12. Oktober 2012
12 von 12 im Oktober
Den heutigen 12. verbringen wir an einem ganz besonders schönen Ort – schließlich sind in Hamburg noch Ferien. Guten Morgen, Amrum!
Erstmal die Sonne begrüßen und Frühstück für groß und klein verteilen.
Unser wunderschönes Domizil ist so gelegen, dass wir bequem zum Bäcker laufen und auf dem Weg dorthin noch ein Abendblatt kaufen können. Damit wir nicht verpassen, was in der Heimat so passiert. Ich bin zum ersten Mal auf Amrum (kaum zu glauben!) und finde es einfach wundervoll! Mal sehen, vielleicht kommen wir schon bald wieder!
Weil die Sonne so schön lacht und die Vorhersage für später Wolken und Regen angedroht hat, machen wir uns ganz schnell auf zum Strand.
Dort werden wir fast weggepustet, aber es ist herrlich. Einfach mal ganz entspann abhängen.
Und dem Blick und den Gedanken freien Lauf lassen. Genau das ist es, was ich am Meer so liebe. Unendlicher Horizont, nichts woran das Auge oder die Gedanken hängenbleiben. Einfach nur ein- und ausatmen.
Hier hat sich jemand aus Strandgut einen behaglichen Windschutz gebaut. Für Kinder und Hund gleichermaßen spannend.
Am Himmel zieht derweil dickes Nachmittagsgetöse auf. Zeit für einen kleinen Stopp bei den Strandpiraten.
Weil wir hartgesottene Seebären sind, sitzen wir – sehr zum Missfallen der Bedienung - draußen im Strandkorb. Sie fragt extra nochmal nach, ob wir sicher sind. Wir schon, sie eher nicht.
Übrigens, wer gern mal zu den Strandpiraten in Nebel am Strand gehen mag: das Essen ist lecker, die Portionen mehr als reichlich, die Preise ok. Der Service ist leider unterirdisch, nicht nur an kalten Tagen und nicht nur auf der Terrasse. Wen nicht stört, dass man auf die höfliche Frage, ob man denn jetzt mal was bestellen dürfe, ein genervtes Jahaaa! erntet, der ist dort nach einem langen Strandspaziergang gut aufgehoben.
Weil's so nett ist und auch schon mitten am Nachmittag, bleiben wir einfach noch ein bisschen sitzen und trinken noch einen Kaffee im Strandkorb.
Wieder zu hause müssen wir uns alle erstmal bei Tee und Waffeln aufwärmen. Draußen ist es mittlerweile ungemütlich, es stürmt und regnet.
Leider verbringen wir den Rest des Abends mit Kofferpacken, denn morgen früh geht es schon wieder nachhause. Am Montag sind die Ferien vorbei, wie schade.
Wer noch mehr 12 von 12 sehen mag, kann dies bei Frau Kännchen tun. Die hat übrigens heute Geburtstag – Happy Birthday, meine Liebe!
| Kurz gesagt: |
10. Oktober 2012
Was um' Hals
Viele von euch haben nach dem Dreieckstuch aus Dutch Love Jersey gefragt. Mein Plan war eigentlich, eins für meine Freundin zu nähen, die mit Halsentzündung flach lag. Denn ich hatte ja schon ein schönes in Graugelb. Aber was fängt man mit so einem dreieckigen Reststück Jersey an? Richtig, man näht einfach auch noch ein zweites.
Meine zwei Stücke Stoff waren ca. 100 x 100 cm groß. Ihr könnt ihn auch größer machen – wichtig ist nur, dass sie quadratisch sind und beide gleich groß. Beide Quadrate werden diagonal durchgeschnitten.
Die eine Seite meines Schals ist aus Bulbs, die andere aus Blossom. Die Dreiecke werden jeweils links auf links gelegt und mit einem Rollsaum umnäht.
