Guten Morgen! Ist es wirklich schon so spät? Ich glaube, ich brauche erst mal einen Kaffee. Danach gibt's was echt cooles für Boyz mit einem alten Bekannten von mir – hatte ich ja schon versprochen, neech?
Also... stay tuned!
13. Juli 2012
12. Juli 2012
Cornish beach life
Stellt euch vor, das Meer hat ca. 12 bis 14 Grad, der große Zeh ist augenblicklich schockgefrostet. Also gefühlt. Die Luft hat angenehme 16 Grad, auch auf dem letzten Bild.
Alles eine Sache der Gewöhnung, wie schon gesagt. Die Engländer kennen ja prinzipiell nix, die laufen auch im Dezember in kurzen Röckchen und blaugefroreren cornedbeef legs durch die Gegend. Und halten ihre Babys völlig schmerzbefreit – Eltern wie Säuglinge – ins eiskalte Wasser. Das Kleingemüse nicht zwangsläufig in winzige Neoprens gehüllt sondern eher in niedliche knappe Badehöschen oder Schwimmanzüge. Brrr...
Aber der Ozean ist magisch und für alle gleich. Die Gedanken können unendlich weit ziehen, die Möwen kreischen, die Luft riecht nach Salz. Die Surfer warten auf die perfekte Welle.
Das Wetter ist dabei völlig schnuppe.
Alles eine Sache der Gewöhnung, wie schon gesagt. Die Engländer kennen ja prinzipiell nix, die laufen auch im Dezember in kurzen Röckchen und blaugefroreren cornedbeef legs durch die Gegend. Und halten ihre Babys völlig schmerzbefreit – Eltern wie Säuglinge – ins eiskalte Wasser. Das Kleingemüse nicht zwangsläufig in winzige Neoprens gehüllt sondern eher in niedliche knappe Badehöschen oder Schwimmanzüge. Brrr...
Aber der Ozean ist magisch und für alle gleich. Die Gedanken können unendlich weit ziehen, die Möwen kreischen, die Luft riecht nach Salz. Die Surfer warten auf die perfekte Welle.
Das Wetter ist dabei völlig schnuppe.
| Kurz gesagt: |
11. Juli 2012
Cornischer Augenschmaus
Der blaue Cornische Himmel hat sich nur selten blicken lassen – zum Glück wussten wir von seiner sagenhaften Existenz! Aber wie heißt es so schön? Willst du was gelten, mach dich selten. Wenn er es diesmal nicht übertrieben hat.
In diesem Urlaub hatte ich auch viel mein iPhone mit meiner geliebten Hipstamatic-Foto-App parat. Lässt sich auch bei Regen schnell aus der Tasche ziehen.
Dank des Regens haben wir viele Ausflüge gemacht und waren auch in anderen Buchten, als in unserer eigenen am Strand. Wer mehr über unsere Unterkunft erfahren möchte, liest am besten mal hier. Auch im dritten Jahr hat The Red Buoy nichts von ihrem Zauber verloren. Auf unsere Vermieterin Jane freuen wir uns schon wie auf eine Freundin.
Wir haben auch endlich mal einen Ausflug zum Eden Project gemacht – dazu an anderer Stelle mehr. Außerdem waren wir ein paar Mal in St. Ives, gefällt uns trotz allem bei Sonnenschein besser. Falmouth und der Falriver war eine echte Neuentdeckung. In Falmouth lässt sich herrlich bummeln (wenn man so rechtzeitig hinkommt, dass die Läden noch geöffnet haben) und das National Marine Museum Cornwall ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Die Sonderausstellung über die Royal Navi Lifeboat Institution (RNLI), deren Baywatcher an jedem Strand über Schwimmer und Surfer wachen, war vorallem bei den Kids ein großer Ankommer.
Auch diesmal waren wir wieder in der Tate St. Ives – dem kleinen Ableger der großen Tate Modern in London. Die Sommerausstellung in diesem Jahr fanden wir zwar im Vergleich zum letzten Jahr ein bisschen mager, aber die Kinder waren mal wieder begeistert.
