Zu Hamburg mit seinen 104 Stadteilen gehört noch ein ganz besonderes Fleckchen Erde: die Insel Neuwerk im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer. Die Insel liegt in der Elbmündung vor Cuxhafen und gehört (mit Unterbrechungen) schon seit ca. 700 Jahren zu Hamburg. 1299 wurde ein 35 Meter hoher Turm als Seezeichen und Vorposten gegen Strandräuber errichtet. Der Leuchtturm ist das älteste Bauwerk Hamburgs und außerdem das älteste Bauwerk an der deutschen Nordseeküste. Mehr darüber zu lesen gibt es hier und hier.
Wir haben ein paar wunderschöne Pfingsttage auf diesem beschaulichen Eiland verbracht und fühlen uns nach drei Tagen so erholt, wie nach einer Woche Urlaub. Die Stille und Beschaulichkeit auf dieser Insel ist berauschend.
Traditionell kommt man mit dem Wattwagen auf die Insel. Eine Karawane von hochgebockten Pferdewagen, die die Touristen Tag für Tag bei Ebbe von Cuxhafen durchs Watt auf die Insel bringen. Leider haben wir auf einem Wagen keinen Platz mehr bekommen und so sind wir mit dem Schiff gefahren, was natürlich dem Nachwuchs auch großen Spaß gemacht hat. Man kann auch durchs Watt auf die Insel laufen, allerdings muss man bedenken, dass es unterwegs keine Sitzgelegenheit zum Ausruhen gibt. Und eineinhalb Stunden stramm durch den Schlick marschieren hat es durchaus in sich.
Dieses Wochenende war schlichtweg eine Sensation, weil es so herrlich unspektalulär und unaufgeregt war. So was bräuchten wir öfter.
Impressionen aus dem Bezirk Hamburg Mitte:
