4. Februar 2015

Mittwochslektüre: Warum ist Schnodder grün und warum sind die Pupse von Termiten klimaschädigend?

Über die Weihnachtsfereien haben wir ganz viel Zeit als Familie genossen und einfach mal ganz entspannt zuhause abgehangen. Irgendwie hatten wir das alle so nötig. Die Kids waren besonders dankbar für einfach mal gar kein Programm. Sowas hatten wir schon lange nicht mehr. Es gab kaum Beschwerden, dass ihnen langweilig wäre, dass sie sich unbedingt mit Freunden verabreden wollten oder dass wir doch endlich mal was unternehmen sollten. Sie haben sich einfach nur selbst genügt.

Und weil wir die Nachmittage so entspannt gemeinsam abhingen, haben wir auch ganz viel zusammen gehört. Ich habe eine Menge Hörbücher und auch Bücher in petto, die ich euch hoffentlich in nächster Zeit alle vorstellen kann.

Den Anfang macht heute ein Hörbuch für etwas größere Kinder. Es heißt „Warum ist Schnodder grün?*“ und ist für Kinder ab 8 Jahren. Ehrlich gesagt lag das Hörbuch schon eine ganze Weile bei uns rum, bevor es das erste Mal in den CD-Player wanderte. Es ist eben keine Geschichte sondern eher ein Sachbuch. Und das per sé klingt ja schonmal nicht so aufregend. Umso überraschter waren wir dann, als wir es zusammen anhörten.

Es steckt voller Informationen angefangen von der Entstehung der Welt bis hin zu der Größe vom Gehirn im Verhältnis zum Körper und der damit verbundenen Intelligenz (oder eben nicht). Und dabei bekommt man Antworten auf Fragen, die besonders Kinder interessieren. Was passiert eigentlich, wenn man in einem Astronautenanzug pupst (Oh mein Gott, besser nicht!), warum Pupsen und Rülpsen verwandte und notwendige Körperfunktionen sind, warum eigentlich alle Tiere pupsen (die Termiten aber besonders klimaschädigend), warum nicht alle Fische sterben, wenn ein Blitz ins Meer einschlägt und so weiter.

Auf der Seite des Audio-Verlags steht:
„Schließlich gibt es auf viele Fragen mehr als eine Antwort. Und viele Antworten bringen neue Fragen mit sich. Dieses Prinzip hat Glenn Murphy vom Science Museum in London aufgegriffen und beantwortet so die spannendsten Fragen über Mensch und Tier, das Weltall und die Technologien der Zukunft. Was weder Google noch die Eltern wissen, präsentiert Murphy wissenschaftlich fundiert, kindgerecht und extrem unterhaltsam.“

Die Fragen und Antworten werden sehr unterhaltsam gesprochen von Simon Jäger und Leon Seibel, die im Zwiegespräch Kind - Erwachsener ein paar echte Schenkelklopfer loslassen – O-Ton: So gesehen ist die Arschtrompete ein besseres Instrument als das Rülpsophon. Das Hörbuch ist eine szenische Lesung mit witzigen Geräuschen und Musik.

Und wenn ich es mir so recht überlege, kann sich dieses Hörbuch wunderbar in die Reihe unserer Lieblinge „Kuckuck, Krake, Kakerlake“, „Eisbär, Elch und Eule“ (hier vorgestellt) und „Unglaubliche Geschichten von ausgestorbenen Tieren“ (hier vorgestellt) einreihen.

Zum Glück weiß ich jetzt auch, warum Elefanten und Wale ihre Zeit eben nicht mit Elefantenschach und Walphilosophieren verbringen – obwohl sie im Vergleich zu uns Menschen ein so großes Gehirn haben. Ich hab mich schon immer gewundert.

