31. Dezember 2009

Zwanzigzehn.

Ein Jahr vorbei, das neue steht auf der Schwelle. Was wird es bringen, wer weiß das schon? Wir werden es hin nehmen, egal, was es bringen wird. Wir sind nicht alleine, es geht uns gut. Ich bin dankbar für das alte, für alles, was es mit sich gebracht hat. Die guten und die schlechten Tage.

Ich wünsche Ihnen Glück. Zuversicht und Zufriedenheit. Gesundheit und offene Augen und Ohren. Und den Sinn, die kleinen Dinge am Wegesrand zu entdecken, die das Leben so vielschichtig und bunt machen. Die guten wie die schlechten. So ist das Leben nun mal und das ist gut so. Kommen Sie gut rüber!

29. Dezember 2009

Freudenfeuerwerk

Es gibt Momente, da weiß ich ganz genau, warum ich das alles mache. Den Blog, die Illustrationen, Teller, Stickdateien, Bänder, Stoffe – all das eben, was mir viel Freude bereitet. Der Dialog, den dieser Blog für mich mit sich bringt, ist ein maßgeblicher Antrieb für meine Arbeit und Kreativität. Ohne diesen Blog wäre ich nicht da, wo ich heute stehe. Das Feedback, dass ich bekomme, ist Gold wert. Manches Feedback ist allerdings mehr als Gold wert, es ist schlichtweg überwältigend.

So wie die verspätete Weihnachtspost aus der Schweiz von Nicki. Nicki, du weißt gar nicht, was du mir mit deiner Post für eine Freude bereitet hast. Ein fröhliches Feuerwerk, wie dein Blog. Und wenn jemand zu mir Danke sagt, für das was ich mache, dann weiß ich in dem Moment GANZ GENAU, warum ich das mache. Danke für alles, was meine Leser mir zurück geben. Danke, Nicki!

28. Dezember 2009

Weihnachts-Nachlese

Die Sonne hat uns heute quasi einen Strich durch die Rechnung gezogen. Was nicht schade war. Denn statt zum großen Schweden zu fahren, mit der Blechlawine auf einen überfüllten Parkplatz zu rollen, zwischen Billy und Lack im schlecht belüftetem Hochregallager nach den Kindern zu suchen und uns für Köttbullar in eine Endlosschlange zu reihen, haben wir all das getan, was wir vor Weihnachten nicht mehr geschafft haben. Dank Frau Klara, die fröhlich lachend vom strahlend blauen Himmel geleuchtet hat. Auf an die Elbe!

Leider hat uns der Liebste verschwiegen, dass das gemütliche Restaurant am Museumshafen zwar wirklich nett gelegen und sehr gemütlich war, aber quasi ein Biergarten im Freien und es war... brrrrr: eiskalt! Trotz vorhandener Decken mussten wir jede Menge warmes Essen und warme Getränke verzehren (hmmm lecker, endlich Glühwein!), dass es uns wenigstens von innen warm wurde.

Hach, war das lecker: heiße Kartoffelsuppe mit Würstchen und Röstzwiebeln, frische Waffeln, Käse-Schinken-Toast, Kakao mit Sahne, Glühwein... bei einem atemberaubend schönen Ausblick auf den Hafen und die vorbeiziehenden Ozeanriesen getunkt in ein winterlichrosarotes Spätnachmittagslicht. Hamburg, meine Perle.

Damit wir unser heutiges Möbelhaus-Pensum wenigsten ansatzweise erfüllten, lag es nahe, in der Großen Elbstraße eine kleine Shoppingpause einzulegen. Wir hatten Spaß. Der kleine Glücksritter hat mit Spielzeuggitarren und Percussion in der Kinderzimmerabteilung abgerockt und das kleine Ding hat derweil mit einer kleinen Auswahl an Kuscheltieren in ein paar Bettenmodellen probegelegen.

