31. August 2009

Wochenend' und Regenschirm

Nun gut, sagen wir mal, an diesem Wochenende waren wir nicht gerade sonnenverwöhnt. Genau genommen ist leider das Kindergarten-Sommer-Fest in Schauern ertrunken, was wirklich sehr schade war. Denn mit ein bisschen mehr Sonne wäre es ein fulminantes Festival unter dem Motto „Eine Reise um die Welt” geworden. So war es zwar sehr nett und rührend- liebevoll von den Erzieherinnen und Kinder vorbereitet, aber dann doch ein eher ungemütlich nasskalter Ausflug in die Sümpfe zwischen Afrika, Australien, Russland und Anrainer.

Wir hatten auf mehr Sonnenglück am Sonntag gehofft, als wir bei noch Sonnenschein aufgebrochen sind zur Deutschen Polo High Goal Meisterschaft nach Klein Flottbek. Ich hatte mich bei der Einladung zu diesem gesellschaftlichen Ereignis ja schon auf jede Menge skurrile Kopfbedeckungen und Jagdhunde mit Glitzerhalsbänder gefreut, aber wir waren eben nicht in Ascot. Die Sozialstudien waren dennoch aufschlussreich, alleine die ordentlich gescheitelten Kinder mit ihren Mini-Bar.bourjäckchen und LaM.artina -Poloshirts – echter Elite-Nachwuchs aus den Elbvororten!

Die Dauerschauer setzen schon ein, bevor wir überhaupt aus dem Auto ausgestiegen sind und demnach haben wir einen Großteil des leckeren Caterings verpasst. Dafür haben wir uns allerdings in Klein Paris bei süßen Crêpes ein wenig aufgewärmt.

Ganz stilecht haben auch wir wie in Pretty Woman – wenn auch nicht in Pumps – in den Pausen den Rasen plattgelatscht und zwischen Regentröpfchen die Hundeelite der Elbvororte beim Stöckchen-Apportieren beobachtet. Das kleine Ding war ganz hin und weg ob der vielen Ferde.

Zur Siegerehrung versammelte die deutsche Polo-Elite jede Menge Luxusartikel und Glänzebecher zu ihren Füßen, Herr D.arboven schüttelte artig die Hände, Frau D.arboven verteile Küsschen und Kaffeepakete und überhaupt waren alle irgendwie... unter sich und ihres Gleichen.

Alles in allem war es ein sehr feuchtfröhliches Ereignis und wenn ich nicht gerade stundenlang mit den lieben Kleinen beim Kinderschminken angestanden war, war ich doch recht angetan von einem rasanten Sport der mir bis dato völlig unbekannt war. Nun weiß ich, dass so ein Polo-Platz ziemlich groß ist und sich ein Fernglas gelohnt hätte, dass Polo-Pferde eine unglaubliche Ausdauer haben müssen, Polo-Spieler angesichts der Wucht der Schläge und der Tuchfühlung bei riskanten Reitmanövern extrem gute Reiter sein müssen, Spielphasen „Tschakka” heißen (eigentlich Chacka) und 15 Minuten dauern und man sowohl im weißen Kostümchen mit Schleierhütchen als auch mit Jeans und Gummistiefeln einem Spiel beiwohnen kann, ohne aufzufallen.

Und auch als Tiger oder Drachenmonster.

28. August 2009

Bye bye Love!

Mein lieber Kühlschrank!

Obwohl unser Verhältnis eher unterkühlt war (so zwischen 6 und 8°C), habe ich dich innig geliebt. Ich habe viel zu viel Geld für dich gezahlt – damals schon, als du bei mir eingezogen bist. Aber ich wollte dich, nur dich allein. Ich habe mich verliebt in deine sanften Kurven, deine wohlproportionierte Figur, deine zarte Farbe. Ich mochte dein italienisches Gemüt, dein sanftes Schnurren. Du hast nicht nur meine Butter kühl und meinen Salat frisch gehalten – du hast auch unheimlich gut zu mir gepasst. Und zu meinen diversen Küchen in den letzten 10 Jahren. Zuerst die italienische Designerküche in dem großen Haus, in dem ich mich leider nie wohlgefühlt habe. Dann die schwedische Baukastenküche, deren Fronten ich extra für dich ausgewählt habe. Ihr ward ein schönes Paar. Die nächsten Umzüge habt ihr immer gemeinsam überstanden. Und dann die suburbische Chaos-Küche, die mir so viele Nerven gekostet hat. Auch hier haben wir dir ein extra Plätzchen geschaffen und du hast dich so hübsch gemacht in diesem Hierkommichgernnach-Haus.