Übrigens fährt mein großer Glücksritter im Moment total auf die Mitbring-Experimente*vom Kosmos-Verlag ab. Ich glaube zwar nicht, dass er mal ein Naturwissenschaftler, Techniker oder Ingenieur wird, aber das Experimentieren mit den unterschiedlichsten Sachen (Strom, chemische Substanzen, technische oder chemische Prozesse) machen ihm im Moment unheimlich viel Spaß. Von seinem Weihnachtsgeld von Oma hat er sich gleich einen ganzen Stapel solcher Kästen gekauft.Und seine Zeit kann man ja auch mit mehr Unsinn verbringen, oder? Also, falls ihr noch eine Geschenkidee für einen 11jährigen braucht – voilà!

Übrigens sind alle *-Links Affiliate-Links. Ihr unterstützt mich und die Arbeit für meinen Blog dadurch mit ein paar Cent, die mir durch euren Kauf gutgeschrieben werden. Für euch kostet das keinen Cent mehr!

3. Februar 2015

Tutorial Tuesday: Elternzeit-Blog-Vertretung für Julia und ein Tutu-DIY ohne Nähen!


Mein heutiger Tutorial Tuesday gehört Julia von Lillesol und Pelle. Aufmerksame Leser kennen sie, denn sie hat unter ihrem Label Lillesol & Pelle schon viele schöne Schnittmuster rausgebracht und außerdem ist sie eine meiner fleißigen Probenäh-Bienen! Vor kurzem hat sie eine kleine Tochter entbunden! Deshalb hat sie mich vor einer Weile gefragt, ob ich auf ihrem Blog einhüte und quasi Elternzeit-Blog-Vertretung für sie mache. Am Liebsten hätte ich es natürlich andersherum gemacht: sie bloggt, während ich ihre zauberhafte kleine Prinzessin betüddel. Aber das holen wir vielleicht mal nach – neech, Julia? Schaut auf jeden Fall mal zu ihr auf den Blog, denn im Moment gastbloggen da eine Menge lieber Kolleginnen!

Weil Julia nun schon drei zauberhafte Töchter hat und ich starke Zweifel habe, dass ihre Jüngste nicht mit jeder Menge Prinzessinnen und Glitzer-Flair aufwächst (schließlich hat sie zwei große Schwestern!), habe ich am heutigen Tutorial Tuesday eine Anleitung für ein easy peasy Mini-Tutu für euch vorbereitet, das jede Menge Prinzessinnen-Flair versprüht. Es geht ganz leicht und ihr braucht dafür nicht mal eine Nähmaschine!

Und das geht so:


Ihr braucht:
2,1 m Feintüll (hier 1,35 m Pink, je 35 cm Blau und Hellblau)
1,5 m Satinband (hier von Stoff & Stil)
Schere
Maßband

Verwendet den Tüll gern in unterschiedlichen Farben, das gibt ein schönes Farbenspiel. Wichtig ist, dass ihr Feintüll und nicht diesen kratzigen Faschings- oder Dekotüll verwendet. Letzterer ist nicht nur unschön für zarte Baby- oder Kinderhaut, er ist auch ein potentieller Strumpfhosenkiller. Ich bin ja immer sehr dafür, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen, aber ich habe in Hamburg leider keinen Laden gefunden, der Feintüll führt, geschweige denn auch noch in unterschiedlichen Farben. Fündig geworden bin ich letztlich doch im Netz, nämlich bei The Tulle Factory. Das ist ein deutscher Online-Shop und dort gibt es die unterschiedlichsten Tüll-Arten in vielen verschiedenen Farben. Ich habe für das Tutu den Feintüll Nr. 5 in drei verschiedenen Farben verwendet.

Überlegt euch, welche Länge euer Tutu haben soll. Meins ist für ganz Kleine und ca. 23 cm hoch, aber ich schätze, es wird ganz lange passen. Messt also sowohl die Länge als auch den Bauchumfang von eurer kleinen Prinzessin. Die Länge des Satinbandes, mit dem das Tutu später einfach um den Bauch gebunden wird, bemisst sich aus der Bauchlänge plus ca. 60 cm für Knoten und Schleife.

