetzt wieder den verschmustesten aller Hunde kraulen!

28. März 2013

Mollie makes me happy – I make you happy!


Crash, boom, bang! Ein 6-seitiges Interview in der Mollie (hallo!? 6 ganze Seiten Frau Hahaell zuhause und bei der Arbeit!), die Happy-Stoffe auf dem Titel, in meinen Händen (fotografiert von der großartigen Kathrin Stahl), über 7.000 Fans auf Facebook, eine neue Kollektion, die teilweise schon ausverkauft ist, bevor sie überhaupt ausgeliefert ist. Hätte mir das einer vor 3 Jahren erzählt, ich hätte ihn für nicht zurechnungsfähig erklärt.

Nun könnt ihr also in der aktuellen Mollie-Ausgabe Frau Hahaell (samt Polly) zuhause besuchen und vom Wohnzimmer bis ins Atelier in die unterschiedlichsten Ecken luschern. Außerdem verrate ich euch, warum ich eine schlechte Hausfrau bin, meine Tage auch nur 24h haben (leider!) und was ihr aus den neuen Happy-Stoffen frühlingshaftes zaubern könnt. Ist das nicht aufregend?

Und weil ich noch immer total aus dem Häuschen bin, will ich ein bisschen von meiner Freude teilen. Deshalb habe ich ein superkalifragelistischexpialegorisches Gewinnspiel für euch: Gewinne, Gewinne, Gewinne. Also, um genau zu sein nur drei. Aber die haben es in sich!

Alles, was ihr tun müsst, ist einen Kommentar hinterlassen, kurz erzählen, warum ihr unbedingt gewinnen müsst, euren Namen und eine E-Mail-Adresse hinterlassen und das alles bis Dienstag, den 2. April, 22 Uhr.

Neben der deutschen „Mollie makes“ (die es jetzt übrigens auch hier auf Facebook gibt), habe ich noch zwei hochkarätige Sponsoren gewinnen können, wenn es um die Befriedigung von akuter Stoffsucht geht: Glücksmarie in Hamburg und Limetrees in Hannover – beide auch mit Online-Shop.

Aber jetzt geht's los, das könnt ihr gewinnen:

Der erste Preis ist eine aktuelle Ausgabe der „Mollie makes“
und ein 50€-Gutschein von Glücksmarie. Pssst: in der aktuellen Mollie ist auch ein Portrait über Nina und ihren märchenhaften Laden in Hamburg-Winterhude!


Der zweite Preis ist eine aktuelle Ausgabe der „Mollie makes“,
3 Meter Stoff nach Wahl aus der Happy-Serie (ihr könnt auch halbe Meter aussuchen!)
und eine der großartigen bunten Knopftüten von Limetrees



Der zweite Preis ist eine aktuelle Ausgabe der „Mollie makes“,
2 Meter Stoff nach Wahl aus der Happy-Serie und
ebenfalls eine wunderbar-bunte Knopftüte von Limetrees!

Ungültige oder doppelte Kommentare werden gelöscht, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.

Während ihr euch nun scharenweise in den Lostopf stürzt, mache ich ein paar Tage Pause und gönne mir mit meiner Familie ein bisschen faules Nichtstun. Ich wünsche euch und euren Familien ein wunderschönes Osterfest, viele bunte Eier und viel Glück!

Denkt daran, der Lostopf schließt am nächsten Dienstag um 22 Uhr!

27. März 2013

Warum Heiraten einfach sein kann und warum einen das auch als Nicht-Braut brennend interessieren kann


Während viele 2013-Bräute-to-be dem neuen Buch von Steffi LuxatEinfach heiraten!“ mit Spannung entgegen fieberten, habe ich die Neuerscheinung eher entspannt erwartet. Ich bin nämlich schon verheiratet. Zwar liebe ich Herrn Hahaell von ganzem Herzen, aber eine Neuvermählung à la Heidi und Seal ist irgendwie nicht in Planung.

Trotzdem erzähle ich euch, warum man dieses Buch einfach haben muss!

Es ist nicht einfach ein Buch, in dem es haufenweise kluge Ratschläge und Adressen hagelt und nach dessen Lektüre man so schlau ist wie vorher. Hinten auf dem Buch steht Das Hochzeitsbuch ist wie eine gute Freundin, die Paare durch diese aufregende Zeit begleitet – und ständig sagt: Alles wird gut. Und so hat es eine sehr persönliche Note. Denn Steffi erzählt auch von der Planung ihrer eigenen Hochzeit. Von der scheinbar unmöglichen Jagd auf das Traum-Brautkleid, dem Dilemma mit der Einladung, den wenig hilfreichen Kommentaren aus dem Umfeld. Da findet sich nicht nur jede Braut (oder jedes Paar) wieder, sondern das ist auch für Nicht-Bräute äußerst witzig und kurzweilig zu lesen. Bei der Stelle, wo Steffi von einer russischen Dessous-Verkäuferin sprichwörtlich der Spiegel vorgehalten wird, habe ich Tränen gelacht.

