27. August 2008

Hot Rock & Girlfriends

Irgendwie ist dieses Shirt-Aufpimpen sehr mädchenlastig. Herzchen, Vögelchen, Schmetterlingchen (Blümchen nicht zu vergessen). Gibt's doch gar nicht, hab ich mir gedacht und sehr angestrengt nachgedacht. und weil ich auch eher dazu neige, das Rad neu erfinden zu wollen, wollte ich auch nicht einfach Dinos oder Roboter nähen. Gibt's schon so viele.

Für wen ich das mache? Reiner Zeitvertreib. Ein teures Hobby allerdings auf Dauer. Und wie lange mir das Finanzamt noch meine Stoff- und Kurzwarenrechnungen zur „Kollektionsentwicklung” abnimmt, ist fraglich. Also? Wochenmarkt? Etsy? Dawanda? Ideen?

Darf ich vorstellen (v.o.n.u.): Hot Rock, Blue Vanilla, Girlfriends und Toolboy. Ganz frisch.  

25. August 2008

Beschriftete Kinder

Derzeit gibt es hier jede Menge Kindergeburtstage. Namenshemdchen erfreut die lieben Kleinen und macht dazugehörige Mütterherzen froh.  

Edit: Hach, was war ich froh, dass dieser Knabe einen so kurzen Namen hatte. Ich hatte nämlisch ü-ber-haupt keine Zeit...

Küchenalbtraum – Fortsetzung

Heute war mal wieder Küchentag. Also nicht, dass ich zum Putzen verabredet war, oder eine nette Kochsession anberaumt war, nein. Die Küchenmontöre wollten kommen und die lange Mängelliste abarbeiten.

Nachdem sie schon für vergangenen Donnerstag angekündigt waren und einfach nicht erschienen sind, war ich heute ganz entspannt und habe die Küche nicht extra freigeräumt. Tatsächlich sah es fast so aus, als würden sie mich wieder versetzen.

Was dann kam, war symptomatisch. Wieder die Hälfte nicht dabei. Gnadenlos in den Unterschränken gebohrt, während das Geschirr noch drin stand. Die Spüle leckt nach dem abendlichen Abwasch noch immer. Ob wohl jemals die Abfalleimer bei uns eintreffen? Und die Glasrückwände? Aber wer kann schon in die ferne Zukunft blicken.

Solange schalte ich meine illuminierten Glasregalböden an, über deren Verpackung wir nun seit über vier Wochen im Wohnzimmer stolpern und warte auf eine Erleuchtung.

Ohmmmmmmmmmm...

19. August 2008

Prägephase

18. August 2008

Des Lieben Gottes Blumenwiese

Sagt der Sohn Mama, als ich noch ein Butterbrot im Himmel war... 

17. August 2008

Reif für die Insel

Wir hatten es uns verdient. Fanden wir. Also am Freitag schon das Auto packen (darauf habe ich bestanden und der Liebste hat zähneknirschend gefolgt) und Samstagmorgen schon um 9 Uhr (das war absoluter Rekord!) Leinen los Richtung Autozug auf die Insel.

Es gibt nicht viel zu sagen. Es war schlichtweg perfekt. Perfektes Wetter, nicht zu heiß, trotzdem Sonne satt. Das tiefste Loch am Strand, die höchste Düne erklommen und runtergesprungen, ein glücklicher Hund, zwei strahlende Kinder, die besten Penne mit Lachs der Welt auf den Stufen von Deutschlands nördlichster Skihütte. (Letzteres allerdings muss man zur Hauptsaison nicht wirklich haben...)

Dann noch die Mondfinsternis entdeckt und auf dem Nachhauseweg beobachtet.

15. August 2008

Großes (Müll-)Kino

Immer freitags kommt morgens die Müllabfuhr und leert unsere Tonne, die wir am Abend vorher an die Straße stellen. Soweit nichts Besonderes.

Zu der Zeit sitzen wir aber immer am Frühstückstisch, in der ersten Reihe sozusagen, am Panoramafenster mit freiem Blick auf das Geschehen.Die Spannung steigt, wenn die Vorhut kommt: der Müllmann, der alle Tonnen auf die Straße schiebt damit sie das Auto nur noch „einsammeln“ muss. Dann lauter werdendes Brummen, vertraute Geräusche vom Klonkern der Tonnen am Müllauto, wenn der Schmodder in dessen dunklen Bauch rutscht. Rums, Tonne wieder auf der Straße. Die Kinder hält nichts mehr auf ihren Sitzen. Nasen, Münder und Hände kleben an der Scheibe. Da, es kommt näher – Trommelwirbel... und schon steht es vor unserer Tür, quiiiietsch, dynamisch schwingt sich der Müllmann vom Auto, übernimmt wie beim Staffellauf die Tonne vom Kollegen, zack, rauf auf's Auto. Die Kinder winken wie verrückt, die Eltern grinsen nach draußen, die Müllmänner winken zurück. Grinsen. Die Kinder rufen, kreischen.

Großes Kino. Jeden Freitagmorgen. Hach, wie schön.

