Der Tag fing gut an, hatte seine Tiefen und scheint ein friedliches Ende zu nehmen. Seht selbst:
Ein großer Kaffee für mich, einen kleinen für den Liebsten. Gemeinsames Frühstück am Morgen, sehr vielversprechend.
Obwohl das überhaupt nicht in meinem Zeitplan vorgesehen war, musste ich es einfach tun. Eine ausgedehnte Radrunde mit Schnuffi – was für ein grandioses Wetter. Für November ein echter Kontrasttag.
Spätherbststimmung in Suburbia.

Kosterschwester Kaloderma: erst mal trockenrubbeln, schon genug Dreck im Haus und zu allem Übel hat sich auch noch die Putzfrau krank gemeldet. Panik bricht aus. Jetzt auch noch Besuchsputzen? Ohjeohje. Da musste ich schon gleich mal für die Extraradrunde büßen.
Dabei gibt es Arbeit ohne Ende. Die, die Spaß macht...
... und die, die mich heute fast zum verzweifeln gebracht hat (und morgen noch mehr verzweifeln lassen wird).
Zwischen all der Arbeit ein schnelles Mittagessen. Resteverwertung von gestern. Zum Glück. Zeit zum Kochen wäre heute definitiv nicht drin gewesen.
Dann der Besuch. Eigentlich sollte nur ein Freund zum Spielen kommen. Und dann noch einer. Und dessen kleine Schwester. Und dann die Mamas, denn bei uns ist es ja so gemütlich (...). Also saßen plötzlich 5 Kinder und drei Frauen am Tisch (der ja zum Glück groß genug ist).
Irgendwie hatte das was von einer Spontan-Kindergeburtstags-Fete. Danach sah es aus, wie nach einer mittelschweren Naturkatastrophe. Und ich war froh, dass ich vorher „nur“ gesaugt hatte.

Zwei müde Krieger sind ins Bett gefallen und blitzartig eingeschlafen. Ich habe jetzt noch ein Rendezvouz mit der Waschmaschine, der Spülmaschine und der Nähmaschine und gehe dann mal früh schlafen.