Sie hat nichts vergessen: die große pompöse Hochzeit, die kleine feine. Mann, Hochzeitsreise, Musik, Candybar. Es gibt sogar ein Rezept für eine Hochzeitstorte – von niemand geringerem als dem großartigen Konditor Herrn Max.


Und warum müsst ihr das jetzt haben? In Wirklichkeit ist das Buch ein Fundus an Ideen, die sich nicht nur zu Hochzeiten verwirklichen lassen sondern zu jeder irgendwie festlichen Gelegenheit. Feiertage, Geburtstage, Taufen, Jahrestage, Verwandtschaftsaufläufe, Freunde. Jede Party wird damit zum Event. Egal ob Einladung, Deko, Tischordnung oder Gästebelustigung – Langeweile ausgeschlossen! Kreative Menschen wie ich geben bei der Lektüre laufen Aaaahs und Oooohs und Ach?s von sich, garantiert.

Für den Geburtstag von Fräulein Schlau habe ich sehr spontan (also am Geburts-Tag!) ein paar Gimmicks für eine Fotobox gebastelt. Mangels Schaschlikstäbe haben wir einfach kurzerhand unsere Chopsticks zweckentfremdet. Geht auch.


Und wir haben sehr gelacht! Na, habt ihr mich erkannt? Ok, ich trage die Haare ein bisschen anders, aber denkt euch einfach die Brille weg.


Dass Polly sehr fotogen ist, wisst ihr ja bereits. Mit der Fotobox-Idee hatte sie allerdings so ihre Problemchen. Sie dachte doch allen Ernstes, man könnte die Brille fressen..


Wir hatten so viel Spaß. Und Spaß hat man dabei doppelt – erst bei fotografieren und dann beim Bilder gucken. Dafür ist übrigens kein großer Aufriss nötig. Fotos kann man auch mit dem Handy machen. Alles was ihr braucht, sind ein paar lustige Verkleidungsstücke und willige Gäste

Die Gäste auf Steffis Buchparty in der Maison Mariée waren willig und ausgelassen (siehe links oben). Das schönste aller Paare war aber doch noch Steffi und ihr Mann. Danke Steffi, mit deinem Buch hast du ja wohl einen echten Treffer gelandet!

Ein Filmchen zur Buchparty gibt es übrigens hier. Weil es so nett und lustig war, habe ich noch eine kleine Überraschung für euch: einen Din A4-Bogen mit Photobooth-Accessoires zum Download und Printout findet ihr hier. Jetzt müsst ihr den nur noch ausdrucken, ausschneiden, Schaschlickstäbe (oder Chopsticks, Bleistifte, whatever...) drankleben und Spaß haben.


Wie immer gilt: meine Geschenke dürfen nur für den privaten Spaß verwendet werden. Wer versucht, damit Geld zu machen, wird leider eine ärgerliche Frau Hahaell kennenlernen.

Aber allen anderen – und die sind ja Gott sei Dank immer in der Mehrzahl – wünsche ich total viel Spaß. Mit Buch und Fotobox!

26. März 2013

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Damals, als meine Kinder auf die Welt kamen, hörten wir die Sprüche von allen Seiten: Genießt die Zeit wenn eure Kinder noch so klein und süß sind, sie vergeht wie im Flug. Obwohl mir dämmerte, dass da was Wahres dran sein musste, gingen sie mir gehörig auf den Wecker. Die Zeit mit einem Baby ist nicht immer Zuckerschlecken. Chronischer Schlafmangel in den ersten Monaten lösen sich ab mit hektischem Ausdemwegräumen von gefährlichen Dingen vor dem Krabbelkind. Und so weiter. Da bleibt oft wenig Raum für pures Genießen.

Trotzdem habe ich versucht, all diese wunderbaren Momente einzusaugen und in mein Gedächtnis zu brennen. Das erste Lächeln, die strahlenden Augen, diese Neugier auf Leben, der unbedingte Entdeckerwille. Kinder sind wirklich ein Geschenk.

Und quasi mit einem Fingerschnipp ist diese Zeit vorbei. Während sich mein kleiner Glücksritter schon mit Referaten und Divisionsaufgaben plagt, kommt mein kleines Fräulein Schlau in diesem Sommer in die Schule. Vorbei die unbeschwerte Zeit im Kindergarten, heute Kuscheltiertag und Entspannungsgeschichte, morgen Ausflug in den Wald. Könnte man sie doch nur festhalten, diese Zeit.