Den Abstecher in die City haben wir eigentlich nur gemacht, um noch ein wenig Kaffee zu kaufen. Der ist uns nämlich über die Feiertage ausgegangen. Ziemlich erstaunt waren wir, dass der Winterzauber(Weihnachts)markt am Jungfernstieg noch voll im Gange war und haben nicht lange überlegt. Das war genau die Portion Weihnachtstralala, die bei uns wegen Krankheit und damit verbundener Planänderung ausgefallen ist. Aber wer zu spät kommt, wird nicht immer bestraft. Ganz ehrlich: uns haben auch nach Weihnachten noch die gebrannten Mandeln und der Glühwein geschmeckt. Sehr sogar.

Ein echstes Augencandy waren aber die Schaufenster im Alsterhaus: wer eine Idee für die Weihnachtsbaumdeko im nächsten Jahr sucht, kann sich hier schon mal Inspiration holen. Die ausgestellten Bäume waren – ganz nach Tradition des Hauses – in edel-funkelnde Glitzerroben gehüllt, dass einem fast die Augen übergingen.

Wir wollten gar nicht rein gehen, aber wir mussten. Der große geschmückte Baum in der Eingangshalle hat uns magisch angezogen.

Boah, kann man das auch anfassen? Man kann.

Draußen haben wir uns noch ein bisschen die Nasen an den Schaufenstern plattgedrückt, bis wir dann sehr sehr spät den Heimweg angetreten haben. In Hamburg kann man wirklich prima Urlaub machen. Wunderbar.

Und es ist sehr weihnachtlich.

27. Dezember 2009

Schaummaisichbastelmirwas-Dingens

Ein herrliches Zeitverbringsding an so einem XXL-Weihnachtssonntag, an dem wir wiedermal um 15 Uhr noch immer im Pyjama rumsitzen und bunte Schaum-Mais-Knödelchen zu allerlei bunten Stehrumchen zusammen kleben. Wundervoll wohnraumfreundlich, denn man braucht keinen Kleber sondern nur ein feuchtes Schwämmchen, der Erfolg ist garantiert (das kleine Ding hat mal eben ein paar Blumen mit Anfassstiel ohne Anleitung gebastelt!), es gibt keine Klebereste und Schaufel und Besen hinterher reichen völlig aus. So müssen Weihnachtsgeschenke sein, danke noch mal an dieser Stelle an die Schenker... äh, den Weihnachtsmann.

Nun müssen wir uns allerdings doch noch mal aus den Nachtgewändern pellen, denn das nächste Fressgelage bei Freunden wartet schon. Ich liebe Weihnachten!

25. Dezember 2009

Fröhliche Weihnachten da draußen!

Also, wir bleiben heute den ganzen Tag im Pyjama, spielen, lesen, faulenzen. Und essen mein allerliebstes Lieblingsessen: Rouladen. Yummie!

Schöne Feiertage für Sie alle!

23. Dezember 2009

Vote for the brave!

Ein bisschen ungünstig gelegen, so über die Feiertage, aber: Supahero goes Stoff-Contest! Will heißen, dass ich Supahero und seinen Stoff bei Spoonflower zum Gewinnen angemeldet habe und ich dachte, ich könnte die Helden-Fangemeinde dazu animieren, ihm dabei zu helfen. Denn auch Helden brauchen Freunde...

Wenn also auch Sie Supahero supa finden, dann nichts wie hin zum Wettbewerb und die Stimme abgeben – jede Stimme zählt. Hier geht's lang!

22. Dezember 2009

Ho ho ho!

Der Geist unserer diesjährigen Weihnacht scheint mir nicht wohl gesonnen zu sein. Der Schnupfen wandert langsam in die Nebenhöhlen, um dort seine Feiertagssymphonie anzustimmen. Mir ist irgendwie elend und dieses zart gehegte weihnachtliche Gefühl der letzte Wochen ist mir irgendwie abhanden gekommen. In meinem Kopf drehen sich nur noch Dinge, die ich nicht geschafft habe, die ich nicht erledigen konnte und die ich so gern noch vor Weihnachten gemacht hätte. Zum Beispiel auf den Weihnachtsmarkt gehen.

