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21. April 2015
Life is a Ponyfarm – neue Stoffe, die Mädchenträume wahr werden lassen und ein Tutorial für ein Sommerröckchen für groß und klein!
Jaaa, ihr habt es schon geahnt: bei dieser speziellen Sonderwunsch-Kollektion für mein kleines Fräulein handelt es sich natürlich um nichts anderes als um Ponys und Pferde. Im Moment ist hier nämlich alles Pony oder Pferd. In echt so richtig mit Reitunterricht, auf der Koppel und im Stall abhängen, im Heu wühlen oder Ponys die weiche Mähne kraulen. Im Spiel als Schleich, Barbie oder Playmo, auf der Klamotte, als Bettwäsche – name it, she loves it!
Und dabei ist sie ja keine Ausnahme, denn Ponys – das ist so ein Mädchending. Und vielleicht ist es bei ihr auch genetisch bedingt, denn auch ich kann mich noch an die Pferdebilder erinnern, die meine Schulhefte, meine Wand über meinem Bett und meine Utensilien zierten. Die Ferienvormittage im Stall, an denen wir schon morgens um 6 Uhr aufgestanden sind, um ein paar Kilometer mit dem Fahrrad zu fahren, nur um beim Stallausmisten helfen zu dürfen. Pferdeäppel, unser Parfum.
| Kurz gesagt: |
20. April 2015
Cool Boys – wirklich lässige neue Designs, nicht nur für Jungs!
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| Foto rechts: Katrin Kindler, Finnleyswelt.de |
Ihr habt euch so dringend Stoffe gewünscht, die man auch mal für größere Jungs – oder sagen wir mal lieber „größere Kinder – vernähen kann. Nachdem ich ja nun mittlerweile so einen Fast-Teenie zuhause habe, sitze ich also quasi am Puls der Zeit lach! Modetechnisch ist er zum Glück absolut experimentierfreudig und schert sich nicht viel um Konventionen. Er war noch nie der Typ, der „nur blau“ oder „nur dunkel“ gewählt hat und mein cool boy hat auch überhaupt kein Problem mit Mädchenfarben. Er weiß nämlich, dass es auch ganz schön krass-coole T-Shirts in lila oder Neonpink gibt, die so richtig rocken. Er hat's gern lässig, bunte Hosen – am liebsten Jogging, Sneakers und Shirts mit großen Bildern drauf.
Vor einer Weile hab ich mal so ein bisschen mit dem Zeichentablett rumgespielt und habe versucht, Bilder von Tieren mit dem Zeichenstift nachzuzeichnen. Erstmal noch ganz ohne Hintergedanken. Den Pavian hatte ich euch damals schon auf Instagram gezeigt.
Und so entstehen oft die besten Ideen! Der Affe war irgendwie gelungen und mein Kind, dass mir zufällig über die Schulter schaute, meinte sofort „Ey Mama, kannst du daraus nicht einen Stoff machen?“. Ich so „Hmm, warum nicht? Welche Tiere sind denn noch cool?“ Er so: „Cro!“. Haha! Kennt ihr Cro? Den Rapper aus dem Ländle, der eigentlich Carlo Waibel heißt, nur mit einer Panda-Maske vor dem Gesicht seine Konzerte bestreitet und die Teenies und Fast-Teenies mit seinen Songs ordentlich in Wallung bringt? Läuft hier rauf und runter. Die Pandamaske
Und ich gestehe, einen gewissen Einfluss auf das Design „Funky Panda“ kann man wohl nicht leugnen.
| Kurz gesagt: |
25. März 2015
Tutorial Tuesday: Schmusetuch oder Knibbeltuch für Babys
Ich fürchte, bis ich meinen Rythmus im neuen Zuhause wiedergefunden habe, dauert es noch ein bisschen. In meinem Büro ist noch alles sehr provisorisch. Der Schreibtisch hat leider nicht die Dachbodentrappe hochgepasst (ja, auch ohne Füße), so dass ich mich wie ein Nomade im neuen Haus von Tisch zu Tisch arbeite. Mein Büro ist quasi dezentral zwischen Esszimmer, Küchentresen, Sofa und Bett angesiedelt lach. Nicht immer ganz einfach, denn die Peripheriegeräte muss ich demzufolge auch durch's neue Haus tragen.
So kommt es, dass der Tutorial Tuesday – quasi auch dezentral – am Mittwoch stattfindet. Stört uns aber nicht wirklich, oder?
