Ich bin spät dran. Und meine Ausbeute des heutigen Tages ist mager. So mager, dass ich mit Ach und Krach gerade mal 11 von 12 Bildern zusammen kriege. Schlimm für einen Samstag, oder? Aber heute gab es wirklich nicht viel, das es wert gewesen wäre, im Bild festgehalten zu werden.
Sind Sie bereit?
Erst mal haben wir ausgeschlafen. Alle. Bis auf meinen Kopf. Der hat schon morgens gedröhnt und pünktlich um 6.45 Uhr hat das Gedankenkarussell sich zu drehen begonnen. Schade eigentlich. Zum Frühstück gab's für mich eine Kopfschmerztablette. Das kleine Volk hat vor dem Frühstück auch erst mal eingekauft. Es war ja auch wirklich nichts mehr im Haus.

Frische Brötchen sind ein absoluter Wochenendluxus. Wenn man sich für ein paar frische Brötchen erst ins Auto setzen muss, sollte das die Ausnahme bleiben. So aus umwelttechnischen Gründen.

Das kleine Ding bekommt seine neuen Wellies gar nicht mehr von den Füßen. Die Farbe heißt übrigens Iris. Ist mir ja neulich entfallen.

Dann das, was letztlich den weiteren Verlauf des Tages bestimmt hat. Passender Weise am Freitag vor DEM Weihnachts-Shopping-Wochenende im Norden fliegt mir mein Staubsauger um die Ohren. Leider nicht nur sprichwörtlich, sondern so richtig mit abfliegenden Teilen, heißem Motor und geschmolzenem Plastik. Toll, so was braucht wirklich kein Mensch. Leider können wir wirklich keinen Tag auf einen Staubsauger verzichten, schon gar nicht, wenn Schnuffi gerade sein Fell wechselt. Und morgen Besuch kommt. Am einfachsten wäre es ja gewesen, der liebe Mann wäre einfach in den nahe gelegenen Elektronikfachmarkt gefahren und hätte einen neuen gekauft. Aber dann wollte der Sohn mit. Und dann auch das kleine Ding. Dringend. Und dann wollte der Mann natürlich nicht auf mich verzichten – so im Weihnachts-Shopping-Gewühl. Dabei hätte ich soooo viele Dinge zu Hause zu erledigen gehabt. Familienausflug ins Einkaufszentrum. Am dritten Adventswochenende. Traumhaft.

Wenigstens konnte ich dem Liebsten eine echte Schmutzbekämpfungswaffe aus den Rippen leiern, nach dem der Verkäufer und ich auf ihn eingeredet haben, wie wichtig ein gutes Gerät ist, dass bei uns überaus stark beansprucht wird. Das Ding sieht so aus, als könnte es alleine saugen, wischen, bügeln und auch noch die Spülmaschine ein- und ausräumen. Ich fürchte nur, die Optik verspricht mehr, als sie halten kann.

Hübsch dekoriert war es aber schon im Konsumpalast, das muss ich zugeben.

Aber dennoch haben wir den GANZEN Nachmittag dort verbracht, ich kann es kaum glauben! Dem Liebsten fiel nämlich noch ein, dass er doch – wenn er schon mal hier war – auch noch die Weihnachtsgeschenke für seine Mitarbeiter besorgen könnte. Und so habe ich mit den Kindern in der Zwischenzeit sämtliche Zeitverbringstellen im Shoppingpalast ausgiebig besucht. Hier: die Springbrunnen im Untergeschoss. Magische Anziehungskraft kann ich Ihnen sagen! Vor allem für Pulloverärmel!

Aufregende Scheußlichkeiten bei BUDNI, wo wir mal schnell eine frische Büx gemacht haben. Praktisch, die Windeln liegen da schon bereit.

Als wir rauskamen, war es spät und dunkel und... die ersten Schneeflocken in diesem Jahr tanzten uns um die Nase. Solch illuminierte Glitzerfassaden finde ich... irgendwie schön.

Zu Hause habe ich mir eigentlich einen sehr gemütlichen Abend mit dem Liebsten vorgestellt und dem Film, den ich sozusagen zum Staubsauger dazu bekommen habe. Erwartet hat uns aber leider das übliche Wochenendchaos. Das macht sich leider nicht so gut bei Adventsbesuch und so haben wir erst mal angefangen aufzuräumen.

Ach, und einen Kuchen musste ich ja auch noch backen. Gähn.

Jetzt ist es schon viel zu spät für einen Film, außerdem läuft noch Tatsächlich... Liebe in der Glotze und mein Kopfkissen ruft so laut, dass ich es unmöglich noch lange alleine lassen kann im dunklen kalten Schlafzimmer. Gute Nacht!
Die Zusammenfassung für 12 von 12 finden Sie wie immer bei Frau Kännchen. Vielen Dank, liebe Caro!