Schneidet euch von eurer Hauptfarbe (hier Pink) drei Streifen von ca. 45 cm (oder die doppelte Länge eures Tutus) über die ganze Breite (hier 140 cm). Faltet nun den Streifen der Länge nach (das lässt sich besser schneiden) und schneidet ca. 7-10 cm breite Streifen. Das muss nicht so ganz genau sein, ich habe weder mit dem Lineal gemessen noch mit dem Rollschneider geschnitten. Einfach mit der Schere, schnipp-schnapp.

Von den beiden anderen Farben (hier Hellblau und Blau) habe ich jeweils einen Streifen von ca. 35 cm Höhe (auch wieder über die gesamte Breite des Stoffes von ca. 140 cm) geschnitten und daraus etwas schmalere Streifen von ca. 5 cm Breite abgeschnitten.


Nun fixiert ihr euer Satinband an einer Stelle auf eurem Tisch (ich habe einfach meine Schere darauf gelegt), faltet einen Streifen Pink in der Mitte, legt darüber mittig einen Streifen Blau und macht oben am Knick eine Schlaufe, die ihr unter dem Satinband durchschiebt.


Führt nun die Enden des Tülls durch die Schlaufe und zieht sie nach unten fest. Als nächstes faltet ihr einen Streifen Pink und legt einen Streifen Hellblau darüber. Macht wieder einen Schlaufe, führt die Enden des Tülls durch und so weiter. Bei mir haben sich Hellblau und Blau immer abgewechselt.

 Ob ihr nun den Knoten auf der Vorder- oder Rückseite sehen wollt, bleibt euch überlassen.


So sieht das aus, wenn der Knoten außen zu sehen ist:


Huch, das war's schon! Wenn euer Kind größer wird, schiebt ihr eifach die Knoten ein bisschen auseinander. Wenn irgendwann das Band zu kurz wird, zieht ihr einfach ein längeres durch. Statt einem Satinband könnt ihr natürlich auch einen Hosengummi verwenden, den ihr vorher zu einem Ring zusammennäht. Das wäre dann allerdings schon wieder was mit Nähen. Wer trotzdem nicht auf die Schleife verzichten möchte, knotet einfach eine an den Gummi ran.

Mit den Tutu-Farben könnt ihr natürlich wunderbar spielen: in Blautürkis ist das dann der Rock einer Meeresprinzessin, in Moosgrün der einer Waldelfe, in Weiß eine Schneeflocke etc. ... schließlich steht der Karneval kurz vor der Tür!


Für die kleine Lillesol-Prinzessin habe ich noch einen passenden Body genäht. Der Regenbogen-Jersey ist so brandneu, dass ich ihn eigentlich noch gar nicht zeigen darf. Wer aber schon gaaaanz lange mitliest, kennt vielleicht das Design. Hach, ich freu mich so, dass es den in diesem Jahr „in echt“ geben wird! Die neuen Stoffe kommen erst im Sommer, aber ich bin schon so verliebt, dass ich ihn heute einfach anschneiden musste. Und jetzt durftet ihr schonmal luschern.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen und dir Julia wünsche ich noch eine wunderbare Kennenlernzeit mit deiner kleinen Prinzessin!


2. Februar 2015

Kamehameha Lei und Aloha – Blumengrüße aus Hawaii!

Foto links: Hamburger Liebe; Foto rechts: Kathrin Stahl

Der bekannteste Privatdetektiv von Hawaii hatte letzte Woche seinen 70. Geburtstag. Zeit, ihm nochmal einen extra herzlichen Glückwunsch zu schicken! War er doch maßgeblich an der Entstehung der Kamehameha-Kollektion beteiligt. Naja, eher sein Alter Ego T. Magnum aus der gleichnamigen Serie. Und der auch nur virtuell. Als Stimmungsmacher sozusagen! Das aber umso nachhaltiger, denn hier standen kurz vor Weihnachten alle Zeichen auf Hawaiifeeling. Wir haben uns Masken ausgeschnitten und Blumenketten umgehängt.