(Ob die uns für ein bisschen verrückt halten? Ich meine die Männer von der Stadtreinigung.)

14. August 2008

Kleine Gärtnerin

... bei der Arbeit.

Warr gutt? Noch eine?

Diesen Satz sagte vor langer, langer Zeit immer ein jugoslavischer  (ja, damals gab's das noch!) Wirt, bei dem ich hin und wieder meine Mittagspause verbrachte.

Und eben weil mir die Idee mit dem „Anfassstengel” so gut gefallen hat, gibt's noch ein bisschen mehr. Denn ich hab ja noch die Tüte mit T-Shirts da liegen, die ich einem Anfall von Kreativität bei Hasi und Mausi geshoppt hatte. Zu mehr als den beiden Cupcakes bin ich aber nie gekommen.

Manchmal muss man eben warten, bis die Kirschen reif sind...

13. August 2008

Flower Power

Meine Kleine ist ein Blumenfan. Sie läuft – neuerdings alleine – mehr oder weniger gebückt – durch den Garten und rupft eine Buume nach der anderen, wie ein hungriges Schaf. Eben nur mit der Hand. Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn die schönen Krokusse daran glauben müssen .

Eine große dicke Buume gibt's dafür auf's T-Shirt. Mit Stengel – zum Anfassen.  

Ladybirds zum Umhängen

Für eine kleine Süße, die demnächst in den Kindergarten kommt, habe ich mich mal wieder an die Nähmaschine geschwungen – ohne so sinnreiche Nähprojekte wie Vorhänge kürzen, Bettwäsche oder Kinderhosen flicken. Seit den It-Bags – meinen letzten Kindertaschen – ist schon viel zu viel Zeit vergangen.

Machen wollte ich das schon lange, aber hier war ja ein bisschen was los. So habe ich leider auch den Geburtstag verpasst, zu dem ich wenigsten schon mal das Portemonaie schicken wollte – als Teaser gewissermaßen. Aber nicht mal das hab' ich geschafft.

Voilà, Ladybirdsbirds für kleine Ladies.

11. August 2008

Immer wieder

Neue Woche, neues Glück. Mein ehemaliger Handarbeits-Blog scheint nun dauerhaft zum Forum für (Haushalts-) Katastrophen-Berichte aller Art mutiert zu sein.

Kurz: Der T-Mann war am Samstag da. Ich habe mir vorher nicht die Mühe gemacht, mich in Schale zu werfen oder einen Kaffee bereit zu stellen – ich wusste ja, es wird unangenehm. Also habe ich in Pyjamahose und ungekämmt die Tür geöffnet. Nach ein paar Minuten eifrigem Rumgefrickel meinte der Jungspunt, dass der Fehler an meiner Telefonanlage liegen würde, die wäre ja wohl schon ein wenig älter. Hat er nicht ganz unrecht, 8 Jahre ist für eine Telefonanlage Marke T*** schon steinalt. Normalerweise leben die nämlich Garantiezeit + zwei Tage, bevor sie an einer vorprogrammierten Sollbruchstelle kaputtgehen.

Tatsächlich gingen auch die zwei Apparate im Büro wieder, nach dem er sie dirket in den NTBA gesteckt hat. Was mich allerdings stutzig macht, ist die Tatsache, dass ich seit heute morgen wieder  deutlich hörbare Störgeräusche in der Leitung habe. Mal sehen wie lange das hält. Jedenfalls hatte ich mich schon an den Gedanken gewöhnt, nun auch noch eine neue Anlage kaufen zu müssen.

Ich versuche zu verdrängen, dass neuerdings der Trockner leckt. Immer eine kleine Pfütze drunter nach jedem Trockenvorgang. *grmpf*

Die Küche hingegen entwickelt sich zu einem echten Lustspiel. Scheinbar sind wir da an einen Verkäufer geraten, der sich gerade im freien Fall die Karriereleiter bergab befindet. Bei diesem ganzen Heckmeck beginne ich schon langsam Mitleid für diesen Kerl zu entwickeln. Er verstrickt sich immer mehr in Lügen und Widersprüche, so dass einem ganz anders wird.

Mittlerweile spreche ich nicht mehr mit der Filiale in Hamburg, sondern nur noch mit dem Servicecenter in Flensburg. Und selbst denen rollt es schon die Zehennägel auf. Letzte Woche Dienstag hat er uns angeblich die fehlenden Mülleimer per Post (!) geschickt. Vermutlich via Amerika, denn bis heute sind sie nicht bei uns angekommen.

Suburbia liegt wohl doch GANZ WEIT DRAUSSEN.

Am Wochenende

Nachdem bei uns zur Zeit allerhand skurile Vögel mit wenig Hirn bei uns ein und aus gehen, haben wir diese skurilen Vögel mit wenig Hirn am Wochenende mal eingehend studiert.

7. August 2008

Zur Abwechslung

... geht heute mal das Telefon nicht. Also alle Apparate. Tot. Nichts rein, nichts raus. Eigentlich sollte ich dazu passend auch mal das Handy ausschalten. Wär auch mal schön.