Doch leider warst du eine Mimose. Man könnte auch sagen, du warst ein Fiat. Fehler in allen Teilen. Und von der Stromrechnung wollen wir lieber nicht reden. Jetzt konnte dir leider auch kein Mann in einer blauen Latzhose mehr helfen. Und ich war es leid, alle paar Tage die Küche wieder trocken zu legen. So gern hätte ich wieder einen von deiner Art gehabt. So einen extra-schönen. Aber der Mann denkt praktisch und vernünftig.

Mein lieber Kühlschrank, gehab' dich wohl! Das neue edelstählerne Monster, auf dem man jeden Fingerabdruck sieht, ist nicht mein Freund. Aber auch er hält seit heute die Butter kühl und den Salat frisch...

Edit: Vor dem „Neuen” komme ich mir vor wie ein Kind. Nachdem das Gefrierteil jetzt unten und deutlich größer als das beim alten ist, muss ich mich auf die Zehenspitzen stellen, um an das oberste Fach zu kommen. Pfffüh!

26. August 2009

Back to School – Freebee!

Morgen beginnt in Hamburg für viele ABC-Schützen der „Ernst des Lebens“. Als Mutter von zwei Kindergartenkindern sehe ich dem ganzen sehr gelassen entgegen. Ernst wird es bei uns erst im nächsten Jahr.

Bis dahin überlasse ich Ihnen den Stress mit den endlosen Schullisten, die Sie vermutlich schon vor Wochen angefangen haben, abzuarbeiten und setze noch ein Sahnehäubchen oben drauf. Für einen begrenzten Zeitraum gibt es hier ein Freebee für alle Schulbankdrücker, Klassenkasper, Turnbeutelvergesser, Ministreber, Future-Einsteins oder einfach all die kleinen wissbegierigen Schultütenträger: coole Schulheftetiketten für kleine Alltagshelden.

Zum Download geht es hier. PDFs einfach runterladen, auf Kopieretiketten-Bögen ausdrucken und an den Schnittmarken entlang ausschneiden.

Allen kleinen ABC-Schützen wünsche ich viel Durchhaltevermögen in der Schule und dass die Schule einfach nur Spaß macht!

24. August 2009

Bench Monday (5)

Extra für heute habe ich meine favorite Cowboy Boots rausgeholt. Happy Bench Monday allerseits!

21. August 2009

Baby, it's hot outside!

30°C um 22.30 Uhr, vorher hab' ich nicht auf's Thermometer geschaut. So richtig unerträglich heiß ist es eigentlich erst am Nachmittag geworden. Wir haben das einzig Wahre getan: alle Viere gerade sein lassen, viel kühles Nass, Eis und Wassermelone.

Fünf Kinder haben sich gestern in unserem überdimensionalen Planschbecken im Garten getummelt und der Hund hätte alles gegeben, wenn er auch mit hätte baden dürfen.

Bananen-Walnuss-Muffins von Frau Cynthia – himmmmlisch.

Sommerabendsonne vom Feld

Es ist ja nicht so, dass Schnuffi überhaupt nicht „ins Wasser“ durfte!

Die anderen Kinder hüpfen sich gerade nebenan auf dem Trampolin wieder warm.

Und da liegen sie fröhlich vereint auf dem Backblech und feiern ein köstlich' Terzett: Kürbis und Zucchini aus hauseigener Zucht und die leckeren Kartoffeln vom nahegelegenen Biohof.

Die Hitze schafft sie alle: Mensch und Tier.

18. August 2009

Und sonst so?

Während so ziemlich alle um uns herum Ferien gemacht haben, haben wir einfach weiter geschuftet. Haben weiter geduldig in die Pedale des Alltags getreten und uns Urlaubspostkarten vorgelesen. Sind brav morgens aufgestanden, wenn der Wecker geklingelt hat, waren arbeiten, einkaufen, haben Wäsche gewaschen, aufgeräumt, sind von Termin zu Termin gehetzt.

Das große Kind war streckenweise ein bisschen unglücklich, weil sich scheinbar all seine Freunde zum gemeinschaftlichen Weg-sein verabredet haben und die Langeweile an unsere Haustür geklopft hat. Nicht mal die Balubeer-Muffins von Frau Cynthia, die auch ohne Schokolade auf der Zunge dahinschmelzen wie Zuckerwatte, konnten die Ferien ersetzen.

