Liebe Blogleser,
danke!
Danke für 338.883 Besucher im Jahr 2010. Für wahnsinnige 2.868 Besucher an einem Tag (im April). Für 526.451 Seitenaufrufe, 3.610 Kommentare zu 247 Posts. Danke für's Lesen. Danke für die Inspiration und Ermutigung zu vielen kreativen Projekten, zu Stoffdesigns, Webbändern, Stickdateien, Stempeln und Velouraufbüglern!
Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in ein neues Jahr voller spannender neuer Projekte, viel Gesundheit und Zufriedenheit und zumindest eigenem inneren Frieden.
Alles Liebe für 2011!
Eure Susanne
31. Dezember 2010
Auf in ein Neues!
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27. Dezember 2010
Weihnachtsnachlese
Die einzigen, die dieser Tage Stress haben, ist unsere heilige Familie. Sie werden getrennt, entführt, von der Polizei aufgegriffen und müssen ständig den Wohnort wechseln. Zwischendurch findet sich wenigstens das Jesuskindlein in einem wohlbeheizten Kinderzimmer wieder, in dem es keinen Winter gibt. O-Ton meiner Kinder.
Ich hoffe, Sie hatten ein ebenso beschauliches Weihnachtsfest wie wir im Hause Hamburger Liebe. Mein schönstes Geschenk war die Zeit mit meiner Familie, mit den Kindern, die vor Glück und Freude mit den Lichtern am Weihnachtsbaum um die Wette strahlten. Es war ein einfach wunderschön. Wir haben alle Viere gerade sein lassen und uns völlig einfangen lassen vom Zauber der Weihnacht. Was will man schon mehr?
Größtes Highlight war allerdings der gestrige Abend. Bei Schneetreiben und Eisgang auf der Elbe hatten wir einen Tisch am Fenster im Fischereihafen-Restaurant. Es war nahezu unwirklich schön. Ich musste mich kneifen, um zu begreifen, dass es wirklich wahr ist. Ich sitze mit den Menschen, die ich am meisten liebe, an einem Tisch, es ist Weihnachten, es ist einfach schön, draußen ist Winter – echter Winter! – und ich befinde mich in der Stadt, dich ich am meisten liebe. In Hamburg. Ich hätte platzen können vor Glück.
Auch zwischen den Tagen lassen wir das Jahr ruhig ausklingen, genießen die Tatsache, dass wir uns haben. Denn das ist das Wichtigste.
| Kurz gesagt: |
21. Dezember 2010
Last Minute Christbaumgebimmsel
Früher habe ich immer alles auf den letzten Drücker gemacht. Vor allem für die Schule. Auf den letzten Drücker die Hausaufgaben gemacht, zur Not morgens schnell vor Schulbeginn. Auf den letzten Drücker für Prüfungen gelernt etc. Ging immer gut, war aber irgendwie stressig. Natürlich nehme auch ich mir jedes Jahr vor, für Weihnachten nicht alles auf den letzten Drücker vorzubereiten. Wie jeder. Und wenn dann der November langsam zu Ende geht, beschleicht mich das ungute Gefühl, dass ich noch nichts, aber rein gar nichts vorbereitet habe, noch keinen blassen Schimmer von Geschenken, Deko, Essen oder Weihnachtspost habe.
Ich muss zugeben, ich habe schon erste Erfolge errungen. Gegen mich selbst. Zum Beispiel habe ich jetzt ein viel positiveres Wort dafür gefunden: Last Minute. Klingt doch schick, oder? Heutzutage fliegt man schließlich nur noch last minute in die Ferien, kauft last minute Geschenke und bäckt last minute Plätzchen. Ich habe sogar den Kindergartenplatz meiner Kinder last minute gefunden (also eher unfreiwillig) und wir stecken sogar die Blumenzwiebeln für die Frühlingsblüher last minute. Nämlich zwischen Weihnachten und Silvester, wenn der Boden mal zwei Tage eisfrei ist. Ob das allerdings in diesem Jahr klappt? Der Liebste ist zuversichtlich.