Und jetzt bin ich doppelt froh – einmal, weil sich meine Freundin sehr über ihren neuen Halsweh-Schal gefreut hat und zum anderen, weil mein neuer Schal so gut zu meiner Winterjacke mit dem knallorangenen Futter passt. Gute-Laune-Stoffe eben.
Edit: Die Dutch Love Jerseys werden zwischen Mitte Oktober und Anfang November von Hilco an die Händler geliefert, die die Stoffe bestellt haben. Leider kann ich euch keine einzelnen Händler oder Online-Shops nennen, da ich nicht weiß, wer alles bestellt hat. Wendet euch einfach mal an eure Lieblings-Stofläden oder Online-Shops, dort bekommt ihr bestimmt Bescheid.
| Kurz gesagt: |
8. Oktober 2012
I like Herbst – Schlechtwetterzeitverbringding für kreative Kinder und kritzelwütige Mütter
Während sich im Sommer die Familie gern mal in alle Winde verstreut und das Leben zum großen Teil draußen stattfindet, mag ich am Herbst besonders die gemütlichen, gemeinsamen Nachmittage mit meinen Kindern, wenn wir viel Zeit drinnen verbringen. Wenn draußen die Herbststürme durch die hohen Bäume rauschen und oft genug der Regen an die Scheibe trommelt und wir drinnen basteln, malen, spielen oder Bücher vorlesen.
Damit die Zeit nicht zu lang wird, bin ich froh um jedes nette Zeitverbringding, das mir so über den Weg läuft. Da ich neulich einem ganz besonders tollen begegnet bin, muss ich euch das unbedingt zeigen. Passt ja außerdem prima zum hervorragenden Hamburger Herbstferienwetter. Mal ganz nebenbei: wer bitte hat das schon wieder bestellt? So ein bisschen goldenes Oktoberwetter wäre ja auch mal ganz nett, oder?
Also, da kam uns neulich dieses Krickel-Krakel Memo-Spiel
ins Haus geflattert. Und nun haben wir das endlich mal ausgepackt und waren völlig hin und weg. Dass meine Kinder leidenschaftlich gern malen und kritzeln wundert euch vermutlich genauso wenig wie mich. Die Äpfel fallen wahrscheinlich tatsächlich nicht weit vom Stamm. Meine kleinen Äpfelchen zumindest.
Also ganz nach Manier der von uns heißgeliebten Kritzelbücher gestaltet man dieses Memory-Spiel selbst. Auf den Karten ist immer was vorgezeichnet und man malt entweder aus oder weiter. Das Papier ist so beschaffen, dass man mit allem draufmalen kann, wozu man Lust hat oder was man eben im Haus hat.
Für kleine Streber wie mich besteht die Herausforderung vorallem darin, dass man die Motive zweimal ziemlich gleich zeichnen muss. Öhöm, war mir gar nicht so klar, als ich mich an dem Roboter versuchte, dem man sein Essen auf den Tisch zeichnen sollte. Meine Kids haben das weitaus souveräner gelöst.
Huch, wer kritzelt die Gewächse jetzt nochmal so schön!?
Wie ihr seht, hatten wir richtig viel Spaß. Die Zeit verging wie im Flug und am Ende kloppten wir uns fast um die letzten Motive weil es so viel Spaß machte.
Kleine Künstler eifrig am Werk...
Jetzt können wir mit Fug und Recht behaupten, dass keiner außer uns ein so tolles Memory besitzt. Es ist absolut einzigartig! Das Krickel-Krakel Memo-Spiel
ist eine tolle Geschenkidee für den nächsten Kindergeburtstag oder ein heißer Tipp für den Weihnachtsmann.
Ein Glück, dass wir noch ein weiteres Krickel-Krakel-Selbermal-Spiel zuhause haben. Das zeige ich euch demnächst mal. Jetzt spielen wir aber erst mal ein paar weitere Runden Memory und versuchen die Glückssträhne von Fräulein Schlau zu durchbrechen. Die hat nämlich schienbar ein fotografisches Gedächtnis stöhn.