(Aber was sag ich dann meinen Kunden?)

Ach, so. Die Tele.kom (meine ganz persönliche Freundin) kann leider erst am Samstag einen Techniker vorbeischicken, denn aus der Ferne lässt sich da nix reparieren.

Aber die Waschmaschine: sie wäscht und wäscht und wäscht. Zum Glück ist heute der Sommer zu Besuch.

6. August 2008

Schön isses trotzdem.

Der ganz normale Wahnsinn

Der Alltag hat uns wieder. Der Sommer in Suburbia, der gerade eine frühherbstliche Pause einlegt, kann uns nur bedingt von den vielen kleinen Katastrophen ablenken, die sich hier Tag für Tag ereignen.

Ein paar Kostproben gefällig?

Unsere Hauptsielleitung ist verstopft, Wurzeln sind in die Rohre gewachsen. Daran bleiben Toilettenpapier usw. hängen – alles was eben so durch ein Abflussrohr in den Kanal fließt. Einen Kontrollschacht draußen gibt es nicht. Den hat vermutlich der Vor-Vorbesitzer einfach zugepflastert. Der Klempner soll nun Pläne bei der Stadt besorgen. Wie fix unser Klempner ist, hatte ich ja schon mal erzählt. Wenn sich also zwei Leute hintereinander duschen oder auch nur einer ein ausgiebiges Duschbad nimmt, steht der Keller unter Wasser. Sehr lecker!

Unser nigelnagelneuer superduberhightech  Waschvollautomat mit 8 Kilo Fassungsvermögen wäscht nicht mehr. Besonders toll bei Strandklamotten-, Besuchsbett- und Handtuchwäscheauflauf im Wäschekorb (äh, mittlerweile sind es schon drei!). Heute war endlich der Techniker da und hat mir erklärt, dass das kein Defekt der Waschmaschine ist, sondern quasi ein Bedienfehler *!?*. Unser Wasserabfluss im Keller liegt nämlich bei ca. 1,80 m und der Ablauf der Waschmaschine darf höchstens bei 1 m Höhe liegen. Sonst streikt die schicke Pumpe in diesem fast 800 Schleifen teuren Luxus-Waschomat. Man darf nicht zu viel erwarten, oder? Wat nu? So musste der Liebste im Businessdress in den Baumarkt schlappen und Kiloweise Ytongsteine in den Kofferraum laden. Nun haben wir eine aufgebockte Waschmaschine. Sie trohnt sozusagen. Entspricht ihr auch sehr.

Und interessiert sich noch jemand für die Küche? Also, die Oberschränke verschliessen wir immer noch mit Te.sakr.epp (fehlender Schließmechanismus), ebenso die Arbeitsplatte, deren Verbindungsstücke fehlen. Die umkippenden Sockelleisten haben wir mittlerweile auch mit Klebeband fixiert. Die Beleuchtung unter den Oberschränken fehlt noch immer, ebenso die Regalböden und die Glasrückwände. Wobei letzteres besonders viel Spaß macht. Denn so wie es aussieht, können wir vor Anbringung eben dieser die betreffenden Wände noch mal streichen, bevor das Glas angebracht wird. Sonst glotzen uns die Flecken für immer und ewig durch die Scheibe an.        

Dieser Küchenkauf wird in die Geschichte eingehen.  Als Flop des Jahrhunderts. Ach ja, mir fallen gerade die fehlenden Mülleimer ein. Und die Geschichte mit der mangelhaft angeschlossenen Spühle, welche wiederum eine Überschwemmung in meiner Backschublade verursacht hat, welche wiederum meine Backformen hat rosten lassen...

Fortsetzung folgt.

30. Juli 2008

Urlaubspostkarten

Ihr Lieben,

wir erholen uns prächtig. Das Wetter lässt keine Wünsche offen. An Schlaf mangelt es leider immer noch. Doch wen stört das schon: carpe diem!

Lasst es euch auch gut gehen!

Fahrradtour.
Lagerfeuer (mit Stockbrot) im eigenen Garten. Wer hat das schon?
Abendsonne in Dahme an der Ostsee.
Nutellaprinzessin L.
Dinner Delüx.
Königin der Meere.
Viewpoint am Sandtorkai.

29. Juli 2008

Wir sind dann mal weg.

Habe uns kurz entschlossen einen Heimurlaub verordnet. Eine Freundin mit Tochter eingeladen. Und nun machen wir sowas wie Ferienlager von zu Hause aus. Fahrradtour, Freibad, Bauernhof, Strand, Lagerfeuer mit Stockbrot. Und leider viel zu wenig Schlaf.

Aber das füllt besser die Pause zwischen dem großartig bewältigten Abschied und dem mit Spannung erwartetem Neuanfang.

Wir machen ein bisschen Sommer. Nur falls jemand fragen sollte...