Aber das wollte ich Ihnen ja gar nicht erzählen. In diesem Jahr habe ich zumindest schon jetzt alle Geschenke zusammen – noch nicht eingepackt, aber immerhin. Die Weihnachtspost ist auch erledigt, also nahezu. Plätzchen kann hier schon jetzt keiner mehr sehen, obwohl wir außer Butterplätzchen und Vanillekipferl nur noch Weihnachtsmandeln „gebacken“ haben. Zeit genug als, sich ganz entspannt noch ein paar Christbaumschmückereien hinzugeben. Last minute versteht sich. Geht auch wirklich totaaaal schnell.
Man nehme: Filzreste, ein paar Streifen bunten Stoff (oder ebenfalls Filz) – breit in Zickzack geschnitten und schmal, ca. 17 cm lang, eine Schablone (Kreis z.B. ca. Ø 7,5 cm), evtl. Stylefix, 5,5 cm lange Streifen weißen Filz, Band zum Aufhängen.
Zuerst werden die Streifen Stoff und Filz auf ein Rechteck geheftet, auf das zwei Kreise (oder andere Formen) gut nebeneinander passen. Man kann den Stoff oder hübsche Webbandreste auch mit Stylefix befestigen, dann verrutscht beim Nähen garantiert nichts. Dann wird das Rechteck in der Mitte gefaltet, zusammen geheftet und die Form mit Magicmarker übertragen. Bei der Kugel sollte man oben auch einen kleinen Steg übertragen, an den später das Band und der „Kugelverschluss“ geheftet wird.
Dann näht man ca. 3mm nach inne versetzt an der Linie entlang. Nach etwas mehr als der Hälfte stopft man die Kugel mit etwas Füllwatte. Nicht zu viel, sonst lässt sie sich schwer zuende nähen und der Rand wellt sich außerdem. Dann die Naht fortsetzen. Jetzt erst wird die Form ringsherum ausgeschnitten. So franst der Stoff an den Rändern nicht so aus und die Teile passen wirklich passgenau aufeinander.
Jetzt steckt man die Enden eines Bandes oben in die Öffnung, legt das Stück aus weißem Filz um die Öffnung (überlappt auf einer Seite) und näht mit Geradstich ein paar Mal hin und her.
Fertig ist der Last-Minute-Christbaumschmuck. Eignet sich natürlich auch hervorragend als Geschenkanhänger oder Pätzchentütengebimmsel und macht mächtig was her. Echt jetzt!
Viel Spaß beim nachbasteln und immer schön die Ruhe bewahren! Heiligabend ist erst Überübermorgen!
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20. Dezember 2010
Online.
Trotz – oder gerade wegen – der Offline-Katastrophe von letzter Woche haben wir ein ganz wundervoll analoges Wochenende im Nordnorden verbracht. Im Winterwonderland. Und ganz unverhofft eine kleine kindelose Auszeit in einem Ambiente verbracht, dass mich zumindest für eine Nacht in Honeymoon in Aspen-Stimmung versetzt hat. So haben wir den Glücksritter an Opa und Fräulein Schlau samt Schnuffi an Oma verkauft und kurzerhand in Aspen eingecheckt. Einen stillen und romatischen Abend am Kminfeuer verbracht und mit einem Gaumenfreuden-Frühstück den vierten Advent begrüßt.
Nach einem kleinen, einskalten Spaziergang an der Förde noch ein bisschen die Hände an Glühwein und Waffel gewärmt um dann wieder in die Realität zurück zu kehren.
Die ist zum Glück wieder an die große weite Welt angeschlossen dank neuem Router. Statt Durchstarten ist es aber dann doch mal wieder anders gekommen als geplant: dank Heizungsausfall hier schon wieder Schulfrei. So wird das leider nichts mit den letzten Weihnachtsgeschenken und der Weihnachtspost.
Einen guten – nein: besseren! – Start in die Woche wünsche ich in die Runde!
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17. Dezember 2010
Offline
Ich bin offline, hmpf. Aber so richtig. Selbst der rosa Riese ist ratlos, schickt einen Techniker vorbei. Wann? Keine Ahnung. Jetzt starte ich einen verzweifelten Versuch über meinen einzigen Strohhalm in die große weite Welt - mein Handy.
Dabei habe ich so schöne Sachen zu zeigen. Statt Computer (der schon seit gestern Nachmittag offline ist) war seit langem mal wieder die Nähmaschine angesagt.