Damit die Zeit nicht zu lang wird, bin ich froh um jedes nette Zeitverbringding, das mir so über den Weg läuft. Da ich neulich einem ganz besonders tollen begegnet bin, muss ich euch das unbedingt zeigen. Passt ja außerdem prima zum hervorragenden Hamburger Herbstferienwetter. Mal ganz nebenbei: wer bitte hat das schon wieder bestellt? So ein bisschen goldenes Oktoberwetter wäre ja auch mal ganz nett, oder?
Also, da kam uns neulich dieses Krickel-Krakel Memo-Spiel
Also ganz nach Manier der von uns heißgeliebten Kritzelbücher gestaltet man dieses Memory-Spiel selbst. Auf den Karten ist immer was vorgezeichnet und man malt entweder aus oder weiter. Das Papier ist so beschaffen, dass man mit allem draufmalen kann, wozu man Lust hat oder was man eben im Haus hat.
Für kleine Streber wie mich besteht die Herausforderung vorallem darin, dass man die Motive zweimal ziemlich gleich zeichnen muss. Öhöm, war mir gar nicht so klar, als ich mich an dem Roboter versuchte, dem man sein Essen auf den Tisch zeichnen sollte. Meine Kids haben das weitaus souveräner gelöst.
Huch, wer kritzelt die Gewächse jetzt nochmal so schön!?
Wie ihr seht, hatten wir richtig viel Spaß. Die Zeit verging wie im Flug und am Ende kloppten wir uns fast um die letzten Motive weil es so viel Spaß machte.
Kleine Künstler eifrig am Werk...
Jetzt können wir mit Fug und Recht behaupten, dass keiner außer uns ein so tolles Memory besitzt. Es ist absolut einzigartig! Das Krickel-Krakel Memo-Spiel
Ein Glück, dass wir noch ein weiteres Krickel-Krakel-Selbermal-Spiel zuhause haben. Das zeige ich euch demnächst mal. Jetzt spielen wir aber erst mal ein paar weitere Runden Memory und versuchen die Glückssträhne von Fräulein Schlau zu durchbrechen. Die hat nämlich schienbar ein fotografisches Gedächtnis stöhn.
| Kurz gesagt: |
4. Oktober 2012
Schietwetter? Mir doch egal!
Ist bei euch auch so ein gruseliges, grenzenlos grau-depressives Schietwetter? Ja, ist denn bitte schon November?
Mir doch egal. Ich klicke einfach mal zu Frau Liebstes und gleich steigt meine Laune merklich. Ist das nicht herrlich? Da geht hier gleich die Sonne auf!
Claudia – du und deine süße Motte – das habt ihr großartig gemacht, danke ♥!
| Kurz gesagt: |
I like Herbst: Kürbismarmelade
Kürbismarmelade habe ich schon gekocht, als ich noch keine Kinder hatte und mit Schnuffi zusammen in der Nähe von Nürnberg in einem kleinen Haus wohnte, das einen Kachelofen und Fensterläden hatte und komplett mit Efeu, Wein und Bauernhortensien bewachsen war. Im Herbst machten wir beide lange Spaziergänge über die nahegelegenen Felder und sammelten alles, was uns vor die Nase kam: die letzten Zwetschgen an den Bäumen, Äpfel und Birnen, die keiner mehr erntete, Holunderbeeren satt.
Und als ich mal beim Bauern klingelte und nach Kürbissen fragte (damals waren Kürbisse noch nicht so in Mode), führte mich die Bauersfrau hinters Haus neben den Hühnerstall, neben dem ein ganzer Anhänger mit Kürbissen stand. „Nehmen Sie soviel sie tragen können, die wachsen bei uns auf dem Acker.“ – höhö, kleiner Scherz, ich konnte natürlich nur einen tragen.