Vor einer Weile (nach den Lätzchen und dem Pucksack) habe ich euch noch mehr DIYs für Babys versprochen. Und ich habe tatsächlich noch einige auf Lager – sogar schon vernäht und fotografiert. Sie müssen nur noch verbloggt werden. Weiter geht es heute mit einem prima Neugeborenen-Geschenk, das easy peasy umzusetzen ist und zudem könnt ihr dabei einfach mal tief in eure Restekiste greifen.
| Kurz gesagt: |
4. März 2015
Das süße Leben {Sweet Life 2015}
Nachdem ich euch schon auf allen Kanälen mit süßen Häppchen der neuen Sommer-Kollektion „Sweet Life“ versorgt habe, will ich sie euch endlich auch mal auf dem Blog zeigen. So richtig, mit vielen bunten Bilder und auch ein bisschen Geschichte dazu.
Neulich bei meinem Tutu-Tutorial habe ich euch schon den Regenbogen-Stoff „Pink Sky“ aus der Sweet Life Kollektion gezeigt. Mit dem fing eigentlich alles an. Ich hatte ihn damals(2010) entworfen und bei Spoonflower hochgeladen. Ihr erinnernt euch? Das ist der Print-on-demand-Service aus USA, den ich damals entdeckte und wo ich meine ersten Stoffe für den Eigenbedarf drucken ließ. Die waren damals auch ganz neu, aber irgendwie war leider das deutsche Waschmittel nicht mit amerkanischer Digitaldruck-Technologie auf Stoff kompatibel. Die Farbe auf dem T-Shirt hielt keinen drei Wäschen stand. Erst gestern beim Umzugskisten packen warf ich den verwaschenen Rest in den Mülleimer. Um ihn kurz darauf wieder rauszuholen. Von solchen Erinnerungsstücken kann ich mich dann doch nicht trennen.
| Kurz gesagt: |
15. Dezember 2014
Come to Hawaii... Kamehameha, die neue Kollektion für den nächsten Sommer!
Kameha... was!? Auch ich musste ein paar Mal laut vor mich hinsprechen, bevor ich es fehlerfrei drauf hatte: Ka-meha-meha. Eigentlich ganz easy. Kamehameha – so hieß der erste König von Hawaii. Der, der erstmal alle Inseln friedlich zu einem Inselstaat vereint hat. Man sagt ihm nach, er wäre ein gütiger, großzügiger und beliebter Herrscher gewesen. Vermutlich hat er nur das verkörpert, was sein Volk noch heute pflegt: den Aloha-Spirit. Das ist diese freundliche Gelassenheit, ein friedliches Miteinander, das Leben zusammen genießen. Aloha sagen die Menschen zur Begrüßung mittlerweile nicht mehr nur auf Hawaii. Aber wahrscheinlich wissen nur die Menschen dort, was es bedeutet. Aloha heißt so viel wie „Liebe“, „Nächstenliebe“ oder „Miteinander“.
| Kurz gesagt: |
19. November 2014
Yippie, sie sind da!
Heute hat das Warten endlich ein Ende – Lenis Dream und die Go lucky Nickis werden ab heute ausgeliefert! Und ich kann euch gar nicht sagen, wie erleichtert ich bin, dass ich euch auch mal eine „Jetzt! Sofort verfügbar!“ Meldung hinterlassen kann! Zwischen all dem „Kommt in 3 bis 5 Monaten!“ ist mir das ein echtes Bedürfnis.
Hier läuft ja so einiges antizyklisch: im Frühjahr bearbeite ich Herbst- und Wintermotive, im Hochsommer zeige ich euch kuschlige Nickis und im tiefsten Novembergrau versetze ich euch mit sommerlichen Barfußbildern in Spätsommerstimmung. Ihr habt es nicht leicht mit mir!
Hier läuft ja so einiges antizyklisch: im Frühjahr bearbeite ich Herbst- und Wintermotive, im Hochsommer zeige ich euch kuschlige Nickis und im tiefsten Novembergrau versetze ich euch mit sommerlichen Barfußbildern in Spätsommerstimmung. Ihr habt es nicht leicht mit mir!
| Kurz gesagt: |
5. November 2014
Tutorial Tuesday: heute mal am Mittwoch... Papierwürfel falten und das Novembergrau vertreiben
So ein Tutorial Tuesday kann einem ja schon mal den letzten Nerv rauben. Könnt ihr euch vorstellen, wie lange manchmal so eine klitzekleine Anleitung dauert? Nicht? Ich erzähl's euch heute mal. Aber Achtung, es dauert – holt euch lieber noch einen Kaffee.