Wenigstens die weiße Weihnacht scheint uns vergönnt und den Kindern das seltene Vergnügen, Schnee in rauen Mengen zu haben. Von Tauwetter hier in Suburbia keine Spur, heute hat es noch mal kräftig nach gezuckert. So, dass ich mich schon frage, ab wann es in unserer Straße eigentlich Kettenpflicht geben wird. Und eine Frosty, the snowman, haben wir auch noch gebaut. Zum ablichten war es leider schon zu dunkel.

Da ich morgen mit dem Liebsten noch eine Verabredung habe, der Kühlschrank trotz aller Seuchen gefüllt werden muss, mir eher nach Sofa als nach Schreibtisch ist und ich nicht weiß, was für Katastrophen noch auf mich warten, wünsche ich Ihnen schon mal einen schönen 23. Dezember.

20. Dezember 2009

Brrrr.

Nun auch ich. Berge von Taschentücher, mit dem Rot meiner Nase könnte ich glatt Rudolph den Weg leuchten. Langsam macht sich in mir ein Ist mir doch alles egal-Gefühl breit. Weihnachten wird auch stattfinden, wenn ich krank bin. Das Kind in der Krippe stört sicherlich nicht, wenn ich Taschentücher im Gesicht habe und mal husten muss.

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Es ist wärmer geworden bekommt eine ganz neue Bedeutung, wenn es statt -12°C nur noch -7°C hat.

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Eine beheizbare Klobrille wäre was Feines diese Tage.

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Das große Kind musste heute Schlittenfahren, trotz Krankheit. Musste einfach. Und da das jede Menge Endorphine ausgeschüttet hat und Endorphine positiv zur Genesung beitragen, werde ich es morgen schon hoffentlich nicht büßen müssen. Oder das große Kind. Ich bin währenddessen zu Hause auf dem Sofa gelegen, in eine Decke eingewickelt, mit einer Tasse Tee, reichlich Taschentüchern und meinem Lieblingsweihnachtsfilm in der Glotze.

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Die dummen Telefonmenschen haben mir freundlicher Weise eine kostenlose Rufumleitung auf mein Handy eingerichtet, bis sie ihren Bockmist wieder gerade gerückt haben.

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Mir ist ja soooo kalt.

17. Dezember 2009

F***

Noch ein Schweinchen. Äh... noch ein krankes Kind. Naja, es wäre ja auch zu schön gewesen um wahr zu sein. Mein Nervenkostüm nach der vierten durchwachten Nacht ist nicht das beste und da kann mich schon mal ein Anruf meines Telefonanbieters aus den Schuhen kippen. Oder völlig unangebrachte Tränenströme freilegen.

Diese magentafarbenen Vollidioten haben im Zuge eines VDSL-Upgrades, das heute freigeschaltet werden sollte, meinen Telefonanschluss von ISDN auf analog umgestellt. So, sagt der Techniker am anderen Ende der Leitung. Jetzt müssen Sie nur noch ihr analoges Telefon direkt in den NTBA einstecken. Welches analoge Telefon!? Ihre Nummern können Sie jetzt selbstverständlich nicht mehr behalten, sagt die Frau bei der Hotline. Da war's um meine Fassung geschehen. Eine Rückabwicklung des Vertrags? Ja, das dauert ungefähr drei Wochen. Telefonieren können Sie in dieser Zeit allerdings nicht.

Ich geh jetzt mal in ein Kissen beißen.

16. Dezember 2009

Plöde Schweine

Nun sind auch bei uns so ein paar blöde Viren eingezogen – ob von Schweinen oder anderer Spezies kann man dieser Tage ja nun nicht mehr so genau sagen. Jedenfalls hat es das kleine Ding seit Sonntag ganz schön niedergerafft und nach anfänglicher Euphorie über den heutigen Zustand, ist dann doch der vom Kinderarzt prophezeite Absturz am 4. Tag eingetreten. Erst hat das arme kleine Würstchen 24h im Fieberdelirium verbracht und nun fließt ihr der Rotz aus allen Poren.