Surfen, surfen, surfen – das erwähnte ich ja bereits. Gern in der Bucht gleich vor unserer Tür, toll sind aber auch Treyarnon Bay mit den großartigen Rockpools und Constantine Bay. Großartig auch der Coast Path – ein Wanderweg, auf dem man quasi die ganze Nordwest-Küste entlang der Klippen von einer Bucht zur nächsten wandern kann. Bei Dauerregen leider eine zimelich glitschige Angelegenheit.
Die ersten Bilder sind alle Handy-Bilder, wahllos in der Reihenfolge, extra groß für den extragroßen Augeschmaus. Und so wie Cornwall eben ist: unrsprünglich, wild und romatisch zugleich, viel Himmel, viel Meer. Viel mehr!
In diesem Urlaub hatte ich auch viel mein iPhone mit meiner geliebten Hipstamatic-Foto-App parat. Lässt sich auch bei Regen schnell aus der Tasche ziehen.
Dank des Regens haben wir viele Ausflüge gemacht und waren auch in anderen Buchten, als in unserer eigenen am Strand. Wer mehr über unsere Unterkunft erfahren möchte, liest am besten mal hier. Auch im dritten Jahr hat The Red Buoy nichts von ihrem Zauber verloren. Auf unsere Vermieterin Jane freuen wir uns schon wie auf eine Freundin.
Wir haben auch endlich mal einen Ausflug zum Eden Project gemacht – dazu an anderer Stelle mehr. Außerdem waren wir ein paar Mal in St. Ives, gefällt uns trotz allem bei Sonnenschein besser. Falmouth und der Falriver war eine echte Neuentdeckung. In Falmouth lässt sich herrlich bummeln (wenn man so rechtzeitig hinkommt, dass die Läden noch geöffnet haben) und das National Marine Museum Cornwall ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Die Sonderausstellung über die Royal Navi Lifeboat Institution (RNLI), deren Baywatcher an jedem Strand über Schwimmer und Surfer wachen, war vorallem bei den Kids ein großer Ankommer.
Auch diesmal waren wir wieder in der Tate St. Ives – dem kleinen Ableger der großen Tate Modern in London. Die Sommerausstellung in diesem Jahr fanden wir zwar im Vergleich zum letzten Jahr ein bisschen mager, aber die Kinder waren mal wieder begeistert.
Surfen, surfen, surfen – das erwähnte ich ja bereits. Gern in der Bucht gleich vor unserer Tür, toll sind aber auch Treyarnon Bay mit den großartigen Rockpools und Constantine Bay. Großartig auch der Coast Path – ein Wanderweg, auf dem man quasi die ganze Nordwest-Küste entlang der Klippen von einer Bucht zur nächsten wandern kann. Bei Dauerregen leider eine zimelich glitschige Angelegenheit.
Die ersten Bilder sind alle Handy-Bilder, wahllos in der Reihenfolge, extra groß für den extragroßen Augeschmaus. Und so wie Cornwall eben ist: unrsprünglich, wild und romatisch zugleich, viel Himmel, viel Meer. Viel mehr!
| Kurz gesagt: |
10. Juli 2012
Out of the rain, into the rain.
Dieser Sommer mag einfach kein Sommer sein, schade eigentlich. Also zumindest da, wo wir sein wollen.
Großbritannien erlebt den schlechtesten, regenreichsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wir sind mittendrin. Kommen nach langen 1.600 Kilometern wieder nach Hause und was erwartet uns? Eine ganze Woche voller Regen. Voraussichtlich. Weiter schauen wir lieber nicht. Also verbringen wir unsere Ferien mit Schlechtwetterprogramm.
Was Cornwall angeht, wo wir auch in diesem Jahr wieder unseren Urlaub verbracht haben, ist das eine komische Sache. Es ist und bleib ein magischer Ort. Auch wenn sich über uns die schwarzen Wolken getürmt haben, nachts der Regen laut auf auf das Oberlich von Küche und Bad prasselte, so dass wir manchmal kaum ein Auge zutun konnten: wir würden gern wieder kommen. Vielleicht nicht gleich im nächsten Jahr, denn irgendwann müssen wir auch mal Sonne tanken. Aber irgendwann bestimmt.