Wenn Sie mich fragen, draußen riecht es nach Herbst. Die Nächte werden kalt, die Sommerblumen verblühen und bilden ihre Samen für die nächste Saison aus. Bienen und Hummeln versuchen zu kriegen, was noch geht. Im Wald riecht es nach Pilzen und süßlichem Herbstmodder-Geruch.

Während alle Freunde und Nachbarn langsam zurück kehren, ihre Koffer wieder auspacken und Urlaubserinnerungen austauschen, überlegen wir schon mal, was wir in knapp drei Wochen alles einpacken werden. Genießen den Altweibersommer in Suburbia mit reifen Brombeeren im Wald und unzähligen Spinnennetzen am Wegrand. Und freuen uns schon ein bisschen auf den Herbst. Denn der steht dann sicher direkt vor der Tür.

Stoffchampagner und weitere Heldentaten

Der Anblick des weißen Briefumschlags, den der Postmann wie immer fachmännisch in unseren Briefschlitz zu stopfen versuchte, hat mein Herz höher schlagen lassen. Post von Spoonflower ist wie ein Gläschen Champagner zum Frühstück. Oder so ähnlich. Jedenfalls musste der Hund noch ein bisschen die Beine zusammen kneifen, denn schließlich musste ich unbedingt noch VOR dem Gassigehen diesen Umschlag öffnen.

Dann konnte ich nur noch aaaahhh... sagen.

Vor einer Weile habe ich mal wieder gescribbelt, was das Zeug hält. Komischerweise war ich mir allerdings während der letzten zwei Wochen, während ich auf die Lieferung gewartet habe, gar nicht mehr so sicher, ob ich diesen Krickelkrackel-Stoff wirklich hätte bestellen sollen. Aber jetzt bin ich ganz glücklich. Ich habe zwei Varianten drucken lassen – einmal mit weißem Fond, einmal mit grauem. Den grauen finde ich beinahe noch schöner, kombiniert sieht das sicher toll aus. Bestimmt gibt es daraus das eine oder andere Röckchen.

Auf diesen habe ich besonders gespannt gewartet, ist er nämlich für Mutti herself und mal nicht für die Lieblingsbälger. Herzschmerz auf Taschen, Täschchen und was nicht alles – ich bin ganz verliebt. Und schwimme ja damit voll auf der Tattoo-Welle, die aller Blogs vor sich hinwabbert.

Zu guter Letzt noch eine weitere Heldentat von Mutter Hamburger Liebe: das große Kind meinte, ich solle doch zur Abwechslung mal eine Sechs nähen, schließlich wird es ja nächstes Jahr schon sechs Jahre alt. Ich bezweifle zwar, dass das T-Shirt dann noch passt, aber vielleicht will sich mein kleiner Held einfach schon mal an das Gefühl gewöhnen, wie es ist, groß zu sein. Das ist man nämlich mit sechs, wissen Sie?

Edit: Nur um noch offene Stofffragen vom letzten Mal zu beantworten: Die Stoffe von Spoonflower kann man ab einer sehr kleinen Menge ordern. Ich lasse keine ganzen Ballen bedrucken, die ich dann verkaufen kann – ich ordere nur für den Eigenbedarf. Einen eigenen Stoff in größerer Menge produzieren zu lassen und dann zu einem vertretbaren Preis weiter zu verkaufen, ist sehr teuer und für mich ausgeschlossen. Deshalb müssen Sie sich leider vorerst mit appetitanregenden Bildern abspeisen lassen.

Für Angebote von mitlesenden Stoffproduzenten bin ich allerdings immer offen...

14. August 2009

Mehr Helden „Stuff“

Ah, da lag doch noch dieses T-Shirt im Schrank, dass ich dem großen Kind eigentlich zum Geburtstag pimpen wollte. Ähem, der Geburtstag war im Januar. Egal, für Heldentaten ist es nie zu spät und fünf stimmt ja noch eine Weile.

Begonnen habe ich nicht mit den kleinen Helden, die ich immer noch nicht zu zerschneiden wage und außerdem müssen sie noch den Waschtest bestehen. Ich gestehe, ich bin deshalb ein bisschen aufgeregt. Aber laut spoonflower hatte bei der ersten Lieferung (aus dessen Stoff der große Held auf dem Shirt stammt) ihr Fixierer vermutlich nicht die richtige Temperatur und deshalb ist der Stoff so verwaschen aus der Maschine gekrochen. Nun hat er einen „Used Look“ und das das ja eigentlich total trendy ist, wissen wir alle. Is klar, ne?