Im Moment fehlt es mir an Zeit an allen Ecken und Enden. Aber weil ich meinen Blog mag (und meine treuen Leser sowieso), dachte ich mir gestern... die diversen WIPs, die hier so in der Pipeline hängen, dauern alle noch so lange, machste mal was schnelles am TT. Tja, Pustekuchen!
Mein kleines Fräulein brachte neulich aus der Schule einen dieser hübschen bunten Würfel mit. Schau mal Mama, meinte sie. Den haben wir heute in der „Körper- und Flächenwerkstatt“ in Mathe gefaltet. Ich bin begeistert! So kann Mathe ja richtig Spaß machen! Du musst mir unbedingt zeigen wie das geht, sage ich. Und sie setzt sich derweil hin und faltet und faltet und ein Würfel nach dem anderen entsteht. Zum Zeigen kam es dann irgendwie nicht, denn es fehlte uns Zeit. Entweder sie war unterwegs oder mit was anderem beschäftigt oder ich. Also schnappte ich mir eines abends einen ihrer Würfel, habe ihn vorsichtig auseinandergezogen und ein paar Mal auf- und wieder zugefaltet. Bis ich meinte, das Prinzip verstanden zu haben.
| Kurz gesagt: |
9. Oktober 2014
Meine Herbstlieblinge sind da: Things I love
Hurraa, es ist soweit! Die Love-Kollektion wird seit gestern bei Hilco ausgeliefert und ich freu mich wie Bolle, dass jetzt auch ihr endlich meine Herbst-Lieblinge vernähen dürft! Die Love-Designs gibt es auf Stretch-Jersey, Baumwoll-Popeline und streichelzartem Babycord.
| Kurz gesagt: |
30. September 2014
Tutorial Tuesday: Kleine Geschenke für sehr kleine Leute – heute: der Pucksack
In unserem Bekanntenkreis menschelt es im Moment sehr. Da sag nochmal einer, die Deutschen würden keine Kinder mehr bekommen. Meine subjektive Wahrnehmung ist da eine deutlich andere. Und wenn ich so bei meinen Lesern herumklicke, habe ich auch da das Gefühl, dass viele neue kleine Menschen in letzter Zeit das Licht der Welt erblickten oder das in nächster Zeit tun werden.
Deshalb mag ich euch ein paar kleine Nähprojekte vorstellen, mit denen ihr bei jungen Eltern mächtig Eindruck schinden oder euch selbst damit beschenken könnt. Selbstgemachte Geschenke zur Geburt eines Kindes finde ich sowieso eine sehr schöne Sache!
Den Anfang macht der Pucksack. Leider hatte ich sowas für meine Kinder nicht und irgendwie habe ich auch erst später davon erfahren. Gerade für kleine Babys ist es eine sehr schöne Erfahrung, wenn sie „sich spüren“. Das heißt, wenn sie nicht in einen engen Strampler und dicken Socker verpackt werden, sondern mit nackigen Beinchen und Füßen in einem Pucksack strampeln können. Außerdem weiß jede junge Mutter, dass es quasi ein Ding der Unmöglichkeit ist, ein Baby mit einer Decke zuzudecken, die dann auch da bleibt, wo man sie drauf gelegt hat. Zwei mal Beine anziehen und wieder strecken und das Ding liegt allenfalls noch auf der großen (kleinen) Zehe. Deshalb sind Pucksäcke eine tolle Erfindung! Ihr könnt sie ganz leicht aus Jersey nähen oder für die kältere Jahreszeit aus Nicki oder sogar innen mit Plüsch füttern. Ganz wie es euch und euren Zwergen gefällt.
Und das geht so:
| Kurz gesagt: |
29. September 2014
Die Pinguine sind zurück!
Um es vorweg zu nehmen: die folgenden Stoffe gibt es nur bei Michas Stoffecke und nicht bei Hilco!
Könnt ihr euch noch an die frostigen kleinen Kerle erinnern, die es hier schonmal vor fast genau 3 Jahren bei Michas Stoffecke gab? Die haben euch damals schon total gut gefallen. Für die eisige Bande gab es sogar einen Kombistoff: die MaxiDots! Das hat nur keiner so richtig mitbekommen, weil es bei einem der beiden Probleme beim Druck gab und er viel später ausgeliefert wurde, als der andere. Die MaxiDots haben dann ganz schnell ihr Eigenleben entwickelt. Aber die ersten Farben waren genau auf die Pingus abgestimmt!
