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31. Januar 2012

YEAH! (YEAH! YEAH!)

Könnt ihr euch ungefähr vorstellen, dass ich total aus dem Häuschen bin? Meine Winterblumen haben es tatsächlich auf's Siegertreppchen geschafft. Nebenbei habe ich damit scheinbar noch eine Affenkälte Namens „Dieter“ heraufbeschworen – ich bitte alle Frostbeulen gnädigst, mir das zu verzeihen! Ich hab dann auch noch ein paar heiße Tipps für bzw. gegen diese unmenschlichen Temperaturen parat, versprochen!

Aber ich schweife schon wieder ab. Einzig und alleine meinen treuen Lesern – euch! – ist es zu verdanken, dass ich mich neben Ruhm und Ehre auch noch auf ein hübsches Überraschungspaket freuen darf und ich sage jetzt schon mal ein dickes Danke! Danke für die vielen lieben Kommentare – hier, auf Facebook und per Mail! Danke Dawanda für diesen Contest, das hat wirklich viel Spaß gebracht! Danke auch meinen Mitstreiterinnen, den ihr habt das so richtig spannend gemacht! Da waren ja ein paar echte Schätzchen dabei.

Hier könnt ihr noch mal alle Teilnehmerinnen und ihre Werke bewundern.

So, wenn das mal keinen neuen Schwung verschafft, dann weiß ich auch nicht. Macht's euch mal schön warm heute!

17. Januar 2012

Großes Glück

Es gibt etwas, das meine Familie und mich glücklich macht. Und das funktioniert immer. Egal ob Winter oder Sommer. Egal, wie groß der Stress oder die Sorgen auch sein mögen. Egal wie schlecht, krank oder müde wir uns vorher gefühlt haben.

Es ist ein Tag am Meer.


Wenn es dann nicht nur ein Tag ist sondern gleich zwei, wenn dazu zwischen all dem Wintergrau, dem Dauerregen und den Januarstürmen zwei Tage lang das Wetter den Atem anhält, die kalte Wintersonne unsere Nasen wärmt und das Meer spiegelglatt unsere Gedanken bis zum Horizont trägt, muss man sich schon fast kneifen. Um festzustellen, ob das nicht nur ein wunderschöner Traum war.


Dann findet man ganz schnell wieder die Balance, dann kehrt Ruhe ein. Dann wird der 8. Geburtstag meines kleinen Glücksritters zu einem ganz besonderen Tag.


Dann wird uns der Tag schon morgens bei einem Blick aus dem Hotelzimmer vergoldet. Das Schiff gleitet lautlos an uns vorrüber. Sogar die Kinder müssen dann kurz innehalten, blicken ganz still aus dem Zimmer und flüstern Mama, ist das aber schön.








Die Lieblingsinsel, die während der Saison leider mittlerweile kein besonders erholsames Reiseziel mehr ist, gehört uns fast ganz alleine, zeigt ihre wahre Schönheit. Ein Glas Wein für den Liebsten, einen Glühpunsch für mich. Spaghetti im Sonnenuntergang, dick in die Decke gewickelt, Strandkorb in den Dünen, sogar im Januar.




Jetzt fühle ich mich wieder gestärkt. Frage mich noch immer – beim Blick aus dem Fenster ins kalte Wintergrau – ob wir das wirklich erlebt haben. Ich schau mir noch mal die Bilder an. Ja, stimmt. So war es wirklich. Seufz.

31. Dezember 2011

Wow, was für ein Jahr!

Ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Voller Triumphe und voller Abgründe. Voller Zweifel und Zuversicht, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

Dieses Jahr barg für mich lange Durststrecken, die ich ohne die Unterstürtzung meiner Lieben und meiner Freunde nicht überstanden hätte. Dieses Jahr hat mir aber auch einen neuen Weg gezeigt, mich neue Terrains beschreiten lassen und meine Zukunft neu ausrichten lassen.

Mit dem Tod meiner geliebten Fellnase hat dieses Jahr ein großes Loch in mein Herz gerissen, dass ich so schnell nicht zu kitten vermochte. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass einem ein Tier so sehr ans Herz wachsen kann, dass einen der Verlust so aus der Bahn wirft.