Sogar Polly und Peppa haben sich anstecken lassen!


Aber Hand auf's Herz – wer hätte gedacht, dass die Designs Aloha und Lei so ein Jungsding werden könnten? Als ich die Designs gezeichnet habe, sah ich das auf jeden Fall nur sehr vage vor meinem inneren Auge. Die beiden Hemden hat meine Schneiderin Maike genäht. Das kleine nach einem abgewandelten Ottobre Schnitt. Den gab es auch schon mal mit Surfern und Haien. Das große Hemd ist nach einem Schnitt von McCalls genäht. Ein echtes Hawaiihemd und nur was für lässige Jungs, die den Sommer am liebsten auf dem Board oder am Strand verbringen.


Kamehameha Lei; Foto oben: Kathrin Stahl; Kinderhemd nach einem abgeänderten Ottobre-Schnittmuster
Kamehameha Aloha; Foto: Kathrin Stahl; Schnittmuster: McCalls

Aber Kamehameha Aloha und Lei sind noch viel universeller einsetzbar: dank der drei verschiedenen Qualitäten Batist (eine ganz wunderbare weiche und leichte Baumwollware), Popeline (hoher Stand und gewohnt weiche und glatte Oberfläche) und der Stretch-Jersey lassen sich die unterschiedlichsten Sachen daraus zaubern. Hier habe ich euch ja schonmal alle Designs gezeigt.

Ich liebe meine Tunika und mit einer Strickjacke  darüber ist sie auch schon den Winter über eine treue Begleiterin geworden. Das kleine Fräulein hat ihre Tunkia – ebenfalls aus Batist – sogar an Heilig Abend getragen. Wenn das mal kein Kompliment ist?

Kamehameha Aloha Batist; Foto: Kathri Stahl; Tunikaschnitt: Mina und Mamina von Kibadoo

Kamehameha Aloha Batist, kombiniert mit Hula Square und Stripy Hearts aus der Elephant Love Kollektion
Mamina Tunika aus Kamehameha Aloha Batist, kombiniert mit CrissCross und Neon-Paspel

Meine Probenäherinnen haben die tollsten Sachen daraus entstehen lassen: Taschen und Täschchen, Blusen, Kleider, Tunikas. Ein Teil schöner als das andere!

Kamehameha Aloha Jersey; genäht von Julia, Mamigurumi; Foto: Christoph Weiss

Dieses traumhafte Kleid hat Julia von Mamigurumi genäht! Auf ihrem Blog zeigt sie euch noch mehr dieser zauberhaften Fotos, die ihr Mann gemacht hat.

Kamehameha Aloha Jersey; genäht von Julia, Mamigurumi; Foto: Christoph Weiss

Kamehameha Aloha Jersey; genäht von Julia, Mamigurumi; Foto: Christoph Weiss
Auch Claudia hat wieder ein paar wunderschöne Teile genäht. Hier ihre ganz neue Tunika Kira, die ihr mittlerweile als E-Book kaufen könnt. Genäht hat sie sie aus Maui-Batist und die Ärmel sind abgesetzt mit CrissCross Popeline. Für den Sommer ein echtes Traumteilchen!

Kamehameha Lei Batist; Tunika: Kira von Ki-ba-doo; Foto: Claudia Holtgrefe

Kamehameha Lei Batist; Tunika: Kira von Ki-ba-doo; Foto: Claudia Holtgrefe
Aber auch der tolle Strandrock aus Maui-Jersey und der Sonnenhut sind echte Farbklekse am Strand. Zu diesem Rock darf man eigentlich gar keine Schuhe anziehen lach!