Vielleicht schaffe ich ja sogar Bilder? I try.

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16. Dezember 2010
Wachsen die Brötchen am Baum? (Buch-Tipp)
Das Buch von heute Wo kommt unser Frühstück her mag ich aus zwei Gründen besonders gern. Der erste ist der, dass dieses Buch niemand anderes als Alexander Steffensmeier illustriert hat – aus dessen Feder auch unsere Lieblingskuh Liselotte stammt. Der zweite Grund ist, dass dieses Buch nicht nur schön anzuschauen ist und mit seinen vielen Klappen viel Spaß beim Anschauen macht, sondern es macht auch noch schlau. Pädagogischer Mehrwert sozusagen, also extra gehaltvoll. Macht aber nicht dick!
Bestimmt haben viele von Ihnen schon von Studien gelesen, in denen (Stadt)Kinder zu Lebensmitteln und deren Herkunft befragt wurden und heraus kamen skurile Dinge wie Kühe wären lila oder Kaffeesahne würde von kleinen Bärchen in putzigen Holzfässern gebraut. Kann man bestimmt nicht pauschalisieren, aber viele Kinder sind vermutlich tatsächlich ziemlich unwissend, was die Herkunft und die Herstellung von den Lebensmitteln angeht, die Mama doch immer so bequem abgepackt im Supermarkt in den Einkaufswagen legt.
Diese Bildungslücke stopft das Buch auf kindgerechte Art und Weise, so dass auch schon Kleine (so ab 2 Jahren) gespannt zuhören. So erfahren sie, woher die Milch kommt, was alles aus ihr gemacht wird, woher der Kakao kommt und was man alles aus Obst machen kann. Woher kommt das Ei und was bedeutet eigentlich „Freilandhaltung“, was passiert mit dem Getreide, bevor daraus Kuchen und Brot gebacken werden kann und wie sehen eigentlich die Pflanzen aus, von denen Kiwi, Ananas oder Orangen gepflückt werden?
Die Erzieherinnen haben immer gejubelt (oder tun es noch), wenn unsere Kinder das Buch mit in den Kindergarten gebracht haben. Und obwohl unsere Kinder schon längst wissen, wie eine Getreidemühle funktioniert oder dass die Wurst aus dem Fleisch von Tieren gemacht wird, wollen sie es immer und immer wieder vorgelesen bekommen. So zum Beispiel gestern Abend und deshalb landet auch Wo kommt unser Frühstück her in der Lesefutter-Tipp-Reihe...
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15. Dezember 2010
Die aktuelle Wetterlage
Obwohl heute in meinem Kopf schwere Gewitter zu Gange waren, schwebe ich im 7. Stoff-Himmel. Denn so langsam trudeln meine Bestellungen vom Free-Shipping-Monday ein. Himmelblau mit Schönwetterwölkchen sag' ich da nur. Da erhellt sich doch gleich mein Gemüt und blendet das Donnergrollen im Oberstübchen mal kurz aus, während ich gedankenverloren mit den Händen auf dem Regenbogen spazieren gehen.
Morgen wieder Schnee im Norden, hoffentlich noch ein neuer Umschlag im Briefkasten und das Gewitter verzieht sich dann vielleicht wieder.
| Kurz gesagt: |
Oder so?
(Also für die, die so gar nicht ihne Sterne auskommen an Weihnachten. Stern-Stempel von hier, Rückseite beklebt mit gemustertem Origamipapier. Die Stempelfarbe ist Gold, passt sehr schön zu dem Papier auf der Rückseite. Das ist nämlich auch mit Gold. Und so wird auch der coole Stern sehr {also sehrsehr} weihnachtlich.)
Wer es dann doch lieber mit den traditionellen Weihnachtsmotiven (aber in schön!) hat, sollte sich unbedingt zu einer meiner Lieblings-Illustratorinnen Helen Darkin klicken! Dort gibt es zuckersüße Christmas Tags zum Selbstausdrucken (Link über Frau Pimpi – danke!)!
Thank you so much for sharing these lovely tags, Helen!
| Kurz gesagt: |
Good Knight, sleep tight!