Britta hat mich immer wieder gefragt, ob wir Pingu Parade nicht nochmal nachdrucken lassen können. Da ich keine Verwirrung stiften wollte, was die Zusammenarbeit mit Hilco angeht, hatte ich immer abgelehnt. Aber wie sagt man so schön? Sag niemals nie...
Könnt ihr euch noch an die frostigen kleinen Kerle erinnern, die es hier schonmal vor fast genau 3 Jahren bei Michas Stoffecke gab? Die haben euch damals schon total gut gefallen. Für die eisige Bande gab es sogar einen Kombistoff: die MaxiDots! Das hat nur keiner so richtig mitbekommen, weil es bei einem der beiden Probleme beim Druck gab und er viel später ausgeliefert wurde, als der andere. Die MaxiDots haben dann ganz schnell ihr Eigenleben entwickelt. Aber die ersten Farben waren genau auf die Pingus abgestimmt!
Britta hat mich immer wieder gefragt, ob wir Pingu Parade nicht nochmal nachdrucken lassen können. Da ich keine Verwirrung stiften wollte, was die Zusammenarbeit mit Hilco angeht, hatte ich immer abgelehnt. Aber wie sagt man so schön? Sag niemals nie...
| Kurz gesagt: |
2. September 2014
Tutorial Tuesday: easy peasy Bindegürtel aus Lederresten
Es gibt ja so Projekte, die spuken mir oft monatelang im Kopf herum. Irgendwie kommen sie immer wieder und lassen mich nicht mehr los. Und wenn es auch nur darum geht, Lederreste aneinander zu nähen.
Im Sommer hatte ich ein Jerseykleid. Hö, was ist daran bitteschön so besonders? werdet ihr jetzt sicherlich denken. Besonders deswegen, weil ich die letzten 10 Jahre so gut wie keine Kleider getragen habe. Also außer mal zu Weihnachten oder so. In diesem Sommer habe ich beschlossen, dass vermutlich keiner außer mir meine Beine nicht schön genug für Kleider und Röcke findet und dass ich mich bitteschön nicht so anstellen soll. Und es hat sich gar nicht so schlecht angefühlt (siehe hier). Ich könnte mich quasi dran gewöhnen. Aber der Punkt war, dass an eben diesem Jerseykleid (dass ich mir gekauft und nicht selbstgenäht habe!) ein Bindegürtel aus Leder war. So ein dünnes Schnürchen aus braunem Leder. Und seit ich immer wieder dieses Kleid trug, überlegte ich mir jedes Mal, ob man sowas auch selber machen kann – aus unterschiedlich farbigem Leder.
Man kann und zwar total easy! Da ja schon bald wieder die Weihnachtsgeschenkeproduktion anläuft, könnt ihr schon mal an die beste Freundin, Schwägerin, Nachbarin oder wen ihr sonst mit Selbstgemachtem beglücken wollt ... denken. Das Leder sollte allerdings nicht zu dick sein, sonst wird der Gürtel zu steif und man kann ihn nicht mehr gut binden.
Und das geht so:
| Kurz gesagt: |
12. August 2014
Tutorial Tuesday: Kleines Kragenlatein Teil 5, Halsbündchen gecovert
Es ist mal wieder Zeit für eine neue Folge Kragenlatein, findet ihr nicht?
Seit dem ich meine Ovi-Cover-Kombi-Diva (ich habe früher davon berichtet) sprichwörtlich zum Fenster rausgeschmissen habe und nun mit zwei separaten Maschinen (siehe FAQs) nähe, bin ich ein richtiger Cover-Fan geworden. Ich nähe im Moment tatsächlich am liebsten die Art von Bündchen, wie ihr sie oben auf dem Bild seht. Sie gehen schön fix, tragen nicht auf und kratzen nicht am Hals. Außerdem machen sie ziemlich was her und darauf kommt es ja an lach! Ein paar von euch haben mich immer wieder nach einem Tutorial gefragt und das habe ich nun schon viel zu lange auf meiner Agenda stehen. Wo passt das besser, als in meine kleine Kragenlateinreihe?