Kamehameha Lei Jersey mit passendem Campan; Foto: Claudia Holtgrefe

Foto: Claudia Holtgrefe
Und last but not least die wunderschöne Strandtasche von Julia. Das Schnittmuster für die Sunshine-Coast-Strandtasche könnt ihr bei Lillesol & Pelle als E-Book kaufen. Die steht auf jeden Fall noch auf meiner To-sew-Liste!

Der große Streifen vorne auf der Tasche ist so genäht, dass man seine Flip Flops reinstecken kann. Wie praktisch!

Kamehameha Lei kombiniert mit CrissCross; Schnitt: Sunshine Coast Strandtasche von Lillesol & Pelle; Foto: Julia Korff

Kamehameha Lei kombiniert mit CrissCross; Schnitt: Sunshine Coast Strandtasche von Lillesol & Pelle; Foto: Julia Korff

Habt ihr nun schon ein bisschen den Sommer riechen können? Die Stoffe gibt es bei Hilco und sie werden ca. im April ausgeliefert werden. Hier seht ihr nochmal alle auf einen Blick!

In den nächsten Tagen zeige ich euch auch noch die anderen Designs ein bisschen genauer, denn alle auf einmal hätte den Rahmen gesprengt! Morgen gibt es aber erstmal einen Tutorial Tuesday – lasst euch überraschen!

27. Januar 2015

Hier geht's vorallem um Kuchen (und ein Rezept), auch wenn's auf den ersten Blick nicht so aussieht!

Und da bin ich auch schon wieder mit dit und dat! Eigentlich wollte ich ja mit den neuen Frühlingsstoffen (Kamehameha, ihr erinnert euch?) und den sagenhaften Werken meiner Probenäherinnen so richtig durchstarten, aber das verschiebe ich einfach auf morgen!

Nun aber zum Genuss mit Schuss. Im Januar hat mein kleiner Glücksritter, den ich mit seinen nun mehr 11 Jahren lieber nicht mehr in seiner Gegenwart so nenne (too cool, you know?), Geburtstag. Und irgendwie zieht sich dieser Geburtstag magisch in die Länge, wenn er auf einen Wochentag fällt. Da gibt es dann den eigentlichen Geburtstag, den Omageburtstag, den Opageburtstag (wenn es nicht beide gleichzeitig schaffen), den Bestefreundegeburtstag, den Kindergeburtstag (der eigentlich auch keiner mehr ist, siehe oben, too cool...), den Klassengeburtstag, den Hortgeburtstag usw. ... ihr ahnt es schon: es gibt jede Menge Kuchen.Und bitteschön jedes Mal einen anderen.

Da der eigentliche Geburtstag auf einen Wochentag fiel, an dem mein kleiner Großer bis 15 Uhr Schule hatte, ließen wir das Kaffetrinken zuhause ausfallen und sind mit der kleinen Familien und den zwei besten Kumpels ins Jumphouse nach Stellingen gefahren. Abgefahren, kann ich nur sagen! Auch wenn ich eigentlich von Kuchen schreiben wollte, muss ich euch das kurz erzählen: Das Jumphoouse ist eine umgebaute Tennishalle und man kann darin nichts als hüpfen. Sie haben dort 70 Trampoline in allen Größen und man kann von einem zum anderen hüpfen. Wer mag, auch über Rampen, von Rampen in eine Schnitzelgrube voller dicker Schaumstoffschnitzel oder vor Basketballkörben. Alles was das Hüpfherz begehrt.


23. Januar 2015

Polly und Peppa: Zungenkuss und Himbeerquark

Foto: Kathrin Stahl, cakesmash.hamburg
Nun ist das neue Jahr schon wieder fast einen Monat alt und ich habe die neue Blogsaison noch gar nicht eröffnet. Hier hinter den Kulissen tut sich aber so einiges! So bin ich gleich nach den Ferien wieder in schöne neue Designs eingetaucht, habe Bleistift und Maus geschwungen, Pläne geschmiedet und meine Stoffberge umsortiert. Und vorallem neue Stoffe dazu sortiert! Der Platz im Schrank ist mir schon längst ausgegangen. Manchmal fühle ich mich in meinem Atelier wie in einem Teppichspeicher in der Hamburger Speicherstadt. Dort muss man sich auch den Weg zwischen gestapelten Teppichen bahnen – so ähnlich wie in meinem Atelier lach.