24. Juli 2008

Abschied

So haben wir heute den vorletzten E-dorf-Nachmittag verbracht. Dort geht der Große bis morgen – sein letzter Tag – in den Kindergarten. Die letzten Tage haben ihn Abschiedsschmerz und Vorfreude auf den neuen Kindergarten hier in Suburbia gleichermaßen bewegt.  Die letzten Tage war er in der Kita eher still und nachdenklich. Schade, dass gerade jetzt seine zwei besten Freunde nicht da waren. Heute abend war er total aufgeregt und er kann nicht einschlafen (höre ihn immer noch in seinem Bett „rumwühlen”).

Also waren wir heute noch mal ein Eis schlecken und sehen morgen der Abschiedsfeier entgegen. Ich musste mir schon gestern ein paar Tränchen verdrücken, als sich eine Erzieherin von mir verabschiedet hat, weil sie morgen nicht da sein wird. Das war so ein toller Kindergarten und er ist jeden Tag voller Vorfreude dahin gegangen. Und wie oft musste ich nachmittags ein maulendes Kind mit allen möglichen Tricks locken, weil er eigentlich noch ganz, ganz lange bleiben wollte.

Ich wünsche ihm, dass es in der neuen Kita, die auch einen sehr guten Eindruck macht und zu der wir zudem nur zweimal um's Eck gehen müssen, genauso schön wird für ihn und er schnell neue Freunde findet.  

Sommer in Suburbia

Habe eben mit Schnuffi eine kleine Hunderunde gedreht. Nach 12° und Dauerschauer am Montag und 30° und Strahlehimmel heute war eine kleine Abkühlung von Nöten.

Und nach dem mein Mädchenhandtaschenfoto so schön klein und zierlich ist und auch in Mädchenhosentaschen nicht dick aufträgt, habe ich ein paar Schnappschüsse aus Suburbias Grüngürtel mitgebracht...    

Ich frage mich übrigens schon seit einer Weile, warum Vögel hier keinen Gefallen an unseren wirklich reichlich vorhandenen Jonhannisbeeren finden. Oder an den Kirschen. Oder was da sonst noch so beeriges wächst um uns herum. Ich glaube, die Lösung ist das Überangebot an Vogelfutter hier. Es ist so uuuunglaublich grün hier, jeder hat einen großen Garten (alleine unser Doppelhaushälftenhandtuchgrundstück misst knapp 1.000 qm) mit Früchten en masse und im nahegelegenen Wald gibt es Brombeeren, Hollunder, Vogelbeeren und vieles mehr.

Die haben's hier einfach nicht nötig, Klauen zu gehen. Und wenn sich ja mal einer verirrt, steht der wahrscheinlich vor den Johannisbeeren bei uns im Garten und sagt Oooch, eigentlich bin ich ja schon satt, naja, naschen kann ich ja ma'...

Wie man unschwer erkennen kann, bin ich sehr froh darüber mich jetzt wieder in Wort UND Bild ausdrücken zu können ;-)...

Man nehme...

Ein bisschen später als angekündigt, aber besser spät als nie...

Hier das Rezept der fabelhaften Weltmeistertörtchen. Eigentlich mache ich sie immer mit Rhabarber, aber diesmal ist die Rhabarberzeit unbemerkt an mir vorrüber gezogen. Mit Johannisbeeren schmeckt das aber auch suuuuper lecker!

Man nehme (für 12 oder mehr Muffins) :

      
  • 600 g Rhabarber (oder etwas weniger Johannisbeeren)
  •   
  • 125 g Butter o. Margarine
  •   
  • 225 g Zucker
  •   
  • 1 Pk. Vanillezucker
  •   
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  •   
  • Salz
  •   
  • 3 Eier (M, davon 2 getrennt)
  •   
  • 125 g Mehl
  •   
  • 50 g Speisestärke
  •   
  • 1 TL Backpulver
  •   
  • 1 EL Puderzucker            
  • Rhaberber putzen und würfeln (1 x 1 cm) (oder Johannisbeeren vom Stiel zupfen, waschen). Weiches Fett, 125 g Zucker, Vanillezucker, Zimt und eine Prise Salz sehr cremig rühren. Ein Ei und zwei Eigelb nacheinander gut unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver sieben und ebenfalls kurz unterrühren. Rhabarber (oder Johannisbeeren) untereben.Teig in ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten bei 190° 25 min. (Umluft bei 170° 20 min) backen.

    Inzwischen 2 Einweiß und eine Prise Salz steif schlagen, 100 g Zucker einrieseln lassen und solange weiterschlagen, bis der Zucker aufgelöst ist. Eischnee auf die Törtchen spritzen (ich mache das immer mit einem Teelöffel, geht leichter), wietere 15 min. (Umluft 10 min.) backen. In der Form abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben.  

    Dann ganz langsam vernaschen... (Cappuccino dazu nicht vergessen!)