Wir anderen halten uns wacker – bislang. Der Große hat möglicherweise diesen Infekt mal eben am Wochenende mit ein bisschen Fieber und Kopfschmerzen auf einer Pobacke ausgesessen, so wie letztes Jahr Herrn Noro. Wir lagen alle siechend in der Ecke und er hatte nur ein bisschen Bauchschmerzen.

Aber nachdem Jammern und Heulen am wenigsten hilft, ist es einfach so wie es ist. Um die Geschenke meiner Lieben und andere Weihnachtsvorbereitungen muss ich mir zum Glück keine Sorgen machen, ist ja alles soweit abgehakt (fast zumindest). Nur dass ich so gar nicht mehr zum Arbeiten komme, bereitet mir etwas Kummer. Auch eine Ein-Mann-Firma muss irgendwie weiterlaufen und meinen Kunden kann ich nur schwer verklickern, dass für mich der Weihnachtsurlaub in diesem Jahr schon eine Woche früher beginnt. Schön wär's. Die letzten drei wirklich bescheidenen Nächte stecken mir echt in den Knochen. Aber wat mut, dat mut. Wundern Sie sich also nicht, wenn es gerade ein bisschen ruhig zugeht an der Waterkant.

14. Dezember 2009

Mama, darf ich bitte...

... bitte bitte die Töpfe abspülen? Das kann ich ja jetzt jeden Tag für dich machen!

Ob er mich das in 10 Jahren immer noch fragt? Ich wage es kaum zu hoffen...

12. Dezember 2009

11 von 12

Ich bin spät dran. Und meine Ausbeute des heutigen Tages ist mager. So mager, dass ich mit Ach und Krach gerade mal 11 von 12 Bildern zusammen kriege. Schlimm für einen Samstag, oder? Aber heute gab es wirklich nicht viel, das es wert gewesen wäre, im Bild festgehalten zu werden.

Sind Sie bereit?

Erst mal haben wir ausgeschlafen. Alle. Bis auf meinen Kopf. Der hat schon morgens gedröhnt und pünktlich um 6.45 Uhr hat das Gedankenkarussell sich zu drehen begonnen. Schade eigentlich. Zum Frühstück gab's für mich eine Kopfschmerztablette. Das kleine Volk hat vor dem Frühstück auch erst mal eingekauft. Es war ja auch wirklich nichts mehr im Haus.

Frische Brötchen sind ein absoluter Wochenendluxus. Wenn man sich für ein paar frische Brötchen erst ins Auto setzen muss, sollte das die Ausnahme bleiben. So aus umwelttechnischen Gründen.

Das kleine Ding bekommt seine neuen Wellies gar nicht mehr von den Füßen. Die Farbe heißt übrigens Iris. Ist mir ja neulich entfallen.

Dann das, was letztlich den weiteren Verlauf des Tages bestimmt hat. Passender Weise am Freitag vor DEM Weihnachts-Shopping-Wochenende im Norden fliegt mir mein Staubsauger um die Ohren. Leider nicht nur sprichwörtlich, sondern so richtig mit abfliegenden Teilen, heißem Motor und geschmolzenem Plastik. Toll, so was braucht wirklich kein Mensch. Leider können wir wirklich keinen Tag auf einen Staubsauger verzichten, schon gar nicht, wenn Schnuffi gerade sein Fell wechselt. Und morgen Besuch kommt. Am einfachsten wäre es ja gewesen, der liebe Mann wäre einfach in den nahe gelegenen Elektronikfachmarkt gefahren und hätte einen neuen gekauft. Aber dann wollte der Sohn mit. Und dann auch das kleine Ding. Dringend. Und dann wollte der Mann natürlich nicht auf mich verzichten – so im Weihnachts-Shopping-Gewühl. Dabei hätte ich soooo viele Dinge zu Hause zu erledigen gehabt. Familienausflug ins Einkaufszentrum. Am dritten Adventswochenende. Traumhaft.