Irgendwie sind wir schon so verenglischt, dass wir uns trotz des schlechten Wetters zum Frühstück auf die Terrasse setzen – eben mit Regenschirm. Und die Kids? Denen machte das schlechte Wetter am allerwenigsten aus. Jeden Morgen vor dem Frühstück: Wann können wir endlich sörfen?
Ok, dann staden wir eben bei einer steifen Brise, nass von oben und von unten, im Regenmantel und mit Gummistiefeln in der Bucht und sahen dem Nachwuchs zu, wie er sich sich im tosenden Atlantik bei wohligen 12-14°C mit dem Bodyboards purem Vergnügen hingab. Alles eine Frage der Einstellung.
Nun werde ich mich mal den 1.200 Fotos (öhm, scheinbar hat mich auch das schlechte Wetter nicht davon abgehalten) und den Wäschebergen im Keller widmen und die restlichen Ferien genießen.
Bis demnächst also bei Earl Grey und Clotted Cream Shortbread!
Großbritannien erlebt den schlechtesten, regenreichsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wir sind mittendrin. Kommen nach langen 1.600 Kilometern wieder nach Hause und was erwartet uns? Eine ganze Woche voller Regen. Voraussichtlich. Weiter schauen wir lieber nicht. Also verbringen wir unsere Ferien mit Schlechtwetterprogramm.
Was Cornwall angeht, wo wir auch in diesem Jahr wieder unseren Urlaub verbracht haben, ist das eine komische Sache. Es ist und bleib ein magischer Ort. Auch wenn sich über uns die schwarzen Wolken getürmt haben, nachts der Regen laut auf auf das Oberlich von Küche und Bad prasselte, so dass wir manchmal kaum ein Auge zutun konnten: wir würden gern wieder kommen. Vielleicht nicht gleich im nächsten Jahr, denn irgendwann müssen wir auch mal Sonne tanken. Aber irgendwann bestimmt.
Irgendwie sind wir schon so verenglischt, dass wir uns trotz des schlechten Wetters zum Frühstück auf die Terrasse setzen – eben mit Regenschirm. Und die Kids? Denen machte das schlechte Wetter am allerwenigsten aus. Jeden Morgen vor dem Frühstück: Wann können wir endlich sörfen?
Ok, dann staden wir eben bei einer steifen Brise, nass von oben und von unten, im Regenmantel und mit Gummistiefeln in der Bucht und sahen dem Nachwuchs zu, wie er sich sich im tosenden Atlantik bei wohligen 12-14°C mit dem Bodyboards purem Vergnügen hingab. Alles eine Frage der Einstellung.
Nun werde ich mich mal den 1.200 Fotos (öhm, scheinbar hat mich auch das schlechte Wetter nicht davon abgehalten) und den Wäschebergen im Keller widmen und die restlichen Ferien genießen.
Bis demnächst also bei Earl Grey und Clotted Cream Shortbread!
| Kurz gesagt: |
27. Juni 2012
Summer Break
Ja, bestimmt habt ihr es schon geahnt: Frau Hamburger Liebe macht Sommerpause.
In Hamburg haben letzte Woche schon die Sommerferien begonnen, während sich der Süden der Republik gerade mal von den Pfingstferien (?) erholt. Zeit für uns, alle Viere gerade sein zu lassen. Ein bisschen das Tempo rausnehmen, Luft holen, durchatmen.
Wir genießen die Früchte des Sommers, kochen Erdbeermarmelade, essen Eis – auch ohne sommerliche Temperaturen, pflücken noch schnell die letzten Hollerblüten, ehe sie von Regen und Sturm von den Bäumen gewaschen werden. Ein prima Rezept für Hollerblüten-Sirup gibt es hier. Hübsche Etiketten für selbstgekochte Erdbeermarmelade hier.
Wir sehen das kleine Fräulein und ihre Freundinnen tanzen – „Abtanzen“, ab in den Sommer, ab in die Ferien.