    20. Juli 2008

    Feld, Wald und Wiese

    Um der Normalität endlich mal wieder ein bisschen näher zu kommen, haben wir heute einen kleinen Ausflug ins Grüne unternommen. Weit müssen wir dafür ja nun nicht mehr fahren. Der Weg führte uns in eine wunderschöne Ecke im Nordosten der schönsten Stadt der Welt – in den Duvenstedter Brook. Nachdem wir zu Fuß, bzw. mit einem Kleinkind, dass weder selber Laufen, noch im Kinderwagen sitzen mag und einem Kindergartenkind, das äußerst lauffaul ist, unterwegs waren, war unser Radius eher beschränkt. Aber was wir gesehen haben, lässt uns sicherlich wieder kommen. Der Duvenstedter Brook ist ein Naturschutzgebiet, das überwiegend aus (Laub-)Wald und Moorflächen  besteht. Die Brunft der Rothirsche muss eine echte Attraktion sein – im September kommen wir sicherlich nochmal her.

    Ansonsten war es der ganz normale Sonntag, den ich mir gewünscht habe. Wir haben auf unserem Spaziergang Käfer verfolgt und wilde Himbeeren genascht. Die überreifen Johannisbeeren aus unserem Garten, die schon längst fällig wären, haben es heute wenigstens mal in meine „Weltmeistertörtchen“ (weil zum ersten Mal gebacken bei der Fußball-WM in Seoul, 2002) geschafft. Das Rezept wird morgen nachgeliefert.

    Mit der neuen Kamera bin ich sehr zufrieden. Das gibt gute Bilder für schmales Geld. Überrascht hat mich vorallem das sagenhafte Makro in diesem kleinen Kasten. Auch das Display ist gestochen scharf und von einem großen Blickwinkel einzusehen. Ein bisschen entnervt war ich allerdings von der Tatsache, dass die neue Speicherkarte (4 GB) noch nicht eingetroffen ist. Mit der mitgelieferten 32 MB-Karte kann man keine großen Sprünge machen. So musste ich heute laufend entscheiden, welches Bild ich wieder lösche und einem (vielleicht) noch schöneren opfere...     

    18. Juli 2008

    So sieht das aus

    Da dieses Haus heute für Super Mario & Co. gesperrt war, gibt es von keinen neuen Katastrophen zu berichten. Außer, dass die Heizung im Wohnzimmer leckt (ich hab einfach mal was drunter gestellt und davon abgesehen, den Klempner anzurufen) und bei der Küche ungefähr 100 Kleinigkeiten fehlen, wir Türen mit Kreppband zukleben müssen, weil sie nicht zubleiben und meinem Liebsten gestern eine Sockelblende auf den Zeh gekippt ist.

    Heute haben wir einfach nur ausgepackt. Gefühlt waren es 50 Umzugskartons. Die Wahrheit liegt wohl so bei 30, keine Ahnung, wo ich das in meiner Zwergenküche in der alten Wohnung alles verstaut hatte. Meine Schwiegertiger waren da und sie haben so fleißig angepackt. Ihnen gebührt auf alle Fälle der Orden des Tages. Der Große ist bei einem Freund ausgelagert und die Kleine hat anständigerweise 3h Mittagschlaf gemacht.

    Aber die Küche lässt ahnen, dass sie sehr schön ist – wenn mal fertig. Hoffentlich müssen wir nicht noch mal 3 Monate warten (ich glaube, es waren sogar fast 4), bis alle Mängel beseitigt sind.

    Jetzt wünsche ich mir ein paar gähnend langweilige Tage und lasse mich gerne mal von ander' Leute Geschichten unterhalten. Währendessen  spiele ich ein bisschen mit meiner neuen Mädchenhandtaschenkamera (übrigens in schokobraun), die gut in der Hand liegt und einen günstigen aber scheinbar ganz passablen Lückernfüller abgibt. Hat der Liebste mir gestern auf dem Nachhauseweg bei der lieben Ex-Nachbarin abgeholt und mitgebracht.  

    17. Juli 2008

    Ein ganz besonderer Tag

    Heute ist das personifizierte Chaos bei uns zu Gast. Zuerst: es regnet. Und zwar richtig. Der Hund hyperventiliert schon, vorhin hat ihn die Nachbarin von 3(!) Häuser weiter zurückgebracht. Obwohl unser Hund Besuch liebt, ist das heute eindeutig zuviel des Guten. Die Küche ist soweit... na, sagen wir auf einem guten Weg.

    Der Klempner war da. Er kann nichts finden, seine Rohre sind alle ok. Die Waschmaschine isses bestimmt. Nachdem ich ihm in einer 20minütigen Beweisführung (mündlich) erläutert habe, warum die Wama es nicht sein KANN und dass er GEFÄLLIGST SOLANGE DA BLEIBT, bis er die Ursache gefunden hat, hat er weiter gesucht. Und den „Super Rooter” angerufen. Der kam dann zwei Stunden später und hat somit den Klempner beim Fluchen abgelöst. Der „Super Rooter” ist ein Fokuhila-Oliba-Mensch mit einem roten T-Shirt und einem leicht ostdeutschen Akzent und sein Job ist „Professionelle Rohreinnigung”. Die Hauptgrundsielleitung sei nämlich verstopft. Und einen Schacht finden wir nicht. Und Pläne von diesem Haus gibt es nicht. Jetzt steht er da im Keller in der Soße und bohrt fluchend  in unserem Abflussrohr rum. Mit einer ziemlich geräuschvollen Maschine.  