Wenigstens konnte ich dem Liebsten eine echte Schmutzbekämpfungswaffe aus den Rippen leiern, nach dem der Verkäufer und ich auf ihn eingeredet haben, wie wichtig ein gutes Gerät ist, dass bei uns überaus stark beansprucht wird. Das Ding sieht so aus, als könnte es alleine saugen, wischen, bügeln und auch noch die Spülmaschine ein- und ausräumen. Ich fürchte nur, die Optik verspricht mehr, als sie halten kann.

Hübsch dekoriert war es aber schon im Konsumpalast, das muss ich zugeben.

Aber dennoch haben wir den GANZEN Nachmittag dort verbracht, ich kann es kaum glauben! Dem Liebsten fiel nämlich noch ein, dass er doch – wenn er schon mal hier war – auch noch die Weihnachtsgeschenke für seine Mitarbeiter besorgen könnte. Und so habe ich mit den Kindern in der Zwischenzeit sämtliche Zeitverbringstellen im Shoppingpalast ausgiebig besucht. Hier: die Springbrunnen im Untergeschoss. Magische Anziehungskraft kann ich Ihnen sagen! Vor allem für Pulloverärmel!

Aufregende Scheußlichkeiten bei BUDNI, wo wir mal schnell eine frische Büx gemacht haben. Praktisch, die Windeln liegen da schon bereit.

Als wir rauskamen, war es spät und dunkel und... die ersten Schneeflocken in diesem Jahr tanzten uns um die Nase. Solch illuminierte Glitzerfassaden finde ich... irgendwie schön.

Zu Hause habe ich mir eigentlich einen sehr gemütlichen Abend mit dem Liebsten vorgestellt und dem Film, den ich sozusagen zum Staubsauger dazu bekommen habe. Erwartet hat uns aber leider das übliche Wochenendchaos. Das macht sich leider nicht so gut bei Adventsbesuch und so haben wir erst mal angefangen aufzuräumen.

Ach, und einen Kuchen musste ich ja auch noch backen. Gähn.

Jetzt ist es schon viel zu spät für einen Film, außerdem läuft noch Tatsächlich... Liebe in der Glotze und mein Kopfkissen ruft so laut, dass ich es unmöglich noch lange alleine lassen kann im dunklen kalten Schlafzimmer. Gute Nacht!

Die Zusammenfassung für 12 von 12 finden Sie wie immer bei Frau Kännchen. Vielen Dank, liebe Caro!

11. Dezember 2009

Ichkaufmirwas Dingens

Na, Suchbild gefällig? Oder sehen Sie vor lauter Punkten die Punkte nicht? Das ist auf alle Fälle ein Dingens...

... ein Ichkaufmirwas Dingens. Passt doch zu mir, oder? Sogar mit extragroßer Handtasche. Und viel Frohsinn im Gesicht. Dieser Stoff hat einfach darauf gewartet, von mir vernäht zu werden. Ich könnt nur noch in Punkten...

Gibt's hier und nur hier.

Brighten up your Regentag

Kenne Sie das? Manche Dinge, die man schon längst vergessen hat, kommen genau im richtigen Moment. So wie die Hunter Wellies in Gloss Lava für mich und für das kleine Ding in habichvergessen-Lila.

Schon vor einer ganzen Weile fragte mich eine Freundin, ob ich nicht mitbestellen wollte, sie hätte da eine Quelle, da wären sie viel günstiger hüstel und überhaupt wollte sie die schon immer haben. Und ich doch auch, oder? Ja, schon... aber. Die Farben waren so bestechend, von Weihnachten und schlecht Wetter noch keine Rede. Und jetzt, Wochen später, mitten im schlimmsten Schmuddelwetter, Regen ohne Pause, kaum Tageslicht, erhellen plötzlich ein paar Glossy Lava Gummistiefel mein Gemüt. Ist das nicht wunderbar? (Das ich dafür im Moment überhaupt kein Geld habe, weil ich schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt habe, lasse ich jetzt einfach mal weg.)