Aber aus dem kochte ich meine erste Kürbismarmelade und sie schmeckte himmlisch. Woher ich damals das Rezept hatte, weiß ich nicht mehr. In all den Jahren habe ich es mehr oder weniger aus dem Kopf gekocht, mal dies, mal das verändert. Heute schreibe ich es für euch mal auf.
Und das geht so:
Den Kürbis (ich habe einen viertel Muskatkürbis – geschält – und einen halben kleinen Hokaido – ungeschält – verwendet) entkernen, je nach Sorte schälen und in Stücke schneiden und in einen Topf geben.
Mit einem Zester von der gewaschenen Orange und den Zitronen die Schale abziehen. Die Orange filetieren, das Fruchtfleisch in den Topf geben und den Rest der Orange darüber auspressen. Den Ingwer schälen und fein hacken, mit den Orangen- und Zitronenschalen ebenfalls in den Topf geben.
Den Kürbis samt weiterer Zutanten mit einem halben Liter Orangensaft aufgießen und 20-30 Minuten kochen, bis die Kürbisstücke weich sind. In der Zwischenzeit die Gläser heiß spühlen und auf einem sauberen Geschirrtuch bereitstellen, die Zitronen auspressen.
Wenn der Kürbis weichgekocht ist, wird alles mit dem Zauberstab fein püriert. Nun den Gelierzucker und den Zitronensaft dazu geben, alles nochmal 3 Minuten aufkochen. Ein paar Tropfen der Marmelade auf einen kalten teller tropfen. Wenn die Marmelade schnell fest wird, hat sie lange genug gekocht. Sie sollte aber nicht ganz fest werden, sonder eher die Konsistenz von Lemon Curd haben.
Nun wird die Marmelade in die Gläser gefüllt, diese verschlossen und auf den Deckel gestellt, bis sie abgekühlt sind. So hält der Deckel schön dicht.
Schmeckt total lecker auf eine Scheibe frisch getoastetes Bauernbrot mit Schmand. Himmlisch herbstlich!
Die Marmelade schmeckt natürlich mit jeder Sorte Kürbis anders. Aus nur Hokkaido-Kürbis mochte ich sie zum Beispiel nicht so. Sehr lecker schmeckt sie auch aus diesen großen „normalen“ Kürbissen, die unsere Eltern früher zu diesem schröcklichen, in Essig eingelegten süß-sauren Kürbisnachtisch verarbeitet haben. Den Muskat-Kürbis habe ich nur wegen der grünen Schale geschält. Die gefällt mir in der Marmelade nicht so. Wenn man ihn zu einer Suppe verkocht, kann man die Schale nämlich mitkochen und mitessen.
Wie man Marmeladengläser schnell und simpel aufhübschen kann, habe ich in dem „Geschenke zum Selbermachen“-Beileger aus der aktuellen Brigitte entdeckt. Hübsch, neech?
Und als ich mal beim Bauern klingelte und nach Kürbissen fragte (damals waren Kürbisse noch nicht so in Mode), führte mich die Bauersfrau hinters Haus neben den Hühnerstall, neben dem ein ganzer Anhänger mit Kürbissen stand. „Nehmen Sie soviel sie tragen können, die wachsen bei uns auf dem Acker.“ – höhö, kleiner Scherz, ich konnte natürlich nur einen tragen.
Aber aus dem kochte ich meine erste Kürbismarmelade und sie schmeckte himmlisch. Woher ich damals das Rezept hatte, weiß ich nicht mehr. In all den Jahren habe ich es mehr oder weniger aus dem Kopf gekocht, mal dies, mal das verändert. Heute schreibe ich es für euch mal auf.
Man nehme:
750g Kürbisfleisch
Schale und Fruchtfleisch einer unbehandelten Orange
Schale und Saft von zwei kleinen Zitronen
1 walnussgroßes Stück Ingwer
0,5l Orangensaft (Direktsaft, nicht aus Konzentrat)
500g Gelierzucker 2:1
Und das geht so:
Den Kürbis (ich habe einen viertel Muskatkürbis – geschält – und einen halben kleinen Hokaido – ungeschält – verwendet) entkernen, je nach Sorte schälen und in Stücke schneiden und in einen Topf geben.
