9. Juni 2008

Verheißungsvoll

Das Schöne am Erwerb eines alten Hauses samt Garten  ist die Tatsache, dass man in der Regel kein plattgewalztes Brachland hinterm Haus hat, sondern im Idealfall einen Garten, der einen zu jeder Jahreszeit überrascht.

In unserem (zukünftigen) Garten sucht man jeglichen „Stil“ vergebens. Bambus wächst neben Stechpalme, Kirschloorbeer neben Thuja und die Hecke besteht aus ziemlich allem, was einem den Radiklaschnitt mit der Heckenschere nicht übelnimmt. Trotzdem konnten wir in der langen Umbauphase schon Heerscharen von Krokussen und Tulpen bestaunen, einen herrlich blühenden Magnolienbaum bewundern und die Farne beobachten, wie sie ihre faustgroßen Krallen zu ausladenden Palmwedeln entfalteten.

Das hier jedenfalls verspricht eine grandiose Ernte. Entweder für uns oder für die Vögel. Mal sehen, wer schneller ist.      

Kommentare:

  1. Also Frau Draussennurkännchen! Das sind doch Johannisbeeren... ;-). Aber stachelige gibt's da auch :-)!

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  2. *gacker* ich bin voll auf die grüne Farbe reingefallen ;-)

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  3. So einen alten Garten haben wir auch, ich komme mit der Ernte gar nicht hinterher, vor allem, weil bei uns niemand Marmelade ißt...

    Was mich brennend interessiert: liegt Suburbia eher in einem jungen hamburger Stadtteil mit Kneipen um die Ecke und Altbauwohnungen drumherum, oder seid Ihr weiter raus gezogen?

    Ich komme ursprünglich aus Eimsbüttel und wohne nun in einem eher konservativen Stadtteil von Hamburg. Schön grün, nur manchmal vermisse ich das Lebensgefühl meiner alten Wohngegend.

    Liebe Grüße
    Birte

    Dein Holunderblütensiruprezept ist übrigens klasse, habs gleich ausprobiert!

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  4. Nein, Suburbia (engl. suburb=Vorort) liegt weit draußen am äußersten Stadtrand. Gehört noch zu Hamburg, ist aber eine eigene kleine Welt.

    Jetzt ziehen wir aus Eppendorf weg (jetzt, wo wir wegziehen, kann ich das ja sagen ;-)) und ich weiß noch nicht, wie sehr ich das pralle Leben hier um's Eck vermissen werde. Die Yuppies, die mit ihren Cayennes die Gehwege zuparken, vermisse ich sicherlich nicht.

    Wir ziehen in eine sehr grüne Gegend und obwohl dort im Moment geradezu eine Völkerwanderung aus E-büttel, W-hude und E-dorf im Gange ist, wird es sicherlich nicht so heiter beschwinglich auf der Straße wie in diesen Stadtteilen.

    Ich werde berichten ;-).

    Wohnt ihr Richtung Elbe?

    LG, Susa

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