Und um eine Frage aus den zahlreichen Kommentaren zu den Heldenstoffen (1000 Dank für Ihren Applaus!) zu beantworten: klar, es gibt auch eine „Heroine“! Das ist Cosmicgirl auf ihrem Chopper – sie fährt bei uns zu Hause auf einem Teller daher und das kleine Ding weiß ganz genau Des is MEIIIN Teller! So ist das. Das Essen schmeckt natürlich viel besser von den bunten Plastikbildern. Is klar, ne?

13. August 2009

Der Stoff, aus dem die Helden sind

Eines Tages kritzelte ich so auf meinem Papier rum und dachte mir, für kleine Jungs müsste es mal was richtig Cooles geben. Also was, was nicht schon überall weich gekaut ist, wie Piraten 3.0 oder Ritter, der fünfhundertsiebenundzwanzigste. Helden, dachte ich mir. Jung sind kleine Helden. Sie kämpfen, sie messen sich, sie springen höher, rennen schneller, schreien lauter. Superhelden. So ungefähr sahen meine kleinen Helden aus.

Mittlerweile sind ein paar Wochen vergangen und die Helden haben fliegen gelernt. In meinem Kopf, auf dem Papier, im Computer. Auf Tellern.

Und dann lief mir in irgendeinem der zahlreichen Kretaiv-Blogs (ich weiß leider wirklich nicht mehr, wo ich es zuerst gesehen habe) spoonflower.com über den Weg. Eine Firma in USA, die per Inkjet-Plotter Stoffe mit den eigenen Motiven bedruckt. Verschiedene Stoffqualitäten stehen zur Wahl (z.B. ein dünnerer Baumwollstoff, Baumwoll-Satin oder sogar Polsterstoff), bei der Anordnung des Rapports hat man die verschiedensten Möglichkeiten.

Ich war völlig hin und weg, denn Superhelden eigenen sich bestens zum Rapport – ich habe meine Abende ausschließlich vor dem Computer verbracht, um schließlich Superhero und Actionhero über den großen Teich zu schicken und auf Stoff gebündelt wieder zu bekommen. Man braucht ein wenig Geduld, denn der Weg über den Atlantik ist weit, aber Geduld zahlt sich aus.

Ich gestehe, meine ersten Gehversuche mit spoonflower waren nicht sehr erfolgreich, denn irgendwas lief bei denen schief und meine Stoffe sahen nach der ersten Wäsche ziemlich erbärmlich aus. Im Land der zufriedenen Kunden bin ich aber auf offene Ohren gestoßen und habe selten bei einem Reklamationsfall eine solch bemühte, freundliche und zuvorkommende Konversation geführt wie bei den Damen und Herren von spoonflower.

Nicht nur, dass ich meine Bestellung subito noch mal gedruckt und geschickt bekommen habe (für lau, versteht sich). Ich konnte auch noch mal Korrekturen bei meiner Datei vornehmen, Farbe und Kontraste verändern und die Größe des Rapports neu bestimmen.

Und so bin ich nun wahnsinnig stolz auf den ersten Hamburger-Liebe-Stoff, befühle, drapiere, kombiniere, bestaune das Ergebnis. Ich mag sie gar nicht zerschneiden, die kleinen Helden.

Zu Superhero und Actionhero habe ich mir jeweils noch einen Fatquarter passenden Sternchen- bzw. Pünktchenstoff dazu bestellt und spiele nun ungefähr zwanzig Projekte durch – von der Pyjamahose bis hin zum Turnbeutel – was ich alles daraus nähen könnte.

Und weil es wirklich so viel Spaß macht und nicht mal wahnsinnig teuer ist (ein Yard kostet $ 18 und der Versand nach Deutschland ist erschwinglich), habe ich schon nachgeordert, bevor ich nun das zweite und perfekte Ergebnis in den Händen halte.

Da schneide ich mir mal eine Scheibe ab.

Was tun mit der dicken Berta? Der Vorschlag, daraus Zucchini-Schnitzel zu machen, hat mir schon sehr gut gefallen, dafür hatte ich heute Mittag keine Zeit. Wegen meinem akuten Dauerdröhnschädel hatte ich kurzfristig einen Termin beim Osteopathen ergattern können, aber der Bauch war leer und jeder Arztbesuch erträgt sich leichter mit einem satten, zufriedenen Gefühl – wenigstens in der Magengegend. Da fiel mir beim verzweifelten Blick in den Kühlschrank nach verwertbaren Resten der Mozarella mit MHD 12.08.09 in die Hände und da wußte ich es: ich werde die dicke Berta schön langsam scheibchenweise vernaschen.