Seit dem ich meine Ovi-Cover-Kombi-Diva (ich habe früher davon berichtet) sprichwörtlich zum Fenster rausgeschmissen habe und nun mit zwei separaten Maschinen (siehe FAQs) nähe, bin ich ein richtiger Cover-Fan geworden. Ich nähe im Moment tatsächlich am liebsten die Art von Bündchen, wie ihr sie oben auf dem Bild seht. Sie gehen schön fix, tragen nicht auf und kratzen nicht am Hals. Außerdem machen sie ziemlich was her und darauf kommt es ja an lach! Ein paar von euch haben mich immer wieder nach einem Tutorial gefragt und das habe ich nun schon viel zu lange auf meiner Agenda stehen. Wo passt das besser, als in meine kleine Kragenlateinreihe?
| Kurz gesagt: |
5. August 2014
Winterstoffe vernähen bei dem bombigen Sommer da draußen? Nö, ohne mich...
Eigentlich sollten hier Herst- und Winterstoffe unter der Maschine rattern. Tun sie aber nicht. Mich hat nämlich ein akuter Anfall von „Ich will jetzt auch endlich mal ein Sommerkleid für diesen Jahrtausendtropenwasauchimmersommer! Jetzt!“. So! Gesagt, genäht.
Seit dem ich das Design My Mandala aus der Elephant Love Kollektion entworfen habe, träume ich von einem bodenlangen Sommerfähnchen. Meine Freundin würde jetzt sagen „bodenlang macht dich ja noch kleiner als du eh schon bist.“ Pöh! Mir doch egal!
Der Schnitt ist Lorelady von Jolijou. Nur, dass ich mir das sehr zeitaufwändige Geraffe am unteren Rockteil gespart habe. Ebenfalls habe ich auf einen Reißverschluss an der Seite verzichtet. Stattdessen habe ich zwei Gummis in das obere Rückenteil eingenäht. Neckholderträger dran, aus die Maus. Neckholder ohne was drunter ist in meinem Alter grenzwertig (finde ich), denn die Schwerkraft gewinnt die Oberhand. Nachedem ich allerdings festgestellt habe, dass einige meiner futuristischen Schwerkraftbekämpfer die Möglichkeit bieten, die Träger zum Neckholder zusammen zu klipsen, ist das also auch kein Hinderungsgrund mehr.
| Kurz gesagt: |
1. Juli 2014
Huhu Nähmaschine, kennst du mich noch?
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| Kleid mit U-Boot-Ausschnitt von Lillesol & Pelle aus Elephant Love Jersey und passendem Campante |
Seit dem wir vierbeinigen Nachwuchs haben, haben mich meine Nähmaschinen nicht mehr oft gesehen. Meinen Computerarbeitsplatz habe ich kurzerhand auf den Esstisch verlegt. So habe ich das Kleingewusel und die Kabel alle gut im Blick, wenn ich am Arbeiten bin. Die Näherei habe ich – wenn überhaupt – auf's Wochenende verschoben. Dafür habe ich gleich einen ganzen Stapel Tanktops, Shirts und Kleider zugeschnitten, denn das geht ja auch am Esstisch.
Ein paar Sachen konnte ich tatsächlich letzte Woche mal fotografieren, als abends besonders schön die Sonne in unseren Garten geschienen hat. Der Norden ist ja in diesem Sommer nicht gerade sonnenverwöhnt, deshalb stapeln sich hier die Modelle und das kleine Fräulein ist schon leicht genervt, weil sie die Sachen erst anziehen darf, wenn die Fotos im Kasten sind. Bei den Tanktops hatte ich keine Chance. Die treffe ich bisweilen in der Wäsche. Also nicht, dass es hier so irre warm wäre. Aber das kleine Fräulein hat beschlossen, dass wenigstens drinnen Sommer ist. Ich liebe diese Weltsicht.
| Kurz gesagt: |
10. Juni 2014
Fly to the Sky, ein kleines belgisches Mädchen mit einem zauberhaften Kleid und eine Verlosung!
Vor einiger Zeit erreichte mich ein E-Mail von Marte von Compagnie M., die mich fragte, ob ich eines ihrer Schnittmuster probenähen wolle. Compagnie M. kannte ich nicht. Aber die Nachricht war so nett geschrieben, dass ich gleich mal auf Martes Blog klicken musste. Die Sachen, die sie für ihre kleine Tochter Lisa näht, und die Fotos, die sie davon macht, haben mich gleich gefangen genommen: so klar, reduziert und ohne Getüddel, ein bisschen retro – genau mein Ding!