Und wir halten auch ein bisschen die Nase in den Wind an einem anderen Meer. Wir lassen uns durchpusten, gehen auf Abstand. Viel Abstand.
Egal, wie sehr uns das Wetter diesen Sommer noch beschummeln will – wir werden jede Menge Spaß haben. Und jede Menge Tee. Und Scones und Gurkensanwiches und Fish and Chips. Soviel steht schon mal fest.
Und während ich die letzten Tage meines alten Lebensjahres noch jung und frisch genießen werde, seit ihr hoffentlich fleißig und vernäht eure Stoffvorräte. Denn es gibt bald Nachschub, das ist schon mal klar.
Wer noch schnell ein paar schöne Frottee-Hotpants oder Strandkleidchen nähen möchte, für den sind nun auch endlich die Frottee-Maxi Dots eingetroffen. Und die werden auch bestimmt keine Maxi Eggs, versprochen!
Macht's euch schön, das mache ich nämlich auch – have a lovely summer break!
In Hamburg haben letzte Woche schon die Sommerferien begonnen, während sich der Süden der Republik gerade mal von den Pfingstferien (?) erholt. Zeit für uns, alle Viere gerade sein zu lassen. Ein bisschen das Tempo rausnehmen, Luft holen, durchatmen.
Wir genießen die Früchte des Sommers, kochen Erdbeermarmelade, essen Eis – auch ohne sommerliche Temperaturen, pflücken noch schnell die letzten Hollerblüten, ehe sie von Regen und Sturm von den Bäumen gewaschen werden. Ein prima Rezept für Hollerblüten-Sirup gibt es hier. Hübsche Etiketten für selbstgekochte Erdbeermarmelade hier.
Wir sehen das kleine Fräulein und ihre Freundinnen tanzen – „Abtanzen“, ab in den Sommer, ab in die Ferien.
Und wir halten auch ein bisschen die Nase in den Wind an einem anderen Meer. Wir lassen uns durchpusten, gehen auf Abstand. Viel Abstand.
Egal, wie sehr uns das Wetter diesen Sommer noch beschummeln will – wir werden jede Menge Spaß haben. Und jede Menge Tee. Und Scones und Gurkensanwiches und Fish and Chips. Soviel steht schon mal fest.
Und während ich die letzten Tage meines alten Lebensjahres noch jung und frisch genießen werde, seit ihr hoffentlich fleißig und vernäht eure Stoffvorräte. Denn es gibt bald Nachschub, das ist schon mal klar.
Wer noch schnell ein paar schöne Frottee-Hotpants oder Strandkleidchen nähen möchte, für den sind nun auch endlich die Frottee-Maxi Dots eingetroffen. Und die werden auch bestimmt keine Maxi Eggs, versprochen!
Macht's euch schön, das mache ich nämlich auch – have a lovely summer break!
| Kurz gesagt: |
15. Juni 2012
Landgang
Wenn man im Alltag nicht mal gerade als Katastrophen-Experte, Krisen-Notdienst oder Chaos-Manager im Einsatz ist, muss man sich unbedingt kleine Inseln schaffen. Fernab von niemals endenden Wäschebergen, kleinen Rotznasen und zu verarbeitenden Stoffbergen. Dafür ist oft gar keine weite Reise durch das Alltagsmeer von Nöten.
Manchmal reichen ein paar E-Mails, einige Kilometer mit Auto oder Bahn – rein in die City, raus aus dem Alltag. Das bedeutet für mich echten Luxus, dafür muss ich mir Zeit nehmen. Die hab ich nämlich nicht einfach übrig.
Zum Glück gibt es immer auch Freundinnen, die sich die Zeit nehmen, gern auch ein paar Kilometer mehr in Kauf nehmen. Das kann dann auch mal einige Monate dauern, bis man sich wieder sieht. Aber es gilt das Jetzt und wir genießen jeden Augenblick.
Lust auf einen kleinen, feinen Tag in meiner Lieblingsstadt?