Mit einem Zester von der gewaschenen Orange und den Zitronen die Schale abziehen. Die Orange filetieren, das Fruchtfleisch in den Topf geben und den Rest der Orange darüber auspressen. Den Ingwer schälen und fein hacken, mit den Orangen- und Zitronenschalen ebenfalls in den Topf geben.
Den Kürbis samt weiterer Zutanten mit einem halben Liter Orangensaft aufgießen und 20-30 Minuten kochen, bis die Kürbisstücke weich sind. In der Zwischenzeit die Gläser heiß spühlen und auf einem sauberen Geschirrtuch bereitstellen, die Zitronen auspressen.
Wenn der Kürbis weichgekocht ist, wird alles mit dem Zauberstab fein püriert. Nun den Gelierzucker und den Zitronensaft dazu geben, alles nochmal 3 Minuten aufkochen. Ein paar Tropfen der Marmelade auf einen kalten teller tropfen. Wenn die Marmelade schnell fest wird, hat sie lange genug gekocht. Sie sollte aber nicht ganz fest werden, sonder eher die Konsistenz von Lemon Curd haben.
Nun wird die Marmelade in die Gläser gefüllt, diese verschlossen und auf den Deckel gestellt, bis sie abgekühlt sind. So hält der Deckel schön dicht.
Schmeckt total lecker auf eine Scheibe frisch getoastetes Bauernbrot mit Schmand. Himmlisch herbstlich!
Die Marmelade schmeckt natürlich mit jeder Sorte Kürbis anders. Aus nur Hokkaido-Kürbis mochte ich sie zum Beispiel nicht so. Sehr lecker schmeckt sie auch aus diesen großen „normalen“ Kürbissen, die unsere Eltern früher zu diesem schröcklichen, in Essig eingelegten süß-sauren Kürbisnachtisch verarbeitet haben. Den Muskat-Kürbis habe ich nur wegen der grünen Schale geschält. Die gefällt mir in der Marmelade nicht so. Wenn man ihn zu einer Suppe verkocht, kann man die Schale nämlich mitkochen und mitessen.
Wie man Marmeladengläser schnell und simpel aufhübschen kann, habe ich in dem „Geschenke zum Selbermachen“-Beileger aus der aktuellen Brigitte entdeckt. Hübsch, neech?
| Kurz gesagt: |
3. Oktober 2012
Dream Team
Ok, kann sein, dass ich im Moment ein bisschen Hunde-fokussiert bin lach! Aber dieses Foto von Leni und Hugo kann ich euch einfach nicht vorenthalten, es ist der absolute Knaller und ich bin total verliebt. Sandra, deine Werke sind wirklich einzigartig, aber Leni und Hugo stehlen dem tollen Dutch-Love-Outfit hier definitiv die Show!
Wer noch mehr von Frau Lila Lottas fabelhafter Dutch Love Kollektion sehen will – und das ist wirklich sehenswert – klickt bitte hier und hier und jetzt auch hier entlang!
| Kurz gesagt: |
Flower Power: Dutch Love reloaded (Teil 3)
Last but not least kommt Dutch Love Jersey als Farbbombe in Rot-Blau. Das rotgrundige Blossom-Design hat es mir besonders angetan und steht dem kleinen Fräulein bombastisch gut.
Leider sagt sie selbst (und das ist jetzt wiedermal die ungeschminkte Blogger-Wahrheit), dass sie „vor Schleifen stirbt“. Sprich: Schleifen tragen ausgeschlossen. Weder an bombastischen Bequemkleidern noch an Mädchenunterhemden vom Klamottenschweden. Was uns morgens hin und wieder endlose Diskussionen einbringt *augenroll*. Aber das nur am Rande.