So der Original-Titel des rasanten Abenteuers im Galopp von David Melling, dessen Illustrationen ich liebe! Der „Good Knight“ (der gute Ritter) muss einen wichtigen Auftrag erfüllen...
Die deutsche Ausgabe heißt Gut gemacht, jetzt gute Nacht.
Ich leihe mir hier einfach mal die Rezenssion eines Lesers auf A.mazon, denn die trifft es gut:
Der Prinz hat eine kleine Schwester bekommen und die kleine Schwester viele tolle Geschenke. Doch seitdem die dicke königliche Katze das schönste unter all den Geschenken, ein flaumiges-flauschiges Kuschelkissen, zerrissen hat, hört die kleine Prinzessin einfach nicht mehr auf zu schreien. Gut, dass der mutige königliche Ritter sofort zur Stelle ist.
Mit Schild und Pferd macht er sich auf den Weg in den dunklen Wald, um eine neue flauschige Füllung für das Kissen zu suchen. Ob er bei den Bären, Wölfen und dem Federvieh auch das richtige findet? Oder braucht die kleine Prinzessin vielleicht etwas ganz anderes? Mit federleichten Worten erzählt Autor David Melling die spannende Geschichte vom kleinen Prinzen und seinem tapferen Ritter, der auf seiner märchenhaften Reise in einen Wald kommt, in dem die knorrigen Bäume Gesichter haben und die weise Eule den besten Rat weiß.
Die Illustrationen von David Melling sind wunderschön, detaillreich und witzig, man entdeckt immer wieder Kleinigkeiten, die alle die Geschichte mitspielen – man betrachte nur den Löwen auf des Ritters Schild!
Ein weitere wunderschöne Geschichte von David Melling ist Der Gute-Nacht-Kuss, der daneben ging– meine Kinder lieben die Geschichte beide! Neulich haben wir uns auch mal die Die Geisterbibliothek
aus der Bücherhalle ausgeliehen und waren auch von diesem Buch begeistert.
| Kurz gesagt: |
14. Dezember 2010
Schöner schenken.
Ok, ich packe dann doch schon mal die ersten Geschenke ein – für die, denen ich ja eigentlich nichts schenke. Die Postkarten für Weihnachten liegen hier schon lange und natürlich – natüüüürlich! – habe ich beim ersten fertig verpackten Geschenk und Postpäckchen eben diese glatt vergessen, grmpf.
Dafür aber so ein schönes Anhängerchen dran gehängt. Das – obwohl es gar nicht weihnachtlich ist – trotzdem ein Weihnachts-Anhängerchen ist. Eulen gehen doch immer, oder? Außerdem ist der Eulenstempel mein Lieblings-Stempel. Aber jeder –jeder – andere Stempel geht auch. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Supahero und Du bist mein Weihnachtsheld? Ok, ziemlich platt. Aber ich find's schön.
Wunderschöne Stempel und wunderschöne Stanzer gibt es bei Elke im Peppauf-Shop. Die Buchstaben-Stempel habe ich bei Mu.jis in Hamburg gekauft. Just, bevor es auch welche bei Elke gab. Und das schöne daran? Man kann sich das ganze Jahr damit froh stempeln und nicht nur an Weihnachten.
| Kurz gesagt: |
Jahresendstress?
Nein nein. Ich erzähle nun nicht das gleiche wie jedes Jahr. Wie auf allen Kanälen. Weihnachtsfeierstress, Geschenkestress, Backstress, Weihnachtspoststress. Gibt's alles nicht hier. Sag' ich jetzt mal so. Wir Großen schenken uns nichts. Und das ist auch gut so. Jeder hat sowieso schon alles und Wünsche erfüllt man sich am Besten selbst.
Plätzchen gebacken haben wir nur um des Backens Willen. Das Butterzeug wollten wir noch Verzieren, aber andere Dinge waren wichtiger und im Moment schmecken die Plätzchen auch ohne bunten Zuckerguss und bunten Streuseln.
Die Weihnachtsfeiern haben wir schon abgehakt – der Mann im Büro, die Kinder in Kindergarten, Schule und Hort. Ein Glück. Und einer der seltenen Momente im Jahr, wo ich froh bin, keine Kollegen zu haben. Peinliche Auftritte von stark alkoholisierten Menschen, wegen derern Entgleisungen man an Fremdschämen mehr leidet als an dem dicken Kopf am Morgen danach, bleiben mir so erspart.