Dann macht's wie wir, gestern. Mit der U-Bahn bis Eppendorfer Baum, dann unter der Hochbahn entlang Richtung Klosterallee laufen. Heute tummeln sich da auf einer Länge von ca. einem Kilometer viele Menschen auf Europas längstem Freiluft-Wochenmarkt. Falls ihr also mit dem Auto kommen wollt, könnt ihr Dienstag und Freitag schon mal abhaken – Parkplatzsuche aussichtslos!
Aber wir waren da ja gestern und wir hatten allen Platz der Welt.
Dann erst mal ein köstliches Frühstück zu dritt im TH2 – kann ich das bitte heute nochmal haben? Ach nee, heute bin ich ja wieder auf rauher See.
Weiter geht's in Die Wäscherei. Meine Freundin hat sich getrennt. Von ihrem Mann, von ihren Möbeln, von ihrem alten Leben. und genießt das neue in vollen Zügen. Sie ist so fröhlich, dass es ansteckend ist. Wir gehen dahin, wo es bunt ist, wo man genau das richtige findet, um sich mit fröhlichen Dingen zu umgeben.
Das skurrile dabei ist, dass sich dieser Ort in einem der merkwürdigsten Stadteile Hamburgs überhaupt befindet – in der City Nord. Dieser Stadtteil wurde in den 60er Jahren konstruiert und ist ein Sammelsurium von Beton-Dinosauriern. Biegt man ein in das „System von mehreren zentralen Orten für Dienstleistungs- und Versorgungseinrichtungen“, fühlt man sich augenblicklich wie in einem Sci-Fi-Streifen mit schlechtem Ausgang und noch schlechteren Special-Effects.
Die Fotos auf dem Bosch-Blog veranschaulichen ganz gut diesen merkwürdigen Ort, der mangels Wohnhäusern abends einer Geisterstadt gleicht.
Wir allerdings wollten ja bunt und biegen deshalb in den Mexikoring, wo Die Wäscherei seit einiger Zeit in einem dieser runtergekommenen Geschäftshaus-Riesen ihr neues Lager aufgeschlagen hat.
Dort gibt es nicht nur Möbel, Lampen und Wohn-Accessoires, sondern auch bunte Ankersocken, hübsche Taschen...
... geometrisch gemusterte Gummischuhe für... den Garten?
Aber auch knallbunte Gartenmöbel auf der Terrasse, die in dieser Betonwüste aussehen, wie Fatamorganas in der Sahara.
Wir durchstreifen Stockwerk für Stockwerk und lassen uns von den Farben berauschen.
Für alle Geschmäcker ist was dabei. Schlicht, modern, opulent, verspielt, barock, klassisch, bunt, gemustert, uni.
Aber auf jeden Fall ziemlich abgefahren.
Klaro, Frau Hahaell hat auch ein bisschen geshoppt. Zum Beispiel eine Fußmatte im Londoner Gullideckel-Look.
Oder ein neues iPhone-Cover und eine bunte Plastik-Uhr. Mädchenspielzeug eben. Wie die bunten Neon-Armbänder in meine Tasche geraten sind, weiß ich gar nicht genau. Frau Kännchen, haben Sie da was damit zu tun?
Später sind wir noch in die Marsbar nach Eppendorf gefahren, haben uns bei einem Caesar-Salad noch ein bisschen den Wind durch die Haar wehen lassen und sind danach langsam aber glücklich mit hübschen Dingen im Gepäck und einem wohlig warmen Gefühl im Bauch wieder in See gestochen.
Wer übrigens am Wochenende einen Ausflug nach Hamburg plant – da hat man schon tagsüber das totale Geisterstadt-Feeling in der City Nord und Die Wäscherei hat an diesem Wochenende auch sonntags geöffnet!
Manchmal reichen ein paar E-Mails, einige Kilometer mit Auto oder Bahn – rein in die City, raus aus dem Alltag. Das bedeutet für mich echten Luxus, dafür muss ich mir Zeit nehmen. Die hab ich nämlich nicht einfach übrig.