    Noch Fragen?          

    Ach ja. Der Elektriker musste den halben Vorgarten aufgraben um das Kabel für die Lampe vorne an der Treppe zu verlegen. Hatte er vergessen. Handwerker vergessen gerne mal was.

    Mag zufällig heute nacht jemand vorbei kommen, um mit mir meine neue Küche einzuräumen? Kann aber gerne spät sein, denn vorher sind die Schrauber nicht fertig.

    Sagt vorhin der eine Küchenschrauber Also Scheffin, bei dir ist heute ja richtig was los. Ich hasse es, wenn Handwerker mich dutzen. Nur so.  

    Liveberichterstattung

    Schließlich hat mein Handy auch eine grandiose Kamera. (Was würden die eigentlich machen, wenn es tatsächlich heute regnen würde?)

    Totale Verwirrung

    Irgendwie bin ich auch schon ganz kirre von diesem ganzen Heckmeck hier. Hab ich mir vorgestern so eine Handtaschenmädchenwegsteck-Kamera bestellt, so als Interimslösung sozusagen, weil ich mir die Wunschkamera gerade nicht leisten kann und lasse sie doch tatsächlich an unsere alte Adresse schicken (1-Click-Bestellung hier – fatal, fatal, Adresse vorher nicht noch mal gecheckt). Wie doof ist das denn??
    Edit: Meine herzallerliebste Ex-Nachbarin hat gerade meine neue Kamera in Empfang genommen. Jetzt muss ich sie nur noch in E-dorf abholen. Alles wird gut. (Dumm nur, dass die die Speicherkarte da auch hinschicken..)

    Handwerkeralbtraum (Fortsetzung)

    Nachdem nun schon zweimal die Waschküche unter Wasser stand und die nigelnagelneue Waschmaschine zu dem äußerst komische Geräusche von sich gab, habe ich gestern schon den Kundendienst alarmiert, weil ich dachte, sie wäre der alleinige Ursprung des nassen Übels im Keller. Das war aber wohl (wiedermal) eine grobe Fehleinschätzung.

    Bewaffnet mit der Gebrauchsanweisung, einer großen Schüssel und ein paar Lappen habe ich mich gestern kurz vor dem zu Bett gehen noch mal   in den Keller geschlichen und der Waschmaschine in einer minimalinvasiven Kurz-OP ein zwei Pfennig(!)stück aus dem Flusensieb entfernt. Also die läuft jetzt wieder wie Butter.

    Trotzdem stand heute morgen wieder der halbe Keller unter Wasser. Hier trifft leider wieder Punkt 1 gnadenlos zu. Irgendein Abflussrohr ist undicht und wenn gleich zwei Leute nacheinander duschen, verursacht das einen mittelgroßen Wasserschaden.

    Den Klempner erreicht man interessanterweise erst, wenn man beim Handy die Nummer unterdrückt und sozusagen anonym anruft. Schweinebacke!    

    Außerdem hat uns gestern auch noch der Fliesenleger beglückt, um bei den nachträglich im Bad eingesetzten (weil falsch verlegten) Fliesen die Fugenfarbe rauszukratzen und sie noch mal in der richtigen Farbe (Hellgrau statt Braun, wie auch im restlichen Badezimmer) zu verfugen. Was soll ich sagen? Dieser Idiot hat Braun rausgekratzt und neu verfugt – in Braun. Wenn‘s für Blödheit einen Preis gäbe, dann tät‘ ich mir gerade ein bisschen schwer bei der Entscheidung.

    Der Elektriker war auch mal wieder da. Er sollte herausfinden, warum etwa ein Viertel der Lichtschalter und Steckdosen nicht gehen (…). Irgendwelche Zuleitungskabel wäre durchschnitten. Hä!? Wie passiert denn sowas? Achselzucken. Heute kommt er wieder.

    Toll.  

    16. Juli 2008

    Ein Wunder wird wahr (also fast...)

    Kaum zu glauben, aber heute sind die Küchenmöbel geliefert worden. Ein traumhafter Anblick (leider ohne Bild), dieser Riesenberg an Kartons, den uns die Küchenfirma heute mal mitten in der Küche aufgetürmt hat. Zum Aufbauen kommen sie erst morgen. Aha, macht man das so? Aber unsere Schmerzgrenze ist – zumindest was dieses Thema betrifft – hoch und deshalb veranstalten wir heute Abend wohl eher einen Freudentanz, als dass wir uns ärgern, dass wir nicht mehr an die Teller kommen.

    Ach ja, falls jemand demnächst eine neue Küche kaufen möchte, Nerven Zeit und Geld sparen möchte, dem kann ich nur empfehlen, sie woanders als hier zu kaufen.

    15. Juli 2008

    Wetteraussichten

    Also mal ganz ehrlich. Soll das jetzt so weiter gehen mit diesem trübkalten Frühherbstwetter? Ich als Neugartenbesitzerin bin damit Ü.BER.HAUPT.NICHT einverstanden.

    Verstanden??

    Ha!