Trotzdem färbt die Hektik und Jahresendstimmung – wir müssen noch ganz schnell... – irgendwie ab. Eine innere Unruhe macht sich breit. Hab' ich was vergessen? Wollte ich doch noch?
Gestern war ich morgens kurz im Einkaufszentrum, um dem Weihnachtsmann die Geschenkeinkäufe für die lieben Kleinen abzunehmen. Der Gute hat ja auch ganz schön was um die Ohren. Einkaufszentrum in der Vorweihnachtszeit ist Höchststrafe. Sogar am Montag Morgen. Die Menschen schauen nicht weniger gehetzt als am Adventssamstag kurz vor Ladenschluss. Ab 10 Uhr werden die Ellbogen ausgepackt und gedrängelt, was das Zeug hält.
Gott sei Dank konnte ich alles schnell abhaken, was auf den Wunschzetteln stand. Fräulein Schlau lässt mich schmunzeln und ich danke ihr heimlich, dass ich keine rosa Plasikbabys in rosa Stramplern mit rosa Rassel kaufen musste. Ich kaufe nämlich eigentlich viel lieber ein Pla.ymo Polizeiauto, ein Rennauto aus Bauklötzen (L.ego) oder ein Pl.aymo Feuerwehrauto mit Drehleiter.
Bei den Kampfkreiseln für den großen Bruder ist es mir schon deutlich schwerer gefallen. Aber ich fürchte, da muss Mama durch und einfach mal die Zähne zusammen beißen. Auch diese Adventszeit wird vorüber gehen und weiterhin versuche ich die schönen Seiten an ihr zu genießen. Ins Einkaufszentrum muss ich zum Glück nicht mehr.
| Kurz gesagt: |
Kein Erfolg mit Schäfchen zählen?
Zum Glück habe ich keine Kinder, die schlecht einschlafen. Eigentlich freuen sie sich jeden Abend sogar auf's Bett. Also meistens zumindest. Denn vorher gibt es eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Die lassen wir nur sehr selten ausfallen.
Ein absolutes Lieblingsbuch – und nebenbei eine ganz praktische Anleitung zum Einschlafen – ist das Buch Flosse, Fell und Federbettvon Nadia Budde. Als ich es das erste Mal in der Hand hatte (in einem wunderbaren, kleinen Buch- und Postkarten-Laden in der Hegestraße in HH-Eppendorf – Achtung, das ist ein Tipp!), lachte ich mich schon beim Blättern schlapp und nahm es mit, obwohl mein Großer damals noch ein ganz Kleiner war. Wir zitieren oft daraus, denn der Wortwitz und die dazu passenden Illustrationen bleiben einem im Gedächtnis und man lacht noch Tage später darüber.
Das Buch ist witzig für alle, die sich gern noch eine Geschichte vorlesen lassen – also ich würde mal sagen, das ideale Alter für dieses Buch liegt zwischen 2,5 und 7 Jahren und auf jeden Fall auch was für große Leute, die nicht schlafen können.
Von Nadja Budde gibt es noch weitere tolle Bücher – neben dem Zahlenbuch Eins Zwei Drei Tierdas außergewöhnliche ABC-Buch Trauriger Tiger toastet Tomaten
. Wie bei Flosse, Fell und Federbett schüttelt man auf jeder Seite verwundert den Kopf – sei es vor Lachen oder Erstaunen. Denn wie kann man Kindern schon mit mehr Spaß die Buchstaben des Alphabets nahebringen, wie mit solchen Sätzen: Lieber ein lila Laubfrosch mit Lollipop, Limonade und leichter Literatur, als ein launischer Leguan mit Langeweile, Lackschuhen und lila Lederarmbanduhr... ein absolutes Muss im Bücherregal!
Weitere Kinderbuch-Lieblinge stehen übrigens rechts in der Seitenleiste unter „Für kleine Leseratten“. Ein paar Tipps von meinen kleinen Literatur-Experten kommen aber noch!
| Kurz gesagt: |












