Andererseits hat sich mein Traum von einem Beruf, der glücklich macht, erfüllt. Viele Monate harte Arbeit liegen hinter mir, meine Familie musste mich zeitweise mit vielen Stoffstücken, meinem Farbfächer und meiner Nähmaschine teilen – ob sie wollte oder nicht. Ich habe viele neue Kontakte gewonnen, nette Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen.

Bunt war das Jahr auf jeden Fall, nicht nur in meinem Stoff- und Bänderschrank, in dem sage und schreibe 107 verschiedene Stoffe nach meinem Design liegen, neben zahllosen Metern buntem Webband. Das Zählen meiner Stoffe und Bänder kurz vor Weihnachten hat mich selbst völlig verblüfft und ich bin schon ein bisschen stolz darauf, was in diesem Jahr alles entstanden ist.

Ich bin gespannt, was das nächste Jahr in seiner Wundertüte für uns alle bereit hält. Jedenfalls bin ich froh und dankbar für meine wunderbare Familie, meine tollen Kinder und dass wir alle gesund sind. Denn das ist das einzige, das zählt.

Danke für über 1.600 regelmäßige Leser über Google Friend Connect, fast 1.870 „Verfolger“ auf Facebook, für Ihr positives Feedback und die vielen Kommentare, die so wichtig sind für meine Arbeit! Aber das wissen Sie ja eh lach!

Danke auch für die zahlreichen E-Mails, die mich Tag für Tag erreichen! Ich freue mich über jedes einzelne, über die Bilder Ihrer aus meinen Stoffen und Bändern genähten Werke. Leider schaffe ich es kaum, auf jedes einzelne zu antworten – ich hoffe, Sie sehen mir das nach!

Für das neue Jahr wünsche ich allen meinen Lesern viel Glück und Zufriedenheit und die Fähigkeit, den Zauber des Lebens und seine Schönheit auch im Kleinen zu entdecken!

Bis im nächsten Jahr!

24. Dezember 2011

Angekommen.

Kaum zu glauben, wir haben es geschafft. Wir haben auch diese Adventszeit überlebt. Hand auf's Herz: für wen war es eine Zeit der Stille, der Besinnung, des inneren Sammelns auf die Ankunft des Messias?

Mein Plan, diese Adventszeit so ruhig wie möglich anzugehen, ging natürlich nicht ganz auf. Aber immerhin hatte ich nicht nur das Gefühl, dass meine Lieben und ich Verzicht üben. Verzichten auf üppige Deko, selbstgemahtes Naschwerk, Kauforgien und erzwungene Stimmung. Geht ja gar nicht. Da waren dann doch noch die diversen Weihnachtsfeiern in Schule, Kindergarten, Hort, Sportverein. Irgendwo fehlt dann doch noch ein Geschenk, der Online-Versand lässt einen im Stich oder das Besorgte hat die falsche Größe. Und dann kommen mir – leider! – so ganz kurz vor dem Ziel die besten Ideen. Gerade dann, wenn ich eigentlich schon einen Einkaufszettel schreiben, die letzten Karten zum Briefkasten bringen oder Zugfahrkarte für die Reise zur Familie buchen sollte. Nun ja, wir werden die guten Vorsätze im neuen Jahr einfach noch mal aufnehmen.

Schließlich heißt es ja nicht nur „stille Zeit“ sondern auch Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Und dazu gehört nun mal auch der üppig geputze Weihnachtsbaum, die Krippe und das leckere Weihnachtsessen.

Immerhin weiß ich jetzt, dass man online frankierte Päckchen oder Pakete ganz lässig an der kilometerlangen Schlange vor dem Postamt vorbeitragen kann, um sie einfach am Schlater abzulegen (die Postbeamten freuen sich!) und Onlinemarken sind zwar bei weitem nicht so schön wie gekaufte, aber zur Not tun sie unserer schönen, selbstgemachten Weihnachtskarte auch keinen Abbruch.

Also machen wir es uns die letzten Stunden vor dem Fest noch mal gemütlich, denn die Geschenke sind gepackt und überhaupt bringt die bei uns der Weihnachtsmann – wozu also stressen? Wir blättern noch mal in dem neuen Weihnachtswimmelbuch Fröhliche Weihnachten mit den Weihnachtswichteln von Sabine Scholbeck mit den Wichteln Bolle, Lars, Rasmus, Pelle und Knut (der mit der Brille) und spielen niemals müde immer das gleiche Spiel: Wer findet zuerst den/die/das...? Herrlich!