    Gerade war der Kabelmann da. Zwängt sich durch die Umzugskartons, Kisten und Kinderkram im Keller, sucht hier, sucht dort. Puh, nicht mal Licht hier. Einen „Übergabepunkt“ kann er trotzdem nicht finden. Die schnelle Hotline zum Elektriker bestätigt den Verdacht. Wir sind in ein Haus gezogen, in dem „man“ traditionell eher nicht ferngesehen hat.

    Ich erinnere mich an die erste Besichtigung hier, der Vorbesitzer hatte so eine abenteuerliche Zimmerantennenkonstuktion Marke Reinigungsdrahtkleiderbügel im Dachgeschoss. Er schaue eh fast nie. Kein Wunder, der ehemalige Masseur machte gerade eine Umschulung zum Walddorflehrer. Und hat sich deswegen die Haare nicht mehr geschnitten. Aber ich schweife ab.

    Will sagen, das man nun erstmal die Straße aufgraben müsste, um einen „Übergabepunkt“ in unser Haus zu legen. Und das kann ja seeeeehr lange dauern... grins.

    14. Juli 2008

    Anders abschalten

    Seit dem wir in Suburbia wohnen, hatten wir nicht nur kein  Internet sondern haben auch kein Fernsehen. Ich finde das nicht besonders tragisch, ich kann gut und gern darauf verzichten. Ich lese gern mal ein Buch oder eine Zeitung. Dafür nehme ich mir viel zu wenig Zeit. Dem Großen ab und zu eine DVD einwerfen, finde ich auch ok. Mit Kika und Konsorten stehe ich sowieso auf Kriegsfuß.

    Mein Liebster war da immer anderer Meinung. Wenn er spät abends nach einem 10-12h-Tagvon der Arbeit nach Hause kommt, war seine Entspannung vor den Fernseher setzen und nichts mehr denken müssen. Abschalten bedeutete Einschalten.

    Eben sagte er zu mir: Eigentlich ganz angenehm so ohne Fernseher. Ich vermisse ihn gar nicht.

    Schade eigentlich, dass gerade morgen der Kabelmann kommt, um uns zu verbinden. (Vielleicht finden wir dann einfach das Antennenkabel nicht, denn das hat noch keiner ausgepackt...)

    12. Juli 2008

    Wow.

    Ich bin wieder mit der Großen Weiten Welt verbunden. Also so richtig zu Hause am Schreibtisch und so. Unfassbar. Die Dramen, die sich noch seit letzten Donnerstag abgespielt haben, erspare ich euch lieber. Aber es fühlt sich gut an. So als könnte man wieder sehen, nach vorrübergehender Blindheit. Oder so ähnlich.

    Die Küche kam tatsächlich nicht. Vermutlich nächsten Mittwoch. Falls nicht, werden wir vom Vertrag zurücktreten. Der Anwalt sitzt schon in Alarmbereitschaft. Das würde dann allerdings erneut 6-8 Wochen Wartezeit bedeuten. Ob die Johannisbeeren so lange reichen? Und die Ausbeute am Kirschbaum ist ja auch eher dürftig. Wir werden betteln gehen. Vielleicht kommt ja jemand vorbei und bringt uns ein warmes Süppchen. Kriegen wir schon hin.

    Außerdem haben wir weder alles im Griff. Zumindest an den Türen. Und vielleicht erbarmt sich heute noch jemand der Treppenschutzgitter.

    Dann wäre da nur noch die Sache mit der Kamera. Hat jemand einen guten Tipp? Aber jetzt bin ich je wieder verbunden mit allen Testberichtsforen dieser Welt. Wunderbar.   

    9. Juli 2008

    Besondere Umstände und so

    Leider ist mein ursprünglich als „ich zeig mal meine kreativen Ergüsse und berichte nebenbei noch ein bisschen von Kindern und Familie“-Blog zu einem echten Jammer-Baustellen-Umzugsblog verkommen.

    Aber besondere Ereignisse verdienen nun mal auch ihre Beachtung hüstel. Und so zeige ich demnächste bestimmt auch wieder die neuesten Erzeugnisse aus dem Nähzimmer. Das funktioniert nämlich prima. Zum Glück.

    Bis dahin schon mal herzlichen Dank bei meinen geneigten Lesern für Geduld und aufmunternde Worte!

    Da, wo ich herkomme, sagt man des werd scho.

    Trotzdem.

    Langsam finde ich Gefallen an meinem neuen Zweitarbeitsplatz. So komm ich wenigstens „mal raus“. Ansonsten bin ich ja im Moment nur Chaffeuse meines Großen, der noch am alten Wohnort in seinen Kindergarten geht. Wenn's dumm läuft und sich alle Ampeln und Autofahrer gegen mich verschworen haben, macht das locker 3h Autofahrt pro Tag aus. Ein heller Wahnsinn. Bei den Benzinpreisen darf man nicht darüber nachdenken. Zum Glück (für mich) geht er da nur noch zwei Wochen hin. Das Kassettenkontingent im Auto haben wir für alle Fälle mal aufgestockt.