Das Schnittmuster Louisa, von dem sie schon einige Beispiele auf ihrem Blog gezeigt hat, fand ich ganz zauberhaft. Ich schrieb ihr, dass ich unheimlich gerne probenähen würde, aber nicht weiß, ob ich es bis zu ihrer Blogtour schaffen würde. Sie hat das Schnittmuster auf Deutsch übersetzen lassen und ich würde mal sagen, dass das ein echter Glücksfall ist. Ich hoffe, noch viele weitere ihrer sehr besonderen Modelle werden folgen.
Jedenfalls haben wir nach einer sehr netten E-Mail-Konversation beschlossen, dass sie das Nähen übernimmt und ich das Modell und auch das kleine Model auf meinem Blog zeigen würde. Sie hat eine ganz zauberhafte Louisa mit dem Hamburger Liebe Stoff „Fly to the Sky“ genäht und ihre kleine Maus mit den coolen Stiefeln (ich bin ganz neidisch auf diesen lässigen Look!) sieht zum Anbeißen aus. Der Kobistoff ist aus einer alten Hose, getreu dem Motto use what you have.
Das Schnittmuster Louisa, von dem sie schon einige Beispiele auf ihrem Blog gezeigt hat, fand ich ganz zauberhaft. Ich schrieb ihr, dass ich unheimlich gerne probenähen würde, aber nicht weiß, ob ich es bis zu ihrer Blogtour schaffen würde. Sie hat das Schnittmuster auf Deutsch übersetzen lassen und ich würde mal sagen, dass das ein echter Glücksfall ist. Ich hoffe, noch viele weitere ihrer sehr besonderen Modelle werden folgen.
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| Foto: Marte, Compagnie M. |
| Kurz gesagt: |
3. Juni 2014
Wie ein Weihnachtstürkranz doch noch fliegen lernte {Mini-Tutorial}
Mit den Türkränzen bei uns ist das so eine Sache. Ich finde sie hübsch, würde auch immer gern einen passend zur Jahreszeit an unsere Eingangstüre hängen, aber sobald ich das Haus betreten habe und die Tür hinter mir schließe, habe ich das Thema Türkranz schon wieder vergessen.
So kam es auch, dass unser Weihnachtstürkranz von 2012(!) – so ein hübscher, aus Ästen gewundener mit roten Beeren aus lackiertem Styropor, die täuschend echt aussahen – auch noch das ganze Jahr 2013 über an der Tür hing. Kein Scherz. Oh je, dachte ich mir immer, wenn ich das Haus betrat – was mag wohl der Postbote denken? (Als ob Postboten über Türkränze nachdenke würden...).
| Kurz gesagt: |
9. Mai 2014
Stick dir ein paar Federn und flieg!
Gut Ding will manchmal Weile haben, das kennt ihr ja sicher schon von mir. Manche Dinge müssen einfach reifen und dürfen erst auf die Bühne, wenn sie perfekt sind.
So war das auch bei den Feder-Stickies, auf die viele von euch schon so lange warten. Aber dafür bin ich jetzt umso glücklicher, euch wirklich eine – wie ich finde – ganz wunderschöne Stickserie präsentieren zu dürfen. Nein, eigentlich sind es sogar zwei! Und die beiden entsprechen so ganz, was ich mir für die Fly-Kollektion gewünscht habe.
Es gibt ausnahmsweise mal keine Buttons oder Applikationen – die haben wir während der Entwicklung der Stickies wieder verworfen. Dafür steckt die Serie „Fly Feather“ voll von 12 (!) verschieden großen Federn, bei denen ihr eurer Farbfantasie freien Lauf lassen könnt.
So war das auch bei den Feder-Stickies, auf die viele von euch schon so lange warten. Aber dafür bin ich jetzt umso glücklicher, euch wirklich eine – wie ich finde – ganz wunderschöne Stickserie präsentieren zu dürfen. Nein, eigentlich sind es sogar zwei! Und die beiden entsprechen so ganz, was ich mir für die Fly-Kollektion gewünscht habe.