Und weil dies so was wie eine Konsum-Beichte ist, verrate ich Ihnen noch, dass vor ein paar Tagen schon diese knallroten Sneakers in meine Einkaufstüte gesprungen sind – als persönliches Weihnachtsgeschenk sozusagen. Es gibt nämlich diesen Laden in der Schanze, der gerade ALLES für die Hälfte vertickert. Bis Weihnachten und nicht nur für große Mädchen sondern auch für große Jungs. Toll was?

10. Dezember 2009

Schön, schöner, Zippertäschchen

Wer hätte gedacht, dass das so einen Spaß macht. Aber eigene Stoffe vernähen macht einfach uuuunglaublich viel Spaß!

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Hier noch ein kleiner Tipp völlig offtopic: Heute schließt in der Schanze das Catwalk Café. Bis 18 Uhr wird das ganze Mobiliar vertickert. Wer also eine Kaffeemaschine, Besteck... oder auch ein Nierentischchen oder 60er Jahre Sessel kaufen möchte, dem empfehle ich dringend, in die Weidenallee 10B zu gehen. Da das Café ziemlich versteckt im Hinterhof liegt (wahrscheinlich auch der Grund warum es zumacht), hält sich der Andrang vermutlich in Grenzen.

Hoch die Tasse!

Trotz meiner diesjährigen Backunlust bin ich gestern doch noch in den Genuss selbstgebackerner Plätzchen gekommen. Und in den Genuss selbstgemachter Weihnachtsmandeln. Den Besten seit Erfindung der Weihnachtsmandel schlechthin. Vorsicht, Suchtgefahr! (Für solche, die sich trauen: das Rezept dafür gibt's hier.)

Frau Kännchen hat nämlich zum Virtuellen Kaffeeklatsch geladen und nebenbei haben fünf fleißige Damen (Frau Kännchen, Frau (h)-Meise, Frau Ahoimeise, Frau Gutschigutschi und ich) ein paar Bleche Plätzchen gebacken. Der große Wanderpott von Frau Mutti war Mittelpunkt des Geschehens und soviel wir auch darüber geplaudert, geschwätzt, ihn umhergereicht und die dekorativen Beigaben gelesen und bewundert haben, haben wir ganz vergessen, den Pott zu befüllen. Aber Kaffee gab's trotzdem reichlich. Und viele Fotos, denn Blogger machen IMMER viele Fotos...

Das kleine Volk ist schon im Auto über die leckeren Kekse hergefallen, so dass ich zu Hause gar keine Fotos mehr machen konnte von den leckeren Macadamia-Schoko-Talern, den Hamburger Butterplätzchen (Regenschirm, Möwe, Anker...), den Kühlschrankplätzchen und und und...

8. Dezember 2009

Stimmungsaufheller

Das Wetter schlägt mir auf's Gemüt, vielleicht ist es auch der Schlafmangel. Irgendwie komme ich seit Wochen nicht mehr vor Mitternacht ins Bett und ich brauche eigentlich mindestens 8h Schlaf am Stück, damit ich halbwegs Mensch bin. Da helfen nur noch Stimmungsaufheller in Bonbonfarben. Naschi für die müden Augen. Fröhlichmacher.

So einen ähnlichen Täschchenschnitt habe ich beim Holy Shit Shopping entdeckt und das hat mir so gut gefallen, dass ich es gleich mal nach machen musste. Solche Kreativ-Märkte sind ja auch immer eine unendliche Inspirationsquelle. Und wie praktisch, dass ich so noch ein paar liebe Menschen zu Weihnachten glücklich machen kann.