Ach und auch wenn es eigentlich ein Adventskalender-Buch ist, lässt es sich kein Kind nehmen, alle kleinen, versteckten Türchen auf einmal aufzumachen. Es gibt bei jedem Mal etwas Neues zu entdecken, die Zeichnungen sind so detailverliebt. Vielleicht schon mal für das nächte Weihnachtsfest notieren?


Überhaupt standen Bücher auch in diesem Jahr auf meiner Verschenke-ich-am-Liebsten-Liste. Kleine Kostprobe gefällig?

Ok, da wäre das Kinder Künstler Mitmachbuch. Der Vorgänger – das Kinder Künstler Kritzelbuch(habe ich hier schon mal vorgestellt) ist ja schon fast ein Klassiker und wird von uns immer noch und immer wieder gern zu Kindergeburtstagen verschenkt. Auch im Mitmachbuch gibt es wieder jede Menge witzige Ideen, diesmal mit ein bisschen mehr Action. Hier ist nicht nur doodeln gefragt.


Bei den unfreundlich dreinschauenden Monstern hätte beinahe ich selbst gern den Lippenstift ausgepackt und losgeküsst!


Auch toll das Buch Irrwitzige Irrgärten und listige Labyrinthe. Wer hätte gedacht, aus was man alles Labyrinthe zeichnen kann? Ich weiß jetzt schon, dass ich das meinem Großen auch noch kaufen muss, denn er wird es lieben. Aber der Geburtstag ist eh nicht mehr fern...


Ich stöbere ja sehr gern in analogen – also echten – Buchhandlungen, wo man noch richtig in den Büchern blättern kann. Ziemlich old school, oder? In Zeiten der großen Online-Bücherversender tummle ich aber gern mit anderen Nostalgikern vor den Regalen und blättere versunken in raschelndem Papier. Wie sonst hätte ich so ein Schätzchen entdecken können?

So niedlich: Das bewegte Buch. Auf jeder Seite muss das Kind etwas „tun“. Zum Beispie einen Frosch küssen, ein Lied singen, einem Monster das Fell kratzen, das Buch drehen und wenden. Was für ein Spaß! Auf sage und schreibe 80(!) Seiten ist volle Action gefordert! Wenn das Buch mal kein totaler Ankommer wird, dann weiß ich auch nicht.




Für die Großen gibt es was zu lachen. Die Bücher von arsEdition „... soo schön!“ verschenke ich zu gern – vor allem, um mich vorher selbst erst mal schlapp zu lachen. Kinder malen und schreiben zu einem bestimmten Thema und das was rauskommt (egal, ob wirklich Kindermund oder vom Autor vorgegeben) ist urkomisch. Denn: Weihnachten ist soo schön! Oder etwa nicht?



Die wunderhübschen Kaffeebecher von Frau Jolijou hübschen unser Weihnachtskaffeetafel auf – in echt noch viel schöner als im Schummerwinterkerzenlicht. Der Christbaum erstrahlt in hellem Glanze.



Jetzt können die Kinderaugen leuchten und die Großen zurücklehnen und das Licht der Weihnacht ins Herz lassen, dass doch so grell überstrahlt wird in der Vorweihnachtszeit von all den Muss' und Solls, den bunten Kauf-mich-s und Verschenk-mich-s und dem fümmundrölfzigsten Driving home for christmas. Da hilft nur noch abschalten. Und Kerzen anzünden.

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und ich bin dankbar für all die kleinen, leisen und stillen Momente in dieser Vorweihnachtszeit. Sie machen mein Weihnachten!

13. November 2011

Kranke Kinder, eine Buch-Party in Berlin und jede Menge Spaß

Die letzten zwei Wochen habe ich zuhause vor allem mit kranken Kindern, Arztbesuchen, heiße-Milch-mit-Honig-kochen und Taschentücher reichen verbracht. Hätte Oma nicht zwischendurch mal ein paar Tage Feuerwehr gespielt, wäre ich vermutlich an meinem stetig wachsenden Stapel auf dem Schreibtisch verzweifelt. Kleiner ist er leider trotzdem nicht geworden.