    Aber zurück zum Bäcker. Die Kirschtaschen schmecken heute besonders süß und die Verkäuferin ist es auch. Sie schaut mich immer schon ganz mitleidig an, weil ich ihr von meiner misslichen Lage erzählt habe – nur damit keine Missverständnisse aufkommen (die hat wohl kein Zuhause und so...).

    Jedenfalls habe ich mich heute morgen – zwischen die Männer verabschieden (Gott sei dank war heute Papa mal Chauffeur) und Nanny begrüßen mit der Kleinen auf's Rad geschwungen und wir haben ein wenig die Umgebung erkundet. Und in kaum 3 Minuten Fahrzeit waren wir mitten im Wald, dann über eine kleine Brücke, vorbei an einem kleinen Bach inmitten von Pferdekoppeln (die Kleine kam aus dem Wiehern gar nicht mehr raus), versteckt zwischen Bäumen ein paar schottische Hochlandrinder, dann mitten im Wald ein kleiner See (und wer ist da wohl gleich reingehüpft!?), Himbeeren am Wegesrand und eben diese ganze wildromatische Nummer. Ich bin noch ganz berauscht von dem Geruch nach feuchtem Holz, Pilzen und Moos. Herrlich. Und das so direkt nebenan. Ein Traum. Da hab' ich glatt mal kurz vergessen, dass der Küchenfuzzi sich zwei Tage vor einem erneut angekündigten, vielleicht eventuell möglichen Küchenliefertermin immer noch nicht gemeldet hat und das heißt – mit Verlaub – nichts Gutes.

    Egal. Ich rieche immer noch den Wald. Und die Kirschtasche natürlich.

    8. Juli 2008

    Neulich beim Bäcker

    Mal schnell zwischendurch:

    Den Saft haben sie mir nachhaltig abgedreht, um nicht geschäftsmäßig pleite zu gehen, besuche ich nun täglich die Bio-Bäckerei im "Dorf", die einen Hotspot eingerichtet hat. Toller Arbeitsplatz und so gesund. Leider bekommt man auch von zuviel Bio-Kirschtaschen Sodbrennen...

    Die Küche ist nicht gekommen, irgendwie auch nicht in Sicht. Noch immer fehlen die Türklinken im ganzen Haus, Oma hat sich schon mal zwei Stunden mit der Kleinen in ihr Zimmer eingesperrt, bis wir wiederkamen und sie befreien konnten.

    Wann bringt endlich mal jemand die Treppenschutzgitter an!??

    Der Hund hat sich mittlerweile bei allen Nachbarn beliebt bekannt gemacht, in dem er ein Probebad im Gartenteich genommen hat. Zum Glück nehmen das alle mit Humor. Nur ich nicht, wenn er schwarz bis zu den Zähnen in die Küche kommt und sich erst mal vor der weißen Wand schüttelt. Deshalb habe ich aber erstmal in ca. 25m Buchehecke einen kniehohen Hasendraht eingezogen. Und bin nun mit allen Spinnen in der Hecke per Du.

    Ach ja, und am Umzugstag ist meine Kamera kaputt gegangen. Was für ein Ärger. Leider lohnt sich eine Reparatur nicht wirklich. Die Gute ist schon bald 5 Jahre alt, hat schon zwei Pixelfehler aber ward immer geliebt. Und nu?

    Stay immernoch tuned!  

    2. Juli 2008

    Von ganz weit draußen

    Um es vorweg zu sagen: 1und1 hat mir den Saft abgedreht (diese Schw...) bzw. sie haben ihn mir gar nicht erst angedreht. Schuld ist angeblich die T.elekom (diese Schw...), die weisen jedoch alle Schuld von sich. Der Kunde ist in diesem Fall nicht König sondern hat sich gefälligst rauszuhalten.

    Darum bin ich gerade im Büro des Liebsten beim Asyl-Surfen und kann jetzt in etwa nachfühlen, was es heißt, ca. 1h ins Büro zu fahren.

    Kurze Zusammenfassung: Suburbia ist wunderbar. Frühstück auf der Terasse, Tropicalrainshowerdusche am Morgen und Johannisbeeren vom Strauch direkt in den Mund. Als Stadtkind ist hier für mich Ausnahmezustand. Für unsere kleinen Stadtkinder auch. Keine U-Bahn vor der Tür, nur Vogelgezwischter. Und der Hund schaut mich immer an, als wollte er fragen, ob wir eventuell hier bleiben könnten, also für immer, und bitte nnicht wieder nach Hause fahren müssen.

    Der Umzug lief gut, nur das Treppenhaus im neuen Haus wurde schwer demoliert. Aber das war abzusehen.

    Die Küche kommt hoffentlich am Freitag (so Gott will) und vielleicht haben wir demnächst auch mal Türgriffe an den Türen. Aber wen stört das schon.

    Der Liebste trauert. Da fällt es mir ein bisschen schwer, total happy zu sein.

    Bilder und Blogeinträge gibt es wieder, wenn ich wieder Saft habe.

    Bis dahin lassen wir die Beine baumeln...              

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