Es gibt ausnahmsweise mal keine Buttons oder Applikationen – die haben wir während der Entwicklung der Stickies wieder verworfen. Dafür steckt die Serie „Fly Feather“ voll von 12 (!) verschieden großen Federn, bei denen ihr eurer Farbfantasie freien Lauf lassen könnt.
| Kurz gesagt: |
24. März 2014
Alte Liebe rostet nicht: Elephant Love – Edition 2014
Als ich damals dieses Design entwickelt habe, war ich mir über dessen Bedeutung kaum bewusst. Die Geschichte über die Entstehung könnt ihr hier nachlesen. Ich mochte einfach dieses gebatikte Stück Stoff mit den Elefanten darauf, die mich irgendwie an meine Kindheit erinnerten. An meine Tante mit der ausgeprägten Sammelleidenschaft und letztendlich auch an einen Druck, den meine Eltern lange an der Wand hängen hatten.
| Kurz gesagt: |
6. März 2014
Mehr Schwäne, mehr Boote...
Es kommt selten vor, dass ich von einem neuen Design alle Farben vernähe. Das schaffe ich eigentlich gar nicht. Auch wenn ich es natürlich gern möchte. Denn schließlich muss ich bei der Colorierung von neuen Designs am Ende das dringende Bedürfnis haben, mir genau daraus etwas nähen zu wollen. Oder für meine Kinder. Oder für irgendwen. Aber er muss bei mir durch die Maschine laufen wollen.
So simpel die Boote und die Schwäne (und übrigens auch die Äpfel und Birnen – wie ja der Name schon sagt) auch sind – ich liebe sie! Und obwohl ich schon längst an einem erschreckend dickem Punkt auf meiner To-Do-Liste sitzen sollte, den ich schon seit Wochen vor mir her schiebe... ich musste einfach weiternähen.
Zu guter Letzt bleibt noch der royalblaue Schwan-Stoff mit den pinkfarbenen Wellen. Tja, da hatten meine Ovi und ich gestern einen ordentlichen Knatsch miteinander. Was 3 abgebrochene Nadeln ihrerseits und jede Menge unanständiger Ausdrücke meinerseits zur Folge hatte. Und ein unvollendeter Stufenrock samt T-Shirt mit Schwanapplikation daneben. Aber das muss nun bis Ende der Skiferien warten. Genau, das kommt noch dazu. Hier sind schon wieder Ferien!
Aber bis dahin zeige ich euch einfach noch ein paar Schiffchen und Alsterschwäne. Von mir, von Nina und von Julia, meinen fleißigen Probenäherinnen. Simply Swans und Simply Boats – macht's euch hübsch!
So simpel die Boote und die Schwäne (und übrigens auch die Äpfel und Birnen – wie ja der Name schon sagt) auch sind – ich liebe sie! Und obwohl ich schon längst an einem erschreckend dickem Punkt auf meiner To-Do-Liste sitzen sollte, den ich schon seit Wochen vor mir her schiebe... ich musste einfach weiternähen.
Zu guter Letzt bleibt noch der royalblaue Schwan-Stoff mit den pinkfarbenen Wellen. Tja, da hatten meine Ovi und ich gestern einen ordentlichen Knatsch miteinander. Was 3 abgebrochene Nadeln ihrerseits und jede Menge unanständiger Ausdrücke meinerseits zur Folge hatte. Und ein unvollendeter Stufenrock samt T-Shirt mit Schwanapplikation daneben. Aber das muss nun bis Ende der Skiferien warten. Genau, das kommt noch dazu. Hier sind schon wieder Ferien!
Aber bis dahin zeige ich euch einfach noch ein paar Schiffchen und Alsterschwäne. Von mir, von Nina und von Julia, meinen fleißigen Probenäherinnen. Simply Swans und Simply Boats – macht's euch hübsch!
| Kurz gesagt: |
4. März 2014
Tutorial Tuesday: Kleines Kragenlatein Teil 4, die Knopfleiste
Naaaa, bereit für eine neue Runde Halsbündchen? Ich probiere ja gern mal neue Sachen aus und lasse euch gern teilhaben. Das macht mich allerdings noch lange nicht zum Experten. Das ist also eher ein trial-and-error-Bericht. Heute zeige ich euch, wie ihr aus einem simplen T-Shirt-Ausschnitt eine schicke Knopfleiste zaubert. Und das alles ganz ohne Magie. Funnktioniert mit nahezu jedem gängigen T-Shirt-Schnittmuster. Ein bisschen frickelig ist es an der einen oder anderen Stelle, aber je akkurater ihr näht, desto schöner wird das Ergebnis!
| Kurz gesagt: |
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