31. Dezember 2014

Best of and good bye 2014!

Liebes 2014, nun bist du fast zu Ende. Du warst ein ganz schön aufregendes Jahr, das muss man dir lassen! Du hattest Höhen und Tiefen und manches Mal hatte ich ganz schön an dir zu knabbern. Dafür hattest du ein paar echte Highlights parat und unterm Strich warst du ein ziemlich tolles Jahr.

Das erste Mal Skifereien mit den Kindern und die Reise nach New York! Die Fly-Kollektion, der Besuch beim Hamburger Schwanenvater , ein ganz besonderes Hörspielerlebnis und im Mai dann unser süßer Rudelzuwachs Peppa. Es gab unzählige neue Stoffe und Bänder, Genähtes, Gebasteltes, Gekochtes und Gebackenes. Auf Instagram konntet ihr immer mal durch's Schlüsselloch in mein Nähzimmer luschern, mich auf meinen Reisen begleiten oder meine Milchschaumberge bestaunen (mein Geheimnis liegt übrigens in meinem superduper Milchaufschäumervon Severin und der Sojamilch von Alpro, die beide in Kombination die allerbesten Milchschaumgebirge ergeben. Und nein, für diese Aussage wurde ich weder von S. noch von A. bezahlt lach).

Danke, dass ihr mich durch dieses Jahr begleitet habt! Eure Kommentare auf allen Kanälen haben mich durch's ganze Jahr begleitet und ich danke jedem von euch, der sich die Zeit nimmt und mir ein Feedback gibt! Ohne euch gäbe es diesen Blog nicht!

Kommt ihr nochmal mit auf eine kleine Bilderreise durch's Jahr? Ich habe meine Lieblinge zusammengewürfelt...

Allen voran war mein Jahr bunt! Und so soll auch das nächste werden. Denn bunt mag ich am allerliebsten!


23. Dezember 2014

Merry, merry, merry...


Ihr Lieben! Der Marathon ist fast geschafft, das Ziel zum Greifen nahe! Und das, nachdem ich mir so fest vorgenommen habe, dass es in diesem Jahr kein Marathon werden soll. Übrig bleiben – wie immer – zu viele „hätte, würde, könnte“, dass es fast schon weh tut. So habe ich zwar in diesem Jahr – mehr oder weniger erfolgreich – simplify your christmas betrieben, aber war so ferngesteuert wie schon lange nicht mehr. So bleibt nur der Vorsatz, im nächsten Jahr noch ein bisschen mehr Mut zur Lücke zu beweisen und vielleicht meinen Kindern, die dann auch wieder ein Jahr älter und weiser und verständiger sind, klarzumachen, dass man nicht an jeder Weihnachtsfeier teilnehmen muss und Termine in der Adventszeit mit Vorsicht zu genießen sind. Auch wenn mittlerweile jeder Pupsverein, jede Musikstunde, jede Nachmittagsbeschäftigung ihre eigene kleine aber nicht minder wichtige Weihnachtsfeier feiern muss. Dieses aufoktoyierte besinnliche Beisammensein, das so wenig besinnlich ist und sowenig mit der Geschichte an sich zu tun hat, nämlich dem Kind in der Krippe, ist eine echte Last und ich empfinde das von Jahr zu Jahr als belastender. Werde ich alt? Vielleicht. Vielleicht aber auch ein bisschen einsichtiger und vielleicht will ich auch meine Zeit nur ein bisschen bewusster und wertvoller verbringen, als mit selbstgekauften Plätzchen von einem Termin zum nächsten zu hetzen.