7. Dezember 2009

Für kreative Kinder

Wer noch ein kleines Geschenk für malbegeisterte Kinder ab 4 Jahren sucht, dem sei folgendes besonders ans Herz gelegt: Das Kinder Künstler Kritzel Buch. Kritzelbücher sind bei uns sowieso sehr beliebt, denn auch Kinder kennen so was wie die „Angst vor dem weißen Blatt“ (Texter und Grafiker können ein Lied davon singen...). Hier ist der schwere erste Schritt jeweils schon getan und der Phantasie kann freier Lauf gewährt werden. Auf jeder Seite ist schon ein bisschen was vorgezeichnet (hier v.o.n.u.: Wie sieht eigentlich ein Pups aus? Meine Lieblingspizza, Mein Haustier), den Rest kreiert der kleine Künstler selbst. Ich finde ja Malbücher immer so schrecklich unkreativ, aber das hier ist toll. Und für knapp 10 Euro ein tolles Geschenk.

Vor zwei Jahren habe ich meinem Großen das hier gekauft, auch ganz wunderbar. Das Konzept ist ganz ähnlich wie das von einem Kritzelbuch. Es ist ein bisschen größer, innen farbig, hat ein Hardcover und innen eine Spiralbindung. Man kann die Seite auch mit buntem Papier bekleben oder mit Wasserfarben oder Kreiden bemalen und hat so ein schönes Malbuch, dass man aufheben und sich auch Jahre später noch daran erfreuen kann)

Ach du heilige Scheiße!

Samstag und Sonntag gab es wieder allerhand Handgemachtes, Schönes, Kurioses und Dinge, die die Welt nicht braucht, beim Holy Shit Shopping in Hamburg zu kaufen. Leider habe ich mir eingebildet, zwei Stunden würden für einen ausführlichen Einkaufsbummel im alten Gaswerk in Bahrenfeld reichen und war sehr enttäuscht, dass ich bis 22 Uhr nicht alle Stände geschafft habe. Irgendwie habe ich das Gefühl, echt was verpasst zu haben. In den zwei Stunden sind aber allerhand wundervolle Dinge in meiner Tasche verschwunden – hier nur eine kleine Auswahl. Vor allem habe ich mich selbst beschenkt, das muss auch mal sein.

Und täglich grüßt Bubi (oder Joschi, wie unser erster Piepmatz hieß als wir noch Kinder waren) auf kitschig geblümten Resopal mit einem schlauen Spruch vom klassischen Abreißkalender. Der hat schon in der Küche seinen Platz gefunden.

Dieses wundervolle und ebenso kitschige Plastiktäschchen musste ich unbedingt haben, obwohl ich keine Ahnung habe, was ich damit machen werde. Vielleicht als Badetasche? Oder als Zeitungsablage in der Toilette? Im Moment schmückt sie dekorativ unseren Spiegel im Flur (den übrigens nie jemand aufgehängt hat und man sich deshalb immer nur kopflos sieht).

Noch Fragen? Ich bin ja schließlich kein Hotel, oder? Das Frühstücksbrettchen ist von Sticky Jam, wo es übrigens noch jede Menge andere mehr oder weniger geistreiche Sprüche als Postkarte, Mousepad, Kühlschrankmagnet oder Frühstücksbrettchen gab. Mein Favorit (aber leider nicht gekauft): Der frühe Vogel kann mich mal.

Ein Glücksbringer von der Ahoimeise – ich weiß auch schon, wer das bekommt.

Das Schönste aller Dinge habe ich nicht beim HSS gekauft, aber voller Stolz dorthin ausgeführt: meine neue Tauschtasche von der wunderbaren Frau Fijn. Dieses ist mein erster Tausch und ich bin hin und weg, was für ein Schätzchen ich da tauschen durfte. Die Tasche ist super akurat genäht, geräumig mit Innentaschen (sogar mit Reißverschluss), außen edel grau und innen frech froschgrün. Dazu gab es ein Glas von der leckeren Feigenmarmelade. Hach, ich schick noch mal einen extra Küsschen nach Wiesbaden!

Zum Schluss noch was, womit Sie sich selbst beschenken lassen können: hier gibt es bis zum 14. Dezember eine coole Heldentasche zu gewinnen!