Aber obwohl mich letzten Endes weder die Halsentzündung noch die Triefnase verschont haben, hatte ich mich so auf den gestrigen Tag gefreut. Da war ich nämlich in Berlin bei der Book Party von Holly Becker, die dort ihr neues Buch „LUST AUF WOHNEN: Das große Ideenbuch“ vorstellte. Abgesehen davon, dass ich das Buch wirklich toll finde (zeige ich später noch mal), habe ich Holly als sehr symapthische, eloquente und warmherzige Frau empfunden, deren inspirierenden Geschichten über ihren Werdegang und ihren Blog deocor8 (sprich: decorate) ich noch stundenlang hätte lauschen können.

Überhaupt war die Veranstaltung im Soho-House in Berlin in jeder Hinsicht inspirierend. Steffi Luxat, Leiterin der Brigitte-Redaktion „Zuhause und Unterwegs“, hat sehr unterhaltsam über die Arbeit für ihren Blog Ohhh... Mhhh... berichtet und ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben. Matt, einer der Gründer von Etsy, hat einen ebenso witzigen wie mitreißenden Vortrag über Visionen, Wertbeständigkeit und kleinste Wirtschaftseinheiten – den Selbermachern – gehalten. Toll!

Außerdem habe ich ein Menge interessanter Menschen gesehen und getroffen – bekannte Gesichter und solche, die ich nur von ihren Blogs oder von Fotos im Netz kannte. Um nur ein paar der ca. 100 Teilnehmer zu nennen: Dolores vom Kleinformat Magazin, Ricarda von 23qm Stil, Sandra Juto, Enna, Anna Neumann von Dawanda, Suse von Revoluzzza, Wesna von Monpti... das hat so viel Spaß gemacht!

Dolores überraschte mich mit einem druckfrischen Exemplar vom Kleinformat-Magazin, in dem Sie ein Interview mit mir nachlesen können, dass sie vor einer Weile mit mir geführt hat. Das Kleinformat-Magazin hat einen beachtlichen Auflagensprung gemacht – in Zukunft kann man es sogar im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel finden!

Bevor die Party losging, hatte ich bei azurblauem Winterhimmel und Sonne satt noch ein bisschen Zeit, rund um den Alex zu bummeln und Impressionen einzufangen. Nachdem mein Zug zurück zusammen mit Frau Kännchen nach Hamburg erst gegen Mitternacht ankam, habe ich gestern mal großzügig auf die 12 von 12 verzichtet.


(vlnr: bei den Hackeschen Höfen, Puschellampe im Soho-House, Leuchtreklame, am Hackeschen Markt)


(vlnr: take Berlin, Hauptbahnhof, Becherpullis haben es in Berlin schon bis in die Cafés geschafft!)


(vlnr: in einem der zahlreichen Hinterhöfe, immer dem Pfeil nach, Rosenthaler Straße)


(vlnr: yummy Cupcakes für hungrige Blogger, Fundstück, Schaufenster-Quote, Frau Hahaell im Kleinformat Magazin)

Und das beste kommt wie immer zum Schluss: hier noch mal der Beweis, dass das Brigitte loves decor8 Event ein echter Knüller war, yeah!

24. Oktober 2011

Alles super.


Bislang konnte ich den Mini-Dom in Suburbia immer heimlich und großräumig umfahren, wenn ich mit dem Kleingemüse im Auto unterwegs war. Mittlerweile fahren wir allerdings täglich am Marktplatz vorbei und so ist dem kleinen Glücksritter auch ohne mein Zutun aufgefallen, dass da was totaaal Spannendes vor sich geht.

Nachdem mir schon beim Zusehen vom Karussell ganz anders wird in der Magengrube und mich keine zehn Pferde in eines der bunten Fahrgeschäfte bekommen würden, konnten mich also nur die vielen bunten Lichter und leuchtenden Farben als wunderbare Fotomotive locken, um den Ausflug auf den Rummel zu versüßen. Leuchtende Kinderaugen und zuckerverklebte Schnuten taten ihr Übriges.

Das Wetter war kalt aber großartig. Alles super also. Einsteigen, losfahren!













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