Zum Glück gibt es immer auch Freundinnen, die sich die Zeit nehmen, gern auch ein paar Kilometer mehr in Kauf nehmen. Das kann dann auch mal einige Monate dauern, bis man sich wieder sieht. Aber es gilt das Jetzt und wir genießen jeden Augenblick.
Lust auf einen kleinen, feinen Tag in meiner Lieblingsstadt?
Dann macht's wie wir, gestern. Mit der U-Bahn bis Eppendorfer Baum, dann unter der Hochbahn entlang Richtung Klosterallee laufen. Heute tummeln sich da auf einer Länge von ca. einem Kilometer viele Menschen auf Europas längstem Freiluft-Wochenmarkt. Falls ihr also mit dem Auto kommen wollt, könnt ihr Dienstag und Freitag schon mal abhaken – Parkplatzsuche aussichtslos!
Aber wir waren da ja gestern und wir hatten allen Platz der Welt.
Dann erst mal ein köstliches Frühstück zu dritt im TH2 – kann ich das bitte heute nochmal haben? Ach nee, heute bin ich ja wieder auf rauher See.
Weiter geht's in Die Wäscherei. Meine Freundin hat sich getrennt. Von ihrem Mann, von ihren Möbeln, von ihrem alten Leben. und genießt das neue in vollen Zügen. Sie ist so fröhlich, dass es ansteckend ist. Wir gehen dahin, wo es bunt ist, wo man genau das richtige findet, um sich mit fröhlichen Dingen zu umgeben.
Das skurrile dabei ist, dass sich dieser Ort in einem der merkwürdigsten Stadteile Hamburgs überhaupt befindet – in der City Nord. Dieser Stadtteil wurde in den 60er Jahren konstruiert und ist ein Sammelsurium von Beton-Dinosauriern. Biegt man ein in das „System von mehreren zentralen Orten für Dienstleistungs- und Versorgungseinrichtungen“, fühlt man sich augenblicklich wie in einem Sci-Fi-Streifen mit schlechtem Ausgang und noch schlechteren Special-Effects.
Die Fotos auf dem Bosch-Blog veranschaulichen ganz gut diesen merkwürdigen Ort, der mangels Wohnhäusern abends einer Geisterstadt gleicht.
Wir allerdings wollten ja bunt und biegen deshalb in den Mexikoring, wo Die Wäscherei seit einiger Zeit in einem dieser runtergekommenen Geschäftshaus-Riesen ihr neues Lager aufgeschlagen hat.
Dort gibt es nicht nur Möbel, Lampen und Wohn-Accessoires, sondern auch bunte Ankersocken, hübsche Taschen...
... geometrisch gemusterte Gummischuhe für... den Garten?
Aber auch knallbunte Gartenmöbel auf der Terrasse, die in dieser Betonwüste aussehen, wie Fatamorganas in der Sahara.
Wir durchstreifen Stockwerk für Stockwerk und lassen uns von den Farben berauschen.
Für alle Geschmäcker ist was dabei. Schlicht, modern, opulent, verspielt, barock, klassisch, bunt, gemustert, uni.
Aber auf jeden Fall ziemlich abgefahren.
Klaro, Frau Hahaell hat auch ein bisschen geshoppt. Zum Beispiel eine Fußmatte im Londoner Gullideckel-Look.
Oder ein neues iPhone-Cover und eine bunte Plastik-Uhr. Mädchenspielzeug eben. Wie die bunten Neon-Armbänder in meine Tasche geraten sind, weiß ich gar nicht genau. Frau Kännchen, haben Sie da was damit zu tun?
Später sind wir noch in die Marsbar nach Eppendorf gefahren, haben uns bei einem Caesar-Salad noch ein bisschen den Wind durch die Haar wehen lassen und sind danach langsam aber glücklich mit hübschen Dingen im Gepäck und einem wohlig warmen Gefühl im Bauch wieder in See gestochen.
Wer übrigens am Wochenende einen Ausflug nach Hamburg plant – da hat man schon tagsüber das totale Geisterstadt-Feeling in der City Nord und Die Wäscherei hat an diesem Wochenende auch sonntags geöffnet!
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