Für's Foto macht sie allerdings eine Ausnahme. Danke, Süße!
Ich schätze, wenn ich Hannah, den Tunika-Schnitt von Farbenmix, mit einem Gummi oben ausstatte, statt der satten Schleife – die ich nebenbei bemerkt das i-Tüpfelchen an dem Blumenwerk finde – wird sie es tragen.
Hannah also in Langversion als Kleid. In der Taille habe ich auf die Rückseite einen Tunnel genäht und einen Gummi eingezogen. Ein wenig hüftig, so dass das Kleidchen oben etwas lässiger sitzt. Hach, was für eine Farbbombe!
Leider vergesse ich immer wieder, dass bei Hannah die Ärmel in der Größe, die das kleine Fräulein gerade trägt, viel zu lang sind. Aber so kann sie sich das mit den Schleifen ja nochmal überlegen. Vielleicht wird sie ja nächstes Jahr ein „Schleifenmädchen“. (Sie schließt das allerdings im Moment kategorisch aus...)
Und Polly musste natürlich auch auf's Bild. Sie hat schon bald ähnliche Avancen, wie Frau Pimpis Peppermann.
Leider sagt sie selbst (und das ist jetzt wiedermal die ungeschminkte Blogger-Wahrheit), dass sie „vor Schleifen stirbt“. Sprich: Schleifen tragen ausgeschlossen. Weder an bombastischen Bequemkleidern noch an Mädchenunterhemden vom Klamottenschweden. Was uns morgens hin und wieder endlose Diskussionen einbringt *augenroll*. Aber das nur am Rande.
Für's Foto macht sie allerdings eine Ausnahme. Danke, Süße!
Ich schätze, wenn ich Hannah, den Tunika-Schnitt von Farbenmix, mit einem Gummi oben ausstatte, statt der satten Schleife – die ich nebenbei bemerkt das i-Tüpfelchen an dem Blumenwerk finde – wird sie es tragen.
Hannah also in Langversion als Kleid. In der Taille habe ich auf die Rückseite einen Tunnel genäht und einen Gummi eingezogen. Ein wenig hüftig, so dass das Kleidchen oben etwas lässiger sitzt. Hach, was für eine Farbbombe!
Leider vergesse ich immer wieder, dass bei Hannah die Ärmel in der Größe, die das kleine Fräulein gerade trägt, viel zu lang sind. Aber so kann sie sich das mit den Schleifen ja nochmal überlegen. Vielleicht wird sie ja nächstes Jahr ein „Schleifenmädchen“. (Sie schließt das allerdings im Moment kategorisch aus...)
Und Polly musste natürlich auch auf's Bild. Sie hat schon bald ähnliche Avancen, wie Frau Pimpis Peppermann.
Einen schönen 3. Oktober für euch alle, was auch immer ihr vor habt!
| Kurz gesagt: |
2. Oktober 2012
Update: Pollypollypolly ♥
Man könnte meinen, im Hause Hamburger Liebe würde sich im Moment alles um neue Stoffe drehen. Mitnichten.
Es ist immer noch Polly, die unseren Alltag kräftig aufmischt.
Irgendwie habe ich mir auch nicht vorgestellt, wie sehr so ein kleiner Hund einen auf Trapp halten kann. Habe ich mir doch eingebildet – schließlich hast du schon einmal einen Hund erzogen, also alles easy peasy. Sagte mir Pollys Züchterin doch noch auf meine Anmerkung, dass Golden Retriever ja sehr einfach zu erziehen wären – bei Springer Spaniels wäre das noch einfacher. Und auch ihr Ausspruch „Polly akzepiert auch mal ein Nein.“ schwirrt mir noch laufend im Kopf herum.