Jetzt sind meine Kinder immer noch süß, aber nicht mehr klein. Die Zeiten haben sich geändert. Vieles ist leichter geworden, einiges aber deutlich anspruchsvoller. Auch sehr schön. Bob der Baumeister und Lilifee verabschieden sich und klatschen sich mit den Drei ???, Yoda und der fabelhaften Miss Braitwhistleab. Das gefällt mir sehr. Kleine Hände machen beim Backen nicht mehr ausschließlich Chaos und Schweinkram, sondern können schon richtig mithelfen.

Das kleine Fräulein Schlau hat nun am Wochenende diesen Sprung gemacht, sie ist sechs Jahre alt geworden. Schon fast erwachsen, wie sie findet. Sie will mal Wortforscherin werden, rechnet wie ein Weltmeister und zählt die Tage bis zu ihrer Einschulung. Dabei war es doch erst vorgestern, als sie in unserer alten Küche saß und voller Glückseeligkeit mit ihren zwei Zähnen in eine Scheibe Fleischwurst biss.


Der Geburtstag sollte wieder genauso bunt werden wie der fünfte. Und auch bitte wieder mit Regenbogentorte, wie im letzten Jahr. Gern mein Kind, auch wenn ich dafür bis nachts um eins am Backofen stehen musste, denn jeder der knallebunten Tortenböden möchte bitteschön extra gebacken werden. Das Rezept zur Torte findet ihr übrigens hier.

Das obligatorische Geburtstags-T-Shirt, dass ich am Tag zuvor noch mit meiner reizenden Büroassistentin Polly genäht habe (Schnitt Klein Fanö von Farbenmix, länger und ausgestellt), habe ich so schon lange mal nähen wollen. Ich finde, die Maxi Dots schreien förmlich nach einer Regenbogen-Applikation.


Heute für den Kindergartengeburtstag gab's den White Cake von Cynthia Barcomials Cupcakes mit ordentlich viel Gedöhns obendrauf.


Und nachdem das kleine Fräulein neulich auch mal eine Karriere als Künstlerin in Erwägung gezogen hat (bloß das nicht!), möchte sie gern ihren Kindergeburtag in der Hamburger Kunsthalle feiern. Mon dieux, jetzt wird sie wirklich groß!

19. März 2013

Wanna be a Headphonaut? (Or better a Cool Star?)


Ich hab ein Herz für Jungs. Wisst ihr ja. Und da mein kleiner Glücksritter gar nicht mehr so klein ist und die Klamotten immer cooler werden müssen (passend zu den immer cooler werdenden Jungs, die drin stecken), weiß ich... die Auswahl an passenden Designs ist eher überschaubar!

Deshalb gibt es in diesem Jahr noch ein paar lässige Designs für die Generation iPod, für all die Surfer, Skater und die anderen coolen Jungs, die fett abhängen und nicht lange schnacken (im Gegensatz zu den Görls!).

So mache ich das jetzt auch, nicht lange schnacken. Here we go: Headphonauts und Cool Stars, kuschelige Sweats für Boyz (und ihre kleinen Schwestern), ab sofort bei Hilco.



Schnittmuster: selbstgebastelt, Cool Stars schwarz mit Neon-Jersey vom Stoffmarkt



Schnittmuster: Nr. 37 aus Ottobre 4/2012 (ohne Knopfleiste), Cool Stars und Headphonauts schwarz


Schnittmuster: Nr. 19 aus Ottobre 1/2008, Cool Stars rot

Und weil sie so klasse sind, hab ich mir auch gleich noch ein Paar Schoggingpänts genäht – voll trendy mit Neon-Tascheneingriffen – hach, da fühle ich mich gleich viel jünger *lach*.

Die Liste meiner beiden „Wünsch dir was“ Kandidaten ist noch lang, ich schwinge mich lieber wieder an die Nähmaschine. In meiner neuen coolen Lässighose.

Schnittmuster: Nr. 33 aus Ottobre 4/2011 (Gr. 164), Cool Stars schwarz
Und - hehe! – das muss  ich noch erwähnen: dies ist mein 1.000. Posting! Und ihr habt in den letzten 5 Jahren 15.209 Kommentare hinterlassen – you rock!!!

Meinen 5. Bloggeburtstag (der war irgendwann im Februar) habe ich wie jedes Jahr gepflegt verschlafen. Trotzdem – quasi nachträglich – herzlichen Dank für so viel Treue! Ich liebe meine Leser!
-->