4. Dezember 2009

Huch!?

Was, schon der 4. Dezember? Wie wunderbar, dann ist ja Weihnachten nicht mehr weit. Die Tage fliegen dahin, die trübe November-Depression ist wohlig-stimmungsvoller Vorfreude gewichen. Ich bin ein Weihnachtsfan. Nicht die laute, bunte, Glitzer-Geschenkeschlacht. Sondern die leise, besinnliche, stille Zeit. Die Nachmittage verbringe ich mit den Kindern bei Kerzenschein, Weihnachtsmusik, Geschichten und Basteleien. Bei letzterem kommt es gar nicht so sehr auf das Ergebnis an, sondern nur auf das lustvolle Schnippel, Kleben, Kritzeln, Falten. So haben wir die letzten Tage und Wochen ungefähr 100 Schneeflocken aus Papier ausgeschnitten – eine schöner als die andere – aber mehr, als das Fenster damit pflastern können wir nicht. Wollen wir auch nicht.

Dieses Jahr ist irgendwie anders. Kein Stress. Nur entspannte Verabredungen, keine ambitionierten Stressveranstaltungen. Keine haufenweise selbstgemachten Geschenke, nur so viel, wie ich eben Lust und Zeit habe. Plätzchenbacken mache ich, wenn ich Lust und Zeit habe. Wenn keine Zeit ist, essen wir eben Lebkuchen und Spekulatius. Schmeckt auch lecker. Weihnachtskarten habe ich zwar drucken lassen und auch schon einige geschrieben. Aber ich habe keine Liste gemacht, an wen ich alles schreiben „muss“. Ich mache nur eine Liste, an wen ich schon geschrieben habe. Damit keiner doppelt beschert wird.

Der Besuch im Einkaufszentrum vor ein paar Tagen hat mir wieder mal gezeigt, dass ich kein Weihnachtskonsummensch bin. Grauenvoll, was sich da abspielt in den Läden. Ich bin so schnell wie möglich wieder nach Hause und werde die restlichen der wenigen geplanten Geschenke im Internet bestellen. Das schont die Nerven.

Schon vor ca. zwei Wochen habe ich ein Fotobuch gemacht, gestern ist es angekommen. Es ist wunderwunderschön geworden. Ich habe es bei blurb.com bestellt und bin absolut begeistert. Man kann stark ins Layout eingreifen, könnte sogar ein Buch komplett selbst gestalten und ein PDF hochladen. Die Software ist einfach zu bedienen, man muss keine hässlichen, vorgegebenen Schriften verwenden sondern greift auf seine eigene Schriftdatenbank auf dem Computer zu. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen, die Preise sind fair (auch die Versandkosten!) und die Lieferzeit hat mich auch angenehm überrascht, da die Bücher im Ausland produziert werden. Übrigens kann man dort sogar seinen Blog als Buch drucken und binden lassen!

Zur Zeit gehen jede Menge Heldenteller über meinen Schreibtisch, dabei habe ich Ihnen noch gar nicht die neue Farbe „Glow“ gezeigt, die man für den Actionhero bestellen kann. Sieht heldenmäßig cool aus!

Auf Cousinen-T-Shirts gibt es in diesem Jahr Oktoberfest reloaded, Brezeln und Lebkuchenherzen habe ja auch im Winter Saison. Die Aufnäher sind von der Stickserie Wiesgaudi.

Und last but not least: das lange Warten hat sich gelohnt: gestern sind die neuen Streichelstöffchen von Spoonflower im Briefkasten gelandet. Eine Augenweide! In den Pünktchenstoff habe ich mich schon beim Entwerfen verliebt, die Farben sind klasse, mir fallen gleich ganz viele Dinge ein, zu was ich ihn vernähen könnte. Die Stoffe liegen ab sofort in meinem kleinen Laden im Regal.

Das Wetter ist zum Fotografieren eine Katastrophe. Kann mal jemand draussen das Licht anknipsen, bitte?