Liebe Susanne, bei dir vielleicht lach! Wenn wir der Meinung sind, unsere Schuhe sind nicht zum Zerkauen da, in Kleidungsstücken darf man nicht so reinbeißen, dass gleich ein Loch entsteht, Sofas sind für Menschen und nicht für Hunde, in Regalen und Schränken haben kleine Hund nichts zu suchen, Kopfhörerkabel sind tabu, vorallem wenn sie auf der Sofarückenlehne liegen, Kauknochen sind zum Kauen da und nicht zum hinter den Sofakissen verstecken und die Nacht ist zum Schlafen und nicht zum Gassigehen da, findet das Polly noch lange nicht.
Emily war ein zartbesaitetes Wesen und Dinge, die ich festgelegt habe (du darfst nicht auf's Sofa!), waren für sie in Stein gemeiselt. Keine Diskussion. Während Polly schon anfängt, meine Einkaufstaschen auszupacken, noch ehe ich sie auf den Boden gestellt habe, hat sich das weiße Schaf aka Emily vornehm zurückgezogen und brav darauf gewartet, ob ich ihr was mitgebracht habe.
Polly ist ein kleiner Panzer. Liebes-Panzer. Sie rennt einen um, volle Wucht, ohne Rücksicht auf Kollateralschäden. Wenn sie kuscheln will, umarmt sie einen. Mit Pfoten, Zähnen und alles, was die kleine Motte so zu bieten hat mit ihren 16 Wochen. Sie steckt so voller Lebensfreude, Entdeckerdrang und Energie.
Ihre Hundetrainerin sagt, sie ist ein kleiner Streber. Tatsächlich ist sie brav, wenn man sie fordert. Wenn ich gleich morgens mindestens eine Stunde mit ihr durch den Wald streife, möglichst viele Kommandos rufe und die Leckerli in der Tasche kaum reichen, wenn sie mal wieder vor mir eine Vollbremsung einlegt, nachdem ich nur einmal „Hier!“ gerufen habe, ist sie glücklich. Und danach – aber auch nur dann! – lässt sie mich auch mal ein paar Stündchen arbeiten und schläft in ihrem Laufstall, den ich in mein Büro gestellt habe. Ohne den geht sie nämlich unermüdlich auf Entdeckungsreise aka klettert in Regale, Stehsammler, Stoffberge, sortiert Schnittmuster neu und versucht den Kabelsalat zu entwirren. No go!
Gehe ich ins Zimmer nebenan, wo ich Stoffe zuschneide, macht sie mittlerweile einfach einen Satz und springt quasi aus dem Stehgreif einfach über das Laufgitter und galoppiert um die Ecke ehe ich mich versehe. Ein Springer eben, ich hätte es wissen müssen.
Neulich waren wir mit Polly das erste Mal am Meer. Sie hat es geliebt. Sie gehört eben auch in die Hamburger Liebe Familie!
Weil sie ja noch eine Kleine ist, durfte sie am Strand picknicken. Coole Kulisse, oder?
Und klar war sie mittendrin statt nur dabei.
Aber auch ihre täglichen Ausflüge in den Wäldern von Suburbia liebt sie sehr. Dabei erlebt sie immer wieder spannende Dinge.
Als das kleine Fräulein neulich matt und krank auf dem Sofa lag, hat sie sich ganz uneigennützig als Krankenpflegerin angeboten. Ähem, natürlich musste sie für diesen verantwortungsvollen Job auf das Sofa. Hach, so viel Liebe ♥!
Den perfekten Blick hat sie ja drauf, das mnuss man ihr lassen. So können wir ihr all ihren Unfug nicht wirklich krumm nehmen. Pollypollypolly!
Edit: Fairerweise muss ich Polly natürlich zugestehen, dass sie sich – im Gegensatz zu Emily – unter 4 Rudelmitgliedern ihren Platz erobern muss. Und dass sie nicht automatisch (anders als andere Hundemenschen vielleicht vermuten mögen...) der Nabel der Welt ist. Und die zwei anderen kleinen Rudelmitglieder bringen sie manchmal ordentlich in Fahrt...
| Kurz gesagt: |
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