Dafür brauchen Sie (bitte schon mal den Grill vorheizen!): getoastetes Schwarzbrot mit Butter bestreichen, je Scheibe Brot eine 1 cm dicke Scheibe von einer Riesenzucchini in etwas Olivenöl in der Pfanne vorbraten, Butterbrot mit einer Scheibe Salami (oder luftgetrockentem Schinken) belegen, darauf die Zucchinischeibe, darauf ein paar Scheibchen Tomaten, darauf etwas Rosmarin, Salz, Pfeffer aus der Mühle, darauf Mozarella und ab damit unter den Grill, bis der Mozarella Blasen wirft und ein goldbraune Kruste bekommt. Achtung, das kann dann ganz schnell gehen. Schmeckt sehr lecker, geht rasend schnell und ist ein Schmackofatz-Snack, der ein sattes, zufriedenes Gefühl in der Magengegend... na, Sie wissen schon.

Und für Zucchinischnitzel ist immer noch mehr als genug übrig von dieser Zucchinibombe.

12. August 2009

12 von 12

Der heutige Morgen begann eher schleimig. Eine von den Biestern habe ich sogar inflagranti erwischt. Leider zu spät. Nach dem ich so eine Memme in puncto Schneckenmord bin, habe ich den Eimer vor zur Straße getragen (ca. 120 m weit weg vom Gemüsehügel) und ins Gebüsch geschüttelt. Und ein paar fromme Wünsche hinterher geschickt.

Auf dem Weg zum Wochenmarkt bin ich über Post gestolpert. Sehsüchtig erwartete Post aus Übersee. Mehr dazu bald.

Dies ist der dazugehörige WIP-Teaser (WIP = Work in Progress – ich habe eine Weile gebraucht, um herauszufinden, was das heißt...):

Sommer auf dem Wochenmarkt. Die Natur beschenkt uns im Moment geradezu verschwenderisch mit frischem Gemüse, Obst, Beeren und Sommerblumen. Da macht das Einkaufen von regionalen Produkten viel Spaß und ist zu dem ein Geschenk zurück an die Umwelt. Wer muss jetzt schon Grapefruit aus Argentinien oder Äpfel aus Neuseeland essen? Schaut mal bei Frau Liebe vorbei, bei der läuft gerade eine Aktion zu diesem Thema.

Die Botschaft ist eindeutig. Ich wollte mir eine dieser Tüten schon längst mal einrahmen und in die Küche hängen.

Zum Mittagessen gab's zur Abwechslung mal wieder... Zucchini! Nach einem absoluten Schmackofatz-Rezept von Herrn Oliver – gefunden bei Frau Gutschigutschi. Zucchini-Carbonara. Ich lecke mir jetzt noch den Mund.

Nachmittags habe ich mir und meinem kleinen Glücksritter mal ein bisschen Mama-Sohn-Quality-Time gegönnt. Hach, war das nett. Einzelkinder habe ich selten und deshalb genieße ich solche Ereignisse ganz besonders.

Kino mit allem, was dazu gehört. Danach hat mich der kleine Filmfan auf dem Weg nach Hause gefragt, ob er heute noch was essen muss... die halbe Tüte Popcorn und die Gummibärchen lagen wohl ziemlich schwer im Magen. Eben saß er allerdings schon wieder neben mir und hat zwei Wurstbrote verdrückt.

Das kleine Fräulein hat heute in der Kita Extraschicht geschoben. Wir haben sie nach dem Kino zusammen abgeholt und gleich noch einen kleinen (Verdauungs-)Spaziergang gemacht.

Heute gibt es für mich hoffentlich einen frühen Feierabend. Die lieben Kleinen werden wegen akutem Schlafmangel heute früh ins Bett geschickt und ich kann hoffentlich noch ein bisschen Buchstaben anschauen.

Da Frau Kännchen im Moment im Urlaub ist, verweise ich ausnahmsweise mal auf den Ururheber von „12 von 12“, Chad Darnell. Hier gibt es eine internationale Liste von Teilnehmern dieser monatlichen Aktion. Danke für's gucken!

Huch!

Das kann schon mal passieren, wenn man nicht ordentlich erntet *tststs*.